São Pedro do Sul

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São Pedro do Sul
Wappen Karte
Wappen von São Pedro do Sul
São Pedro do Sul (Portugal)
São Pedro do Sul
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Dão-Lafões
Distrikt: Viseu
Concelho: São Pedro do Sul
Koordinaten: 40° 46′ N, 8° 4′ W40.760833333333-8.0655555555556Koordinaten: 40° 46′ N, 8° 4′ W
Einwohner: 3692 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 12,95 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 285 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 3660-436
Politik
Bürgermeister: Dr. António Carlos Ferreira Rodrigues de Figueiredo
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de São Pedro do Sul
Largo de Camões
3660-436 São Pedro do Sul
Webseite: www.cm-spsul.pt
Kreis São Pedro do Sul
Flagge Karte
Flagge von São Pedro do Sul Position des Kreises São Pedro do Sul
Einwohner: 16.935 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 348,95 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 19
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de São Pedro do Sul
Largo de Camões
3660-436 São Pedro do Sul
Präsident der Câmara Municipal: Vitor Manuel de Almeida Figueiredo (PS)
Webpräsenz: www.cm-spsul.pt



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São Pedro do Sul, vom Rio Vouga aus gesehen

São Pedro do Sul ist eine Stadt (Cidade) in Portugal. Der Ort ist besonders für seine Thermalbäder bekannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Ruinen römischer Bäder

1985 Ausgrabungen belegen die von den Römern hier angelegten, umfangreichen Einrichtungen der Thermalbäder, nach deren Bezeichnung Balneum der Ort lange hieß. Auch Portugals erster König, D.Afonso Henriques, schätze die Heilkraft der hiesigen Quellen, und verlieh dem Ort 1152 erste Stadtrechte (Foral). Der zuvor Banhos genannte Ort hieß fortan Vila do Banho, und ist bis heute Sitz eines eigenen Kreises. Nach der Eroberung von Badajoz 1169 erholte sich der verletzte D.Afonso Henriques hier eine Zeit lang. Seine Anwesenheit führte zu einer regen Entwicklung des Ortes, dessen Quellen fortan Bekanntheit verlangten und von vielen damaligen Edelleuten aufgesucht wurden.

König Manuel I. ließ hier das Krankenhaus Hospital Real das Caldas de Lafões (dt.: Königliches Krankenhaus der Bäder von Lafões) errichten und erweiterte 1515 die Stadtrechte des Ortes, nachdem er sich selbst im Ort erholt hatte. 1884 errichtete die Stadtverwaltung (Câmara Municipal) neue Einrichtungen des Krankenhauses und der Bäder. 1894 erholte sich hier die portugiesische Königin Amélie d’Orléans, und seit 1895 hieß der Ort Caldas da Rainha D. Amélia (dt.: Bäder der Königin Amélia).

Infolge der Ausrufung der Portugiesischen Republik 1910 erhielt der Ort seinen heutigen Namen. 1987 erhielt der Ort neue Thermaleinrichtungen, und 2001 wurden die modernisierten ursprünglichen Caldas da Rainha D. Amélia neu eröffnet. Sie wurden u.a. um ein Museum und ein Kongresszentrum erweitert. Die Besucherzahlen der Thermalbäder stiegen weiter an, und lagen 2012 bei über 25.000 Gästen im Jahr.[4]

Der Ort wurde 2009 zur Cidade (Stadt) erhoben.[5]

Verwaltung[Bearbeiten]

Der Kreis[Bearbeiten]

São Pedro do Sul ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Viseu. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 16.935 Einwohner auf einer Fläche von 349 km²[3].

Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Castro Daire, Viseu, Vouzela, Oliveira de Frades, Vale de Cambra sowie Arouca.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis São Pedro do Sul:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis São Pedro do Sul (1849 – 2011)
1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
13 844 22 051 23 426 24 273 21 220 19 985 19 083 16 935

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 29. Juni

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.cm-spsul.pt, abgerufen am 24. November 2012
  5. Artikel vom 12. Juni 2009 in der Tageszeitung Público, abgerufen am 24. November 2012