Snamensk (Kaliningrad)

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Siedlung
Snamensk
Wehlau

Знаменск
Wappen
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Gwardeisk
Frühere Namen Wehlau (bis 1947)
Siedlung seit 2005
Bevölkerung 4036 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums m
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40159
Postleitzahl 238200
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 206 802 008
Geographische Lage
Koordinaten 54° 37′ N, 21° 13′ O54.61666666666721.2166666666674Koordinaten: 54° 37′ 0″ N, 21° 13′ 0″ O
Snamensk (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Snamensk (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kaliningrad‎
Wehlaulokal.jpg

Snamensk (russisch Знаменск ( anhören?/i); deutsch Wehlau) ist eine Siedlung im Rajon Gwardeisk in der russischen Oblast Kaliningrad im historischen Ostpreußen. Der Ort hat 4036 Einwohner (Stand 14. Oktober 2010)[1] und gehört der kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Gwardeisk an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Snamensk befindet an der Mündung der Lawa (Alle) in den Pregel, etwa zehn Kilometer südöstlich von Gwardeisk (Tapiau).

Geschichte[Bearbeiten]

Wehlau östlich von Königsberg (rechter Bildrand, durch Anklicken vergrößerbar) und die umliegenden Ortschaften auf einer Landkarte von 1910.
Eiserne Pregelbrücke am Stadteingang, im Hintergrund der Turm der Stadtkirche.
Ruine der im Jahr 1349 erbauten St.-Jabobi-Kirche (2011).
Alter Stadtplan, mit handschriftlich markierter Lage der sogenannten Napoleonquelle, die Napoleon Bonaparte 1812 besucht hatte.

Ursprünglich stand an Stelle des Ortes eine Burg der Prußen (Altpreußen, Prussen), um die herum eine Siedlung namens Velowe entstand, die 1258 urkundlich erwähnt wurde (1326 Wilaw; 1405 Wilouwe, Welouwe). Der Name deutet auf eine heidnische Kultstätte hin (prußisch wele: Seele, Geister der Verstorbenen; welauks, welawa: Seelenacker, Totenacker, Friedhof). Die Burg der Nadrauer wurde vom Deutschen Orden übernommen, jedoch 1281 von Sudauern zerstört. 1336 erhielt ein Gottfried Hundertmark vom Ordenskomtur Heinrich Dusmer, mit Erlaubnis des Hochmeisters Dietrich von Altenburg den Auftrag zur Gründung einer Stadt nach Kulmer Recht. Nachdem die Stadt 1347 von Litauern unter Kęstutis (Kynstut) dem Erdboden gleichgemacht worden war, ließ Hochmeister Winrich von Kniprode eine neue, befestigte errichten. Aus dieser Zeit stammt auch die Kirche, eine der ältesten und schönsten der Provinz.

Im Jahr 1349 wurde in Wehlau ein Franziskanerkloster gegründet. Später entstand noch ein weiteres Franziskanerkloster vor der Stadt, in dem strengere Regeln befolgt wurden. Das jüngere der beiden Klöster wurde im Krieg zerstört, seit 1490 wieder aufgebaut und 1519 mit dem älteren Kloster vereinigt. Im Zuge der Reformation wurden beide Klöster später aufgehoben.[2]

1440 war Wehlau Gründungsmitglied des Preußischen Städtebundes. Nach dessen Kriegserklärung an den Deutschen Orden 1454 wurde die Stadt vom Orden belagert und 1460 eingenommen. Herzog Albrecht von Preußen bezeichnete Wehlau als seine „liebe Rose“ und soll sich mit dem Gedanken getragen haben, hier statt in Königsberg eine Universität zu errichten.

Während des Zweiten Nordischen Krieges zwischen Schweden und Polen verzichtete am 19. September 1657 König Johann II. Kasimir von Polen im Vertrag von Wehlau auf die Lehnshoheit über das Herzogtum Preußen. Als Gegenleistung für die Wiederherstellung der Souveränität des Herzogtums Preußen trat Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg aus dem Bündnis mit Schweden aus.

Pferdemarkt in Wehlau
Zigeuner beim Verkauf (1935)

Bekannt wurde Wehlau in der Folgezeit durch den Pferdehandel. Anfang Juli jeden Jahres fanden große Pferdemärkte statt, mit einem Auftrieb von bis zu 10.000 Pferden. Seit 1818 war die Stadt Verwaltungssitz des Landkreises Wehlau, zu dem auch die Stadt Tapiau gehörte.

