Wolfgang Hilbig

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Wolfgang Hilbig (* 31. August 1941 in Meuselwitz; † 2. Juni 2007 in Berlin) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Wolfgang Hilbig wurde am 31. August 1941 im thüringischen Meuselwitz geboren. Sein Vater wurde 1942 vor Stalingrad als vermisst gemeldet. Die zurückgelassene Familie bestand aus den beiden Großeltern, seiner Mutter und ihm. Der Großvater Kaszimier Starlek war vor dem Ersten Weltkrieg aus dem polnischen in der Woiwodschaft von Lublin gelegenen Biłgoraj nach Thüringen eingewandert.

Nach einer achtjährigen Schulzeit in seiner Heimatstadt erlernte Hilbig den Beruf eines Bohrwerksdrehers. Nach dem Ableisten seines Wehrdienstes war er als Werkzeugmacher, Erdbauarbeiter und Montage-Arbeiter auf dem Meuselwitzer Braunkohletagebau tätig. 1967 delegierte ihn sein Betrieb in einen „Zirkel schreibender Arbeiter“ nach Leipzig. Aus diesem wurde der talentierte Autodidakt jedoch schon ein Jahr später ausgeschlossen, weil seine dort vorgetragenen Gedichte auf völliges Unverständnis gestoßen waren. Zuvor trieb das gewaltsame Ende des Prager Frühlings Hilbig in eine manifeste psychische Krise. Erst durch das Angebot seines Freundes Siegmar Faust, aus Heidenau bei Dresden, ihn aufzunehmen, schien sich ein Ausweg aus der Krise anzubahnen. Hilbig lebte seit dem Frühjahr 1969 bei Faust und seiner Familie, ein beengtes Zusammenleben, das durch die räumlich und finanziell sehr beschränkten Verhältnisse bald ein Ende fand.

Nachdem Hilbig für eine Zeit lang beim Schriftsteller Gert Neumann in Leipzig Unterkunft fand, kehrte er 1970 nach Meuselwitz in das großelterlich-mütterliche Wohnhaus zurück. Er arbeitete nun in seinem Heimatort als Heizer eines staatseigenen Betriebes. 1978 wurde Hilbig verhaftet und nach kurzer Zeit ohne Anklageerhebung entlassen. Er übersiedelte nach Ost-Berlin, wo er wiederum als Betriebsheizer Arbeit fand.

1979 machte sich Wolfgang Hilbig als Schriftsteller selbstständig, seine Aufenthaltsorte wechselten zwischen Ost-Berlin und Leipzig. 1985 verließ er mit einem Reise-Visum die DDR in Richtung Westdeutschland.

Hilbig lebte seit Anfang der 1990er Jahre in Berlin; er hatte eine Tochter. Von 1994 bis 2002 war er mit der Schriftstellerin Natascha Wodin verheiratet. Am 2. Juni 2007 erlag er einem Krebsleiden.[1] Er ist auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin beerdigt.[2] Matthias Biskupek charakterisierte Hilbig wie folgt: „Ein im ‚Literaturbetrieb‘ wohlgelittener Mann, der immerhin 18 Literaturpreise erhielt, aber nichts von einem Intellektuellen an sich hatte … Er war umgänglich, zeigte seine Belesenheit kaum und hatte eine Boxernase. Weil er in seiner Jugend boxte.“[3]

Werk[Bearbeiten]

Hilbigs erste Versuche als Schriftsteller – seine bevorzugte Gattung war zu jener Zeit die Lyrik – blieben in der DDR ungedruckt. In der Bundesrepublik Deutschland wurde man durch einige seiner Gedichte in der Anthologie Hilferufe von drüben (1978) auf ihn aufmerksam. Sein erster Lyrikband Abwesenheit (1979) erschien im S. Fischer Verlag in Frankfurt am Main, was Hilbig eine Geldstrafe wegen „Devisenvergehens“ einbrachte.[4]

Ende der 1970er Jahre gab Hilbig seine Tätigkeit als Heizer auf und arbeitete nur noch als Schriftsteller. Mit der Unterstützung Franz Fühmanns wurden 1980 erstmals einige seiner Gedichte in einer DDR-Zeitschrift gedruckt.[5] Sein Prosaband Unterm Neomond (1982) wurde bei S. Fischer veröffentlicht. Die Lyrik- und Prosasammlung Stimme Stimme erschien 1983 bei Reclam in Leipzig, wenn auch mit sichtbaren Eingriffen der Zensur („das meer in sachsen“).

1985 erhielt Hilbig ein bis 1990 gültiges Visum für die Bundesrepublik Deutschland. Während dieser Zeit publizierte er nicht nur weitere Erzählungen und Gedichte, sondern auch sein Romandebüt Eine Übertragung (1989), das von der Literaturkritik mehrheitlich gelobt wurde.

