Sardische Sprache

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Sardisch

Gesprochen in

Italien (Sardinien)
Sprecher 1–1,3 Millionen
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Anerkannte Minderheitensprache in: Sardinien
Sprachcodes
ISO 639-1:

sc

ISO 639-2:

srd

ISO 639-3:

srd

Die sardische Sprache (sardisch: sardu, limba / lingua sarda) oder das Sardische, ist eine romanische Sprache, die auf der Mittelmeerinsel Sardinien von ca. 1–1,3 Millionen Menschen, den Sarden, gesprochen wird.

Im Vergleich zum Italienischen und den anderen romanischen Sprachen hat das Sardische verhältnismäßig viele phonetische und grammatikalische Elemente des Lateinischen bewahrt. Auch viele katalanische und spanische Einflüsse sind im Sardischen wiederzufinden.

Der Language Code ist sc beziehungsweise srd (nach ISO 639).

Schriftsprache[Bearbeiten]

Die gemeinsame Schriftsprache der Sarden: limba sarda Comuna wurde 2006 experimentell eingeführt, der erste Text in limba sarda comuna ist das Statut der autonomen Region Sardinien, das im 7. März 2007 ratifiziert wurde.[1]

Dialekte[Bearbeiten]

Verbreitung der Dialekte des Sardischen

Die Hauptdialekte des Sardischen sind:

  • Logudoresisch oder Sardu Logudorèsu (Nord- und Zentral-Sardinien)
  • Nuoresisch oder Sardu Nugorèsu (Zentral-Ost-Sardinien), oft gemeinsam mit dem logudoresischen Dialekt zusammengefasst.
  • Campidanesisch oder Sardu Campidanèsu (Süd-Sardinien)

Grammatik[Bearbeiten]

Besonders auffällig ist im Sardischen der bestimmte Artikel: im Unterschied zu den anderen romanischen Sprachen geht dieser (wie im Mallorquinischen) nicht auf das lateinische Demonstrativpronomen ille, illa, illud (z. B. italienisch il/lo, la, französisch le, la, spanisch el, la) und die jeweiligen Pluralformen zurück, sondern leitet sich von lat. ipse, ipsv(m), ipsa(m) etc. her: Im Singular lauten die sardischen bestimmten Artikel su (mask. sing.), sa (fem. sing), im Plural sos (mask. pl.) und sas (fem. pl.) im Logudoresischen, im Campidanesischen is für beide Genera. Die Verwendung von ipse, ipsv(m), ipsa(m) als Artikel findet sich innerhalb der romanischen Sprachen sonst nur im katalanischen Dialekt von Mallorca. Wie im Spanischen und Rumänischen wird das direkte Objekt mit einer Präposition markiert (sogenannter präpositionaler Akkusativ): deo bìdo a Maria („ich sehe Maria“ (wörtlich: ich sehe zu Maria)).

Das Sardische bildet den Plural auf -s (wie in den westromanischen Sprachen): sa domo > sas domos, su cane > sos canes.[2]

Phonetik und Phonologie[Bearbeiten]

Charakteristisch ist zudem der weitestgehende Erhalt des vulgärlateinischen Vokalsystems, v. a. im Logudoresischen und Nuoresischen (im Campidanesischen nur in betonter Stellung, in unbetonter Position ist eine Reduktion auf -a, -i, -u zu beobachten, ähnlich wie im Sizilianischen).

In den logudoresischen und nuoresischen Dialekten bleiben die lateinischen intervokalischen Plosive (p, t, k) weitestgehend intakt, vor allem der Erhalt der lateinischen velaren Aussprache von -C- (/k/) fällt auf: z. B. lat. centu(m) (sprich: /kentu/) '100' > logudoresisch kentu (vgl. italienisch cento, französisch cent). Dieser Archaismus findet sich sonst nur im ausgestorbenen Dalmatischen.

Besonderheiten des Sardischen sind außerdem die Metaphonie (Umlaut), die Epithese („Nachklappvokal“: Falls ein Wort bzw. Satz auf Konsonant endet, wird der vorherige Vokal wiederholt: z. B. sas domos – sprich: /sar oder sal domoso/) sowie die Existenz des Retroflex-Konsonanten [ɖ], der graphisch meist mit -dd- oder -ddh- wiedergegeben wird.

