Schwenningen (Donau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schwenningen
Schwenningen (Donau)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schwenningen hervorgehoben
48.65491310.647711416Koordinaten: 48° 39′ N, 10° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Höchstädt an der Donau
Höhe: 416 m ü. NHN
Fläche: 25,02 km²
Einwohner: 1397 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89443
Vorwahl: 09070
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 164
Gemeindegliederung: 10 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Herzog-Philipp-Ludwig-Str. 10
89443 Schwenningen
Webpräsenz: www.schwenningen.eu
Bürgermeister: Reinhold Schilling
Lage der Gemeinde Schwenningen im Landkreis Dillingen an der Donau
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Donau-Ries Landkreis Günzburg Aislingen Bachhagel Bächingen an der Brenz Binswangen Bissingen (Bayern) Blindheim Buttenwiesen Dillingen an der Donau Finningen Glött Gundelfingen an der Donau Haunsheim Höchstädt an der Donau Holzheim (bei Dillingen an der Donau) Laugna Lauingen (Donau) Lutzingen Medlingen Mödingen Schwenningen (Donau) Syrgenstein Villenbach Wertingen Wittislingen Ziertheim Zöschingen ZusamaltheimKarte
Über dieses Bild

Schwenningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt an der Donau.

Pfarrkirche St. Ulrich und Johannes Baptist

Geografie[Bearbeiten]

Schwenningen liegt in der Region Augsburg im Donauried. Die Gemeinde Schwenningen sollte nicht verwechselt werden mit dem Stadtteil Schwenningen der Kreisstadt Villingen-Schwenningen.

Es existieren folgende Gemarkungen: Gremheim, Schwenningen.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zum 13. Jahrhundert waren die Grafen von Dillingen Grund- und Gerichtsherren. Schwenningen gehörte später den Herren von Jubert. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz Schwenningen war. 1818 entstand durch das Gemeindeedikt die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gremheim eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1450 Einwohner[2]
  • 1970: 1397 Einwohner[2]
  • 1987: 1343 Einwohner
  • 2000: 1465 Einwohner
  • 2010: 1405 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Dieser Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Kommunalwahlen in Bayern 2014. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2008 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:

  • Bürgerblock/Junge Bürger: 7 Sitze
  • CSU: 4 Sitze
  • Freie Wähler Gremheim: 1 Sitze

Bürgermeister ist seit 1996 Reinhold Schilling.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 615.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 14.200 €.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Schräg geteilt durch einen goldenen Balken; oben in Blau ein schreitender, goldenbewehrter silberner Löwe, unten in Rot eine silberne Hirschstange.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft acht, im produzierenden Gewerbe 23 und im Bereich Handel und Verkehr 25 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 17 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 498. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 70 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2555 ha, davon waren 2214 ha Ackerfläche und 341 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Schwenningen (Donau) verfügt über den im Jahr 2006 neu errichteten Haltepunkt Schwenningen (Bay), der über die Bahnstrecke der Donautalbahn stündliche Verbindungen nach Ulm und Donauwörth/Ingolstadt/Regensburg ermöglicht. Schwenningen hat Anschluss zur Bundesstraße 16.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 39 Kindern
  • Grundschule: mit 11 Lehrern und 230 Schülern

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schwenningen (Donau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 770.