Blumau-Neurißhof

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Blumau-Neurißhof
Wappen von Blumau-Neurißhof
Blumau-Neurißhof (Österreich)
Blumau-Neurißhof
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Baden
Kfz-Kennzeichen: BN
Hauptort: Blumau
Fläche: 4,33 km²
Koordinaten: 47° 55′ N, 16° 18′ O47.91666666666716.291666666667240Koordinaten: 47° 55′ 0″ N, 16° 17′ 30″ O
Höhe: 240 m ü. A.
Einwohner: 1.812 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 418 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2602
Vorwahl: 02628
Gemeindekennziffer: 3 06 46
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Anton-Rauch-Platz 4a
2602 Blumau-Neurißhof
Website: www.blumau-neurisshof.gv.at
Politik
Bürgermeister: Gernot Pauer (PUL)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
10 PUL, 7 SPÖ,
2 ÖVP
Lage der Gemeinde Blumau-Neurißhof im Bezirk Baden
Alland Altenmarkt an der Triesting Bad Vöslau Baden Berndorf Blumau-Neurißhof Ebreichsdorf Enzesfeld-Lindabrunn Furth an der Triesting Günselsdorf Heiligenkreuz Hernstein Hirtenberg Klausen-Leopoldsdorf Kottingbrunn Leobersdorf Mitterndorf an der Fischa Oberwaltersdorf Pfaffstätten Pottendorf Pottenstein Reisenberg Schönau an der Triesting Seibersdorf Sooß Tattendorf Teesdorf Traiskirchen Trumau Weissenbach an der Triesting NiederösterreichLage der Gemeinde Blumau-Neurißhof im Bezirk Baden (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Blumau-Neurißhof ist eine Gemeinde mit 1812 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Baden im Industrieviertel in Niederösterreich.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Grün unter einem silbernen – mit drei schräglinks gestellten roten Bomben, aus denen Flammen schlagen, belegten – Schildeshaupt ein aus dem Schildesfuß wachsender silberner Wasserturm.

Geografie[Bearbeiten]

Blumau liegt auf einer Höhe von 252 m ü. A., Neurißhof 240 m ü. A.. Die Nachbargemeinden sind: Günselsdorf, Schönau an der Triesting, Sollenau, Teesdorf, Tattendorf, Pottendorf und Ebenfurth.

Durch das Gemeindegebiet fließt die Piesting.

Der Ort liegt östlich der Wiener Neustädter Straße (B 17) im Wiener Becken. Das Gemeindegebiet besteht nur aus einer Katastralgemeinde mit dem Namen Blumau-Neurißhof, jedoch zwei Dörfern, Blumau und Neurißhof. Es bestehen Straßenverbindungen über Landesstraßen nach Sollenau, Günselsdorf, Teesdorf, Pottendorf und Tattendorf.

Auf einem großen Teil des Gemeindegebietes befindet sich ein dem österreichischen Bundesheer zur Verfügung stehender,[1] zum Sperrgebiet erklärter Truppenübungsplatz (Garnisonsübungsplatz Blumau),[2] der zur Kaserne Großmittel gehört. Auch ein Bahnanschluss, der zur Südbahn-Station Felixdorf führt, ist vorhanden (ehemalige Schleppbahn, ab 15. Mai 1928 als 10,9 km lange Lokalbahn Felixdorf – Tattendorf öffentliche Eisenbahn[3]), wird aber nur mehr für Gütertransporte benutzt.[Anm. 1] Im Osten des Gemeindegebietes sind zahlreiche Schottergruben in Betrieb. Außerdem befindet sich dort ein Übungsgelände der Antiterrorspezialeinheit Cobra.

Südlich des Gemeindefriedhofs, unmittelbar jenseits der Gemeindegrenze zu Schönau an der Triesting, befindet sich der am 14. September 1985 eingeweihte Soldatenfriedhof Blumau (Welt-Icon47.9122816.29294). Auf etwa 12.500 m²[4] liegen hier 4436 Kriegsopfer bestattet. Blumau ist der letzte vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ausgebaute Sammelfriedhof in Österreich. Die Anlage wurde zum 1. Januar 2011 in die Betreuung des österreichischen Bundesministeriums für Inneres übergeben.[5]

Geschichte[Bearbeiten]

