Aston Martin Vantage (2005)

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Dieser Artikel behandelt das 2005 vorgestellte Modell. Zu früheren Modellen gleichen Namens siehe Aston Martin Vantage.
Aston Martin
Aston Martin V8 Vantage Coupé (2005–2008)

Aston Martin V8 Vantage Coupé (2005–2008)

Vantage
Produktionszeitraum: seit 2005
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Coupé, Roadster
Motoren: Ottomotoren:
4,3–5,9 Liter
(283–421 kW)
Länge: 4382 mm
Breite: 1866 mm
Höhe: 1255 mm
Radstand: 2600 mm
Leergewicht: 1570–1710 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Der Aston Martin Vantage ist ein Sportwagen des britischen Automobilherstellers Aston Martin.

Fahrzeughistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Aston Martin Vantage wurde 2005 vorgestellt und rundet die Modellpalette von Aston Martin nach unten ab. Er ist der letzte Entwurf für Aston Martin aus der Hand von Henrik Fisker und wurde als Sportwagen im 100.000-Euro-Segment in Konkurrenz zum Porsche 997, Ferrari 430 und Lamborghini Gallardo entwickelt.

Serienmodelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

V8 Vantage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heckansicht
Aston Martin V8 Vantage Roadster (2007–2008)

Der V8 Vantage ist das Basismodell der Vantage-Baureihe und ist das 2005 vorgestellte Serienmodell des Aston Martin AMV8 Vantage Concept, der Roadster folgte 2007. Alle Vantage-Modelle bauen auf der internen VH-Plattform auf, die bei beinahe allen Modellen vom V12 Vanquish bis zum DB10 verwendet wurde. Der 4,3-Liter-V8 basiert auf dem AJ-V8-Motor von Jaguar, welcher für Aston Martin komplett überarbeitet wurde und im V8 Vantage 283 kW (385 PS) leistet.[1] Dieser beschleunigt sowohl Coupé als auch Roadster in 5,0 Sekunden von 0–100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei beiden Versionen 280 km/h.

V8 Vantage S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 wurde eine leistungsgesteigerte Version des V8 Vantage vorgestellt. Äußerlich ist der V8 Vantage S lediglich durch das S-Emblem zu erkennen. Technisch wurde die Leistung des 4,7-Liter-V8 auf 321 kW (436 PS) erhöht. Coupé und Roadster erreichen vom Stand aus 100 km/h in 4,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 305 km/h.

V12 Vantage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aston Martin V12 Vantage Coupé (2009–2013)
Heckansicht

Am 11. Dezember 2007 wurde das Aston Martin V12 Vantage RS Concept in Gaydon der Öffentlichkeit präsentiert, das Serienmodell 2009 am Markt eingeführt. Der V12 Vantage basiert auf dem V8 Vantage Coupé. Der Motor leistet bis zu 380 kW (517 PS) bei 6500/min, und hat ein maximales Drehmoment von 570 Nm bei 5750/min. Das 6-Gang-Schaltgetriebe liegt an der Hinterachse mit einem Kardangehäuse aus Aluminium und einer Antriebswelle aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Die Karosserie besteht aus einer Aluminiumstruktur mit verschiedenen Magnesiumlegierungen, Verbundstoffen und Stahl. Die Gesamtfertigungszeit gibt Aston Martin mit 220 Stunden an.[2] Äußerlich ist der V12 vom V8 neben den Lufthutzen in der Motorhaube durch stärker ausgeprägte Front- und Heckdiffusor zu unterscheiden.

V12 Vantage S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 wurde eine leistungsgesteigerte Version des V12 Vantage vorgestellt. Der 5,9-Liter-V12 leistet nun 421 kW (573 PS) und die Beschleunigung erfolgt in 3,7 Sekunden (Coupé) bzw. 3,9 Sekunden (Roadster) von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 330 km/h (Coupé) bzw. 323 km/h (Roadster). Des Weiteren fand eine Gewichtsreduktion von 1680 Kilogramm auf 1665 Kilogramm statt. Wie auch der V8 Vantage S unterscheidet sich der V12 Vantage S lediglich durch das S-Emblem. Der Roadster folgte im Jahr 2014. Die Fertigung des V12 Vantage wurde 2013 zugunsten des V12 Vantage S eingestellt.

Sondermodelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

V8 Vantage N400[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Sondermodell wurde 2007 nach dem Erfolg des V8 Vantage N24 aufgelegt. Die Leistung wurde im Vergleich zum Basismodell um 18 auf 298 kW (405 PS) gesteigert.[3] Die Armlehne im Innenraum wurde mit der Karte der Nordschleife bestickt. 480 Exemplare wurden ausgeliefert, die Hälfte davon als Roadster.

V8 Vantage N420 und V8 Vantage 430[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aston Martin V8 Vantage N420 (2010)

Die Sondermodelle N420 und N430 wurden als Nachfolger des N400 auf Basis des facegelifteten V8 Vantage (2010) bzw. V8 Vantage S (2014) angeboten. Sie verfügen über erweiterte Ausstattung und ein leicht geändertes Aussehen gegenüber dem jeweiligen Grundmodell, werden jedoch mit identischem Motor ausgeliefert.

V8 Vantage SP10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Basis des V8 Vantage S brachte Aston Martin 2013 ein Sondermodell heraus, welches den Erfolg der Klasse SP10 in der VLN-Serie würdigt. Optisch ist der V8 Vantage SP10 an der Optik der V12-Vantage-Modelle zu erkennen. Der SP10 ist in der Sonderfarbe Ceramic Grey Metallic lackiert und verfügt über eigens angefertigte schwarze 19-Zoll-Felgen. Gebaut wurde er in geringer Stückzahl für den zentraleuropäischen Markt.

Vantage GT12[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aston Martin Vantage GT12 (seit 2015)

Unter dem Namen Vantage GT12 wurde 2015 eine Straßenversion des Vantage GT3 vorgestellt. Technisch wurde die Leistung des 5,9-Liter-V12 auf nun 441 kW (600 PS) gesteigert und die Spur wurde verbreitert. Zudem besitzt er ein Aerodynamik-Paket mit größerem Frontsplitter und Heckflügel. Im Innenraum wird viel Karbon verbaut, um das Gewicht zu reduzieren. Der Vantage GT12 ist auf 100 Exemplare limitiert.[4]

Vantage GT8[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 wurde ein Sondermodell des V8 Vantage in Anlehnung an den V8 Vantage GTE präsentiert. Der 4,7-Liter-V8 leistet nun 328 kW (446 PS). Außerdem gibt es wie beim GT12 ein Aerodynamik-Paket bestehend aus breiterer Spur und größerem Frontsplitter und Heckflügel. Der Vantage GT8 ist auf 150 Exemplare limitiert.[5]

Modellpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aston Martin V8 Vantage Coupé (seit 2008)
Heckansicht des Roadsters
Innenraum

Im dritten Quartal 2008 kam nach drei Jahren Bauzeit eine vor allem technisch überarbeitete Version des V8 Vantage mit einem überarbeiteten V8-Motor auf den Markt. Der 4,7-Liter-Motor mit 313 kW (426 PS) ersetzt den bisherigen 4,3-Liter-V8 mit 283 kW (385 PS). Er verfügt über ein Drehmoment von 470 Nm bei 5750/min, beschleunigt in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 288 km/h. Damit ist er 0,2 Sekunden beziehungsweise 8 km/h schneller als das Vorgängermodell. Der Verbrauch sinkt um 4 Liter auf 13,2 l/100 km. Zusammen mit der Vergrößerung des Tanks entsteht dadurch eine größere Reichweite. Weiterhin wurde das Automatikgetriebe überarbeitet. Modifiziert wurden ebenso die Lenkung und das Bilstein-Fahrwerk mit neuen Federn.