Thema seiner Arbeiten blieb, auch über die Wende hinaus, die Doppelexistenz als Arbeiter und Schriftsteller in der DDR sowie die Suche nach Individualität. Im Mittelpunkt seines zweiten Romans, „Ich“ (1993), der ebenfalls günstige Aufnahme im Literaturbetrieb fand, steht ein erfolgloser Lyriker, der für die Staatssicherheit der DDR arbeitet. Auch seine Erzählbände Die Arbeit an den Öfen (1994) und Die Kunde von den Bäumen (1996) drehen sich um Leben und Arbeiten in seiner Heimat in Mitteldeutschland. Hilbigs dritter Roman Das Provisorium (2000), auch dieser wohlwollend kritisiert, weist deutlich autobiografische Züge auf.[6]

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Wolfgang Hilbig war Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Freien Akademie der Künste zu Leipzig, der Sächsischen Akademie der Künste[7] und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste[8].

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Die Bücher erschienen, sofern nicht anders angegeben, im S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main.

Lyrik[Bearbeiten]

Erzählungen und Romane[Bearbeiten]

Sammelbände und Sonstiges[Bearbeiten]

  • Die Arbeiter. 1976.
  • Stimme Stimme. Reclam, Leipzig 1983.
  • Das Meer in Sachsen. Prosa und Gedichte. Nachwort von Hans-Jürgen Schmitt. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-7632-3846-8.
  • Zwischen den Paradiesen. Lyrik und Prosa. Mit einem Essay von Adolf Endler. Reclam, Leipzig 1992, ISBN 3-379-01419-2.
  • Abriß der Kritik. Frankfurter Poetikvorlesungen. 1995, ISBN 3-596-22383-0.
  • Erzählungen. 2002, ISBN 3-596-15809-5.
  • Der Geruch der Bücher. Prosa und Gedichte. Gelesen vom Autor. Hörbuch-CD, 78 Minuten, MDR/ Audio-Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-89813-223-4.
  • Dichtung des 20. Jahrhunderts: Meine 24 sächsischen Dichter, Hrsg. Gerhard Pötzsch, 2 CDs, Militzke Verlag Leipzig 2009, ISBN 9783861899358

Vertonungen[Bearbeiten]

  • Horst Lohse: Verhüllung. (2002/2003) Für mittlere Stimme und Ensemble. Uraufführung 2005 in Stuttgart. (Haus der Philharmonie; Christina Ascher [Mezzosopran]; Janus-Ensemble Karlsruhe, Dirigent: Ernst Helmuth Flammer.)
  • Helmut Zapf: Rechenschaft. (2005) Für Altus und Oboe. Neufassung (2008) für Sopran und Violoncello. Uraufführung am 16. Oktober 2008 in Düsseldorf. (Maxhaus; Irene Kurka [Sopran], Burkart Zeller [Violoncello].)

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten]

  • Frauke Meyer-Gosau (Red.): Wolfgang Hilbig. Text & Kritik, Zeitschrift für Literatur. Band 12, 3. Juli 1994. Boorberg, München 1994.
  • Uwe Wittstock (Hrsg.): Wolfgang Hilbig – Materialien zu Leben und Werk. Informationen und Materialien zur Literatur, Band 12253. Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1994.

(chronologisch)

