Tanja Poutiainen

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Tanja Poutiainen Ski Alpin
Tanja Poutiainen
Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 6. April 1980
Geburtsort Rovaniemi
Größe 170 cm
Gewicht 67 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom,
Super-G, Kombination
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 0 × Gold 2 × Silber 2 × Bronze
Junioren-WM 1 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber Turin 2006 Riesenslalom
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber Bormio 2005 Riesenslalom
Silber Bormio 2005 Slalom
Bronze Val-d’Isère 2009 Riesenslalom
Bronze Val-d'Isère 2009 Slalom
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Schladming 1997 Slalom
Bronze Schladming 1997 Super-G
Bronze Pra Loup 1999 Riesenslalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 16. März 1997
 Weltcupsiege 11
 Gesamtweltcup 5. (2004/05, 2008/09)
 Super-G-Weltcup 48. (2004/05)
 Riesenslalomweltcup 1. (2004/05, 2008/09)
 Slalomweltcup 1. (2004/05)
 Kombinationsweltcup 22. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 5 9 6
 Slalom 6 9 11
letzte Änderung: 22. Januar 2012

Tanja Tuulia Poutiainen (* 6. April 1980 in Rovaniemi) ist eine finnische Skirennläuferin. Sie gehört zu den weltweit besten Athletinnen in den Disziplinen Riesenslalom und Slalom. Sie gewann bisher drei Disziplinenwertungen im Weltcup sowie vier Medaillen bei Weltmeisterschaften und eine bei Olympischen Spielen. Damit ist sie die erfolgreichste finnische Skirennläuferin überhaupt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Poutiainen siegte 1995 beim Trofeo Topolino. 1997 wurde sie Juniorenweltmeisterin im Slalom sowie Dritte im Super-G. Im selben Jahr bestritt sie ihr erstes Weltcup-Rennen. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 1999 erreichte sie im Riesenslalom den dritten Platz. Den ersten Podestplatz in einem Weltcuprennen erreichte sie in der Saison 2001/02. Der endgültige Durchbruch an die Weltspitze gelang ihr in der Saison 2003/04, als sie in Levi vor heimischem Publikum ihren ersten Weltcup-Slalom gewann.

Bei der Ski-Weltmeisterschaft 2005 in Santa Caterina wurde sie zweimal Zweite; im Riesenslalom hinter der Schwedin Anja Pärson und im Slalom hinter der Kroatin Janica Kostelić. In der Saison 2004/05 feierte die Finnin auch ihre bis dato größten Erfolge, den Gewinn des Riesenslalom- und des Slalom-Weltcups. Während sie sich den Slalom-Weltcup schon vorzeitig vor Janica Kostelić sicherte, war der Riesenslalom-Weltcup bis zum letzten Rennen in Lenzerheide zwischen ihr und Anja Pärson offen. Pärson führte zwar vor dem letzten Rennen mit einem recht komfortablen Punktevorsprung, konnte diesen jedoch aufgrund eines verpatzten Laufes nicht zu ihren Gunsten nützen.

Die Saison 2005/06 verlief für sie zunächst wenig erfolgreich und sie konnte bei weitem nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Dies änderte sich jedoch bei den Olympischen Winterspielen 2006: Im Riesenslalom, der in Sestriere bei dichtem Nebel und heftigem Schneefall ausgetragen wurde, gewann sie die Silbermedaille hinter Julia Mancuso. In der Saison 2006/07 wurde Poutiainen Zweite im Riesenslalomweltcup hinter Nicole Hosp. In der Saison 2007/08 fuhr die Finnin weiter gute Platzierungen ein. Neben einem Sieg bei der Snow Queen Trophy in Zagreb kam sie des Öfteren in die Top-10. In der Gesamtwertung wurde sie Achte.

In der Saison 2008/09 gewann Poutiainen mit einem Sieg und weiteren vier Podestplätzen den Riesenslalomweltcup zum zweiten Mal; im Slalomweltcup wurde sie wie im Vorjahr Vierte. Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère – ihrer bereits siebenten – gewann Poutiainen die Bronzemedaille im Riesenslalom und im Slalom. Zwei Weltcupsiege feierte die Finnin in der Saison 2009/2010, im Gesamtweltcup kam sie jedoch zum ersten Mal seit drei jahren nicht unter die besten zehn. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver wurde sie Sechste im Slalom und 13. im Riesenslalom.

In der Saison 2010/2011 erreichte Poutiainen mit seinem Sieg und weiteren fünf Podestplätzen den zweiten Platz im Slalomweltcup und Rang drei im Riesenslalomweltcup. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen fuhr sie – wie bei den Olympischen Spielen im Vorjahr – auf Platz sechs im Slalom und Rang 13 im Riesenslalom.

Poutiainen besticht nicht nur durch ihre schnelle, sondern auch sichere Fahrweise. Von 4. Januar 2007 bis 18. März 2011 blieb sie in 70 Weltcuprennen in Folge ohne Ausfall.

[Bearbeiten] Erfolge

[Bearbeiten] Olympische Spiele

[Bearbeiten] Weltmeisterschaften

[Bearbeiten] Juniorenweltmeisterschaften

[Bearbeiten] Weltcupwertungen

  • 1. Platz im Riesenslalomweltcup: 2005, 2009
  • 1. Platz im Slalomweltcup: 2005
  • 2. Platz im Slalomweltcup: 2011
  • 2. Platz im Riesenslalomweltcup: 2007
  • 3. Platz im Slalomweltcup: 2003
  • 3. Platz im Riesenslalomweltcup: 2011

[Bearbeiten] Weltcupsiege

Datum Ort Land Disziplin
28. Februar 2004 Levi Finnland Slalom
26. November 2004 Aspen USA Riesenslalom
28. November 2004 Aspen USA Slalom
12. Dezember 2004 Altenmarkt Österreich Slalom
20. Januar 2005 Zagreb Kroatien Slalom
10. März 2007 Zwiesel Deutschland Riesenslalom
15. Februar 2008 Zagreb Kroatien Slalom
13. Dezember 2008 La Molina Spanien Riesenslalom
24. Oktober 2009 Sölden Österreich Riesenslalom
24. Januar 2010 Cortina d’Ampezzo Italien Riesenslalom
11. Januar 2011 Flachau Österreich Slalom

[Bearbeiten] Europacup

  • Saison 1996/97: 8. Riesenslalomwertung
  • Saison 1997/98: 6. Riesenslalomwertung
  • Saison 1998/99: 8. Gesamtwertung, 5. Riesenslalomwertung
  • 12 Podestplätze, davon 5 Siege

[Bearbeiten] Weitere Erfolge

  • 21 finnische Meistertitel:
    • Riesenslalom: 1996, 2001, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010
    • Slalom: 1998, 1999, 2001, 2003, 2004, 2005, 2007, 2008, 2009
    • Super-G: 1996, 2009
  • 35 Siege in FIS-Rennen

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Tanja Poutiainen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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