Siedenburg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Diepholz | |
| Samtgemeinde: | Siedenburg | |
| Höhe: | 39 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,22 km² | |
| Einwohner: |
1.244 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 87 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 27254 | |
| Vorwahl: | 04272 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DH | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 51 034 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Allee 4 | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Arnold Runge (WS) | |
| Lage der Gemeinde Siedenburg im Landkreis Diepholz | ||
Siedenburg ist ein Flecken im Landkreis Diepholz in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ortsteile
- Siedenburg
- Päpsen
[Bearbeiten] Geografie
Siedenburg liegt zwischen dem Naturpark Wildeshauser Geest und dem Naturpark Steinhuder Meer ungefähr in der Mitte zwischen Nienburg/Weser und Sulingen. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Siedenburg, mit den Orten Borstel, Maasen, Mellinghausen, Siedenburg und Staffhorst.
Durch Siedenburg fließt die Siede. Sie ist für den Ort namensgebend.
[Bearbeiten] Geschichte
Erstmalig wurde das Schloss Siedenburg 1294 in der Chronik des Landdrosten Marquard von Hodenburg erwähnt, der die verlorenen "Bückener Annalen" benutzte. Damals wurde die Feste erobert und auch wieder zurückgewonnen. Gleichzeitig dürfte sich vor der Wasserburg der Flecken Siedenburg entwickelt haben, der aber weiter zum Kirchspiel Mellinghausen gehörte. Ab 1372 erscheinen die Grafen von Hoya als Herrscher, die Schloss und Vogtei Siedenburg oft verpfändeten. 1582 wechselten Schloss, Amt und Flecken Siedenburg mitsamt der Grafschaft Hoya in die Landesherrschaft der Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg. Seit 1977 gehört Siedenburg zum Landkreis Diepholz.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat aus Siedenburg setzt sich aus 11 Mitgliedern der Wählergemeinschaft Siedenburg zusammen. (Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)
[Bearbeiten] Bürgermeister
Der ehrenamtliche Bürgermeister Arnold Runge wurde am 8. November 2006 gewählt.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In goldenem Schild ein langgestieltes dreiblättriges grünes Kleeblatt, ruhend zwischen zwei aufrechten abgewendeten, durch Brustfell verbundenen, rotbewehrten schwarzen Bärentatzen.“ Das Wappen des Fleckens geht zurück auf die benachbarten Herren von Staffhorst. Repräsentanten dieser hoyaschen Niederadelsfamilie saßen im 15. Jahrhundert als Pfandherren und Drosten auf Schloß Siedenburg. Möglicherweise verdankt der Flecken einem Drosten von Staffhorst eine (nicht erhaltene) Privilegierung, da die Heraldik aller anderen hoyaschen Städte und Flecken sich dadurch auszeichnet, dass sie die Bärentatze (einzeln oder doppelt) - das Wappen der Grafen von Hoya - im Wappen hat.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Die Gemeinde liegt in unmittelbarer Nähe der Bundesstraße 214 zwischen Sulingen und Nienburg/Weser.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
[Bearbeiten] Weblinks
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