Static-X
| Static-X während eines Auftrittes bei der Cannibal Killers Tour im Juni 2007 | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Alternative Metal | |
|---|---|---|
| Gründung | 1994 | |
| Website | http://www.static-x.com | |
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| Wayne Static | ||
| Ken Jay | ||
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Gesang, E-Gitarre, Programmierung
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Wayne Static | |
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E-Gitarre, Programmierung
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Koichi Fukuda (1994–2001, seit 2005) | |
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Schlagzeug
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Nick Oshiro (seit 2003) | |
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E-Gitarre
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Tripp Eisen (2001–2005) | |
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E-Bass, Gesang
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Tony Campos (1994-2010) | |
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Schlagzeug
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Ken Jay (1994-2002) | |
Static-X ist eine US-amerikanische Alternative-Metal-Band aus Los Angeles, Kalifornien. Sie wurde 1994 unter dem Namen Deep Blue Dream von Wayne Static und Ken Jay gegründet.
[Bearbeiten] Bandgeschichte
[Bearbeiten] Gründung und Debüt-Album (1994-2000)
1994 Gründete Gitarrist Wayne Static zusammen mit dem Schlagzeuger Ken Jay die Band Deep Blue Dream. Wenig später traten dann der Japaner Koichi Fukuda als Gitarrist und der Bassist Tony Campos in die Band ein. Unter Deep Blue Dream veröffentlichte man 1996 eine Demo. 1997 erfolgte die Umbenennung in Static, wo man unter diesem Namen zwei weitere Demos veröffentlichte. Ein Jahr später benannte man die Band dann endgültig in Static-X um und veröffentlichte eine EP. Man bekam daraufhin einen Vertrag unter Warner Bros. Records und begann mit den Aufnahmen für das Debüt-Album. Es wurde von Ulrich Wild produziert, der zuvor schon Alben für Deftones und White Zombie produziert hatte und auch die weiteren drei Static-X-Alben produzierte.
Am 23. März 1999 erschien dann Wisconsin Death Trip. Es platzierte sich auf Platz 107 in den amerikanischen Billboard 200 und wurde 2001 mit Platin ausgezeichnet.[1] Das Musikvideo zu dem Song "Push It" wurde durch die Verewigung auf der CD-ROM von Mac OS 9 sehr bekannt und festigte die Popularität der Band.[2]
Als man den Auftritt auf dem Ozzfest 2000 aufnahm und als Musik-DVD veröffentlichen wollte, geriet man in Konflikt mit Veranstalterin Sharon Osbourne, die die Veröffentlichung des Materials aus Rechtlichen Gründen nicht willigte und damit drohte Static-X vor Gericht zu bringen. Die DVD wurde daher nur Inoffiziell unter dem Namen Where the Hell Are We and What Day Is It... This Is Static-X in einer limitierten Auflage veröffentlicht und ist bis heute ein Sammler-Stück.[3] 2000 veröffentlichte man ebenfalls inoffiziell The Death Trip Contiunues, eine EP, die drei Stücke enthält, die es nicht auf das Debüt geschafft hatten.[4]
[Bearbeiten] Machine und Shadow Zone (2000-2004)
Während den Aufnahmen zu ihren zweitem Album Machine, verließ der langjährige Gitarrist und Keyboarder Koichi Fukuda aus privaten Gründen die Band. Er wurde kurze Zeit später durch Tripp Eisen ersetzt, der zuvor bei Dope gespielt hatte. Das Album erschien am 22. Mai 2001 und platzierte sich in den USA auf Platz elf und wurde mit Gold ausgezeichnet. 2002 wurde Static von Korn-Sänger Jonathan Davis gefragt, ob er lust hätte einen Soundtrack-Beitrag abgeben zu wollen. Static bestätigte und nahm den Song "Not Meant For Me" für den Film Königin der Verdammten auf. An dem Projekt waren außerdem Mitglieder von Linkin Park und Disturbed beteiligt. Static-X trugen auch gemeinsam einen Beitrag zur Filmmusik bei, indem sie den Machine-Song "Cold" mit auf den dazugehörigen Sampler packten. Das dazugehörige Musikvideo, enthält Szenen aus dem Film. Kurz darauf stieg auch noch Mitgründer Ken Jay aus. Static-X standen ohne Schlagzeuger da.
