Noci

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Noci
Kein Wappen vorhanden.
Noci (Italien)
Noci
Staat Italien
Region Apulien
Metropolitanstadt Bari (BA)
Koordinaten 40° 48′ N, 17° 8′ OKoordinaten: 40° 48′ 0″ N, 17° 8′ 0″ O
Höhe 424 m s.l.m.
Fläche 148 km²
Einwohner 19.211 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 130 Einw./km²
Postleitzahl 70015
Vorwahl 080
ISTAT-Nummer 072031
Volksbezeichnung Nocesi
Schutzpatron San Rocco, Madonna della Croce
Website Noci

Noci ist eine italienische Stadt mit 19.211 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in Apulien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noci liegt in der Metropolitanstadt Bari, 51 km südwestlich von Bari. Die Nachbargemeinden sind Alberobello, Castellana Grotte, Gioia del Colle, Mottola (TA) und Putignano.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gegend von Noci wurden Teile einer prähistorischen Siedlung gefunden. Die Stadt Noci geht im Ursprung auf das 6. Jahrhundert zurück. Den Namen verdankt die Stadt den Nussbaumpflanzungen in der Gegend.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gilt als Zentrum der Rinderviehzucht. Weitere wichtige Zweige der Landwirtschaft sind die Produktion von Käse und Wurst. Durch die Lage gewinnt der Tourismus zunehmend an Bedeutung.

Noci hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Bari–Martina Franca–Taranto.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Chiesa Abbaziale di Barsento stammt im Ursprung aus dem 6. Jahrhundert. Die Pfarrkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert und hat eine gotische-romanische Fassade. Die Wallfahrtskirche Santa Maria della Croce stammt aus dem 15. Jahrhundert, im Inneren sind Fresken der heiligen Jungfrau zu sehen. Die Benediktinerabtei Santa Maria della Scala bietet eine Abteikirche aus dem 12. Jahrhundert und aktives Mönchsleben sowie die Pflege des Gregorianischen Chorals.

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pio Vito Pinto (* 1941) katholischer Priester und emeritierter Dekan der Römischen Rota
  • Giuseppe Pinto (* 1952) katholischer Geistlicher, Erzbischof und Diplomat des Heiligen Stuhls

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Condorzio Turistico Intercomunale Trulli-Grotte-Mare (Hrsg.): Perle di Puglia.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.