  • Gabriele Eckart: Sprachtraumata in den Texten Wolfgang Hilbigs. DDR-Studien, Band 10. Lang, Frankfurt am Main 1996.
  • Bärbel Heising: „Briefe voller Zitate aus dem Vergessen“. Intertextualität im Werk Wolfgang Hilbigs. Bochumer Schriften zur deutschen Literatur, Band 48. Lang, Frankfurt am Main 1996.
  • Klaus Welzel: Utopieverlust – die deutsche Einheit im Spiegel ostdeutscher Autoren. [Volker Braun, Stefan Heym, Wolfgang Hilbig, Christa Wolf.] Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft, Band 242. Königshausen und Neumann, Würzburg 1998.
  • Beatrix Stan: Poesie des Untergangs – Untergang der Poesie? Ein komparatistischer Versuch über die apokalyptische Bilderwelt im lyrischen Werk Wolfgang Hilbigs und Edgar Allan Poes. Dissertation an der Universität Essen 1999.
  • Sylvie Marie Bordaux: Literatur als Subversion. Eine Untersuchung des Prosawerkes von Wolfgang Hilbig. Cuvillier, Göttingen 2000.
  • Paul Cooke: Speaking the taboo. A study of the work of Wolfgang Hilbig. Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur. Bd. 141. Rodopi, Amsterdam 2000. (Englisch)
  • Michael Haase: Eine Frage der Aufklärung. Literatur und Staatssicherheit in Romanen von Fritz Rudolf Fries, Günter Grass und Wolfgang Hilbig. Europäische Aufklärung in Literatur und Sprache, Band 13. Lang, Frankfurt am Main 2001.
  • Jens Loescher: Mythos, Macht und Kellersprache. Wolfgang Hilbigs Prosa im Spiegel der Nachwende. Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur, Band 151. Rodopi, Amsterdam 2003.
  • Sabine Sistig: Wandel der Ich-Identität in der Postmoderne? Zeit und Erzählen in Wolfgang Hilbigs „Ich“ und Peter Kurzecks „Keiner stirbt“. Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft, Band 407. Königshausen und Neumann, Würzburg 2003.
  • Yvonne Delhey: Schwarze Orchideen und andere blaue Blumen. Reformsozialismus und Literatur in der DDR. Mit Interpretationen zum literarischen Werk Christa Wolfs und Wolfgang Hilbigs. Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft. Bd. 523. Königshausen und Neumann, Würzburg 2004.
  • Angelika Winnen: Kafka-Rezeption in der Literatur der DDR. Produktive Lektüren von Anna Seghers, Klaus Schlesinger, Gert Neumann und Wolfgang Hilbig. Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft, Band 527. Königshausen und Neumann, Würzburg 2006.
  • Hans Jürgen Balmes, Jörg Bong, Alexander Roesler und Oliver Vogel (Hrsg.): Wolfgang Hilbig. Beiträge von Marcel Beyer, Patrick Findeis, Wolfgang Hilbig, Jürgen Hosemann, Uwe Kolbe, Claudia Rusch, Ingo Schulze, Litz Seiler, Neue Rundschau, Band 119. 2008, Heft 2. S. Fischer, Frankfurt am Main 2008.
  • Michael Buselmeier (Hrsg.): Erinnerungen an Wolfgang Hilbig. Mit Beiträgen von Michael Buselmeier, Karl Corino, Jürgen Hosemann, Jayne-Ann Igel, Wulf Kirsten, Uwe Kolbe, Ingo Schulze und Natascha Wodin. Edition Künstlerhaus, Band 26. Wunderhorn, Heidelberg 2008.
  • Karen Lohse: Wolfgang Hilbig. Eine motivische Biographie. Leipzig 2008.
  • André Steiner: Das narrative Selbst. Studien zum Erzählwerk Wolfgang Hilbigs. Erzählungen 1979–1991. Romane 1989–2000. Europäische Hochschulschriften, Reihe 1, Band 1970. Lang, Frankfurt am Main 2008.
  • Ines Theilen: White hum. Literarische Synästhesie in der zeitgenössischen Literatur. Literaturwissenschaft. Band 12. Frank & Timme, Berlin 2008.
  • Richard Pietraß (Hrsg.): Wolfgang Hilbig. Mit 40 Gedichten Hilbigs, Stimmen von Michael Buselmeier, Franz Fühmann, Uwe Kolbe und Natascha Wodin sowie Grafik von Harald Kretzschmar und Gerda Lepke. Poesiealbum, 284. Märkischer Verlag, Wilhelmshorst 2009, ISBN 978-3-931329-84-6[13]
  • Birgit Dahlke: Wolfgang Hilbig (= Meteore Bd. 8.) Wehrhahn, Hannover 2011.
  • Margret Franzlik: Erinnerung an Wolfgang Hilbig. Transit Verlag, Berlin 2014.

Sammelwerke[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

  • Adolf Endler: Hölle/Maelstrom/Abwesenheit. Fragmente über Wolfgang Hilbig. In: Thorsten Ahrend (Hrsg.): Wolfgang Hilbig: „Zwischen den Paradiesen“. Prosa, Lyrik. Reclam-Bibliothek, Belletristik, Band 1419. Reclam, Leipzig 1992.
  • Hans-Christian Stillmark: Franz Fühmann und Wolfgang Hilbig. Ein Dialog zur Aktualität der Romantik. In: Brigitte Krüger (Hrsg.): Jeder hat seinen Fühmann. Herkunft – Prägung – Habitus. Zugänge zu Poetologie und Werk Franz Fühmanns. Konferenz zu Leben und Werk Franz Fühmanns vom 26. bis 28. Februar 1997 am Institut für Germanistik der Universität Potsdam. Lang, Frankfurt am Main 1998. S. 251–263.
  • Hans-Christian Stillmark: „Alte Abdeckerei ... Altdeckerei ... Alteckerei ... Alterei“. Wolfgang Hilbigs Erzählungen im Lichte der Poetologie Julia Kristevas. In: Michael Hoffmann und Christine Kessler (Hrsg.): Berührungsbeziehungen zwischen Linguistik und Literaturwissenschaft. Sprache – System und Tätigkeit. Band 47. Lang, Frankfurt am Main 2003. S. 357–372.

