Varrel

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Dieser Artikel befasst sich mit der Gemeinde Varrel in der Samtgemeinde Kirchdorf. Für den Ortsteil Varrel der Gemeinde Stuhr siehe Varrel (Stuhr) oder Varrel (Mittelstenahe). Nicht zu verwechseln ist Varrel mit Varel.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Varrel
Varrel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Varrel hervorgehoben
52.6166666666678.733333333333334Koordinaten: 52° 37′ N, 8° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Kirchdorf
Höhe: 34 m ü. NHN
Fläche: 43,83 km²
Einwohner: 1266 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27259
Vorwahl: 04274
Kfz-Kennzeichen: DH
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 043
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Webpräsenz: www.varrel.de
Bürgermeister: Heinrich Hustedt
Lage der Gemeinde Varrel im Landkreis Diepholz
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Über dieses Bild

Varrel ist eine Gemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Zu Varrel gehören auch die Dörfer Brümmerloh und Dörrieloh. In der Gemeinde leben 1.400 Menschen auf einer Fläche von 4.383 ha. Sie ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Kirchdorf, die ihren Verwaltungssitz im Ort Kirchdorf hat.

Geschichte[Bearbeiten]

Varrel wurde erstmals 1232 urkundlich erwähnt.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde Dörrieloh eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Varrel setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit 2011 ist Heinrich Hustedt ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Varrel. Gemeindedirektor war von 1974 bis 2004 Armin Tiemann.

Bisherige Amtsinhaber:

  • 1974 – 1991: Fritz Speckmann
  • 1991 – 2011: Ortwin Stieglitz
  • seit 2011: Heinrich Hustedt

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Das Wappen der Gemeinde Varrel zeigt über einem roten gewellten Schildfuß gespalten von Blau und Gold, vorne ein goldenes anstoßendes Kreuz und hinten einen blauen stilisierten Baum; im Schildfuß eine goldene Flugschar.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die St. Marienkirche ist ein neugotischer Backsteinbau. Sie wurde 1870–1871 nach Plänen von Conrad Wilhelm Hase errichtet. Dabei wurden die Außenmauern eines im Jahr 1869 abgebrannten Vorgängerbaues verwendet. Der kelchförmige achteckige Taufstein stammt aus dem 15. Jahrhundert, die sonstige Innenausstattung (Kanzel, Orgel, Gestühl) aus der Zeit des Neubaus der Kirche.[3]
  • Das Küsterhaus befindet sich im Ensemble mit der Kirche im Ortskern und wird seit dem Jahr 1991 für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Es war ursprünglich das alte Schul- und Küsterhaus, das in den Jahren 1831–1833 erbaut wurde. In den Räumlichkeiten befand sich bis 1982 die Grundschule Varrel. Auf Initiative des Vereins Kultur im Küsterhaus wurde das Gebäude im Jahr 1989 von Grund auf saniert und restauriert.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Haltepunkt Varrel (Han) lag an der Bahnstrecke Bassum–Herford, welche inzwischen stillgelegt ist.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Varrel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 189.
  3. VARREL Kr. Diepholz. Ev. Kirche. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 1291 f.
  4. Das Küsterhaus in Varrel – Das Haus