„Blumauer Hof“ und „Neuriss Hof“ am k.k. Artillerie Schießplatz mit dem Großen und dem Kleinen Mittel (Mitte) um 1873 (Mappenblatt der Landesaufnahme)
Ehemalige Blumauer Kaserne, Kasinostraße 1[Anm. 2]
Ehemalige Salvator-Kaserne, (Objekt III), Kasernenstraße 3 (gesehen vom Kasernenhof)[Anm. 3]
Ehemalige Salvator-Kaserne, (Objekt I), Kasernenstraße 1 (im Anschnitt rechts: Objekt III)[Anm. 4]
Ehem. Verwaltungsgebäude der Kunstsalpeterfabrik Neurißhof, Werksstraße 6B, erbaut 1915 nach Plänen von Bruno Bauer[Anm. 5]

Die erste urkundliche Erwähnung von Blumau stammt aus dem Jahr 1380. Unter Kaiserin Maria Theresia fanden erstmals zwischen 1740 und 1780 Besiedlungsversuche statt. In dieser Zeit entstand auch der Namensteil Neurißhof, abgeleitet von neu umgerissenem (= geackertem) Land östlich von Blumau, sowohl für das Dorf als auch für das an dessen Rande gelegene, 1847/48 wieder errichtete,[6] in großen Teilen noch bestehende Gehöft (Welt-Icon47.9266716.31503)[Anm. 6]. Im Wesentlichen erstreckte bzw. entwickelte sich, entlang der Piesting, der Siedlungs- und Wirtschaftsraum zwischen den Gehöften Neuriß Hof sowie dem auf einem schmalen Flurstreifen der Katastralgemeinde Schönau an der Triesting gelegenen Blumauer Hof (ersetzt durch Baulichkeiten auf Hauptallee 10–16, Blumau-Neurißhof, Welt-Icon47.9146316.28669).

Bis in die ersten Jahre des 19. Jahrhunderts war auf dem zur Herrschaft Schönau gehörenden, ca. 173 ha (300 Joch) großen Strich Landes nichts anderes zu finden als sterbendes, kaum gebornes Gras und Millionen von Heupferden. Erst durch die Initiative von Herrschaftseigentümer Peter Freiherrn von Braun (1758–1819) wurde das Ödland durch den Agrarökonomen Anton Wittmann (1771–1842; ab 1801 auf zehn Jahre Schönauer Herrschaftsverwalter) zu einer Lombardischen Flur, einer von Bewässerungskanälen durchzogenen, durch Baumpflanzungen windgeschützten, fruchtbaren Wiesenkultur,[7] ausgestaltet.[8]

Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die Gemeinde durch die Munitionsfabrikation einen wirtschaftlichen Aufschwung.

1891 wurde mit 36 Objekten die k.u.k. Pulverfabrik Blumau, die erste staatliche Munitionsfabrik Österreichs, errichtet.[9] Durch die Einführung des Repetiergewehres im Armeebereich war die Erzeugung eines stärker wirkenden, chemisch homogenen, „rauchschwachen“ Pulvers notwendig geworden. Das für dessen Herstellung erforderliche Ausgangsprodukt, Nitrozellulose, bezog man ab 1892 von einem in Neurißhof durch die Firma A.G. Dynamit-Nobel erbauten Werk (welches 1894 von der k.u.k. Heeresverwaltung übernommen wurde).[9]

Die Entwicklung des neuen Unternehmens schritt rasch voran: u.a. 1899/1900 eine erste Erweiterung, 1897/98 der Bau einer Dynamitfabrik sowie einer Salpetersäurefabrik.[9] Für diese Großanlage wurde militärischer Schutz notwendig, und deshalb errichtete man zwei Kasernen, die Blumauer (heute: Kasinostraße 1) sowie die Salvator-Kaserne (heute: Kasernenstraße 1 und 3).[10]

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges führte zu einem neuerlichen Ausbau des riesigen Unternehmens, mit über 30.000 Beschäftigten im Jahr 1918. Dem Kriegsende folgte jedoch der Zusammenbruch.[11] Nur die Pulverfabrik wurde „in Eigenregie des Staates mit ca. 100 Arbeitern“ weitergeführt; die Bevölkerung Blumau-Neurißhofs sank auf etwa 2500 Personen.

Um die Jahreswende 1920/21 mietete die Staatsfabrik Blumau die in Neurißhof gelegene Zelluloidfabrik – die zum Zwecke der einheitlichen Verwaltungs- und Betriebsführung für die Dauer des Mietvertrages unter dem Namen „Österreichische Zelluloidwerke Neurißhof“ zusammengefasst wurde und als solche in das Handelsregister beim Handelsgericht Wien einzutragen war.[12]

Am 25. Mai 1922 ereignete sich, durch einen Brand in der Pulverfabrik verursacht, die schwerste Explosion in der Geschichte des Ortes. Mindestens 19 Menschen verloren ihr Leben, und fast an jedem Gebäude des Ortes entstanden Schäden.[13]

