Traiskirchen
| Traiskirchen | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Baden | |
| Kfz-Kennzeichen: | BN | |
| Fläche: | 29,11 km² | |
| Koordinaten: | 48° 1′ N, 16° 18′ O48.01361111111116.295277777778200Koordinaten: 48° 0′ 49″ N, 16° 17′ 43″ O | |
| Höhe: | 200 m ü. A. | |
| Einwohner: | 17.399 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 598 Einw. pro km² | |
| Postleitzahlen: | 2512, 2514 | |
| Vorwahl: | 02252 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 06 39 | |
| NUTS-Region | AT127 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptplatz 13 2514 Traiskirchen |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Fritz Knotzer (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2010) (37 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Traiskirchen im Bezirk Baden | ||
Das Rathaus von Traiskirchen |
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| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Traiskirchen ist eine ca. 20 km südlich von Wien gelegene Stadt mit 17.399 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) in Niederösterreich, die auch auf Grund der dort befindlichen Bundesbetreuungsstelle für Asylwerber, dem so genannten Flüchtlingslager Traiskirchen, in ganz Österreich bekannt ist.
Inhaltsverzeichnis |
Wirtschaft[Bearbeiten]
Neben zahlreichen Industriebetrieben ist ein bedeutender Wirtschaftszweig der Region der Weinbau. Es gibt zahlreiche Heurigen sowie jährlich ein Weinfest.
Verkehr[Bearbeiten]
Die wichtigsten Straßen sind die Südautobahn A2 und die Wiener Neustädter Straße B 17 zwischen Wien und Wiener Neustadt.
Öffentliche Verkehrsanbindungen sind die Badner Bahn, die Aspangbahn der ÖBB sowie einige Autobuslinien.
Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]
Traiskirchen war Standort der Semperit-Reifenwerke. Das Unternehmen wurde 1985 an die Continental AG verkauft. 1994 wurde die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in die Konzernzentrale nach Hannover verlegt, 1996 die PKW-Reifenproduktion trotz Interventionen der Bundesregierung reduziert und 2002 schließlich ganz eingestellt.
Stadtgliederung[Bearbeiten]
Die Stadtgemeinde Traiskirchen besteht aus folgenden Orten, die auch eigene Katastralgemeinden sind:
- Möllersdorf
- Oeynhausen
- Traiskirchen
- Tribuswinkel (mit Marktrecht)
- Wienersdorf
Entwicklung des Stadtgebiets[Bearbeiten]
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Die Katastralgemeinden Oeynhausen und Tribuswinkel wurden 1972 eingemeindet. Der Wunsch nach Trennung von Tribuswinkel ist aber bei der Bevölkerung sehr groß. Prinzipiell wurde auch von höherer Stelle dazu zugestimmt. Bis dato konnte man sich aber finanziell noch nicht einigen, da Tribuswinkel wirtschaftlich in den letzten Jahrzehnten einen starken Zuwachs verzeichnen konnte.
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Sternwarte[Bearbeiten]
Traiskirchen hat die älteste öffentliche Sternwarte in Niederösterreich (seit 1967), die Franz-Kroller-Sternwarte. Sie befindet sich mitten im Stadtzentrum auf dem Dach der Stadtsäle und ist durch den Eingang in der Bräuhausgasse erreichbar.
Museen[Bearbeiten]
- Das Stadtmuseum Traiskirchen ist im denkmalgeschützten Gebäude des Möllersdorfer Zweigwerkes der ehemaligen Vöslauer Kammgarnfabrik untergebracht.
Kirchen[Bearbeiten]
Es gibt mehrere Kirchen, davon zwei in Traiskirchen an der B17 gelegen:
- Pfarrkirche zur hl. Margareta: Befestigte Anlage. Kirche, Pfarrhof und der ehemalige Friedhof sind von einem breiten Wassergraben (trockengelegt) umgeben, über den eine steinerne Brücke zum Torturm führt.
- Filialkirche zum hl. Nikolaus: Die in einfacher Bauart hergestellte Platzkirche erhebt sich freistehend am Marktplatz und ist gegen Osten orientiert. Wie eine Urkunde bezeugt, bestand die Kirche schon um das Jahr 1400.
- In der Nähe des Flüchtlingslagers gibt es eine Evangelische Kirche, erbaut 1913 im Jugendstil.
- Die Pfarrkirche zum hl. Wolfgang befindet sich im Ortsteil Tribuswinkel, sie liegt inmitten des Ortes an der Hauptstraße, freistehend auf einer Terrasse, von Linden umgeben und ist gegen Westen orientiert.
- Die Pfarrkirche Mariae Namen in Möllersdorf, südseitig am Franz-Broschek-Platz, ist in den Jahren 1967/68 nach Plänen des Architekten Carl Auböck erbaut worden. 1968 wurde Möllersdorf zu einer eigenständigen Pfarre erhoben.
- Die Kirche in Oeynhausen steht auch an der B17.
Sport[Bearbeiten]
- Der Verein Arkadia Traiskirchen Lions spielt in der ersten österreichischen Basketballliga.
- Der Base- und Softballverein Traiskirchen Grasshoppers mit eigenem Baseballplatz beim Sport- und Freizeitzentrum Traiskirchen.
- Der Fußballclub FCM Traiskirchen spielt derzeit in der 2. Landesliga (Niederösterreich).
- Der Verein TC Traiskirchen hat seinen Vereinssitz im Sport- und Freizeitzentrum Traiskirchen und spielt in der Kreisliga Süd/Ost.
- Die Sporthauptschule Traiskirchen
- Der Verein RuckTchouk Traiskirchen, 1. österreichischer Tchoukballverein
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Joseph Fendi, der Vater des Malers Peter Fendi stammte aus Traiskirchen
- Josef Ferschner (1892–1968), Bürgermeister und Vizebürgermeister
- Hans Seischab (1898–1965), Professor für Betriebswirtschaftslehre
- Hellmuth Swietelsky (1905–1995), Bauunternehmer
- Franz Kroller (1923–2000), Direktor der Universitätsbibliothek Graz
- Otto Vogl (* 1927), Chemiker
- Karl Drexler (1894–1981), Feuerwehrfunktionär
Weblinks[Bearbeiten]
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