Andreas Morell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Andreas Morell (* in Köln) ist ein deutscher Regisseur und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Morell wurde in Köln geboren, wuchs jedoch in Stuttgart und auf der Insel Juist auf. Nach der Schule begann er 1979 ein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München das er 1985 erfolgreich beendete. Im Jahre 1984 legte er ein Auslandsjahr ein und studierte am Royal College of Art. Kurz vor Abschluss seines Studiums begann Morell als Regieassistent an der Oper bei den Regisseuren Peter Werhahn und Peter Mussbach.

Morell dreht seit 1986 Filme und Serien in vielen Genres, 1995 begann er zusätzlich mit Theater- und Operninszenierungen. Außerdem macht er auch Aufzeichnungen von Theater-, Tanz- und Opernvorstellungen sowie klassischen Konzerten und Werbung.

Morell war mit dem Greenpeace-Führungsmitglied Gabriele Lauermann verheiratet. Derzeit lebt Morell in Berlin.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinofilme/Fernsehspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995: Hexenfeuer (ARD/3sat, Verfilmung des Theaterstücks Nacht oder Tag oder jetzt in Zusammenarbeit mit Ensemble-Mitgliedern des Regionaltheaters Lindenhof)
  • 2008: Feuer in der Nacht (ZDF/UFA) (Sub-Regie mit Kai Wessel)
  • 2008: Unschuld (ZDF/ARTE/novapool)
  • 2008: Giacomo Puccini – Die dunkle Seite des Mondes (ZDF/3sat/SF)
  • 2009: Lenz (ZDF/3sat/novapool)
  • 2015: Platonow (ZDF/3sat/paradiesfilm)
  • 2016: Liebesrausch (ZDF/NMTV)

Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dokumentarfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theaterinszenierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise & Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988: Premiere/ Gewinn: Deutscher Filmpreis in Silber, Kurzfilm (mit Egon Haase)
  • 1996: Of only we all played Cricket/ Gewinn: IVCA Grand Prix & Gold Award, Education
  • 1997: Leben ein Tanz – Dancing at Lughnasa/ Nominierungsliste Berliner Theatertreffen
  • 1997: Dokumentartion I/ Gewinn: Prudential Award (shared) for Best Opera Season
  • 2003: I want to fly/ Gewinn: “Grand Prix de Dance”, Belgrad Dance Film Festival
  • 2004: Taoism in a Bowl of Water/ Gewinn: Premio Asolo, “Best Music Portrait”[1]
  • 2005: Nino Rota – Un Maestro della Musica/ Gewinn: RomaMusicDocFest, “Best Film Music”
  • 2005: Taoism in a Bowl of Water/ Gewinn: Sete Award FIFA Montreal “Meilleur Portrait”[2]
  • 2008: Abenteuer Klassik/ Gewinn: Preis des Deutschen Musikrats
  • 2010: Allein gegen die Zeit, Teil I/ Gewinn: Prix Jeunesse, Goldener Spatz, Weißer Elefant 2010. Nominierungen: International Emmy 2011, Jupiter, Deutscher Fernsehpreis, Banff World Television Award, Deutscher Kamerapreis
  • 2011: Tiere bis unters Dach, Episode: Der Wolf/ Gewinn: Chicago International Children's Film Festival, Nominierung: Weißer Elefant 2011
  • 2013: C(h)oeurs/ Gewinn: DANCE SCREEN Award 2013, Best live performance Relay/ Nominierung: FIPA Award Biarritz[3]
  • 2013: Civis Medienpreis für Die Story: Friedhof der Illegalen[4]
  • 2017: VIFF - Vienna Independant Film Festival, Best Feature Film, Best Actress Franziska Petri, Best Cinematography Felix Cramer für "Platonov" (Platonow)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bruno Chatelin: AsoloArtFilmFestival awards. 11. Dezember 2004, abgerufen am 11. Dezember 2015 (englisch).
  2. Preisgekroent: Tan-Dun-Portraet von 3sat. Presseportal, 24. März 2005, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  3. San Francisco Dance Film Festival: 2013 Winners. Abgerufen am 11. Dezember 2015 (englisch).
  4. CIVIS Medienpreis für "die story" und WDR 5-Feature. Presseportal, 17. Mai 2013, abgerufen am 11. Dezember 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]