São João da Pesqueira

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São João da Pesqueira
Wappen Karte
Wappen von São João da Pesqueira
São João da Pesqueira (Portugal)
São João da Pesqueira
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Douro
Distrikt: Viseu
Concelho: São João da Pesqueira
Koordinaten: 41° 9′ N, 7° 24′ W41.148055555556-7.405Koordinaten: 41° 9′ N, 7° 24′ W
Einwohner: 2189 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 43,17 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner pro km²
Kreis São João da Pesqueira
Flagge Karte
Flagge von São João da Pesqueira Position des Kreises São João da Pesqueira
Einwohner: 7932 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 266,11 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 14
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de São João da Pesqueira
Av. Marquês de Soveral
5130-321 São João da Pesqueira
Präsident der Câmara Municipal: José António Fontão Tulha
Webpräsenz: cm-sjpesqueira.espigueiro.pt



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Portal der Kirche Igreja da Misericórdia (neben dem historischen Krankenhaus)

São João da Pesqueira ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 2189 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011). Es gehört zum Weinbaugebiet Alto Douro, der seit 1756 ersten herkunftsgeschützten Weinbauregion der Welt. Diese gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe.

Geschichte[Bearbeiten]

Dolmen und Wallburgen belegen eine vorgeschichtliche Besiedlung bis zur Castrokultur. König Alfons III. (Asturien) eroberte den Ort im 9. Jahrhundert von den Mauren und ließ ihn neu besiedeln. Zwischen 1055 und 1065 erhielt der Ort seine ersten Stadtrechte von Ferdinand I. (León). Die ersten Stadtrechte im unabhängigen Königreich Portugal bekam São João da Pesqueira 1198 von König Sancho I., die 1376 bestätigt und 1510 erneuert wurden.[4]

Das Krankenhaus aus dem 16. Jahrhundert am zentralen Platz des Ortes, der Praça da República

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Unter den Baudenkmälern des Kreises sind u. a. historische öffentliche Gebäude, Herrenhäuser und Sakralbauten, darunter das historische Krankenhaus mit seiner einschiffigen Kirche, der Igreja (e Hospital) da Misericórdia de São João da Pesqueira, die ursprünglich im 16. Jahrhundert errichtet wurde und u. a. barocke Altäre aus vergoldetem Holz (Talha dourada) und Altarretabeln des Rokoko birgt.[5] Auch der historische Ortskern als Ganzes steht unter Denkmalschutz.[6]

Einige Abschnitte des Landschaftsbildes entlang des Douro sind geschützt.[7] Verschiedene Wanderwege führen durch den Kreis, einige davon thematisch ausgerichtet, etwa die Weinroute Rotas dos Vinhos da Europa (dt.: Routen der Weine Europas).[8] Auch entlang der archäologischen Ausgrabungen, urgeschichtlichen Funde und Felsmalereien im Kreis führen ausgeschilderte Wanderwege.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

SJP.png São João da Pesqueira ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Alijó, Carrazeda de Ansiães, Vila Nova de Foz Côa, Penedono, Sernancelhe, Tabuaço sowie Sabrosa.

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis São João da Pesqueira:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis São João da Pesqueira (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
3 203 5 734 12 505 12 764 15 124 10 219 9 581 8 653 7 932

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 24. Juni

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

José Maria da Cunha Seixas

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: São João da Pesqueira – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.verportugal.net, abgerufen am 20. Februar 2013
  5. www.monumentos.pt, abgerufen am 20. Februar 2013
  6. dito
  7. dito
  8. www.sjpesqueira.pt, abgerufen am 20. Februar 2013
  9. www.anmp.pt, abgerufen am 20. Februar 2013