Ein neues Sportpaket beinhaltet geschmiedete Fünf-Speichen-Leichtmetallräder, straffere Stoßdämpfer und modifizierte Federn sowie für das Coupé neue, hintere Stabilisatoren. Äußerliche Veränderungen betreffen lediglich die Räder, diese sind nun serienmäßig im 19-Zoll-Format und verfügen über 20 Speichen, und die neu gestalteten Front- und Heckdiffusor. Im Interieur gab es eine überarbeitete Mittelkonsole, ein Festplatten-Navigationssystem und einen Anschluss für MP3-Player. Der herkömmliche Fahrzeugschlüssel wurde durch die sogenannte Emotional Control Unit kurz ECU aus Glas, poliertem Edelstahl und Polycarbonat ersetzt. Dieses Modul wird in eine spezielle Öffnung geschoben und der Motor per Knopfdruck gestartet.[6]

Über die Jahre hinweg wurden auch kleinere Auffrischungen unternommen. So erhielten alle Vantage-Modelle im Jahr 2015 das Infotainmentsystem AMI II sowie im Jahr 2016 das Infotainmentsystem AMI III und ein neues 7-Gang-Schaltgetriebe für den V12 Vantage S.

Motorsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

N24 und GT4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aston Martin V8 Vantage N24

Renndebüt des 2006 vorgestellten V8 Vantage N24 mit 4,3-Liter-V8-Motor war beim 24-h-Rennen Nürburgring. Der ehemalige CEO Ulrich Bez, der leitende Ingenieur Chris Porritt, Wolfgang Schuhbauer und Horst von Saurma-Jeltsch beendeten den Lauf auf dem vierten Platz in der Klasse. 2007 wurde für den vom SRO ausgetragene GT4 Europacup eine spezielle Rennsportversion des Vantage gefertigt und bei den Vortests auf dem Autodromo Nazionale Monza vom Chris Porritt pilotiert.[7] Bei den folgenden beiden Meisterschaftsläufen beendete Porritt und sein Teamkollege Jacob Nellermann die Rennen jeweils auf dem Podium. Nellermann konnte zudem mit einem Sieg beim Auftaktrennen in Silverstone einfahren. Danach wurden die Fahrzeuge an Kundenteams veräußert. Diese konnten jedoch zunächst nicht an die Leistungen des Werksteams anknüpfen.

Per Einzelbetriebserlaubnis erlangten später einige N24-Exemplare die Straßenzulassung.

Neben dem Prototyp "Rose" wurden in der Abteilung Special Verhicle Operations in Gaydon weitere 14 Fahrzeuge mit den Chassisnummern AMLVANTAGEN240001 bis AMLVANTAGEN240015 (mit Ausnahme von Nummer 13) bei Aston Martin selbst gebaut.[8] Ursprünglich waren jedoch 24 Fahrzeuge anlässlich des 24 Stunden Rennens auf dem Nürburgring und des dortigen Erfolgs von Aston Martin in den 50er Jahren geplant. Aus den noch vorhandenen neun Fahrzeugkomponenten entstanden dann weitere 39 Exemplare des N24 mit dem Chassiscode "S" für Sportshift Schaltung sowie "M" für die manuelle Schaltung beim mittlerweile für den Rennsport bei Aston Martin verpflichteten Unternehmen Prosport Racing aus modifizierten Serienfahrzeugen.

Trotz der Erfolglosigkeit der Kundenteams wurden vor der Saison 2008 weitere Fahrzeuge verkauft und neben dem Europacup, diverser nationaler Rennserien wie der britischen, spanischen und belgischen GT-Meisterschaft auch in einem eigens dafür ausgetragenen Markenpokal in Asien eingesetzt. Dabei erzielte der Wagen in den GT4-Serien beim Team Jetalliance, SpeedLover und Beechdean Motorsport mehrere Klassensiege, konnten am Jahresende aber keine Meisterschaft für sich entscheiden.

