Altamura

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die italienische Stadt; für den Schauspieler siehe Tullio Altamura.
Altamura
Wappen
Altamura (Italien)
Altamura
Staat Italien
Region Apulien
Metropolitanstadt Bari (BA)
Koordinaten 40° 49′ N, 16° 33′ OKoordinaten: 40° 49′ 0″ N, 16° 33′ 0″ O
Höhe 436 m s.l.m.
Fläche 427 km²
Einwohner 70.396 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 165 Einw./km²
Postleitzahl 70022
Vorwahl 080
ISTAT-Nummer 072004
Volksbezeichnung Altamurani
Schutzpatron Sant'Irene
Website Altamura
Pulo di Altamura

Altamura ist eine italienische Stadt in der Metropolitanstadt Bari in Apulien mit 70.396 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altamura liegt 45 km südwestlich von Bari an der Grenze zur Basilikata.

Nachbargemeinden:

Bitonto, Cassano delle Murge, Gravina in Puglia, Grumo Appula, Matera (MT), Ruvo di Puglia, Santeramo in Colle und Toritto.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 8. Jh. wurde die Murge Höhe auf der Altamura liegt besiedelt und im 6. bis 3. Jahrhundert v. Chr. wurden in der Gegend Megalithe erstellt. Im 5. Jh. legten die Peuketier im die antike Akropolis, die hohe Mauer („alta mura“) an. Im 9. Jh. wurde die Stadt von den Sarazenen zerstört. Danach ließ erst wieder Friedrich II. sie im Jahr 1230 per Dekret neu begründen und ab 1232 die Kathedrale bauen. Dabei wurde die Stadt hauptsächlich von Griechen und Juden aus der Umgebung besiedelt. Im 13. Jh. erhielt Altamura eine Stadtmauer und wurde von Karl I. von Anjou als Lehen vergeben. Im 18. Jh. gab es für 50 Jahre eine Universität, die sich einen guten Ruf erwarb.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptsehenswürdigkeit ist die Kathedrale Santa Maria Assunta, die sich an der Piazza Duomo erhebt und bei der es sich um die einzige von Friedrich II. erbaute Kirche in Apulien handelt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kathedrale Santa Maria Assunta
  • Kathedrale Santa Maria Assunta: erbaut ab 1232, seitdem mehrmals renoviert
  • Mittelalterliche Mauern
  • Schauhöhle/Museum zur Grotta di Lamalunga, Fundort des Altamura-Mannes
  • Doline Pulo di Altamura

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Altamura ist in Italien für sein Brot bekannt, das 'pane di Altamura'.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Felice G. Lo Porto: Altamura, Apulia, Italy. In: Richard Stillwell u. a. (Hrsg.): The Princeton Encyclopedia of Classical Sites. Princeton University Press, Princeton NJ 1976, ISBN 0-691-03542-3.
  • Ekkehart Rotter: Apulien. Byzantinische Grottenkirchen – Normannische Kathedralen – Staufische Kastelle – Lecceser Barock (= DuMont Kunst Reiseführer). 6. Auflage. Dumont Reise Verlag, Ostfildern 2012, ISBN 3-7701-4314-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Altamura – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien