SC Rheindorf Altach

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SC Rheindorf Altach
SC Rheindorf Altach.svg
Voller Name Cashpoint Sportclub Rheindorf Altach
Gegründet 26. Dezember 1929
Vereinsfarben Schwarz-Weiß
Stadion Cashpoint-Arena
Plätze 8.500
Präsident ÖsterreicherÖsterreicher Johannes Engl
Vorstand Vizepräsident :
Franz Kopf
Geschäftsführer :
Christoph Längle
Finanzen :
Christoph Begle
Sport :
Rudi Gussnig
Trainer ÖsterreicherÖsterreicher Damir Canadi
Homepage http://www.scra.at/
Liga Erste Liga
2013/14 1. Platz
Heim
Auswärts
Aufsichtsratsvorsitzender Karlheinz Kopf
Altach-Fans beim letzten Spiel der Saison 2008/09 vor dem Abstieg in die Erste Liga
Die Fans feiern den 4:1-Auswärtssieg gegen den FC Red Bull Salzburg

Der Cashpoint SC Rheindorf Altach (kurz SCR Altach) ist ein österreichischer Fußballverein aus Altach in Vorarlberg. Der Verein spielt derzeit in der Ersten Liga und trägt seine Heimspiele in der Cashpoint-Arena aus. Die Vereinsfarben sind Schwarz und Weiß.

Geschichte[Bearbeiten]

Der SC Rheindorf Altach hat seine Wurzeln im Turnerbund Altach. Am 26. Dezember 1929 stellte Anton Giesinger - unterstützt durch Julius Längle, Erwin Fend und Manfred Monz - einen Antrag auf Gründung einer Fußballabteilung im bereits bestehenden Turnerbund. Diesem wurde nach längerer Diskussion zugestimmt und Erwin Fend wurde zum ersten Abteilungsleiter bestellt. Bereits 1930 nahmen die Fußballer als FA Turnerbund Altach in der Vorarlberger B-Klasse den Spielbetrieb auf. Im Jahr 1937 musste der Spielbetrieb wieder eingestellt werden. Erst am 1. März 1946 wurde die Sportvereinigung Altach (SV Altach) als Nachfolger des Turnerbundes gegründet. Bereits einen Tag später, am 2. März 1946, folgte die Gründungsversammlung der Sektion Fußball innerhalb der Sportvereinigung Altach. 1949 wurde die Sportvereinigung wieder aufgelöst. Die Sektion Fußball erreichte damit am 5. März 1949 ihre Eigenständigkeit und gab sich den Namen Sportclub Rheindorf Altach und pendelte den folgenden Jahren zwischen der 1. Klasse Oberland und der Landesliga.[1]

Im Jahr 1986 konnten sich die Schwarz-Weißen erstmals in der Vorarlberger Landesliga durchsetzen und in die drittklassige Regionalliga West aufsteigen. Hier konnte sich der SC Rheindorf Altach rasch unter den führenden Vereinen festsetzen und nach einem zweiten Platz (1989) 1991 erstmals als Regionalliga-Meister deutlich vor dem Salzburger AK 1914 in die 2. Division aufsteigen. Als Tabellenletzter musste der Klub dann ins Abstiegsplayoff, bei dem am Ende ein Punkt zum Klassenerhalt fehlte. Erst 1997 gelang die Rückkehr als Regionalliga-Meister, doch abermals sollte auch 1997/98 ein Punkt zum Klassenerhalt fehlen. 2004 nahmen die Vorarlberger erneut Anlauf auf die nunmehr Erste Liga genannte zweite Spielklasse, nachdem auch die neue Hürde Relegation mit insgesamt 6:4 gegen den FC Lustenau 07 gemeistert worden war.