1923 gingen Teile des nach der Explosion wiederhergestellten Großbetriebs an die Sprengstoffwerke Blumau AG, an der neben der Republik auch die Skodawerke Wetzler AG (Moosbierbaum) Anteile besaß[9] und dort die Betriebsführung innehatte. Auf Rechnung der Republik wurde hier von der Skoda-Wetzler AG eine TNT-Fabrik (1928), eine Pulverfabrik (1930) und eine Nitroglycerinanlage (1933) errichtet.[14]

Im August 1928 wurden in Blumau die letzten Reste der dort aufbewahrten Giftgasvorräte vernichtet,[15] nachdem die unterirdische Lagerung der Kampfstoffe bereits 1925 Gegenstand einer Debatte im Finanz- und Budgetausschuss des Parlaments gewesen war.[16]

Einem kurzen Aufschwung nach 1938 folgte nach Kriegsende 1945 die endgültige Liquidierung des Unternehmens.[9] Im April 1945 wurde die Munitionsfabrik von den sowjetischen Besatzungsmächten beschlagnahmt und das gesamte Inventar demontiert und abtransportiert. Seither zeugen zahlreiche Hausruinen und übriggebliebene Fundamente vom einstigen Umfang der Ortschaft.

Mit 1. Jänner 1988 wurde die Marktgemeinde Steinfelden in folgende politische Gemeinden getrennt: Blumau-Neurißhof, Günselsdorf, Tattendorf, Teesdorf.[17]

Der ehemalige Fußballnationalspieler Karl Koller (1929–2009) ruht auf dem Ortsfriedhof in einem Ehrengrab der Gemeinde.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2011 1.799
2001 1.657
1991 1.294
1981 1.250
1971 1.331
1961 1.344
1951 1.409
1939 1.676
1934 1.706
1923 1.828
1910 427
1900 662
1890 697
1880 689
1869 660

Quelle: Bevölkerungsentwicklung der Statistik Austria

Literatur[Bearbeiten]

