Neuenkirchen (bei Bassum)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neuenkirchen
Neuenkirchen (bei Bassum)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neuenkirchen hervorgehoben
52.7750438.7472260Koordinaten: 52° 47′ N, 8° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Schwaförden
Höhe: 60 m ü. NHN
Fläche: 14,66 km²
Einwohner: 1167 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27251
Vorwahl: 04245
Kfz-Kennzeichen: DH
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 028
Adresse der Verbandsverwaltung: Poststr. 157
27252 Schwaförden
Bürgermeister: Heer Kanzelmeier (WGN)
Lage der Gemeinde Neuenkirchen im Landkreis Diepholz
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Neuenkirchen ist eine Gemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen mit den Ortsteilen Neuenkirchen und Cantrup.

Geografie[Bearbeiten]

Neuenkirchen liegt südlich vom Naturpark Wildeshauser Geest ungefähr in der Mitte zwischen Bremen und Osnabrück. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Schwaförden an, die ihren Verwaltungssitz in Schwaförden hat.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Stadt
Twistringen
Stadt
Bassum
Nachbargemeinden
Gemeinde
Ehrenburg
Gemeinde
Scholen

Geschichte[Bearbeiten]

Urkundlich wurde Neuenkirchen erstmals 1258 im Zusammenhang mit der St.-Katharinen-Kirche erwähnt. In Neuenkirchen war eine Wirkungsstätte der Edelherren zu Grimmberg. Im 14. Jahrhundert lag der Ort im Herrschaftsbereich der Grafschaft Altbruchhausen (heute Bruchhausen-Vilsen), die Mitte des 14. Jahrhunderts an die Grafschaft Hoya überging.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurde die bisher selbstständige Gemeinde Cantrup eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die gute Verkehrsanbindung spiegelt sich in der Einwohnerentwicklung wider. Die Zahl der Einwohner stieg seit der Gebietsreform im Jahr 1974 von 676 Personen auf 1177 per 31. Dezember 2007.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Neuenkirchen setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Heinrich Kanzelmeier wurde 2011 zum Bürgermeister gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt in roter Farbe die Neuenkirchener Kirche auf goldenem Grund, darunter ist das Siegel der Edelherren von Grimmenberg zu sehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die romanische Saalkirche St. Katharinen stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie gilt als architektonisches Kleinod. Beachtenswert sind vor allem die Ausmalungen im Inneren der Kirche.
  • Jedes Jahr wird ein plattdeutsches Theaterstück von den Neenkarkner Dörpspellern in mehreren Vorstellungen aufgeführt. Alle Schauspieler kommen aus dem Raum Neuenkirchen.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft direkt die Bundesstraße 61, die von Bassum nach Minden führt. An der heute stillgelegten, aber noch vorhandenen Bahnstrecke Sulingen - Bassum hatte der Ort früher einen eigenen Bahnhof. Das Gebäude wird heute vom Schützenverein als Schießstand genutzt.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Kirchgemeinde

Es gibt die ev.-luth. Kirchengemeinde Neuenkirchen zusammen mit der in Schmalförden.

Feuerwehr

  • Die Freiwillige Feuerwehr Neuenkirchen ist eine von elf Ortsfeuerwehren in der Samtgemeinde Schwaförden und verfügt über eine Grundausstattung. Sie ist mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und einem Tanklöschfahrzeug 16 (TLF 16) ausgestattet. Zentraler Standort ist das dem Dorfgemeinschaftshaus angegliederte Feuerwehrhaus.
  • Die Freiwillige Feuerwehr Cantrup ist ebenfalls eine Ortsfeuerwehr und hat eine Grundausstattung.

Vereine

  • Der Schützenverein Neuenkirchen von 1904, Bassumer Str. 12
  • Der TV Neuenkirchen von 1919, Cantruper Str.18, bietet u.a. Fußball, Tischtennis, Turnen, Gymnastik und Tanz an.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neuenkirchen (near Bassum) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 189.