Beim 24 Stundenrennen auf dem Nürburgring im Jahr 2008 konnten die ersten drei Plätze der Klasse durch die beiden Aston Martin eigenen N24 Werksfahrzeuge "Rose" Fahrgestell CP025 und "Kermit" Fahrgestell N24007 sowie durch das N24 Fahrzeug des Kundenteams Gentle Swiss Racing "Barry" N240011 erreicht werden.[9]

In der Saison 2010 des GT4 Europacups wurden acht der 12 Rennen durch V8 Vantage N24 gewonnen. Die für unterschiedliche Teams startenden Fahrer Paul Meijer und Michael Mallock belegten auch die beiden ersten Plätze in der Meisterschaft.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring – Klassenergebnisse SP10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgeführt sind die Ergebnisse des Aston Martin V8 Vantage in der Klasse SP10 seit ihrer Neueinführung als Klasse für GT4-Fahrzeuge 2009 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

Von 2009 bis 2014 erzielte der Aston Martin V8 Vantage in 56 Rennen 33 Klassensiege. Das entspricht einer Siegquote von 58,9 Prozent. Die erfolgreichsten Saisons waren 2011 und 2012 mit absolut gesehen jeweils sieben Klassensiegen bzw. relativ gesehen 2012 mit einer Siegquote von 77,8 Prozent. Vom 5. Rennen der Saison 2010 bis zum 4. Rennen der Saison 2011 gelangen dem Aston Martin V8 Vantage zehn Klassensiege in Folge.

Im Zeitraum von 2009 bis 2014 starteten pro Rennen durchschnittlich 2,79 Aston Martin V8 Vantage in der Klasse SP10. Der Anteil an allen gestarteten Fahrzeugen in der Klasse SP10 lag im gleichen Zeitraum bei 48,1 Prozent. Den Spitzenwert markierte die Saison 2014 mit einem Anteil von 69,6 Prozent.

In der Saison 2009 lag die Siegquote unter dem Anteil der gestarteten Aston Martin V8 Vantage, in den Saisons 2010, 2011 und 2012 darüber. 2013 und 2014 lag die Siegquote etwa in Höhe des Anteils der gestarteten Aston Martin V8 Vantage.

Saison Rennen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
2009 Platz 2 1 2 2 2 2 2 1
Aston 2 3 3 1 1 0 3 1 1 1
Starter 3 5 4 3 2 0 4 2 3 2
Quelle [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19]
2010 Platz 2 2 2 2 1 1 1 1 1 1
Aston 1 3 3 1 2 2 2 2 2 2
Starter 3 5 7 2 3 4 3 5 5 6
Quelle [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29]
2011 Platz 1 1 1 1 2 1 1 2 2 1
Aston 1 1 2 2 3 2 2 2 2 3
Starter 7 7 5 8 5 5 6 4 5 7
Quelle [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39]
2012 Platz 1 1 2 1 1 1 1 1 3 X
Aston 5 3 3 3 2 3 3 4 4 X
Starter 12 8 12 8 6 8 8 11 6 X
Quelle [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] X
2013 Platz X 1 1 1 2 1 2 1 3 2
Aston X 4 5 4 5 6 4 5 2 3
Starter X 10 12 8 7 9 6 7 5 5
Quelle X [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57]
2014 Platz 3 2 1 2 1 1 1 X 1 1
Aston 3 3 3 4 3 4 5 X 4 3
Starter 5 5 7 5 3 5 6 X 5 5
Quelle [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] X [65] [66]
Saison Siege in Klasse SP10 Gestartete Aston in Klasse SP10
Anzahl Anteil (in %) Durchschn. Anzahl Anteil (in %)
2009 2 22,2 1,60 57,1
2010 6 60,0 2,00 46,5
2011 7 70,0 2,00 33,9
2012 7 77,8 3,33 38,0
2013 5 55,6 4,22 55,1
2014 6 66,7 3,56 69,6
Summe
2009–14
33 58,9 2,79 48,1

Legende:

  • Platz: Platzierung des bestplatzierten Aston Martin V8 Vantage in der Klasse SP10.
  • Aston: Anzahl der gestarteten Aston Martin V8 Vantage in der Klasse SP10.
  • Starter: Anzahl aller gestarteten Fahrzeuge in der Klasse SP10.
  • X: Rennen abgesagt oder abgebrochen.

