Zusamaltheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Zusamaltheim
Zusamaltheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zusamaltheim hervorgehoben
48.53333333333310.633333333333444Koordinaten: 48° 32′ N, 10° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Wertingen
Höhe: 444 m ü. NHN
Fläche: 17,9 km²
Einwohner: 1244 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86637
Vorwahl: 08272
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 188
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstr. 12
86637 Wertingen
Webpräsenz: www.zusamaltheim.de/
Bürgermeister: Wolfgang Grob (Bürgerblock)
Lage der Gemeinde Zusamaltheim im Landkreis Dillingen an der Donau
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Donau-Ries Landkreis Günzburg Aislingen Bachhagel Bächingen an der Brenz Binswangen Bissingen (Bayern) Blindheim Buttenwiesen Dillingen an der Donau Finningen Glött Gundelfingen an der Donau Haunsheim Höchstädt an der Donau Holzheim (bei Dillingen an der Donau) Laugna Lauingen (Donau) Lutzingen Medlingen Mödingen Schwenningen (Donau) Syrgenstein Villenbach Wertingen Wittislingen Ziertheim Zöschingen ZusamaltheimKarte
Über dieses Bild

Zusamaltheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen.

Geografie[Bearbeiten]

Zusamaltheim liegt in der Region Augsburg. Auf dem Gemeindegebiet existieren folgende Gemarkungen: Sontheim und Zusamaltheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Zusamaltheim gehörte zur Herrschaft Bocksberg, die 1504 in den Besitz des Domstifts Augsburg kam. Auch Sontheim gehörte dem Domstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.

Eingemeindungen und Umgliederungen[Bearbeiten]

Mit Wirkung zum 1. Juli 1964 wurde der Ortsteil Marzelstetten von der Gemeinde Hettlingen in die Gemeinde Zusamaltheim umgegliedert. Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Sontheim eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 0893 Einwohner[2]
  • 1970: 0913 Einwohner[2]
  • 1987: 0912 Einwohner
  • 2000: 1275 Einwohner
  • 2010: 1278 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Wolfgang Grob (BBZ). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Wolfgang Schuberth (BBZ/FWS).

Im zwölfköpfigen Gemeinderat hat der Bürgerblock Zusamaltheim (BBZ) 9 und die Freie Wählergruppe Sontheim (FWS) 3 Sitze. (Stand: Kommunalwahl 2014).[3]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 353.000 €.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter schwarzem Schildhaupt, darin nebeneinander drei goldene Wiederkreuze, gespalten von Rot und Silber, auf der Teilungslinie eine goldgekrönte schwarze Melusine (Fischweibchen) mit goldenen Schwänzen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 88 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zwölf Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 425. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.252 ha, davon waren 1.024 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 48 Kindergartenplätze mit 55 Kindern
  • Grundschule: mit 13 Lehrern und 244 Schülern

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zusamaltheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 770.
  3. Ergebnis der Kommunalwahl in Zusamaltheim (März 2014)