Dieses Mal etablierten sich die Vorarlberger in der Liga und fixierten in der Saison 2005/06 mit einem 1:0-Erfolg vor 7.500 Zuschauern in der vorletzten Meisterschaftsrunde gegen den SC Austria Lustenau sogar den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga. In der Debütsaison 2006/07 erreichten die Schwarz-Weißen den achten Tabellenrang. Diese Platzierung konnte man in der Folgesaison 2007/08 wiederholen. In der Saison 2008/09 befand man sich von Anfang an in den unteren Tabellenregionen, nach der Hinrunde blieb mit nur 10 Punkten der letzte Platz. In der Rückrunde lieferte man sich ein packendes Duell mit dem SV Mattersburg gegen den Abstieg, das bis zum letzten Spieltag anhielt. Am letzten Spieltag hätte man gegen den bereits als Meister feststehenden FC Red Bull Salzburg - bei einer hohen Niederlage von Mattersburg - einen hohen Auswärtssieg zur Rettung benötigt. Den Altachern gelang mit einem 4:1 die Sensation, aber auch der SV Mattersburg gewann sein Spiel.[2]

In der Saison 2009/10 spielten die Vorarlberger in der Ersten Liga lange Zeit um den sofortigen Wiederaufstieg mit. In der Abschlusstabelle musste sich der Club jedoch mit dem 3. Platz begnügen. Auch in der folgenden Saison 2010/11 spielte die Mannschaft wieder lange Zeit um den Aufstieg in die Bundesliga mit. Nach dem letzten Spiel der Saison trennte die Altacher nur ein Punkt von der Meisterschaft, hinter dem FC Admira Wacker Mödling wurden sie Zweiter der Abschlusstabelle. Auch in der Saison 2011/12 scheiterte man bei dem Versuch, in die höchste Spielklasse aufzusteigen. Die Altacher wurden sechs Punkte hinter Meister Wolfsberger AC/St. Andrä Vizemeister; nichts daran ändern konnte auch, dass Trainer Adi Hütter acht Spieltage vor Ende der Saison durch Edmund Stöhr ersetzt wurde.[3] Zur Saison 2012/13 übernahm der Deutsche Rainer Scharinger, ehemaliger Trainer des deutschen Zweitligisten Karlsruher SC, den Posten des Cheftrainers mit dem Ziel Aufstieg in die österreichische Bundesliga.[4] Nach einem halben Jahr wurde Scharinger Anfang Januar 2013 noch während der Winterpause wieder beurlaubt und durch Damir Canadi ersetzt. Mit seiner Bestellung konnten die Rheindörfler in der Frühjahrssaison 2013 nach einem katastrophalen Herbst mit 13 Punkte Rückstand auf Herbstmeister SC Austria Lustenau noch den 2. Platz vor dem Lokalrivalen erreichen.

Für die Saison 2013/14 wurde der Aufstieg in die Bundesliga als Ziel ausgegeben. Nach einem vielversprechenden Start konnte sich der SCR Altach am 22. November mit fünf Punkten Vorsprung auf den Kapfenberger SV den Herbstmeistertitel sicherten. Durch gute Leistungen und Patzer der Konkurrenz baute man den Polster immer weiter aus und konnte am 29. April, vier Spieltage vor Ende der Saison, den Gewinn der Meisterschaft und damit verbunden den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Am Ende der Saison hatte der SCR Altach 73 Punkte gesammelt und einen Vorsprung von 14 Zählern erspielt.

Spielstätten[Bearbeiten]

Von 1950 bis 1990 spielte der SC Rheindorf Altach am Sportplatz Riedle. Seit Eröffnung des Stadion Schnabelholz im Juni 1990 wird der Sportplatz Riedle nur noch als Trainingsplatz für Nachwuchsspieler genutzt. Infolge des Aufstiegs in die Bundesliga wurde das Stadion weiter ausgebaut, im Winter 2007 wurde eine neue Westtribüne errichtet und das Fassungsvermögen nach eigenen Angaben auf 8.500 Zuseher bei 3.000 Sitzplätzen erhöht.