24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – Klassenergebnisse SP10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgeführt sind die Ergebnisse des Aston Martin V8 Vantage in der Klasse SP10 (seit ihrer Neueinführung als Klasse für GT4-Fahrzeuge 2009) beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Von 2009 bis 2014 erzielte der Aston Martin V8 Vantage in sechs Rennen zwei Klassensiege. Das entspricht einer Siegquote von 33,3 Prozent.

Im Zeitraum von 2009 bis 2014 starteten pro Rennen durchschnittlich 3,83 Aston Martin V8 Vantage in der Klasse SP10. Der Anteil an allen gestarteten Fahrzeugen in der Klasse SP10 lag im gleichen Zeitraum bei 44,2 Prozent. Den Spitzenwert markierte das Rennen 2009 mit einem Anteil von 66,7 Prozent.

Die höchste Anzahl an absolvierten Runden pro Rennen im Zeitraum von 2009 bis 2014 beträgt 138. Sie wurde 2012 vom Bewerber Team Mathol Racing e.V. erreicht.

Jahr Nr. Bewerber Fahrer Platz Runden Starter Quelle
2009 8 Wolfgang Schuhbauer, Shinichi Katsura, Horst von Saurma-Jeltsch, Ulrich Bez 2 132 6 [67]
9 Alexander Kolb, Richard Karner, Maximilian Werndl, Olaf Hoppelshäuser 1 134
20 Arnold Herreman, Kurt Dujardyn, Anton Gohnissen, Jean-Paul Herreman 4 127
72 Fredy Barth, Manuel Lauck, Adam Osieka, Nicole Lüttecke 38
2010 59 Gentle Swiss Racing Joe Schmitz, Marcel Belke, Einar Thorsen, Martin Wachter 4 130 8 [68]
60 Eberhard Baunach, Oliver Louisoder, Heiko Ostmann, Chris Bauer 5 122
61 Wolfgang Weber, Rickard Nilsson, Norbert Bermes, Uwe Nittel 1 137
67 Mark Griffiths, Stephen Borness, Robert Rubis, Richard Shaw 77
2011 6 Darren Turner, Shinichi Katsura, Robert Scott Thomson, Jürgen Stumpf 5 122 9 [69]
62 Team Mathol Racing e.V. Wolfgang Weber, Rickard Nilsson, Norbert Bermes, Uwe Nittel 131
75 Karl Pflanz, Peter Venn, Oliver Bliss, Jörg Sandek 7 96
2012 55 Jochen Hudelmaier, Sergio Negroni, Dieter Svepes, Oliver Freymuth 70 13 [70]
60 Victor Rice, Shane Lewis, Karl Pflanz, Kim Hauschild 6 133
61 Team Mathol Racing e.V. Wolfgang Weber, Norbert Bermes, Marcel Belka, Nico Verdonck 2 138
62 AVIA Racing Team Bratke Scott Preacher, Armin Dobernik, Jo von Muschwitz, Armin Zumtobel 1
64 Alejandro Chahwan, Jose Manuel Balbiani, Ruben Salerno, Juan Manuel Silva 79
2013 60 Team Mathol Racing e.V. Wolfgang Weber, Norbert Bermes, Rickard Nilsson, Marcel Belka 4 9 [71]
61 Hemopharm racing Team Bratke Oliver Louisoder, Uwe Legermann, Scott Preacher, Thomas Heinrich 3 55
62 Rheydter Club f. Motorsport e.V. i. DMV Stefan Kenntemich, Michael Pflüger, Olivier Muytjens, Donald Molenaar 2 70
2014 89 Dmitriy Lukovnikov, Andrei Sidorenko, Michael Czyborra, Michael Heimrich 3 125 7 [72]
94 Team Mathol Racing e.V. Wolfgang Weber, Norbert Bermes, Uwe Nittel, Robert Thomson 124
95 STADAvita Racing Team Scott Preacher, Hendrik Still, Oliver Louisoder, Markus Lungstrass 96
100 Aston Martin Test Centre Chris Harris, Richard Meaden, Oliver Mathai, Andreas Gülden 2 137