Aktuelle Situation[Bearbeiten]

Wegen des Ausgangs des spanischen Erbfolgekrieges gehörte die ehemalige spanische Kolonie Sardinien nach dem Frieden von Utrecht und dem Rastatter Frieden erst einige Jahre zu Österreich. Allerdings änderte sich die Situation wieder, als Spanien im Jahr 1717 eine Flotte nach Cagliari (Casteddu) schickte, um die Insel von neuem zu besetzen. In der Folge fiel Sardinien unter die Herrschaft des Hauses Savoyen, das die Insel im Austausch gegen Sizilien erhielt.

Viele Intellektuelle hatten Essays über das Problem der sardischen Sprache verfasst, wie etwa der Philologe Matteo Madau, der Sardisch zur Nationalsprache der Insel machen wollte,[3] und der Professor und Senator Giovanni Spano, der die logudoresische Variante als offizielle und Literatursprache gewählt hatte, ähnlich dem florentinischen Dialekt, der als die italienische Sprache anerkannt wurde.[4] Allerdings hatte die piemontesische Regierung im Juli 1760 entschieden, Italienisch per Gesetz durchzusetzen,[5][6] und fortan hätte die Verbreitung des Toskanischen auf der Insel die sardische Sprache an ihr Ende bringen können. Trotz der Assimilationspolitik war die Hymne des piemontesischen Königreichs von Sardinien der "Hymnu Sardu" (oder "Cunservet Deus su Re"), dessen Text auf Sardisch ist. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, hatte die italienische Armee am 1. März 1915 die Sassari-Infanterie-Brigade gegründet; im Gegensatz zu den anderen italienischen Brigaden wurde für diese nur die Bevölkerung der Insel rekrutiert. Außerdem ist sie die einzige italienische Infanterie-Brigade, die eine eigene Hymne in einer regionalen Sprache besitzt: Sie heißt "Dimonios" nach dem Namen "Rote Teufel" (das sardische Dimonios steht für das deutsche "Teufel"), den die österreich-ungarischen Soldaten den Sarden gegeben hatten, um ihren Wert im Krieg zu zeigen.

Während des Faschismus wurden alle nicht-italienischen Minderheitensprachen verboten: In der Praxis dominierte das Sardische, aber die Einschränkungen gingen so weit, dass ein Großteil der sardischen Nachnamen verändert wurde, damit sie "italienischer" klingen.[7] Während dieser Periode war das Singen der Nationalhymne "Cunservet Deus su Re" die einzige Möglichkeit, eine Minderheitensprache ohne Probleme zu verwenden, weil die Hymne zur Tradition der königlichen Familie gehörte und somit nicht verboten werden konnte. Die Kirche hatte aus Angst vor politischen Botschaften eine strikte Blockade gegen "Muttos" verhängt, die eine Form improvisierter Hirtenpoesie sind. Salvatore Poddighe, ein politischer Dichter, beging deswegen Selbstmord.

1999 wurde das Sardische durch das Gesetz 482-1999[8] zusammen mit anderen Minderheitssprachen wie dem Albanischen, Katalanischen, Deutschen, Griechischen, Slowenischen, Kroatischen, Französischen, Frankoprovenzalischen, Friulanischen, Ladinischen und Okzitanischen anerkannt, jedoch ist es sehr schwer, seine tatsächliche Anerkennung im alltäglichen Leben zu erreichen: In vielen italienischen Bibliotheken und Universitäten sind z. B. Bücher über das Sardische trotz seiner Anerkennung als eigene Sprache auf wissenschaftlicher und auch rechtlicher Ebene noch unter "Linguistica italiana" (italienische Sprachwissenschaft), "Dialetti italiani" (italienische Dialekte) oder "Dialettologia italiana" (italienische Dialektologie) zu finden[9][10]. Die Annahme ist nämlich weiterhin verbreitet, dass das Sardische nur ein italienischer Dialekt sei[11] (manchmal sogar auf institutioneller Ebene[12] trotz des mittlerweile gültigen Gesetzes), wie es für alle nicht-italienischen Minderheitssprachen aus ideologischen Gründen üblich war, obwohl außerhalb Italiens das Sardische für Wissenschaftler schon lange als eigene Sprache galt.[13] Wegen dieser Klassifizierung litt das Sardische unter Vorurteilen, die mit den italienischen Dialekten assoziiert werden, und es trägt deswegen ein großes Stigma[14][15].

