Santa Pola

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Gemeinde Santa Pola
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Santa Pola
Santa Pola (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Valencia
Provinz: Alicante
Comarca: Bajo Vinalopó
Koordinaten 38° 11′ N, 0° 33′ W38.189722222222-0.555555555555566Koordinaten: 38° 11′ N, 0° 33′ W
Höhe: msnm
Fläche: 58,6 km²
Einwohner: 34.134 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 582,49 Einw./km²
Postleitzahl: E-03130
Gemeindenummer (INE): 03121 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Alicante
Verwaltung
Bürgermeister: Miguel Zaragoza Fernández (PP)
Lage der Gemeinde
Localització de Santa Pola respecte el País Valencià.png

Santa Pola ist ein spanischer Küstenort an der Costa Blanca. Er ist Teil der autonomen Valencianischen Gemeinschaft und der Provinz Alicante.

Fischerei[Bearbeiten]

Teil des Hafens von Santa Pola

Santa Pola gehört zu den wichtigsten Fischereihäfen der spanischen Mittelmeerküste. In den Jahren von 1950 bis 1973 zählte die Fischfangflotte von Santa Pola zu den größten des Mittelmeers. Über 130 Fischkutter betrieben damals den Fischfang. Selbst in den 90er Jahren waren noch 90 Fischerboote im Hafen gemeldet. 2011 fahren nur noch 33 Kutter aufs Meer um ihre Netze auszuwerfen, nachdem 2011 wiederum 8 "patrones" die Fischerei aufgegeben haben. Grund ist die Verteuerung des Schiffdiesels, dessen Liter 2006 noch 39 Cent kostete, 2011 aber 65 Cent kostet. Gleichzeitig sind die Preise für Fisch stabil geblieben. Trawler aus anderen Ländern können in der Fischauktionshalle von Santa Pola ihre Fische frei anbieten. Diesem Konkurrenzdruck ist die heimische Fischerei nicht gewachsen. Bürokratische Erschwernisse für die Fischerei kommen hinzu. Seit 2010 müssen Boote mit einer Länge von über 24 Metern elektronische Tagebücher führen und täglich ihren Fang nach Madrid melden. Ab 2012 werden diese Regeln auch für Schiffe von bereits über 12 Meter Länge gelten.

Tourismus[Bearbeiten]

Touristische Anziehungspunkte sind der Fischerhafen sowie das Fischerei- und Schifffahrtsmuseum Museo del Mar, das im ehemaligen Kastell im Stadtkern untergebracht ist. Von Santa Pola aus legen Fähren auf die nahe Insel Tabarca ab, die jedoch unter Verwaltung der Stadt Alicante steht. Die Strände von Santa Pola sind beliebt bei Wind- und Kite-Surfern. An der Strandpromenade gibt es zahlreiche Bars und Restaurants.

Salzlagunen[Bearbeiten]

In Meerwasser-Salinen rund um Santa Pola wird Salz gewonnen.

Biotope[Bearbeiten]

Die Salzlagunen von Santa Pola sind zudem Lebensraum für zahlreiche Vogelarten, darunter Flamingos. Allerdings ist dieses Biotop durch die intensive Bebauung an diesem Teil der Costa Blanca stark gefährdet.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Santa Pola – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).