GT3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Basis des V12 Vantage wurde 2012 eine Rennversion für GT3-Rennen vorgestellt. Der V12 Vantage GT3 soll damit den DBRS9 ersetzen der seit 2005 bei Rennen eingesetzt wird.

GT2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vantage GT2 auf dem Laguna Seca Raceway

Nach der Vorstellung des GT4-Fahrzeugs nannte Aston Martin im Jahr 2008 bei den Vortests der FIA GT-Meisterschaft und der Le Mans Series jeweils einen Wagen nach technischen Reglement der Gruppe GT2. Mit James Watt Automotive und Drayson - Barwell fuhren im Anschluss an die Tests jeweils ein V8 Vantage GT2 in der Le Mans Series und der American Le Mans Series. Das Engagement bei JWA wurde aber bereits vor dem ersten 1000-km-Rennen abgebrochen, obwohl der Wagen am Training teilnahm. Erst beim letzten Meisterschaftslauf in Silverstone gaben Alan van der Merwe, Tim Sugden und Michael Outzen das Renndebüt in der europäischen Langstreckenserie. Der Wagen von Jonathan Cocker und Paul Drayson indes nahm ab dem Meisterschaftslauf auf dem Stadtkurs von Long Beach an der kompletten Saison der American Le Mans Series teil und beendete alle Läufe im Mittelfeld seiner Klasse. Im Oktober übernahm Aston Martin Racing zwei Einsätze im bislang erfolglosen GT2. Da das Fahrzeug noch keine Homologation der FIA besaß, mussten Stefan Mücke und Tomáš Enge in der dafür vorgesehenen G2-Kategorie starteten. Da sie in der Klasse lediglich gegen einen älteren Gillet Vertigo antraten, siegte das Duo in Nogaro und Zolder, blieb jedoch hinter den übrigen GT2-Fahrzeugen zurück.

Für die Saison 2009 wechselte Drayson mit dem Vantage in die Le Mans Series. Nach einigen Mittelfeldplatzierungen zu Beginn des Jahres, fiel der Wagen bei dem zusätzlich gefahrenen 24-Stunden-Rennen von Le Mans aus. Danach konnte Teameigner Drayson keine Zielankunft mehr verbuchen. James Watt verkaufte seinen Wagen nach Asien. Dort wurde das Fahrzeug Ende 2009 bei den beiden Läufen der Asian Le Mans Series eingesetzt, bildete jedoch lediglich das Schlusslicht der GT2. In der FIA GT-Meisterschaft übernahm Hexis den Wagen des Werksteams und erreichte mit Frédéric Makowiecki und Stefan Mücke beim Meisterschaftslauf in Oschersleben die erste Podiumsplatzierung in der GT2-Klasse.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

V8 Vantage Coupé V8 Vantage Roadster V8 Vantage N400 V8 Vantage Coupé V8 Vantage Roadster V8 Vantage S Coupé V8 Vantage S Roadster Vantage GT8 V12 Vantage Coupé V12 Vantage S Coupé V12 Vantage S Roadster Vantage GT12
Bauzeit 2005–2008 2007–2008 2007 seit 2008 seit 2011 seit 2016 2009–2013 seit 2013 seit 2014 seit 2015
Zylinder/Motorbauart Achtzylinder-V-Motor Zwölfzylinder-V-Motor
Ventile 32 48
Hubraum 4280 cm³ 4735 cm³ 5935 cm³
Bohrung × Hub 89,0 mm × 86,0 mm 91,0 mm × 91,0 mm
Leistung bei min−1 283 kW (385 PS)/7000 298 kW (405 PS)/7300 313 kW (426 PS)/7000 321 kW (436 PS)/7200 328 kW (446 PS)/7200 380 kW (517 PS)/6500 421 kW (573 PS)/6750 441 kW (600 PS)/6750
Drehmoment bei min−1 410 Nm/5000 420 Nm/5000 470 Nm/5750 490 Nm/5000 490 Nm 570 Nm/5750 620 Nm/5750 625 Nm
Antrieb Transaxle-Hinterradantrieb
Getriebe 6-Gang-Getriebe 7-Gang-Getriebe 7-Stufen-Automatik
Getriebe optional 6-Stufen-Automatik 7-Stufen-Automatik 6-Stufen-Automatik 7-Stufen-Automatik
Leergewicht 1570 kg 1710 kg 1630 kg 1710 kg 1610 kg 1690 kg 1510 kg 1680 kg 1665 kg 1565 kg
Tankinhalt 77 l 80 l
EU-Normverbrauch/100 km 17,2 l 15,0 l 13,8 l
(12,9 l Automatik)
13,8 l
(12,8 l Automatik)
16,3 l 14,7 l
Treibstoff Super Super plus
0-100 km/h 5,0 s 4,9 s 4,6 s 4,4 s 4,2 s 3,7 s 3,9 s 3,7 s
Vmax 280 km/h 285 km/h 290 km/h 305 km/h 306 km/h 305 km/h 330 km/h 323 km/h >300 km/h

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aston Martin Vantage – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. xkjaguar.com – Jaguar AJV8: Aufbau und Funktion
  2. astonmartin.com – V12 Vantage (englisch)
  3. Tom Phillips: Two more Astons for Frankfurt show. In: autocar.co.uk. 2007, abgerufen am 18. Juli 2014 (englisch).
  4. astonmartin.com – Vom Rennsport inspiriert: der Aston Martin Vantage GT12, 17. Februar 2015 abgerufen am 8. April 2016
  5. astonmartin.com – Vantage GT8: taking the V8 Vantage to dynamic new extremes, 15. April 2016 (englisch), abgerufen am 16. April 2016
  6. auto-news.de – Frisch gemacht: Aston Martin überarbeitet den V8 Vantage, 26. Mai 2008
  7. astonmartin.com – Aston Martin celebrates a weekend of endurance racing, 14. Juni 2006 (englisch) (Memento vom 24. Juni 2006 im Internet Archive)
  8. N24 Register. In: www.v8vantage.com. Abgerufen am 11. März 2016.
  9. N24 Racing. In: www.v8vantage.com. Abgerufen am 11. März 2016.
  10. vln.de – Rennwertung 56. ADAC-Westfalenfahrt
  11. vln.de – Rennwertung 34. DMV 4-Stunden-Rennen
  12. vln.de – Rennwertung 51. ADAC ACAS H&R-Cup
  13. vln.de – Rennwertung 40. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
  14. vln.de – Rennwertung 49. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
  15. vln.de – Rennwertung 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen 2009
  16. vln.de – Rennwertung 32. RCM DMV Grenzlandrennen
  17. vln.de – Rennwertung 41. ADAC Barbarossapreis
  18. vln.de – Rennwertung 33. DMV 250-Meilen-Rennen
  19. vln.de – Rennwertung 34. DMV Münsterlandpokal
  20. vln.de – Rennwertung 57. ADAC Westfalenfahrt
  21. vln.de – Rennwertung 35. DMV 4-Stunden-Rennen
  22. vln.de – Rennwertung 52. ADAC ACAS H&R-Cup
  23. vln.de – Rennwertung 41. Adenauer ADAC Rundstrecken-Tophy
  24. vln.de – Rennwertung 50. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
  25. vln.de – Rennwertung 33. RCM - DMV Grenzlandrennen
  26. vln.de – Rennwertung 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen 2010
  27. vln.de – Rennwertung 42. ADAC Barbarossapreis
  28. vln.de – Rennwertung 34. DMV 250-Meilen-Rennen
  29. vln.de – Rennwertung 35. DMV Münsterlandpokal
  30. vln.de – Rennwertung 58. ADAC Westfalenfahrt
  31. vln.de – Rennwertung 36. DMV 4-Stunden-Rennen
  32. vln.de – Rennwertung 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
  33. vln.de – Rennwertung 53. ADAC ACAS H&R-Cup
  34. vln.de – Rennwertung 51. Reinoldus-Langstreckenrennen
  35. vln.de – Rennwertung 34. RCM DMV Grenzlandrennen
  36. vln.de – Rennwertung 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen 2011
  37. vln.de – Rennwertung 43. ADAC Barbarossapreis
  38. vln.de – Rennwertung 35. DMV 250-Meilen-Rennen
  39. vln.de – Rennwertung 36. DMV Münsterlandpokal
  40. vln.de – Rennwertung 59. ADAC Westfalenfahrt
  41. vln.de – Rennwertung 37. DMV 4-Stunden-Rennen
  42. vln.de – Rennwertung 54. ADAC ACAS H&R-Cup
  43. vln.de – Rennwertung 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
  44. vln.de – Rennwertung 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
  45. vln.de – Rennwertung 35. RCM DMV Grenzlandrennen
  46. vln.de – Rennwertung 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen 2012
  47. vln.de – Rennwertung 44. ADAC Barbarossapreis
  48. vln.de – Rennwertung ROWE DMV 250-Meilen-Rennen 2012
  49. vln.de – Rennwertung 38. DMV 4-Stunden-Rennen
  50. vln.de – Rennwertung 55. ADAC ACAS H&R-Cup
  51. vln.de – Rennwertung 44. Adenauer ADAC Simfy-Trophy
  52. vln.de – Rennwertung 53. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
  53. vln.de – Rennwertung OPEL 6-Stunden Ruhr-Pokal-Rennen 2013
  54. vln.de – Rennwertung 36. RCM DMV Grenzlandrennen
  55. vln.de – Rennwertung 45. ADAC Barbarossapreis
  56. vln.de – Rennwertung ROWE DMV 250-Meilen-Rennen 2013
  57. vln.de – Rennwertung 38. DMV Münsterlandpokal
  58. vln.de – Rennwertung 60. ADAC Westfalenfahrt
  59. vln.de – Rennwertung 39. DMV 4-Stunden-Rennen
  60. vln.de – Rennwertung 56. ADAC ACAS H&R-Cup
  61. vln.de – Rennwertung 45. Adenauer ADAC Simfy-Trophy
  62. vln.de – Rennwertung 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
  63. vln.de – Rennwertung 37. RCM DMV Grenzlandrennen
  64. vln.de – Rennwertung OPEL 6-Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen 2014
  65. vln.de – Rennwertung ROWE DMV 250-Meilen-Rennen 2014
  66. vln.de – Rennwertung 39. DMV Münsterlandpokal
  67. 24h-rennen.de – Rennwertung 37. ADAC Zurich 24h Rennen
  68. 24h-rennen.de – Rennwertung 38. ADAC Zurich 24h Rennen
  69. 24h-rennen.de – Rennwertung 39. ADAC Zurich 24h Rennen
  70. 24h-rennen.de – Rennwertung 40. ADAC Zurich 24h Rennen
  71. 24h-rennen.de – Rennwertung 41. ADAC Zurich 24h Rennen
  72. 24h-rennen.de – Rennwertung 42. ADAC Zurich 24h Rennen