Acquasparta (Umbrien)

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Acquasparta
Wappen
Acquasparta (Italien)
Acquasparta
Staat Italien
Region Umbrien
Provinz Terni (TR)
Koordinaten 42° 41′ N, 12° 33′ OKoordinaten: 42° 41′ 0″ N, 12° 33′ 0″ O
Höhe 320 m s.l.m.
Fläche 79 km²
Einwohner 4.726 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 60 Einw./km²
Postleitzahl 05021
Vorwahl 0744
ISTAT-Nummer 055001
Volksbezeichnung Acquaspartani
Schutzpatron Santa Cecilia
(22. November)
Website Acquasparta
Acquasparta
Acquasparta

Acquasparta ist eine italienische Gemeinde mit 4726 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Provinz Terni, in der Region Umbrien und ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia[2] (Die schönsten Orte Italiens).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage von Acquasparta in der Provinz Terni

Acquasparta liegt auf einem Hügel oberhalb des Naiatals, das von dem gleichnamigen Fluss geformt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tals befindet sich die Bergkette der Monti Martiani. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 79 km².

Zur Gemeinde gehören die Fraktionen Casigliano, Casteldelmonte, Configni, Firenzuola, Macerino, Portaria, Rosaro und Scoppio.

Die Nachbargemeinden sind Avigliano Umbro, Massa Martana (PG), Montecastrilli, Spoleto (PG), Terni und Todi (PG).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ursprung des Namens Acquasparta wird auf das römische Toponym Aquas partas (deutsch „geteilte Wasser“ oder auch "zwischen den Wassern") zurückgeführt, ein Beleg dafür existiert jedoch nicht. Zu Zeiten des Römischen Reiches war die Gemeinde bekannt für ihre heißen Mineralquellen und durch seine Lage an der Via Flaminia ein leicht zu erreichender Erholungsort. Die Thermalquellen existieren bis heute.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Convento di San Francesco, ehemaliger Konvent, nördlich und kurz außerhalb der Stadtmauern
  • Palazzo Cesi, Renaissancepalast der Herrscherfamilie Cesi aus dem 16. Jahrhundert im Zentrum des Ortes. 1624 beherbergte Federico Cesi im Palast Galileo Galilei[3], der die von Cesi gegründete Accademia Nazionale dei Lincei weiter entwickelte. Die Gemeinde erwarb 2013 das Schloss von der Universität Perugia und begann umgehend mit der Sanierung des historischen Gebäudes, das seit 2007 für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich gewesen war.[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Acquasparta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. I borghi più belli d’Italia. Borghipiubelliditalia.it, abgerufen am 13. August 2017 (italienisch).
  3. Offizielle Website des Comitato nazionale per il IV centenario della Fondazione dell’Accademia dei Lincei, abgerufen am 23. Dezember 2011
  4. Il Messaggero: Acquasparta si riprende Palazzo Cesi, dopo anni di trattative l'Università di Perugia lo riconsegna al Comunei, 1. August 2013, abgerufen am 1. November 2018 (italienisch)