Anfang 2003 begannen die Aufnahmen für ein neues Album. Da man allerdings immer noch keinen Ersatz für Jay gefunden hatte, nahm man das Album zusammen mit dem Studio-Schlagzeuger Josh Freese auf. Nach den Studio-Aufnahmen stieg Nick Oshiro als Schlagzeuger bei Static-X ein. Shadow Zone wurde am 7. Oktober 2003 veröffentlicht und war erstmals in den deutschen Charts. Es platzierte sich auf Platz 79. In den USA war es auf Platz 20 und wurde vor allem durch den Soundtrack The Only zu dem Spiel Need for Speed: Underground populär.[5] Es enthält mit "So" aber auch die bis heute einzige Ballade der Bandgeschichte.
[Bearbeiten] Beneath...Between...Beyond..., Start A War und Eisens Inhaftierung (2004-2006)
2004 erschien die Komplikation Beneath...Between...Beyond.... Sie enthält mehrere Remixe und Demos, sowie die komplette EP The Death Continues, die nur inoffiziell veröffentlicht wurde. Außerdem enthält es mit "Breathe" und "Deliever Me" zwei neu Aufgenommene Songs, die den ersten Beitrag Oshiros bei Static-X darstellen.
Anfang 2005 wurde damit begonnen ein neues Album aufzunehmen. Kurz vor der Veröffentlichung von Start A War, wurde jedoch Gitarrist Tripp Eisen wegen des Verdachts sexuellen Missbrauchs an einer Minderjährigen Inhaftiert. Er wurde auf Kaution zunächst wieder freigelassen, flüchtete kurz darauf aber.[6][7] Er wurde somit zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. [8] Wurde aber am 7. Oktober 2005 wieder vorzeitig entlassen. Jedoch trennten sich Static-X von ihm, da er durch die Vorwürfe nicht mehr tragbar war.[9] Sein Nachfolger wurde sein Vorgänger Koichi Fukuda. Start A War wurde am 14. Juni 2005 veröffentlicht.
[Bearbeiten] Cannibal und Cannibal Killers Live (2006-2008)
2006 löste man den Vertrag bei Warner Bros. auf und kam bei Reprise Records unter. Man Arbeitete auch nicht mehr mit Produzent Ulrich Wild zusammen, der die ersten vier Alben produziert hatte. Neuer Produzent wurde John Travis. Am 27. April 2007 veröffentlichten Static-X ihr fünftes Album Cannibal. Es platzierte sich auf Platz acht der US-Rock-Charts. Außerdem ist es seit Wisconsin Death Trip, das erste Album, bei dem Ur-Gitarrist Koichi Fukuda wieder komplett an den Aufnahmen Beteiligt war. Bereits am 6. April war das Musikvideo zu der Single "Destroyer" bei dem MTV Headbangers Ball zu sehen. Während der "Cannibal Killers Tour" 2007 lernte Static die Pornodarstellerin Tera Wray kennen. So kam es, dass die beiden am 8. Januar 2008 den Bund der Ehe in Las Vegas eingingen.[10] Am 7. Oktober 2008 veröffentlichte die Band das erste Live-Album Cannibal Killers Live, welches den kompletten Auftritt in Spokane, Washington zeigt. Das Konzert fand am 2. Juni 2007 statt und ist als CD und DVD in einem erhältlich. In den USA gab es außerdem noch zusätzlich eine weitere DVD, die einen Auftritt in Los Angeles 1997 zeigt.[11]
[Bearbeiten] Cult Of Static (2008-2010)
Bereits kurz nach der Hochzeit von Static und Wray, im Januar 2008, begannen die Vorbereitungen für den sechsten Streich von Static-X. Noch in diesem Jahr erschien der Soundtrack zu dem Film Punisher: War Zone mit dem Titel "Lunatic". Der Song ist der spätere Opener des Albums. Das erste Gitarren-Solo des Songs stammt von Megadeth-Sänger Dave Mustaine, der ein langjähriger Freund von Static ist.[12] Cult Of Static erschien am 17. März 2009. Es wurde wie der Vorgänger Cannibal von John Travis produziert und ist das zweite Album bei Reprise. Static widmete es seiner Ehe-Frau. Die bei einigen Songs (z.B. "Tera-Fied" und "Grind 2 Halt") im Hintergrund zu hören ist. Die Single "Stingwray" (ein Kofferwort aus Stingray und Tera Wray) widmete er ebenfalls seiner Ehe-Frau.[10] Es platzierte sich in den Billboard 200 auf Rang 16 und war somit das höchstplatzierteste Album seit Machine.