Zu Beschreibung II (1985)[Bearbeiten]

  • Hans-Christian Stillmark: Im ohnmächtigen Halluzinationstaumel der Entwirklichung. Negative Synästhesie in Wolfgang Hilbigs „Beschreibung II“. In: Lia Secci, Anna Fattori und Leonardo Tofi (Hrsg.): Sinestesie. Percezioni sensoriali multiple nella cultura degli ultimi quarant’anni. Università degli studi di Perigia. Letterature moderne e contemporanee. Incontri, Band 7. Neapel 1999. XXXVI, S. 233–245.

Zu Die Weiber (1987)[Bearbeiten]

  • Hans-Christian Stillmark: Wolfgang Hilbig – „Die Weiber“. Ein Cross-over unter anderem zu Mythos, Bibel und auch Freud. In: Eva Lezzi und Helmut Peitsch (Hrsg.): Literatur, Mythos und Freud. Kolloquium zu Ehren von Elke Liebs, 20. Juli 2007. Universitäts-Verlag, Potsdam 2009. S. 143–155.
  • Markus Symmank: Wolfgang Hilbig – „Die Weiber“. In: ders.: Karnevaleske Konfigurationen in der deutschen Gegenwartsliteratur. Untersuchungen anhand ausgewählter Texte von Wolfgang Hilbig, Stephan Krawczyk, Katja Lange-Müller, Ingo Schulze und Stefan Schütz. Epistemata. Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft, Band 370. Königshausen und Neumann, Würzburg 2002. S. 139–172.
  • Uwe Wittstock: Schmutzige Zeichen. In: ders.: Von der Stalinallee zum Prenzlauer Berg. Wege der DDR-Literatur. 1949–1989. Serie Piper. Band 1136. Piper, München 1989. S. 203–207. [= Kellerreden von Jack the Ripper. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ausgabe vom 28. November 1987.]

Weblinks[Bearbeiten]

Nachrufe[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Büchner-Preisträger Wolfgang Hilbig gestorben.“ In: Die Welt am 2. Juni 2007, abgerufen am 7. Februar 2011.
  2. Chronologische Daten nach Andrea Jäger: Wolfgang Hilbig. In: dies.: Schriftsteller aus der DDR. Ausbürgerungen und Übersiedlungen von 1961 bis 1989. Autorenlexikon. Schriften zur Europa- und Deutschlandforschung. Hrsg. v. Paul Gerhard Klussmann. Bd. 1. Frankfurt Main 1995. S. 201
  3. Matthias Biskupek: Von Lärchenau über Hilbig nach Berlin, Rezensionen u.a. zu Karen Lohse, Eine motivische Biographie. In: Eulenspiegel, 55./63. Jg., Nr. 7/08, ISSN 0423-5975, S. 77.
  4. Autorenporträt Wolfgang Hilbig im Literaturkalender von FAZ.NET, abgerufen am 7. Februar 2011.
  5. Evelyn Finger:Luchs 185 – Die Jury von ZEIT und Radio Bremen stellt vor: Franz Fühmann und Jacky Gleich, „Anna, genannt Humpelhexe“. Die Zeit am 29. Februar 2002, abgerufen am 7. Februar 2011.
  6. Cornelia Geissler: Der Unbehauste – Wolfgang Hilbig ist mit seinem neuen Roman im Westen angekommen. In: Berliner Zeitung am 19. Februar 2000, abgerufen am 7. Februar 2011.
  7. Sächsische Akademie der Künste: Verstorbene Mitglieder. Abgerufen am 6. Februar 2011.
  8. Bayerische Akademie der Schönen Künste: Nekrolog. Abgerufen am 6. Februar 2011.
  9. Preismitteilung beim Land Brandenburg. Abgerufen am 6. Februar 2011.
  10. Ursula März: In der deutschen Vorhölle. Rezension des Romans Das Provisorium in „Die Zeit“ Nr. 9/2000. Abgerufen am 6. Februar 2011.
  11. Ingo Arend: Die Anrufung des toten Gottes. Rezension des Romans Das Provisorium. in „Freitag“ vom 24. März 2000, abgerufen am 6. Februar 2011.
  12. Dietmar Jacobsen: Die Wahrheit des Erfundenen. Rezension des Erzählungsbandes Der Schlaf der Gerechten. bei lyrikwelt.de, abgerufen am 6. Februar 2011.
  13. Inhaltsangabe