Avio Linee Italiane

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Avio Linee Italiane (ALI)
Emblem der ALI
IATA-Code:
ICAO-Code:
Rufzeichen:
Gründung: 1926
Betrieb eingestellt: 1949 (Übergang in ALI-FR)
Sitz: Mailand, Italien
Heimatflughafen:

Mailand

Flottenstärke: 32 (1940)
Ziele: u. a. London, Paris, Rom, München, Berlin, Frankfurt, Köln
Avio Linee Italiane (ALI) hat den Betrieb 1949 (Übergang in ALI-FR) eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Die Avio Linee Italiane (ALI) war eine Fluggesellschaft aus Italien. Die Gesellschaft führte Linienflüge im Inland und europäischen Ausland durch.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Avio Linee Italiane wurde 1926 als Teil des Fiat-Konzerns gegründet. Im August 1934 entging sie als einzige Fluggesellschaft der durch staatliche Order veranlassten Zusammenlegung aller italienischen Fluggesellschaften zur Ala Littoria. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde der Betrieb vorerst teilweise eingestellt.

Erst 1947 erfolgte eine Wiederaufnahme der Tätigkeit auf nationalen Strecken. Dafür wurden insgesamt 4 Douglas DC-3 eingesetzt.

1949 entstand zusammen mit den drei Konkurrenten Società Italiana Servizi Aerei (SISA), Transadriatica und Airone die neue Fluggesellschaft ALI-Flotte Riunite. Diese bestand jedoch nur bis 1952; die Vermögenswerte und die meisten Strecken wurden von der Linee Aeree Italiane (LAI) übernommen, die selbst wiederum 1957 in der Alitalia aufging.

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Avio Linee Italiane flog hauptsächlich von Mailand aus. Die am stärksten ausgebauten Linien führten nach Rom, Paris und London. Seit 1928 gab es eine Verbindung von Mailand nach München, die 1931 bis nach Berlin ausgedehnt wurde. Später überließ man die Strecke nach Berlin der Ala Littoria und flog stattdessen nach Frankfurt und Köln.

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1940:

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 16. November 1942 kam es zu einer Notlandung einer Fiat G.18 (Luftfahrzeugkennzeichen I-ETNA) wegen Treibstoffmangel bei Nebel in der Nähe von Mailand; alle Personen an Bord überlebten.[1]
  • Am 1. Juli 1948 stürzte eine Fiat G.212CP der Avio Linee Italiane (Kennzeichen I-ELSA) nahe der belgischen Ortschaft Keerbergen im Anflug auf den falschen Flugplatz ab. Vier Crewmitglieder und vier der sieben Passagiere starben.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Unfallbericht Fiat G.18 I-ETNA, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 1. Dezember 2017.
  2. Unfallbericht Fiat G.212 I-ELSA, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 30. November 2017.
  3. Unfallbericht DC-3 I-ETNA, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 1. Dezember 2017.
  4. Unfallbericht Fiat G.212 I-ELCE, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. November 2017.