Bahnstrecke Troisdorf–Mülheim-Speldorf

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Mülheim-Speldorf–Troisdorf
Streckennummer (DB):2324
Kursbuchstrecke (DB):% (nur Güterverkehr)
Streckenlänge:81,2 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Betriebsstellen und Strecken[1]
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ehem. Strecke von Mülheim (Ruhr)
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ehem. Untere Ruhrtalbahn von Kettwig
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Strecke vom Rhein-Ruhr-Hafen
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0,2 Mülheim (Ruhr)-Speldorf
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2,9 Katzenbruch (Bk)
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Güterzugstrecke von Oberhausen-West
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Strecken von/nach Duisburg/Krefeld
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Bahnhof, Station
5,7 Duisburg-Wedau
Haltepunkt, Haltestelle
6,6 Duisburg-Bissingheim
Haltepunkt, Haltestelle
8,3 Duisburg-Entenfang
Bahnhof ohne Personenverkehr
13,1 Lintorf
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
15,7 Tiefenbroich (Abzw)
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, ex von links
Angertalbahn nach Wülfrath
Bahnhof ohne Personenverkehr
17,2 Ratingen West
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Ruhrtalbahn von Ratingen Ost
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21,3 Düsseldorf-Rath
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Ruhrtalbahn nach Düsseldorf-Derendorf
Tunnel
Staufenplatztunnel (2053 m)
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
25,8 Hardt (Abzw)
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Strecke nach Düsseldorf
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Strecke nach Düsseldorf-Gerresheim
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Strecke Düsseldorf ↔ Wuppertal
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S-Bahnstrecke von Düsseldorf
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28,6 Düsseldorf-Eller
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34,9 Hilden
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S-Bahnstrecke nach Solingen
   
38,8 Richrath (zuletzt Hp)
Bahnhof ohne Personenverkehr
41,2 Immigrath
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Strecke von Wuppertal
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ehem. Strecke von Wuppertal-Oberbarmen
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48,1 Opladen
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Personenstrecke nach Köln-Mülheim
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50,3 Werkstätte (Abzw)
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52,4 Leverkusen Morsbroich
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55,5 Köln-Dünnwald (Anst, bis 2010),
  heute Museumsstellwerk
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Strecke von Bergisch Gladbach
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Strecke von Düsseldorf
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60,8 Köln-Mülheim
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Strecke nach Köln-Deutz
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61,? Köln-Kalk Nord Einf
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62,9 Köln-Kalk Nord
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63,9 Köln-Kalk Nord Ksf
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Verbindungssrecke nach Vingst
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S-Bahnstrecke Köln ↔ Troisdorf/Overath
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Siegstrecke Köln ↔ Troisdorf
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Güterumgehungsbahn nach Köln-Kalk
   
Deutzer Hafenbahn der HGK
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Güterumgehungsbahn von der Südbrücke
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66,0 Gremberg Nord (Abzw)
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68,5 Gremberg
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68,7 Köln Steinstr. Abzw
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(niveaufreie Einfädelung)
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Siegstrecke von Köln
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S-Bahnstrecke von Köln
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Köln Steinstr. Abzw (Beginn SFS)
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70,1 Gremberg Süd (Abzw)
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Porz (Rhein) Hp
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71,3 Porz (Rhein)
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Flughafenschleife (Fernverkehr)
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Flughafenschleife (S-Bahn)
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73,9 Porz-Wahn
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Porz-Wahn Süd (Abzw)
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A 59
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78,4 Spich
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Kleinbahn Siegburg–Zündorf
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Tunnel Troisdorf (627 m)
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79,5 Troisdorf Vorbf
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Troisdorf Nord (Abzw)
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81,2 Troisdorf
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Siegstrecke nach Siegburg/Bonn
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Schnellfahrstrecke nach Siegburg/Bonn
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Rechte Rheinstrecke nach Bonn-Beuel

Die Bahnstrecke Troisdorf–Mülheim-Speldorf ist die Hauptachse des Güterverkehrs zwischen Köln und dem Ruhrgebiet sowie den Niederlanden. Sie verbindet die Rangierbahnhöfe Duisburg-Wedau (früher bedeutend, heute stillgelegt und im Abbruch) und Gremberg (in Köln).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke wurde am 18. November 1874 von der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft als Verbindung der Ruhrgebietsstrecke mit der rechten Rheinstrecke in Betrieb genommen. Sie verläuft in wenigen Kilometern Abstand parallel zur dreißig Jahre älteren Bahnstrecke Köln–Duisburg der konkurrierenden Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft, von der sie Verkehr abziehen sollte. Da die Strecke an den Siedlungskernen vorbeiführt, wurde schon bald nach der Verstaatlichung beider Gesellschaften der Personenverkehr abschnittsweise eingestellt. Bis auf wenige kurze Abschnitte dient die Strecke heute ausschließlich dem Güterverkehr.

In Höhe des Bahnhofs Opladen an der Strecke Gruiten–Köln-Deutz wurden die Gleise im Rahmen der Gebietsentwicklung der Stadt Leverkusen nach Osten unmittelbar an die Strecke Gruiten – Köln-Deutz verlegt. Die neuen Streckenführungen gingen im Dezember 2016 in Betrieb.

Personenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personenverkehr wurde auf der Strecke in der Nachkriegszeit nur noch auf den Abschnitten Mülheim-SpeldorfDüsseldorf-Rath (KBS 307, weiter zum Düsseldorfer Hauptbahnhof) und Hilden–Opladen (KBS 409) abgewickelt. Am 6. Dezember 1971 wurde der Personenverkehr zwischen Duisburg-Wedau und Mülheim-Speldorf eingestellt, am 23. September 1983 folgte die Stilllegung von Duisburg-Entenfang bis zum Bahnhof Düsseldorf-Rath.

Heutiger Personenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seitdem verkehrt auf der Strecke nur noch die Regionalbahnlinie 37 Der Wedauer von Duisburg Hauptbahnhof nach Duisburg-Entenfang. Zwischen Duisburg-Wedau und Lintorf wird die Strecke zudem von Museumszügen als Zufahrt zur Angertalbahn genutzt.

Ausweichverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Teilstück Opladen – Hilden wurde – wie bei der KBS 307 – am 23. September 1983 der Personenverkehr eingestellt. Den Personenverkehr hatten auf beiden Teilstücken in der Nachkriegszeit überwiegend Akkutriebwagen der Baureihe 515 übernommen, aber auch Nahverkehrszüge mit den Baureihen 140, 212 und 430 waren anzutreffen. Eine Reaktivierung des Personennahverkehrs wird immer wieder diskutiert, ist im Jahr 2010 aber nahezu ausgeschlossen.[2]

Bei Störungen auf den Bahnstrecken Köln–Duisburg und Gruiten–Köln-Deutz werden Personenzüge zwischen Duisburg und Düsseldorf, zwischen Düsseldorf und Opladen oder Opladen und Köln gelegentlich über die Bahnstrecke Troisdorf–Mülheim-Speldorf umgeleitet. Im letzteren Fall kann dann der Personenbahnhof Köln-Mülheim nicht angefahren werden.

Zukunftsplannungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit langem wird gewünscht, den regelmäßigen Personenverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Duisburg-Wedau und Düsseldorf-Rath wieder aufzunhemen. Laut Nahverkehrsplan des zuständigen ÖPNV-Aufgabenträgers, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, ist eine Reaktivierung im Personenverkehr jedoch derzeit nicht möglich bzw. sehr kostspielig. Die Ratinger Weststrecke ist nämlich so stark im Güterverkehr befahren, dass sie für eine Reaktivierung im Personenverkehr dreigleisig ausgebaut werden müsste.

Um den Verkehrswert zu erhöhen, sollen die Züge südlich von Düsseldorf-Rath nicht wie die S 6 über die Ruhrtalbahn und die Bahnstrecke Köln–Duisburg, sondern über Düsseldorf-Grafenberg, die vorhandene Verbindungskurve zur Bahnstrecke Düsseldorf–Elberfeld und den Haltepunkt Düsseldorf-Flingern zum Hauptbahnhof Düsseldorf geführt werden. Ziel dabei ist es, Düsseldorf-Grafenberg durch einen neuen Haltepunkt Düsseldorf-Schlüterstraße erschließen. Wegen geänderten Sicherheitsbestimmungen, die ein Begegnungsverbot von Personen- und Güterverkehr in langen Tunneln vorsehen, erfordert dies den Bau einer weiteren Tunnelröhre des 2053 Meter langen Staufenplatztunnels. Dadurch stiegen die Investitionskosten von ursprünglich 25 Millionen Euro auf mindestens 140 Millionen Euro. Dies führte dazu, dass das Projekt in der integrierten Gesamtverkehrsplanung durchfiel und somit kurzfristig nicht förderfähig ist.[3][2]

Eine Reaktivierung im Personenverkehr ist zwar mit Problemen verbunden, wird aber von verschiedenen Seiten weiterhin angestrebt. Zur Kostenreduzierung wird nun eine Führung von Düsseldorf-Rath über Düsseldorf-Rath Mitte weiter nach Düsseldorf Hbf in Betracht gezogen.[4][5] Dazu wurden bereits entsprechende Demonstrationsfahrten auf der Strecke durchgeführt.[6]

Güterverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bahnstrecke diente und dient dem schweren Güterverkehr. Im nördlichen Bereich des Bahnhofs Düsseldorf-Rath ist ein Anschluss zu Vallourec Deutschland vorhanden, über den mit Stahlröhren beladene Güterzüge bereitgestellt werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnstrecke Troisdorf–Mülheim-Speldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.
  2. a b Sven Steinke: Reaktivierung der Ratinger Weststrecke sehr unwahrscheinlich. In: zughalt.de. 13. Juni 2010; abgerufen am 14. Januar 2018.
  3. Nahverkehrsplan VRR 2012
  4. Rosali Kurtzbach: Ratinger Weststrecke für den Pendlerverkehr. WAZ, 29. November 2016; abgerufen am 14. Januar 2018.
  5. Norbert Kleeberg: Westbahn soll schon im Jahr 2019 starten. RP Online, 13. Januar 2018; abgerufen am 14. Januar 2018.
  6. Westbahn-Demonstrationsfahrt ein voller Erfolg. Stadt Ratingen, 29. September 2017; abgerufen am 14. Januar 2018 (Pressemitteilung).