[Bearbeiten] Campos' Ausstieg und Statics Solo-Album (2010-heute)
Anfang 2010 gab Static bekannt, dass Bassist Tony Campos, die Band verlassen hätte und sagte außerdem, dass die Zukunft der Band ungewiss sei. Die Gründe für das Verlassen Campos sind bis heute nicht vollständig geklärt.[13] Er war neben Static das bis Dato einzige Mitglied aus der Ur-Besetzung, welches ununterbrochen dabei gewesen war. Static nutzte die längere Pause seiner Band, um sein schon vor Jahren angekündigtes Solo-Album Aufzunehmen. Er unterzeichnete einen Vertrag bei der Plattenfirma Dirthouse Records und nahm das komplette Album alleine auf.[10] Das Album mit dem Titel Pighammer wurde am 4. Oktober 2011 veröffentlicht. Die erste Single "Assassins Of Youth" erschien bereits am 20. September.
[Bearbeiten] Musikstil
Static-X selbst bezeichnen ihren Musikstil als Rhythmic Trancecore oder Evil Disco. Wobei die erste Bezeichnung nur mit den ersten beiden Alben in Verbindung gebracht wird. Der Musikstil der Band ist nur schwer zu definieren, geht aber meist in die Richtung von Alternative Metal und Nu Metal. Fälschlicherweise werden Static-X auch häufig als Industrial Metal-Band bezeichnet, da in vielen Songs elektronische Parts im Vordergrund sind.[12] Ab dem Album Cannibal enthält jeder Song mindestens ein Gitarren-Solo. Außerdem spielte die Band ab diesem Zeitpunkt düsterer als auf den Vorgängern, was größtenteils mit Wayne Statics schwächelndem Stimmbild zusammenhängt. Beeinflusst wurde die Band u. a. von Rockgruppen wie Joy Division, The Sisters of Mercy, Ministry und Coal Chamber, aber auch durch Bands aus dem Big-Beat-Umfeld, wie The Prodigy oder The Crystal Method, was den elektronischen Part von Static-X stark prägte. Außerdem gibt es auf den ersten vier Static-X-Alben, jeweils ein Song, in dem das Wort "Otsego" steckt: "Otsegolation" von Wisconsin Death Trip, "Otsego Undead" von Machine, "Otsegolectric" von Shadow Zone und "Otsego Amigo" von Start A War. Laut Static ist Otsego eine kleine Stadt in Michigan und war in der Nähe seiner Schule. Mit dem fünften Album Cannibal fand die "Tradition" der Otsego-Songs ein Ende.
