Ofterschwang
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Oberallgäu | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Hörnergruppe | |
| Höhe: | 864 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,54 km² | |
| Einwohner: |
2094 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 107 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87527 | |
| Vorwahl: | 08321 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 80 134 | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alois Ried | |
| Lage der Gemeinde Ofterschwang im Landkreis Oberallgäu | ||
Ofterschwang ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Oberallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe mit Sitz in Fischen im Allgäu. Die Gemeinde liegt 4 km südwestlich von Sonthofen im oberen Illertal unter dem Höhenzug der Hörnerkette.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsteile [Bearbeiten]
- Bettenried
- Hüttenberg
- Muderbolz
- Oberzollbrücke
- Sigishofen
- Sigiswang
- Schweineberg
- Tiefenberg
- Westerhofen
- Wielenberg
Geschichte [Bearbeiten]
Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Ofterschwang war Bestandteil der Grafschaft Königsegg-Rothenfels, die 1804 an Österreich vertauscht worden war und im Frieden von Pressburg an Bayern fiel.
Wappen [Bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: Unter goldenem Schildhaupt, darin drei liegende rote Rauten, gespalten von Rot und Silber; aus einem Dreiberg in verwechselten Farben wachsend eine fünfblütige Alpenrose in verwechselten Farben.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Ofterschwang
Tourismus [Bearbeiten]
Ofterschwang ist ein Urlaubsort mit 1.751 Gästebetten und 280.074 Übernachtungen im Jahr 2010.[2] Der Ort ist Ausgangspunkt für Berg- und Radtouren und bietet im Winter Langlaufloipen im Tal und eine Vielzahl von Skiabfahrten rund um das Ofterschwanger Horn. Touristische Anlaufpunkte sind das Tiefenberger Moor mit Naturlehrpfaden und ein 18-Loch-Golfplatz des Luxushotels Sonnenalp; Golfclub Sonnenalp.
Ofterschwang wurde 2010 vom ADAC für das Produkt „Gutes vom Dorf“ mit dem ADAC-Tourismuspreis ausgezeichnet. [3]
Sport [Bearbeiten]
Am Hausberg, dem Ofterschwanger Horn, garantiert die mit 5.000 Metern längste Beschneiungsanlage Deutschlands eine sichere weiße Pracht vom Gipfel bis zum Tal. Eine Vierer- und eine Doppelsesselbahn, 3 Schlepplifte und 2 Kinderlifte erschließen 15 km Pisten, die von einem PistenBully 600W, einem PistenBully 300W, einem PistenBully 300 Polar, einem PistenBully 300 und einem PistenBully 100 präpariert werden.
Alpiner Skiweltcup [Bearbeiten]
Ofterschwang ist als Skiweltcup-Ort unregelmäßiger Veranstalter von Weltcuprennen in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Das erste Rennen fand 1999 statt und war ein Riesenslalom der Herren, den Stephan Eberharter gewann. Am nächsten Tag fand ein Herren-Slalom statt, seit dem sind nur noch Frauen-Rennen ausgetragen worden.[4]
Sonstiges [Bearbeiten]
Bei dem Kölner Musiklabel Kompakt (Label) erschien 2009 ein vom Musiker Jürgen Paape produziertes Stück mit dem Namen Ofterschwang. Das Stück ist inspiriert von traditioneller Blasmusik.
Weblinks [Bearbeiten]
- Ofterschwang: Wappengeschichte vom HdBG
- Ofterschwang: Amtliche Statistik des LStDV
- Offizielle Tourismus Seite
- Offizielle Website des Veranstaltungsortes zum Ski-Weltcup
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Gemeinde Ofterschwang: Unser Dorf – Zahlen, Daten & Fakten. Abgerufen am 3. März 2011.
- ↑ Der vom ADAC verliehene Tourismuspreis
- ↑ Fédération Internationale de Ski: Podiums Ofterschwang. fis-ski.com. Abgerufen am 2. März 2012.
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