Priceline Pharmacy Classic

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Tennis Priceline Pharmacy Classic
Austragungsort Melbourne
AustralienAustralien Australien
Erste Austragung 1988
Spieloberfläche Hartplatz
Auslosung 8E, Round Robin
Center Court 8,500 Zuschauer
Website Offizielle Website
Stand: 6. Februar 2016
Altes Turnierlogo der AAMI Classic

Das Priceline Pharmacy Classic (ursprünglich Kooyong Classic) ist ein internationales Einladungs-Turnier im Herren-Tennis, das im Melbourner Stadtteil Kooyong ausgetragen wird. Es findet jährlich im Januar im Kooyong Stadium des Kooyong Lawn Tennis Club, kurz vor den Australian Open, statt. Es entstand nach dem Umzug der Australian Open 1988 von Kooyong in den neu errichteten Melbourne Park. Entgegen in früheren Jahren als Grand-Slam-Turnier auf Rasen wird heute auf einem Belag aus Plexicushion, der auch bei den Australian Open verlegt ist, gespielt.

Das Turnier gehört nicht zur ATP World Tour, das heißt die Spieler gewinnen hier keine Punkte für die ATP-Weltrangliste. Trotzdem wird es von Top-Spielern gern zur Vorbereitung auf die Australian Open benutzt. Es wird nicht im K.-o.-System ausgetragen. Stattdessen spielt jeder Teilnehmer in einer Vorrunde drei Matches, bevor in der Finalrunde der Sieger, Zweit- und Dritt-Platzierte bestimmt werden.

1990 trug das Turnier seinen ersten Sponsorennamen. Bis 1992 war die Veranstaltung durch das Versicherungsunternehmen Colonial Mutual Life Assurance Society Ltd. als Colonial Mutual Classic bekannt. Ab 1993 bis 2001 hieß es nur noch Colonial Classic. Es folgte von 2002 bis 2004 die Commonwealth Bank mit dem Commonwealth Bank International. Nach einem Jahr unter dem alten Namen Kooyong Classic war von 2006 bis 2014 die AAMI (Australian Associated Motor Insurers Ltd.), ein australischer Kfz-Versicherer, der zur Suncorp-Metway-Gruppe gehört, Namensgeber.[1] Seit 2015 trägt die Veranstaltung den Namen des Drogerie-Einzelhandelsunternehmens Priceline, das Teil der Australian Pharmaceutical Industries (API) ist.

Finalliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Sieger Final-Gegner Resultat Dritter Platz
1988 AustralienAustralien Pat Cash AustralienAustralien Wally Masur 6:4, 7:6(7:4)
1989 AustralienAustralien Mark Kratzmann AustralienAustralien Wally Masur 6:4, 1:6, 7:6
1990 AustralienAustralien Darren Cahill AustralienAustralien Todd Woodbridge 6:2, 6:3
1991 KroatienKroatien Goran Prpić AustralienAustralien Richard Fromberg 6:4, 6:7(6:8), 6:3
1992 AustralienAustralien Neil Borwick AustralienAustralien Richard Fromberg 6:7(5:7), 7:6(13:11), 7:6(7:5)
1993 OsterreichÖsterreich Thomas Muster RusslandRussland Alexander Wolkow 6:3, 1:6, 7:6(7:1)
1994 Nicht ausgetragen
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Chang Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pete Sampras 7:6(7:4), 6:3
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Chang RusslandRussland Jewgeni Kafelnikow 7:5, 6:1
1997 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Chang Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pete Sampras 4:6, 6:4, 6:2
1998 AustralienAustralien Mark Philippoussis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Agassi 6:3, 7:6(7:3) BrasilienBrasilien Gustavo Kuerten
1999 SchwedenSchweden Thomas Enqvist AustralienAustralien Mark Philippoussis 6:4, 6:1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Agassi
2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Agassi AustralienAustralien Mark Philippoussis kampflos Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pete Sampras
2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Agassi RusslandRussland Jewgeni Kafelnikow 6:3, 3:6, 6:3 SpanienSpanien Juan Carlos Ferrero
2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pete Sampras Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Agassi 7:6(8:6), 6:7(6:8), 6:3 AustralienAustralien Scott Draper
2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Agassi FrankreichFrankreich Sébastien Grosjean 6:2, 6:3 FrankreichFrankreich Richard Gasquet
2004 ArgentinienArgentinien David Nalbandian Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Agassi 6:2, 6:3 SchweizSchweiz Roger Federer
2005 SchweizSchweiz Roger Federer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick 6:4, 7:5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tim Henman
2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick DeutschlandDeutschland Tommy Haas 6:3, 7:6(8:6) ArgentinienArgentinien Guillermo Coria
2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick SchweizSchweiz Roger Federer 6:2, 3:6, 6:3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray
2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick Zypern RepublikZypern Marcos Baghdatis 7:5, 6:3 RusslandRussland Marat Safin
2009 SchweizSchweiz Roger Federer SchweizSchweiz Stanislas Wawrinka 6:1, 6:3 SpanienSpanien Fernando Verdasco
2010 SpanienSpanien Fernando Verdasco FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 7:5, 6:3 AustralienAustralien Bernard Tomic
2011 AustralienAustralien Lleyton Hewitt FrankreichFrankreich Gaël Monfils 7:5, 6:3 OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
2012 AustralienAustralien Bernard Tomic Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish 6:4, 3:6, 7:5 OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
2013 AustralienAustralien Lleyton Hewitt ArgentinienArgentinien Juan Martín del Potro 6:1, 6:4 TschechienTschechien Tomáš Berdych
2014 JapanJapan Kei Nishikori TschechienTschechien Tomáš Berdych 6:4, 7:5 AustralienAustralien Luke Saville
2015 SpanienSpanien Fernando Verdasco UkraineUkraine Alexander Dolgopolow 7:6(7:3), Aufgabe Dolgopolow FrankreichFrankreich Richard Gasquet
2016 BelgienBelgien David Goffin SpanienSpanien Feliciano López 6:4, 6:2 SpanienSpanien Pablo Carreño Busta

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. kooyongclassic.com.au: Event History (englisch)