Obwohl es verschiedene Kampagnen gab, um das Sardische mit dem Italienischen gleichzustellen, und obwohl mit der Sprache ein großer emotionaler Wert bezüglich der sardischen Identität verknüpft ist, zeigt die aktuelle soziolinguistische Situation Sardiniens eine immer geringer werdende Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Diese Entwicklung hat verschiedene Ursachen, vor allem politische und sozioökonomische (z. B. aus Gründen der Entvölkerung des Landesinneren und der zunehmenden Land-Stadt-Migration, der italienischen Assimilationspolitik gegenüber den Minderheitensprachen, der Einwanderung von Menschen von der italienischen Halbinsel, der hitzigen Debatte über die Standardisierung der Sprache[16][17] u.s.w.). Dieser Prozess schreitet jedoch nicht auf der ganzen Insel homogen voran.[18][19] Viele Sarden (vor allem die, die in den weitaus dichter als die Dörfer bevölkerten Städten geboren sind und leben) gaben ihre Sprache nicht an ihre Kinder weiter, weshalb die jüngere Generation oft nur noch geringe Kenntnisse des Sardischen hat. Die UNESCO hat Sardisch als „gefährdet“ (definitely endangered) klassifiziert, weil „viele Kinder die Sprache erlernen, aber sie nicht mehr sprechen, wenn sie im Schulalter sind“[20]. Es gibt einen starken Rückgang der Sprachkenntnisse von einer Generation zur nächsten. Nach einigen Berichten sprechen nur 13 Prozent der Kinder fließend und gewöhnlich Sardisch; die meisten von ihnen leben in den Dörfern des Goceano, der Barbagia und der Baronìa, den einzigen aktuellen Hochburgen der sardischen Sprache.[21][22] Der Rest der Insel wurde weitgehend italienisiert. Außerdem dominiert das Italienische im öffentlichen Leben weiterhin, z. B. darf kein Sardisch in der Schule verwendet werden, obwohl es zweisprachige Schulgesetze gibt[23]. Einige Linguisten glauben unter Berücksichtigung der Situation von einigen Dörfern im Logudoro, wo es praktisch keine zweisprachigen Kinder mehr gibt, dass Sardisch eine aussterbende Sprache ist. Sie vermuten, dass es das Sardische in einem Dutzend Jahren nicht mehr geben wird, wenn die ältere Generation gestorben ist, aus der die Mehrheit von Sardiniens Bevölkerung besteht.[24] Während die Zukunft der sardischen Sprache daher ungewiss ist, beherrschen die Jüngeren einen italienischen Dialekt, den die Sardisch-Sprecher mit Verachtung italiànu porcheddìnu[25] nennen: Das ist jene Variante des Italienischen, die auf der Insel in einer Sprachkontaktsituation aus dem Italienischen und Sardischen entstanden ist.

Ein Gesetzentwurf der Monti-Regierung sah vor, das bereits fast inexistente[26] Schutzniveau der Sprache durch eine gesetzlich festgelegte Differenzierung zwischen den Sprachen, die von internationalen Abkommen geschützt werden (d. h. Deutsch, Slowenisch, Französisch und Ladinisch), und allen anderen Sprachen, die keinen fremden Staat betreffen, noch weiter zu senken[27]. Dieses Projekt kam nicht zustande,[28] da Italien bisher die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen nicht ratifiziert hat[29][30]. Allerdings reagierte darauf ein Teil der intellektuellen und politischen Szene der Insel.[31][32][33][34][35][36][37] Zudem wollten 2013 einige Schüler ihre Abschlussprüfung auf Sardisch ablegen, was die Frage nach der Sprache in den sardischen Schulen auf sozialer und politischer Ebene aufwarf.[38][39][40][41][42][43][44]

Soziolinguistischer Status[Bearbeiten]

Das Sardische wird ausschließlich auf der zu Italien gehörenden Mittelmeerinsel Sardinien von ca. 1-1,3 Mio. Menschen gesprochen (das sind etwa 80 % der Inselbevölkerung). Diese sind fast alle zweisprachig (italienisch/sardisch).

Durch ein Regionalgesetz von 1997 und ein Gesetz der italienischen Republik von 1999 wurde das Sardische als Minderheitensprache anerkannt. Eine Gleichstellung mit dem Italienischen, wie des Deutschen oder des Französischen in Südtirol bzw. im Aostatal, konnte aber noch nicht erreicht werden.[45]

Auf Sardinien gibt es weitere sprachliche Minderheiten: Auf den beiden Inseln im Südwesten Sardiniens (v. a. Carloforte und Calasetta) wird ein ligurischer Dialekt, das sogenannte „tabarchìn“, und in Alghero im Nordwesten (katalanisch L’Alguer, sardisch S'Alighera, spanisch Alguer) ein katalanischer Dialekt gesprochen.

