APOEL Nikosia

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APOEL Nikosia
APOEL Nicosia.svg
Voller Name Άθλητικός Ποδοσφαιρικός Όμιλος
Ελλήνων Λευκωσίας
Gegründet 8. November 1926
Stadion GSP-Stadion
Plätze 23.404
Präsident Phivos Erotokritou Zypern RepublikRepublik Zypern
Trainer Georgios Donis GriechenlandGriechenland
Homepage apoelfc.com.cy
Liga First Division
2013/14 Meister
Heim
Auswärts

APOEL Nikosia (griech.: ΑΠΟΕΛ - Aθλητικός Ποδοσφαιρικός Όμιλος Eλλήνων Λευκωσίας/Athlitikos Podosfairikos Omilose Ellinon Lefkosias, deut.: Athletischer Fußballklub der Hellenen aus Nikosia) ist ein Fußballverein aus der zyprischen Hauptstadt Nikosia. Der Verein spielt derzeit in der erstklassigen First Division und ist mit 23 Meisterschaften sowie 20 Pokalsiegen erfolgreichster Verein des Landes.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verein wurde am 8. November 1926, unter dem Namen POEL, in einem Süßwarenladen gegründet[1] und war Gründungsmitglied des zyprischen Fußballverbandes. 1928 wurde der Klub in APOEL umbenannt.

Im August 2009 feierte die APOEL einen ihrer größten Erfolge im internationalen Fußball: Nach Siegen gegen EB/Streymur, FK Partizan Belgrad und den FC Kopenhagen gelang der Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League 2009/10, gegen die Gruppengegner FC Chelsea, FC Porto und Atlético Madrid schied APOEL mit drei Niederlagen und drei Unentschieden als Gruppenletzter aus.

Im August 2011 wiederholte der Verein den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League 2011/12, in den vorhergehenden Qualifikationsrunden hatte der Verein KF Skënderbeu Korça, ŠK Slovan Bratislava und Wisła Krakau besiegt. Nach Siegen über Zenit St. Petersburg und den FC Porto qualifizierte sich der Verein am 23. November 2011 durch ein Unentschieden beim russischen Meister Zenit St. Petersburg vorzeitig für das Achtelfinale. Aufgrund der besseren Bilanz im Direktvergleich gegen den punktgleichen Verein Zenit St. Petersburg gelang dies sogar als Gruppensieger. Im Achtelfinale verlor APOEL das Hinspiel bei Olympique Lyon mit 0:1, gewann jedoch das Rückspiel mit 4:3 (1:0) nach Elfmeterschießen und zog als erster zyprischer Verein in das Viertelfinale der Champions League ein. Zum Matchwinner avancierte hierbei Dionysis Chiotis mit zwei gehaltenen Elfmetern gegen Lacazette und Bastos. Im Viertelfinale verlor APOEL das Hinspiel gegen Real Madrid mit 0:3. Im Rückspiel verlor APOEL 2:5 und schied somit aus dem Wettbewerb aus.

Kader[Bearbeiten]

(Stand: 3. Januar 2014)[2]

Nr. Position Name
3 BrasilienBrasilien AB João Guilherme
4 Zypern RepublikRepublik Zypern MF Kostakis Artymatas
6 BrasilienBrasilien AB Marcelo Oliveira
8 PortugalPortugal MF Tiago Gomes
9 IrlandIrland ST Cillian Sheridan
10 Zypern RepublikRepublik Zypern MF Constantinos Charalambides
11 Zypern RepublikRepublik Zypern MF Nektarios Alexandrou
12 ParaguayParaguay MF Aldo Adorno
14 GriechenlandGriechenland AB Christos Pipinis
15 Zypern RepublikRepublik Zypern AB Marios Antoniades
16 BrasilienBrasilien MF Vinícius
17 Zypern RepublikRepublik Zypern MF Marinos Satsias (Kapitän der Mannschaft)
18 TunesienTunesien MF Selim Benachour
19 Zypern RepublikRepublik Zypern AB Marios Elia
20 Zypern RepublikRepublik Zypern ST Pieros Sotiriou
21 BrasilienBrasilien MF Gustavo Manduca
Nr. Position Name
22 GriechenlandGriechenland TW Dionisis Chiotis
25 BrasilienBrasilien MF Christian (ausgeliehen von Grêmio Esportivo Anápolis)
26 PortugalPortugal MF Nuno Morais
27 SpanienSpanien AB Aritz Borda
28 PortugalPortugal AB Mário Sérgio
31 Zypern RepublikRepublik Zypern MF Vasilios Papafotis
46 Zypern RepublikRepublik Zypern ST Efstathios Aloneftis
55 PortugalPortugal AB Hélder Cabral
70 BrasilienBrasilien ST César Santin
77 Zypern RepublikRepublik Zypern MF Athos Solomou
78 SpanienSpanien TW Urko Pardo
88 Zypern RepublikRepublik Zypern TW Tasos Kissas
95 Zypern RepublikRepublik Zypern MF Christos Djamas
96 GriechenlandGriechenland TW Konstantinos Vasilevski
TBA ArgentinienArgentinien MF Tomas De Vincenti (ausgeliehen von Olympiakos Piräus)

Anhänger[Bearbeiten]

Der Klub gilt traditionell als panhellenisch; das resultiert aus der Tatsache, dass sich der Klub im griechischen Bürgerkrieg auf die Seite der Rechten geschlagen hatte.[1] Bis zum heutigen Tage gelten die Anhänger von APOEL als rechtskonservativ. Lokalrivale ist Omonia Nikosia, welcher sich während des Bürgerkriegs abgespalten hatte; Derbys gelten mitunter als Risikospiele. Die Anhänger von Omonia werden dem linken politischen Lager zugerechnet.

Titel[Bearbeiten]

Fußball[Bearbeiten]

  • Zyprischer Meister (23 - Rekord): 1936, 1937, 1938, 1939, 1940, 1947, 1948, 1949, 1952, 1965, 1973, 1980, 1986, 1990, 1992, 1996, 2002, 2004, 2007, 2009, 2011, 2013, 2014
  • Zyprischer Pokalsieger (20 - Rekord): 1937, 1941, 1947, 1951, 1963, 1968, 1969, 1973, 1976, 1978, 1979, 1984, 1993, 1995, 1996, 1997, 1999, 2006, 2008, 2014
  • Zyprischer Superpokalsieger (13): 1963, 1984, 1986, 1992, 1993, 1996, 1999, 2002, 2004, 2008, 2009, 2011, 2013

Basketball[Bearbeiten]

  • Zyprischer Meister (11): 1976, 1979, 1981, 1995, 1996, 1998, 1999, 2002, 2009, 2010, 2014
  • Zyprischer Pokalsieger (11): 1973, 1979, 1984, 1986, 1991, 1993, 1994, 1995, 1996, 2002, 2003
  • Zyprischer Superpokalsieger (10): 1972, 1976, 1986, 1994, 1995, 1996, 1998, 2001, 2002, 2010

Volleyball[Bearbeiten]

  • Zyprischer Meister (6): 1979, 1980, 1981, 1983, 1984, 1985
  • Zyprischer Pokalsieger (5): 1979, 1981, 1982, 1984, 1985

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Gruppe G: Der Spitzenreiter kommt aus Zypern - APOEL Nikosia rockt die Königsklasse, spox.com vom 2. November 2011, abgerufen am 21. November 2011
  2. apoelfc.com.cy: APOEL Roster

Weblinks[Bearbeiten]