Kampfmannschaft[Bearbeiten]

Sportliche Leitung[Bearbeiten]

Stand: 6. August 2013[5][6]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Sportlicher Leiter Georg Zellhofer 25.08.1960 OsterreichÖsterreich 01/2013 LASK Linz
Trainer Damir Canadi 06.05.1970 OsterreichÖsterreich 01/2013 FC Lustenau
Co-Trainer Martin Bernhard 03.10.1971 OsterreichÖsterreich 06/2013 AKA Austria Wien
Tormann-Trainer Thomas Schneider 22.09.1960 OsterreichÖsterreich 07/2013 SC Austria Lustenau

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Stand: 3. September 2013[7][8]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Tor
01 Martin Kobras 19.06.1986 OsterreichÖsterreich 07/2009 SK Sturm Graz
04 Sebastian Brandner 08.02.1983 OsterreichÖsterreich 08/2010 First Vienna FC
Verteidigung
02 Alexander Pöllhuber 30.04.1985 OsterreichÖsterreich 07/2013 SV Mattersburg
03 Rafinha 18.02.1993 BrasilienBrasilien 01/2013 SC Rheindorf Altach II
07 Andreas Lienhart 28.01.1986 OsterreichÖsterreich 07/2010 SV Kapfenberg
08 Aaron Kircher 18.10.1991 OsterreichÖsterreich 07/2012 SC Austria Lustenau
12 Stefan Umjenovic 11.08.1995 OsterreichÖsterreich 07/2013 FC Lustenau
16 Emanuel Schreiner 02.02.1989 OsterreichÖsterreich 07/2013 SV Ried
22 Lukas Jäger 12.02.1994 OsterreichÖsterreich 07/2011 SC Rheindorf Altach II
23 Benedikt Zech 03.11.1990 OsterreichÖsterreich 09/2012 SC Austria Lustenau
24 Florian Neuhold 06.07.1993 OsterreichÖsterreich 01/2013 SK Sturm Graz
Mittelfeld
05 Philipp Netzer 02.10.1985 OsterreichÖsterreich 08/2009 FK Austria Wien
10 Julian Erhart 04.05.1992 OsterreichÖsterreich 07/2010 First Vienna FC
11 Felix Roth 13.11.1987 DeutschlandDeutschland 07/2013 SC Austria Lustenau
14 Felipe Dorta 17.06.1996 BrasilienBrasilien 07/2012 AKA Vorarlberg
15 Daniel Luxbacher 13.03.1992 OsterreichÖsterreich 01/2013 SK Rapid Wien II
20 Philipp Hörmann 30.04.1990 OsterreichÖsterreich 07/2011 SK Sturm Graz II
21 Timo Wölbitsch 22.05.1994 OsterreichÖsterreich 07/2013 SC Rheindorf Altach II
28 Boris Prokopič 29.03.1988 OsterreichÖsterreich SlowakeiSlowakei 01/2013 SK Rapid Wien
Angriff
09 Martin Harrer 19.05.1992 OsterreichÖsterreich 07/2013 FK Austria Wien
18 Daniel Krenn 05.01.1993 OsterreichÖsterreich 09/2013 FC Liefering
25 Johannes Aigner 16.03.1981 OsterreichÖsterreich 07/2012 LASK Linz
26 Patrick Seeger 25.08.1986 OsterreichÖsterreich 06/2013 FC Admira Wacker Mödling
29 Louis Ngwat-Mahop 16.09.1987 KamerunKamerun 08/2012 Karlsruher SC

Transfers[Bearbeiten]

Stand: 3. September 2013[9]

Zugänge: Abgänge:
Sommer 2013

II. Mannschaft[Bearbeiten]

Die zweite Mannschaft des SC Rheindorf Altach spielt in der Regionalliga West, der dritthöchsten Leistungsstufe. Zweck und Zielsetzung der Mannschaft ist es, den Spielern den Übergang aus dem eigenen Nachwuchsbereich sowie dem der AKA Vorarlberg in den Profibereich zu ermöglichen.

Sportliche Leitung[Bearbeiten]

Stand: 6. August 2013[10][11]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Werner Grabherr 14.11.1966 OsterreichÖsterreich 07/2010 FC Hard
Tormanntrainer Jürgen Martin 05.05.1971 OsterreichÖsterreich  ?  ?

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Stand: 6. August 2013[12][13]

Tor
01 OsterreichÖsterreich Dominik Seiwald
02 OsterreichÖsterreich Maximilian Friedl
03 OsterreichÖsterreich Johannes Brotzge
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abwehr
05 OsterreichÖsterreich Stefan Umjenovic
08 OsterreichÖsterreich Lukas Allgäuer
10 OsterreichÖsterreich Lukas Jäger
15 OsterreichÖsterreich Stefan Sonderegger
19 OsterreichÖsterreich Oguzhan Celik
OsterreichÖsterreich Marcel Sohler
BrasilienBrasilien Rafinha
 
 
 
 
 
Mittelfeld
07 OsterreichÖsterreich Mathias Bachstein
08 BrasilienBrasilien Felipe Dorta
09 TurkeiTürkei OsterreichÖsterreich Kubilay Kalkan
10 OsterreichÖsterreich Sefa Gaye
11 OsterreichÖsterreich Lukas Vogel
12 OsterreichÖsterreich Nicola Weiss
17 OsterreichÖsterreich Tamer Özcan
20 OsterreichÖsterreich Maximilian Nussbaumer
22 OsterreichÖsterreich Martin Prentner
24 OsterreichÖsterreich Philipp Hörmann
OsterreichÖsterreich Dominik Bachstein
OsterreichÖsterreich Rene Luschnik
Angriff
KroatienKroatien Ante Beslic
16 OsterreichÖsterreich Niklas Vogel
27 ItalienItalien MarokkoMarokko Morad El Wardi
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sponsoren[Bearbeiten]

Logo ohne Sponsor

In den ersten erfolgreichen Jahren der frühen 1990er Jahre lautete der Vereinsname Vaillant SC Rheindorf Altach. Durch den Aufstieg in die damalige 2. Division und der dadurch entstehenden Namenskonkurrenz zum VfB Vaillant Mödling wurde der Verein wieder in SC Rheindorf Altach umbenannt. Nach dem Einstieg der Firma „Enjo“ hieß der Verein bis 2005 Enjo SC Rheindorf Altach. Durch einen Sponsorenwechsel in der Winterpause 2005/06 zu dem Sportwettenanbieter Cashpoint änderte sich der Vereinsname hin zu Cashpoint SC Rheindorf Altach. Nach zusätzlichen Sponsorzahlungen zur Finanzierung des Stadionausbaus wurde das Schnabelholz im Juni 2007 in „Cashpoint-Arena“ umbenannt.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte ... Cashpoint SCR Altach, abgerufen am 19. April 2013.
  2. Altach siegt 4:1 gegen Salzburg - und steigt ab. Krone Multimedia GmbH & Co KG, 31. Mai 2009, abgerufen am 19. April 2013.
  3. SCR Altach: Edi Stöhr folgt auf Adi Hütter. ORF Vorarlberg, 6. April 2012, abgerufen am 19. April 2013.
  4. Scharinger coacht Altach. kicker online, 28. Mai 2012, abgerufen am 16. Juni 2012.
  5. Transfermarkt.at: SC Rheindorf Altach – Mitarbeiter (abgerufen am 6. August 2013)
  6. SC Rheindorf Altach: Kampfmannschaft/Trainer (abgerufen am 6. August 2013)
  7. Transfermarkt.at: Kaderliste SC Rheindorf Altach (abgerufen am 3. September 2013)
  8. SC Rheindorf Altach: Kampfmannschaft 2013/2014 (abgerufen am 3. September 2013)
  9. Transfermarkt.at: Transfers SC Rheindorf Altach 2013/14 (abgerufen am 3. September 2013)
  10. SC Rheindorf Altach: Trainer SC Rheindorf Altach II (abgerufen am 6. August 2013)
  11. Transfermarkt.at: SC Rheindorf Altach II – Mitarbeiter (abgerufen am 6. August 2013)
  12. SC Rheindorf Altach: Kader SC Rheindorf Altach II (abgerufen am 6. August 2013)
  13. Transfermarkt.at: SC Rheindorf Altach II – Kaderliste (abgerufen am 6. August 2013)
  14. Elred Faisst: Altachs Amateure gewinnen einseitiges Cupfinale. vsport.at, 5. Juni 2013, abgerufen am 6. Juni 2013.