Trauttmansdorff

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Wappen der Fürsten zu Trauttmansdorff am Palais Trauttmansdorff in Wien, Herrengasse 21

Trauttman(n)sdorff ist der Name eines hochadeligen österreichischen und böhmischen Adelsgeschlechts, das dem Steiermärkischen Uradel entstammt.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen der von Trauttmansdorff

Das Stammwappen zeigt in von Rot und Silber gespaltenem Schild eine sechsblättrige rote Rose verwechselter Farbe. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken die Rose vor einem von Rot und Silber gespaltenen Hahnenfederbusch.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Die Stammreihe des Geschlechts beginnt mit Herrand von Trautmansdorf, der urkundlich von 1308 bis 1325 genannt wird.[1]

Fürsten von Trauttmansdorff-Weinsberg[Bearbeiten]

  • Franz Ferdinand (1749–1827), Graf und 1805 Reichsfürst ∞ Prinzessin Marie Caroline von Colloredo, Tochter von Graf Rudolf
    • Johann Nepomuk Josef Norbert (1780–1834) ∞ 1801 Landgräfin Elisabeth Marie Philipine Fürstenberg-Weitra
      • Ferdinand Joachim (1803–1859) ∞ Prinzessin Anna von und zu Liechtenstein, Tochter von Karl Borromäus Franz Anton
      • Karl Johann Nepomuk Ferdinand (1845–1921) ∞ Josefine Marie Karoline Vincenzia Markgräfin Pallavicini

Weitere Personen:

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Maximilian von und zu Trauttmansdorff, kaiserlicher Berater und Minister

Besitztümer[Bearbeiten]

Schloss Trauttmansdorff bei Meran, früherer Sitz der Familie

Trivia[Bearbeiten]

  • Zu Ehren von Ferdinand von Trauttmansdorff wurde ein Dessert nach ihm benannt. Reis Trauttmansdorff ist ein Milchreis mit Früchten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Trauttmansdorff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesarchiv Graz
  2. Biographie Joseph Graf von Trauttmansdorff
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatThomas Jorda: „Im Widerstand“. In: Adel verpflichtet: eine Serie der NÖN. Niederösterreichische Nachrichten, 18. Oktober 2010, abgerufen am 17. Mai 2012.
  4. Österreichischer Botschafter Prag