Shimonoseki

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Bakan ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum US-amerikanischen Psychologen siehe David Bakan.
Shimonoseki-shi
下関市
Shimonoseki
Geographische Lage in Japan
Shimonoseki (Japan)
Red pog.svg
Region: Chūgoku
Präfektur: Yamaguchi
Koordinaten: 33° 57′ N, 130° 56′ O33.957777777778130.94138888889Koordinaten: 33° 57′ 28″ N, 130° 56′ 29″ O
Basisdaten
Fläche: 715,83 km²
Einwohner: 271.072
(1. August 2014)
Bevölkerungsdichte: 379 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 35201-2
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Shimonoseki
Baum: Campherbaum
Blume: Crinum asiaticum
Baumblüte: Azalee, Kirschblüte
Fisch: Kugelfisch
Insekt: Leuchtkäfer
Rathaus
Adresse: Shimonoseki City Hall
1-1, Nabe-chō
Shimonoseki-shi
Yamaguchi 750-8521
Webadresse: www.city.shimonoseki.yamaguchi.jp
Lage Shimonosekis in der Präfektur Yamaguchi
Lage Shimonosekis in der Präfektur

Shimonoseki (jap. 下関市 -shi) ist die südwestlichste Stadt auf Honshū, der Hauptinsel von Japan, und gehört zur Präfektur Yamaguchi.

Geografie[Bearbeiten]

Shimonoseki liegt gegenüber der Stadt Kitakyūshū auf der Insel Kyūshū, mit der sie durch Tunnels, einer Fähre und die Kammon-Brücke verbunden ist.

30 Schiffsminuten nordwestlich befindet sich die Insel Futaoi.

Geschichte[Bearbeiten]

Statuen in Shimonoseki in Gedenken an den Friedensschluss

Bis zur Neuzeit hieß die Ortschaft Akamagaseki (赤間関/赤馬関) bzw. kurz Bakan (馬関).

In der Stadt fand am 17. April 1895 die Unterzeichnung des Vertrags von Shimonoseki statt, welche den Japanisch-Chinesischen Krieg (von 1894 bis 1895) beendete.

Am 1. Juni 1902 erfolgte die Umbenennung in Shimonoseki. Das 26. März 1937 eingemeindete Chōfu war früher die Hauptstadt der Provinz Nagato, sowie des Daimyats Chōfu.

Die Bevölkerung ist seit den 1980ern mit zunehmendem Trend rückläufig. So lebten 1980 noch 325.000 Menschen in Shimonoseki.

Verkehr[Bearbeiten]

Bedeutend sind auch die Fährverbindungen nach Busan (Korea) und Qingdao (China).

Wirtschaft[Bearbeiten]

Kanaldeckel mit Fugu-Motiv

Shimonoseki ist ein wichtiger Fischerei-Hafen. Er gilt insbesondere als traditioneller Heimathafen der japanischen Walfangflotte.[1]

Neben der Fischverarbeitung (vor allem Fugu) sind wirtschaftlich bedeutsam: Werften, Chemische Fabriken, Ingenieurbüros und auch Tourismus. Die größte Touristenattraktion ist der Akama-jingū, welcher dem japanischen Kindkaiser Antoku gewidmet ist.

Shimonoseki ist außerdem ein wichtiger Verkehrshafen. Bereits 1905-45 verkehrten täglich Eisenbahnfähren nach Pusan (Busan)/Korea mit direktem Anschluss an die transsibirische Eisenbahn: Pusan-Seoul-Uiju (China), Andong-Mukden-(Russland/UdSSR), Manchurija usw. Ab 1967 wurde der regelmäßige Passagierverkehr mit den asiatischen Nachbarn schrittweise wiederaufgenommen. Heute verkehren wieder täglich Fähren nach Busan/Korea, zwei mal wöchentlich nach Quingdao (Tsingtau)/China usw.

Bildung[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Shimonoseki – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Japans Walfänger stechen wieder in See. Märkische Oderzeitung, 6. Dezember 2011, abgerufen am 4. Juli 2012.