Sprachprobe[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Max Leopold Wagner: Dizionario etimologico sardo. Heidelberg 1960–1964.
  • Maria Teresa Atzori: Sardegna (= Profilo dei dialetti italiani. 20). Pisa 1982.
  • Eduardo Blasco Ferrer, Michel Contini: Sardisch: Interne Sprachgeschichte I. Grammatik (Evoluzione della grammatica). In: Günter Holtus, Michael Metzeltin, Christian Schmitt (Hrsg.): Lexikon der Romanistischen Linguistik. Band IV.: Italienisch, Korsisch, Sardisch. Tübingen 1988, S. 836–853.
  • Eduardo Blasco Ferrer: Sardisch: Externe Sprachgeschichte (Storia del sardo). In: Günter Holtus, Michael Metzeltin, Christian Schmitt (Hrsg.): Lexikon der Romanistischen Linguistik. Band IV.: Italienisch, Korsisch, Sardisch. Tübingen 1988, S. 884–897.
  • Ines Loi Corvetto: Sardisch: Interne Sprachgeschichte II. Lexik (Evoluzione del lessico). In: Günter Holtus, Michael Metzeltin, Christian Schmitt (Hrsg.): Lexikon der Romanistischen Linguistik.Band IV.: Italienisch, Korsisch, Sardisch. Tübingen 1988, S. 854–867.
  • Giulio Paulis: I nomi di luogo in Sardegna. Sassari 1987.
  • Giuseppe Mercurio: S'allega baroniesa, fonetica, morfologia, sintassi. Milano, 1997.
  • Guido Mensching: Einführung in die sardische Sprache. Bonn 1992.
  • Maurizio Virdis: Sardisch: Areallinguistik (Aree linguistiche). In: Günter Holtus, Michael Metzeltin, Christian Schmitt (Hrsg.): Lexikon der Romanistischen Linguistik. Band IV.: Italienisch, Korsisch, Sardisch. Tübingen 1988, S. 897–913.
  • Max Leopold Wagner: Geschichte der sardischen Sprache. Hrsg. Giovanni Masala. Francke, Tübingen/ Basel 2002.
  • Alberto Areddu: Le origini albanesi della civiltà di Sardegna. Napoli 2007.
  • Eduardo Blasco Ferrer: Storia della lingua sarda. Cagliari 2009.
  • Eduardo Blasco Ferrer: Paleosardo. Le radici linguistiche della Sardegna neolitica. Berlin/ New York 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikipedia auf Sardisch