  • Plan von Blumau. Herrschaft Enzesfeld V.U.W.W.. o. O., o. J. (um 1800), OBV.
  • Bericht des Ortsschulrates Blumau. Bezirk Baden, Niederösterreich. Ortsschulrat Blumau, Wr. Neustadt 1929, OBV.
  • Rudolf F. Marwan-Schlosser: Kasernen, Soldaten, Ereignisse. Kasernen und militärische Einrichtungen in Wiener Neustadt, Bad Fischau, Wöllersdorf, Katzelsdorf, Felixdorf-Grossmittel-Blumau. Weilburg-Verlag, Wiener Neustadt 1983, ISBN 3-900100-09-8.
  • Manfred Wehdorn, Ute Georgeacopol-Winischhofer: Baudenkmäler der Technik und Industrie in Österreich. Band 1: Wien, Niederösterreich, Burgenland. Böhlau, Wien/Graz (u.a.) 1984, ISBN 3-205-07202-2, S. 144 f.
  • Nachrichten der Gemeinde Blumau-Neurißhof. Erscheinungsverlauf: 1988–1996,3. Gemeinde Blumau-Neurißhof, Blumau-Neurißhof, ZDB-ID 2452623-X.
  • Amtliche Nachrichten der Gemeinde Blumau-Neurißhof. Erscheinungsverlauf: 1996,4–2001,1. Gemeinde Blumau-Neurißhof, Blumau-Neurißhof, ZDB-ID 2430351-3.
  • Unser Blumau-Neurißhof. Erscheinungsverlauf: 2001,2–2007,1. Gemeinde Blumau-Neurißhof, Blumau-Neurißhof, ZDB-ID 2302189-5.
  • Gemeinde-Nachrichten. Erscheinungsverlauf: 2008,1(Mai)–. Bgm. G. Pauer für die Gemeinde Blumau-Neurißhof, Blumau-Neurißhof, ZDB-ID 2430340-9.
  • Hans Leopold: Zur Geschichte der k.u.k. Pulverfabrik Blumau bis 1918. In: Klaus Mulley: Österreichs Pulverschmiede. Die Rüstungsindustrie am Steinfeld-Groß Mittel. 125 Jahre Pottendorfer Linie. Eigenverlag der Gewerkschaft der Eisenbahner, Ortsgruppe Ebenfurth-Pottendorf, Ebenfurth 1996, ISBN 3-9500563-1-7 (formal falsche ISBN), S. 29 ff.
  • Gemeinde Blumau-Neurißhof (Hrsg.): Blumau-Neurißhof. Gemeindeübersicht. Schubert & Franzke, St. Pölten 2002, ISBN 3-7056-1028-7.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Blumau-Neurißhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. BGBl 1995/260 (PDF; 0,3 MB).
  2. BGBl II 1997/57 (PDF; 6 KB).
  3. BGBl 1928/111. In: Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich, Jahrgang 1928, S. 686. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bgb.
  4. Grundstücksfläche gemäß Digitaler Katastralmappe.
  5. Soldatenfriedhof Blumau, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.; abgerufen am 6. Mai 2010.
  6. Vermiethungen. (…) Verpachtung des Neurißhofes mit 320 Joch Grundstücken. In: Intelligenzblatt zur Wiener Zeitung, Nr. 206/1848, 27. Juli 1848, S. 99 Mitte. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz.
  7. Anton Edler von Wittmann: Unterricht über die Bewäßerung der Wiesen und Felder, nach Lombardischer Weise (etc.). Wallishausser, Wien 1810, OBV.
  8. I. Die Blumau. In: Vaterländische Blätter für den österreichischen Kaiserstaat, Nr. 17/1810 (III. Jahrgang), 3. Juli 1810, S. 169 ff. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/vlb.
  9. a b c d e Wehdorn, Winischhofer: Baudenkmäler. S. 144.
  10. Marwan-Schlosser: Kasernen. S. 134.
  11. J. H.: Blumau. In: Badener Zeitung, Nr. 5/1919 (XL. Jahrgang), 15. Jänner 1919, S. 1 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bzt.
  12. BGBl 1921/65. In: Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich, Jahrgang 1921, S. 166 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bgb.
  13. Das Unglück von Blumau. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, Nr. 20739/1922, 26. Mai 1922, S. 2, oben links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp,
    Die Explosionskatastrophe in Blumau. In: Neue Freie Presse, Abendblatt, Nr. 20739/1922, 26. Mai 1922, S. 4 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp,
    Am Grabe der Opfer von Blumau. In: Arbeiter-Zeitung, Abendblatt, Nr. 146/1922, 29. Mai 1922, S. 1. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  14. Aktie der Skodawerke-Wetzler AG, 1926.
  15. Vernichtung der Giftsgasvorräte in Blumau. In: Badener Zeitung, Nr. 65/1928 (XLIX. Jahrgang), 15. August 1928, S. 3, Mitte rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bzt.
  16. Blumau und Wöllersdorf. Eine Debatte im Budgetausschuß. In: Neue Freie Presse, Abendblatt, Nr. 21694/1925, 5. Februar 1925, S. 3, unten rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp.
  17. Nö LGBl 1000/2.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Der 4,8 km lange Streckenteil Blumau-Neurißhof – Tattendorf wurde wegen zu geringen Verkehrsaufkommens bereits am 1. September 1932 wieder eingestellt. Auch während der kurzen Betriebszeit als öffentliche Eisenbahnstrecke befuhren Personenzüge im Bahnhof Tattendorf nicht die Gleisverbindung zur Aspangbahn, sondern endeten in der Übergabeanlage. – Hellmuth Fröhlich: Vergessene Schienen. (…) 6. Blumau-Neurißhof—Tattendorf. In: Eisenbahn. Mitteilungsblatt des Verbandes der Eisenbahnfreunde. Fachbeilage „Die Modelleisenbahn“. Heft 5/1968. Minirex, Luzern 1968, ISSN 1421-2900, ISSN 0013-2756, S. 70.
  2. Angeblich (um 1900) ein Quartier der Deutschmeister. Ab 1918 Wohnwidmung. – Marwan-Schlosser: Kasernen, S. 134 f.
  3. Von 1919 bis 1923 war darin eine Elementarschule untergebracht, danach Wohnwidmung. – Marwan-Schlosser: Kasernen. S. 134.
  4. Ab 1919 Wohnwidmung. – Marwan-Schlosser: Kasernen. S. 134.
  5. Gemäß Wehdorn, Baudenkmäler, lautete die ursprüngliche Benennung der beiden Verwaltungsgebäude Doppelobjekt XVI und XVII. Das im Bild rechts dargestellte Gebäude trägt die ON 6B und dürfte daher jenes unter Denkmalschutz stehende sein. Der im Bild links angeschnittene Teil dürfte zu Zeiten die ON 6A getragen haben (möglicherweise aus postalischen Rücksichten), durch die digitale Katastralmappe ist dies jedoch nicht zu bestätigen.
  6. Als einer der Drehorte des sechsteiligen Fernsehdramas Alpensaga (1976–1980) wurde das Gebäudeensemble unter anderem mithilfe der Attrappe eines Zierbrunnens zu einem Dorfplatz stilisiert. – User: Earnest B.