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Studio-Alben
| Jahr | Album | Chartposition | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DE | US | AUS | AUT | UK | ||||
| 1999 | Wisconsin Death Trip | — | 107 | — | — | — | ||
| 2001 | Machine | — | 11 | — | — | 56 | ||
| 2003 | Shadow Zone | 79 | 20 | 66[14] | — | 113 | ||
| 2005 | Start a War | 88 | 29 | — | 55 | — | ||
| 2007 | Cannibal | — | 36 | 26 | 56 | — | ||
| 2009 | Cult Of Static | — | 16 | 33 | — | — | ||
[Bearbeiten] Demos
| Jahr | Titel |
|---|---|
| 1996 | Demo |
| 1997 | Demo |
| 1997 | Demo |
| 1998 | Static-X Promo-EP |
[Bearbeiten] Komplikationen
| Jahr | Album | Chartposition | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| US | ||||||||
| 2004 | Benath...Between...Beyond... | 139 | ||||||
[Bearbeiten] Livealben
| Jahr | Titel |
|---|---|
| 2000 | Where the Hell Are We & What Day Is It... This Is Static-X |
| 2008 | Cannibal Killers Live |
[Bearbeiten] EPs
| Jahr | Titel |
|---|---|
| 2000 | The Death Trip Continues |
[Bearbeiten] Singles bzw. Musikvideos
| Jahr | Song | Album |
|---|---|---|
| 1999 | "Push It" | Wisconsin Death Trip |
| 2000 | "I'm with Stupid" | Wisconsin Death Trip |
| "Bled for Days" | Wisconsin Death Trip | |
| 2001 | "This Is Not" | Machine |
| "Black and White" | Machine | |
| 2002 | "Cold" | Machine |
| 2003 | "The Only" | Shadow Zone |
| "So" | Shadow Zone | |
| 2005 | "I'm the One" | Start A War |
| 2006 | "Dirthouse" | Start A War |
| 2007 | "Destroyer" | Cannibal |
| "Cannibal" | Cannibal | |
| 2009 | "Stingwray" | Cult Of Static |
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website
- Static-X bei Allmusic (englisch)
- Static-X bei Discogs (englisch)
- Static-X bei MusicBrainz (englisch)
- Static-X bei laut.de
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ British Rock Royalty Add More Awards. RIAA (2. Juli 2001). Abgerufen am 22. Juli 2007.
- ↑ Apple Inc. (1999), Mac OS 9 (CD-ROM), Apple Inc., Cupertino (CA). – Das Musikvideo zu Push It liegt im Ordner „CD Extras/ QuickTime Samples/ Video/ staticx.mov“.
- ↑ Apple Inc. (1999), Mac OS 9 (CD-ROM), Apple Inc., Cupertino (CA). – Das Musikvideo zu Push It liegt im Ordner „CD Extras/ QuickTime Samples/ Video/ staticx.mov“.
- ↑ Apple Inc. (1999), Mac OS 9 (CD-ROM), Apple Inc., Cupertino (CA). – Das Musikvideo zu Push It liegt im Ordner „CD Extras/ QuickTime Samples/ Video/ staticx.mov“.
- ↑ Media Control-Charts
- ↑ STATIC-X Guitarist Busted On Sex Assault, Kidnapping Charges - Feb. 26, 2005
- ↑ Randnotizen von Tripp Eisen visions.de
- ↑ Former STATIC-X Guitarist Pleads Guilty To Sex With Minor - Sep. 28, 2005
- ↑ STATIC-X Part Ways With Guitarist TRIPP EISEN - Feb. 28, 2005
- ↑ a b c Static-X Frontman To Release Solo Debut In October. Blabbermouth.net (4. August 2011). Abgerufen am 5. September 2011.
- ↑ Static-X to Release First-Ever Live Concert DVD -- Cannibal Killers Live -- on October 7, 2008 on Reprise Records. Business Wire (5. August 2008). Abgerufen am 18. Oktober 2008.
- ↑ a b Static-X: Interview zu Cult of Static. Metalhammer.de (20. Mai 2009). Abgerufen am 6. Februar 2012.
- ↑ Newsmeldung auf www.de-re.de
- ↑ ARIA Top 100 Albums. Nr. 717, 2003-11-17, S. 2. Abgerufen am 3. Oktober 2008..