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Limba sarda comuna Sardische Kulturagentur
  2. Grammatik der limba sarda comuna (PDF; 427 kB)
  3. Matteo Madau - Ichnussa
  4. [...]Ciononostante le due opere dello Spano sono di straordinaria importanza, in quanto aprirono in Sardegna la discussione sul "problema della lingua sarda", quella che sarebbe dovuta essere la lingua unificata ed unificante, che si sarebbe dovuta imporre in tutta l'isola sulle particolarità dei singoli dialetti e suddialetti, la lingua della nazione sarda, con la quale la Sardegna intendeva inserirsi tra le altre nazioni europee, quelle che nell'Ottocento avevano già raggiunto o stavano per raggiungere la loro attuazione politica e culturale, compresa la nazione italiana. E proprio sulla falsariga di quanto era stato teorizzato ed anche attuato a favore della nazione italiana, che nell'Ottocento stava per portare a termine il processo di unificazione linguistica, elevando il dialetto fiorentino e toscano al ruolo di "lingua nazionale", chiamandolo "italiano illustre", anche in Sardegna l'auspicata "lingua nazionale sarda" fu denominata "sardo illustre". Massimo Pittau, Grammatica del sardo illustre, Nuoro, S. 11–12.
  5. S'italianu in Sardìnnia, Amos Cardia, Iskra
  6. La "limba" proibita nella Sardegna del '700 (da "Ritorneremo", una storia tramandata oralmente) – MeiloguNotizie.net
  7. z.B. wurde der Familienname Lussu zu Lusso, Mannu zu Manno u.s.w. Das ist mit vielen Nachnamen geschehen.
  8. Norme in materia di tutela delle minoranze linguistiche storiche (Italienisches Parlament)
  9. “Il sardo è un dialetto”: campagna di boicottaggio contro l’editore Giunti
  10. La lingua sarda a rischio estinzione – Disterraus sardus. Abgerufen am 29. Juni 2014.
  11. Cosa, lis dolet? - Novas de s'Isportellu linguìsticu sovra-comunale de Planàrgia e Montiferru otzidentale
  12. I giudici della Cassazione: “Il sardo non è una vera lingua, è solamente un dialetto”. aMpI: “gravissimo attacco alla lingua del popolo sardo” - Il Minuto Notizie Mediterranee
  13. Conferenza di Francesco Casula sulla Lingua sarda: sfatare i più diffusi pregiudizi sulla lingua sarda
  14. La lingua sarda oggi: bilinguismo, problemi di identità culturale e realtà scolastica, Maurizio Virdis (Università di Cagliari)
  15. Sa limba sarda - Giovanna Tonzanu
  16. Die Standardisierung der sardischen Sprache. Oder: Wieviele Standardsprachen für das Sardische? Und welche? (Institut für Linguistik/Romanistik)
  17. Le contese sulla Lsc. Lo standard è il futuro. Senza diktat - Alessandro Mongili
  18. D’une île l’autre: de la Corse en Sardaigne - Jean-Pierre Cavaillé
  19. Sardinian language use survey. Euromosaic, abgerufen am 29. Juni 2014.
  20. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatTapani Salminen: UNESCO Red Book on Endagered Languages: Europe:. 1993–1999, abgerufen am 13. Juni 2008.
  21. La Nuova Sardegna, 04/11/10, Per salvare i segni dell'identità - di Paolo Coretti
  22. Ai docenti di sardo lezioni in italiano, Sardegna 24 - Cultura
  23. Guido Mensching: The internet as a Rescue Tool of Endangered Languages: Sardinian. Free University of Berlin, 12. Dezember 2000, abgerufen am 11. Juli 2014 (PDF; 877 KB, englisch).
  24. ctedde_la_situazione_sociolinguistica_della_lingua_sarda_settentrionale_di_mauro_maxia.htm La situazione sociolinguistica della Sardegna settentrionale, Mauro Maxia
  25. Lingua e società in Sardegna - Mauro Maxia
  26. Sardaigne
  27. MIUR e limba sarda – ULS Alta Baronia
  28. Carta delle lingue: una ratifica presunta e una bufala probabile - Giuseppe Corongiu
  29. La mancata ratifica della Carta rivela le “scorrettezze” del Belpaese L'Europa e il sardo: cartellino giallo per l'Italia - Unione Sarda
  30. L’Ue richiama l’Italia: non ha ancora firmato la Carta di tutela - Messaggero Veneto
  31. Il nazionalismo italiano mostra ancora una volta il suo volto feroce contro le minoranze linguistiche – R.Bolognesi
  32. Lingua sarda: CISL, tutelare la specialità dell'isola
  33. Richiesta di estensione massima dei benefici previsti massimi dalla Carta Europea delle Lingue a sardo e friulano
  34. Università contro spending review «Viene discriminato il sardo» – Sassari Notizie
  35. Il consiglio regionale si sveglia sulla tutela della lingua sarda
  36. «Salviamo sardo e algherese in Parlamento», Alguer.it
  37. Il sardo è un dialetto? – Rossomori
  38. Do you speak... su Sardu? - Irene Bosu, Focus Sardegna
  39. Cagliari, promosso a pieni voti il tredicenne che ha dato l’esame in sardo - Sardiniapost
  40. Eleonora d’Arborea in sardo? La prof. “continentale” dice no - Sardiniapost
  41. Sassari, studente dell’Alberghiero si diploma parlando in sardo - ULS Alta Baronìa (La Nuova Sardegna)
  42. Esame di maturità per la limba: Buddusò, la tesina di Elio Altana scritta in italiano ma discussa in logudorese - La Nuova Sardegna
  43. Quartu,esame di terza media in campidanese:studenti premiati in Comune - CastedduOnline
  44. Studentessa dialoga in sardo con il presidente dei docenti - Nuova Sardegna
  45. Die gemeinsame sardische Sprache muss noch entwickelt werden Autonome Region Sardinien