Bis 1945 gehörte Wehlau zum Landkreis Wehlau im Regierungsbezirk Königsberg der Provinz Ostpreußen.

Im Januar 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt. Die Altstadt mit ihrem rechteckigen Grundriss und den vielen Giebelhäusern wurde seither fast völlig zerstört. Die ansässige Bevölkerung wurde, sofern sie nicht bereits geflüchtet war, in der Folge vertrieben und durch Sowjetbürger ersetzt. 1947 wurde Wehlau in Snamensk (übersetzt in etwa Bannerstadt) umbenannt. Dabei verlor der Ort seine Stadtrechte und wurde als Arbeitersiedlung charakterisiert. Bei der Einrichtung der Landgemeinde Snamenskoje im Jahr 2005 verlor Snamensk auch noch diesen Status und ist seitdem nur noch als einfache Siedlung eingestuft. Im Jahr 2014 wurde der Ort in den neu gebildeten Stadtkreis Gwardeisk eingegliedert.

Landgemeinde Snamenskoje 2005–2014[Bearbeiten]

Die kommunale Selbstverwaltungseinheit Landgemeinde Snamenskoje (ru. Знаменское сельское поселение, Snamenskoje selskoje posselenie) wurde im Jahr 2005 eingerichtet.[3] Zur Landgemeinde Snamenskoje gehörten zehn jeweils als „Siedlung“ (russisch: possjolok) eingestufte Ortschaften, die zuvor schon von Snamensk aus verwaltet worden waren oder dem Dorfbezirk Oserski angehört hatten. Im Jahr 2014 wurden die Orte der Landgemeinde in den Stadtkreis Gwardeisk eingegliedert.

Ortsname deutscher Name
Bolschaja Poljana (Большая Поляна) Paterswalde
Gordoje (Гордое) Bürgersdorf
Jagodnoje (Ягодное) Lindendorf
Jelnjaki (Ельняки) Frischenau
Retschnoje (Речное) Magotten
Rownoje (Ровное) Romau
Rutschji (Ручьи) Bieberswalde
Snamensk (Знаменск) Wehlau
Suchodolje (Суходолье) Klein Nuhr
Telmanowo (Тельманово) Richau

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Bemerkung
1768 2.017[4]
1782 2.627 in 274 Haushaltungen, ohne die Garnison[5]
1798 2.387[4]
1828 3.138[4]
1875 5.178[6]
1880 5.422[6]
1890 5.385 davon 69 Katholiken und 67 Juden[6]
1910 5.288
1933 7.534 vorwiegend Evangelische[7]
1939 8.606[6]
1959 4.159
1970 5.130
1979 4.813
1989 4.570
2002 4.302
2010 4.036

Anmerkung: jeweils Volkszählungsdaten

Schulwesen[Bearbeiten]

In Wehlau gab es wahrscheinlich bereits im 16. Jahrhundert Anfänge einer evangelisch geprägten höheren Lehranstalt. 1541 wird Thom. Rohden als Schulmeister genannt. Die Schule entwickelte sich bald zu einem ordentlichen Gymnasium und entließ zur Universität. Sie wurde von Bürgermeister Steinfeld besonders gefördert und konnte 1729 in einen Neubau umziehen. 1810 verlor sie den Status einer vollwertigen höheren Schule mit Abitur-Abschluss. Nachdem sie 1843 als Bürgerschule zu einer Realschule erweitert worden war, erhielt sie später den Status einer Realschule 2. Ordnung mit Latein als Pflichtfach.[8]

Kirche[Bearbeiten]

Evangelisch[Bearbeiten]

Pfarrkirche St. Jacobi[Bearbeiten]

Hauptartikel: Jacobi-Kirche (Wehlau)

Die bis 1945 evangelische Jacobi-Kirche ist ein spätgotischer Hallenbau und stammt noch aus der Ordenszeit. Sie wurde 1349 erbaut. In ihrem nur noch als Ruine vorhandenen und unansehnlichen Zustand kann sie augenblicklich nicht für Gottesdienstzwecke genutzt werden.

Kirchengemeinde[Bearbeiten]

Seit der Reformationszeit bestand in Wehlau mit seiner mehrheitlich evangelischen Bevölkerung bis 1945 eine evangelische Kirchengemeinde mit einem weitflächigen Kirchspiel. Die Reformation hielt nach Pfingsten 1524 Einzug in die Stadt. Wehlau gehörte zum gleichnamigen Kirchenkreis in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.

Nach 1945 war in der Zeit der Sowjetunion kirchliches Leben nicht erlaubt. Erst in den 1990er Jahren bildeten sich in der dann russischen Oblast Kaliningrad neue evangelische Gemeinden, von denen die in Bolschaja Poljana (Paterswalde) Snamensk am nächsten liegt. Sie ist in die Propstei Kaliningrad innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland eingegliedert.

Im südlichen Stadtteil Allenberg (russisch: Chlebnikowo) gab es außerdem die Anstaltsgemeinde der Allenberger Kirche der Provincial Heil- und Pflegeanstalt Allenberg (früher auch Irrenanstalt genannt).

Kirchenkreis Wehlau[Bearbeiten]

Der Kirchenkreis Wehlau bestand bis 1945 und war Teil der Kirchenprovinz Ostpreußen innerhalb der Kirche der Altpreußischen Union. Im Bereich des Kirchenkreises gab es zwölf Pfarrorte mit den dazugehörigen Kirchspielen:[9]

Name (bis 1946) Heutiger Name
Allenburg Druschba
Goldbach Slawinsk
Groß Engelau Demjanowka
Groß Schirrau Dalneje
Grünhayn Krasnaja Gorka
Kremitten Losowoje
Paterswalde Bolschaja Poljana
Petersdorf Kuibyschewskoje
Plibischken Gluschkowo
Starkenberg Krasnoborskoje,
jetzt: Krasny Bor
Tapiau Gwardeisk
Wehlau Snamensk

Bis 1928 gehörte auch das Kirchspiel Klein Schönau (russisch: Oktjabrskoje) zur Inspektion Wehlau, das dann aber in den Kirchenkreis Friedland (Ostpr.) (Prawdinsk) umgegliedert wurde.

In den 1990er Jahren entstanden im Gebiet des vormaligen Kirchenkreises Wehlau bisher fünf neue evangelische Gemeinden, und zwar in Bolschaja Poljana (Paterswalde), Druschba, (Allenburg), Gwardeisk (Tapiau) und Talpaki (Taplacken).

Katholisch[Bearbeiten]

Die einstige katholische Kirche wurde nach zähen Verhandlungen zurückgegeben. Mit umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde 2010 begonnen. Im Jahre 2012 konnte das wiedererstellte Gotteshaus seine Weihe empfangen.

Orthodox[Bearbeiten]

In den 1990er Jahren entstand in Snamensk ein neues orthodoxes Gotteshaus. Die dortige Gemeinde gehört zur Diözese Kaliningrad und Baltijsk (Königsberg und Pillau) der Russisch-orthodoxen Kirche.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Pregelbrücke in Wehlau (Baujahr 1880)

Wahrzeichen des Ortes ist die Ruine der Pfarrkirche, deren Turm durch Mittel der ehemaligen Bewohner renoviert und mit einer Aussichtsplattform versehen wurde.

Die geschichtsträchtige Altstadt von Wehlau wurde 1945 und danach fast vollständig vernichtet. Zu den verlorenen Sehenswürdigkeiten gehören:

  • Pfarrkirche mit reicher Ausstattung (als Ruine erhalten)
  • Rathaus, mit gotischem Schaugiebel, häufig umgebaut, mit Dachreiter; hier wurde am 19. September 1657 der Vertrag von Wehlau geschlossen
  • Steintor, gotisch
  • Hakenbuden am Rathaus
  • zahlreiche Giebelhäuser des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Schanze, Platz vor der Stadt, Schauplatz eines der größten Pferdemärkte in Europa

Zu den erhaltenen Sehenswürdigkeiten gehören:

  • Wasserturm
  • Katholische Kirche, erbaut 1929, (unweit des „Alten Friedhofes“)
  • Gebäude der ehemaligen Deutschordens-Schule (in dem Gebäude ist heute ebenfalls eine Schule untergebracht)
  • Der Alte Friedhof (unweit des Wasserturmes) mit einer Vielzahl erhaltener Grabstätten aus deutscher Zeit. Hervorzuheben ist die sehr gut erhaltene „Erbbegräbnisstätte der Familie Laue auf Pinnau“ aus dem Jahr 1849. Dabei handelt es sich um eine gemauerte Gruft in norddeutscher Backsteingotik am Rande des Friedhofes. Die Inschrift und die massive Tür der Begräbnisstätte sind erhalten geblieben.

Sonstiges:

  • Die einstige Altstadt, welche den ehemaligen Marktplatz einschließt, wurde nach dem Krieg nahezu gänzlich ausgelöscht. Von der Vorkriegsbebauung existiert, abgesehen von der Ruine der Pfarrkirche, lediglich noch ein Gebäude auf Höhe der ehemaligen Klosterstraße / Ecke ehem. Kleine Vorstadt. Vereinzelt wurden auf dem Areal Neubaublöcke errichtet. Die einzige Durchfahrtsstraße des Areal befindet sich auf Höhe der ehemaligen Kirchenstraße und Klosterstraße.
  • Der einstige Marktplatz und das direkte Umfeld werden seit 2012 komplett umgestaltet. Auf dem nunmehr „Zentralen Platz“ befindet sich ein großer Findling mit der Inschrift „Реконструкция Центральной площади Знаменск – Wehlau год 2012“ (übersetzt: Wiederaufbau / Rekonstruktion des Zentralen Platzes Snamensk – Wehlau im Jahr 2012). Der Platz wird parkähnlich mit Wegen, Denkmälern und Sitzmöglichkeiten neugestaltet. Ein Wiederaufbau oder eine Rekonstruktion alter Gebäude oder Straßenzüge ist nicht vorgesehen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Patenschaften[Bearbeiten]

Die damalige Kreisstadt Syke (Landkreis Diepholz, Niedersachsen) übernahm in den 1950er Jahren eine Patenschaft für ehemalige Einwohner der einstigen Kreisstadt Wehlau in Ostpreußen. Im Syker Kreismuseum findet sich eine „Wehlauer Heimatstube“ mit entsprechenden Exponaten. Jährlich findet hier auch ein Heimattreffen statt.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Verkehrsanbindung der Landgemeinde Snamensk ist äußerst günstig. Im Norden durchzieht in West-Ost-Richtung die Bahnlinie Kaliningrad (Königsberg)–Gussew (Gumbinnen)–Nesterow (Stallupönen, 1938-1946 Ebenrode) zur Weiterfahrt nach Litauen das Gemeindegebiet. Von Norden nach Süden verläuft die russische Fernstraße R 514 (ehemalige deutsche Reichsstraße 142), die in Snamensk von der West-Ost-Fernstraße R 508 gekreuzt wird.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Rede bei der 500jährigen Jubelfeier der Stadt Wehlau am 25. Januar 1836, auf dem Rathhause daselbst. In: Preußische Provinzialblätter, Band 15, Königsberg 1836, S. 376-384 (Online, Google).
  • Abraham Döring: Eigentliche und gründliche Beschreibung von der Erbauung der Stadt Welau, 1625.
  • Adolf Rogge und Christian Ziegler: Notizen zur Geschichte der Stadt Wehlau und der Kirche daselbst – Ein Beitrag zur Gedächtnisfeier des 500jährigen Jubiläums der Pfarrkirche in Wehlau, 1880.
  • Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I: Topographie von Ost-Preußen. Marienwerder 1785, S. 13 (Volltext).
  • Hermann Fischer: Geschichte der Stadt Wehlau, 1936.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Znamensk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Max Toeppen: Urkundenfund. In: Altpreußische Monatsschrift. Band 6, Königsberg 1869, S. 270-280..
  3. Durch das Закон Калининградской области от 24 февраля 2005 г. № 502 «О наделении муниципального образования «Гвардейский район» статусом муниципального района и об установлении границ и наделении соответствующим статусом муниципальных образований, находящихся на его территории» (Gesetz der Oblast Kaliningrad vom 24. Februar 2005, Nr. 502: Über das Ausstatten der munizipalen Bildung "Rajon Gwardeisk" mit dem Status eines munizipalen Rajons und über das Festlegen der Grenzen und das Ausstatten mit dem entsprechenden Status der munizipalen Bildungen, die sich auf seinem Gebiet befinden)
  4. a b c Leopold Krug: Die Preussische Monarchie. Teil 1: Provinz Ostpreussen, Berlin 1833, S. 296.
  5. Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I: Topographie von Ost-Preußen. Marienwerder 1785, S. 13.
  6. a b c d Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte Ostpreußen – Landkreis Wehlau (2006)
  7. Der Große Brockhaus. 15. Auflage, 20. Band, Leipzig 1935, S. 101.
  8. L. Wiese: Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung. Berlin 1864, S. 57 (Volltext)
  9. Kirchspiele Kreis Wehlau (wie oben)