Scharndorf

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde in Niederösterreich, der Ort bei Sipbach, Oberösterreich, heißt Schnarrndorf.
Scharndorf
Wappen von Scharndorf
Scharndorf (Österreich)
Scharndorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL
Fläche: 25,82 km²
Koordinaten: 48° 4′ N, 16° 46′ O48.06666666666716.766666666667187Koordinaten: 48° 4′ 0″ N, 16° 46′ 0″ O
Höhe: 187 m ü. A.
Einwohner: 1.132 (1. Jän. 2013)
Bevölkerungsdichte: 44 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2403
Vorwahl: 02163
Gemeindekennziffer: 3 07 22
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bodenzeile 1b
2403 Scharndorf
Website: www.scharndorf.gv.at
Politik
Bürgermeister: Hubert Zwickelstorfer (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
14 ÖVP, 5 SPÖ
Lage der Gemeinde Scharndorf im Bezirk Bruck an der Leitha
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Über dieses Bild
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Das Gemeindeamt in Scharndorf
Das Gemeindeamt in Scharndorf
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Scharndorf ist eine Gemeinde mit 1132 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013) im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Scharndorf liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 25,82 Quadratkilometer. 16,67 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Regelsbrunn (358)
  • Scharndorf (399)
  • Wildungsmauer (383)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Regelsbrunn, Scharndorf und Wildungsmauer.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Der Scharndorfer Wehrturm, heute Teil der römisch-katholischen Pfarrkirche, wurde um 1043 errichtet. Im Jahr 1072 wurde Scharndorf im Salbuch (Pachtverzeichnis) des Stiftes Göttweig unter den Namen „Scorindorf“ erstmals urkundlich genannt. Im Zuge der ersten Wiener Türkenbelagerung 1529 wurde das Dorf verwüstet und von fast allen Bewohnern verlassen. 1659 wurde Scharndorf von der Pest heimgesucht. Bei der zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 lagerte ein Großteil des osmanischen Heeres im Dorf. Nach Abzug der Osmanen wurde der Ort neu besiedelt. Im Jahr 1687 lieferte Caspar Wolf aus Pressburg eine Glocke, die sich noch heute im Turm befindet. Die Pest kam erneut 1739 ins Dorf, 1831 die Cholera.

Scharndorf, Regelsbrunn und Wildungsmauer um das Jahr 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

1848/49 wurde gemäß dem kaiserlichen Patent die Gemeindevertretung konstituiert. Ein Großfeuer äscherte 1866 die Westseite der Ortschaft ein. 1882 wurde die Freiwillige Feuerwehr Scharndorf gegründet, die 1978 den Landesbewerb gewann. Die Gemeinden Scharndorf, Regelsbrunn und Wildungsmauer wurden 1972 zusammengelegt. In den Jahren 1989 und 1994 gewann die Gemeinde Scharndorf den Wettbewerb „Niederösterreich im Blumenschmuck“.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1046 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 997 Einwohner, 1981 973 und im Jahr 1971 945 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Hubert Zwickelstorfer, Amtsleiter Leopold Zwickelstorfer.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 30, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 56. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 475. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,94 Prozent.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Scharndorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien