Selenogradsk

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Stadt
Selenogradsk
Cranz

Зеленоградск
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Selenogradsk
Gegründet 1252
Frühere Namen Cranz (bis 1947)
(auch Kranz)
Stadt seit 1947
Fläche 17 km²
Bevölkerung 13.026 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 766 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums m
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40150
Postleitzahl 238530
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 215 501
Geographische Lage
Koordinaten 54° 58′ N, 20° 29′ OKoordinaten: 54° 58′ 0″ N, 20° 29′ 0″ O
Selenogradsk (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Selenogradsk (Oblast Kaliningrad)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kaliningrad‎
Liste der Städte in Russland

Selenogradsk (russisch: Зеленоградск (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i), übersetzbar in etwa mit Grüne Stadt, bis 1947 deutsch: Cranz, früher auch Cranzkuhren; litauisch Krantas) ist ein Badeort an der Samlandküste in der russischen Oblast Kaliningrad, im ehemaligen Ostpreußen.

Die Stadt Selenogradsk ist Verwaltungssitz der kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Selenogradsk im Rajon Selenogradsk.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Badeort an der Ostseeküste liegt im Nordwesten der historischen Region Ostpreußen, etwa 30 Kilometer nördlich von Königsberg (Kaliningrad).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cranz (Kranz) nördlich von Königsberg auf dem Südausläufer der Kurischen Nehrung, auf einer Landkarte von 1910.
Uferpromenade von Cranz in der Nähe des Ortszentrums um 1900 (links von der Bildmitte das Hotel Germanin).
Damenbad von Cranz um 1900.
Küstenabschnitt am Kurischen Haff von Brüsterort (ganz links im Bild) bis Cranz (damals Kranz geschrieben, ganz rechts im Bild) auf einer Landkarte von 1910.

Ursprünglich war der Ort an der Küste (kurisch kranta, krant: Strand, Ufer altpreußisch/ prußisch: krantas: Strand, Rand, Ufer, Küste; vgl. dänisch: skrænt) ein Fischerdorf. Im Jahr 1785 wird Cranzkuhren als ein königliches Fischerdorf bezeichnet, das Sitz eines königlichen Forstamts ist, 41 Feuerstellen (Haushaltungen) aufweist, zum Hauptamt Grünau gehört und in Rudau eingepfarrt ist.[2]

Das Seebad Cranz wurde 1816 auf Betreiben des Königsberger Arztes Friedrich Christian Kessel (1765–1844) gegründet. Zu den beiden Badebuden kam 1817 ein Warmbad. Der Badeort war bereits um 1830 stark besucht.[3] Der 1836 gegründete Kesselsche Verschönerungsverein schuf Gartenanlagen und stellte bis Anfang des 20. Jahrhunderts Ruhebänke auf.[4] Im Jahr 1858 hatte die Gemarkung des Dorfs einen Flächeninhalt von 712 Morgen.[5]

Während die übrigen nördlichen samländischen Seebäder hohe Steilufer aufweisen, breitet sich Cranz auf niedrigen Uferhügeln aus, die im Nordosten von einem etwa 1.000 Hektar großen, mit Laubbäumen untermischten Kiefernwald bedeckt sind. Unmittelbar am Strand zog sich eine 1.400 Meter lange Uferpromenade entlang. Diese bestand über eine Länge von 900 Metern und eine durchgängige Breite von fünf Metern aus Holzbohlen, die auf eingemauerten Pfählen ruhten. Auf der Promenade befanden sich Ruhebänke, und von ihr aus führten Treppen hinab zum breiten Badestrand. Etwa von halber Länge aus führte die Promenade in westlicher Richtung zum Herrenbad und in östlicher Richtung zum Damenbad. Laufbrücken führten innerhalb des Badegeländes weit in die See hinaus. Bei Sonnenuntergang war die Promenade Sammelpunkt der Badegäste. Bereits am Anfang des 20. Jahrhunderts war sie abends elektrisch beleuchtet und daher in ihrer Art unter den deutschen Ostseebädern einzigartig. Während der Kaiserzeit entwickelte sich Cranz zum bedeutendsten Badeort der ostpreußischen Küste. Im Jahr 1908 wurden hier 13.277 Besucher registriert, meist Ost- und Westpreußen sowie Schlesier, aber auch viele Polen und Russen (meist Israeliten).[6]

Lageplan von Cranz um 1910.

Nach dem Bau der Königsberg-Cranzer Eisenbahn war Cranz ab 31. Dezember 1885 von Königsberg aus bequem zu erreichen. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Cranz eine evangelische Kirche, eine Synagoge, ein Elektrizitätswerk[7], eine Düneninspektion und eine Rettungsstation.[8] Neben dem Bade-Tourismus blieb die Fischerei ein bedeutender Erwerbszweig. Die Cranzer Räucherflundern galten als besondere Delikatesse.

Obwohl Cranz zu Beginn des Zweiten Weltkriegs fast 6.000 Einwohner hatte, bekam der Ort keine Stadtrechte. Cranz gehörte bis Kriegsende 1945 zum Landkreis Samland im Regierungsbezirk Königsberg der Provinz Ostpreußen des Deutschen Reichs. Die Ortschaft erlitt während des Kriegs nur geringfügige Zerstörungen.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs flüchteten die deutschen Einwohner am Anfang des Jahres 1945. Im Sommer 1945 wurde die Region zusammen mit der ganzen nördlichen Hälfte Ostpreußens unter sowjetische Verwaltung gestellt. Es begann die Zuwanderung sowjetischer Migranten. Cranz litt trotz der wiedererlangten Bedeutung als Badeort durch fortschreitende Vernachlässigung und verlor seine Vorrangstellung an Swetlogorsk (Rauschen).

Am 17. Juni 1947 wurde für Cranz die Ortsbezeichnung Selenogradsk eingeführt, und der Ort bekam dabei die Stadtrechte.[9][10] Am 25. Juli 1947 wurde Selenogradsk zum Sitz des Rajon Primorsk (heute Rajon Selenogradsk) bestimmt,[11] nachdem es diese Rolle faktisch schon seit 1946 innehatte. Von 1963 bis 1965 war die Stadt rajonfrei und ist seither Zentrum des Rajon Selenogradsk. Seit dem Zerfall der Sowjetunion steht die Region unter russischer Verwaltung.

2002 wurden die Orte Klinzowka (Wickiau), Malinowka (Wargenau), Priboi (Rosehnen), Sosnowka (Bledau) und Wischnjowoje (Wosegau) in die Stadt Selenogradsk eingemeindet.[12]

Seit 2005 gibt es eine Partnerschaft mit der Stadt Ostseebad Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern.

Forscher vermuten etwa drei Kilometer südlich der Stadt den Handelsplatz aus der Zeit der Wikinger Wiskiauten, heute Mochowoje.[13]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1816 0 268 [14]
1831 0314 [3]
1840 0402 in 86 Wohnhäusern[15]
1858 0782 davon 780 Evangelische und zwei Katholiken[5]
1864 0925 am 3. Dezember[16]
1900 2.093 [7]
1905 2.598 [8]
1933 4.667 [17]
1939 5.089 [17]
seit 1945
Jahr Einwohner
1959 6.866
1970 9.172
1979 9.781
1989 10.786
2002 12.509
2010 13.026

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badestrand im Jahr 2012

Selenogradsk hat vor allem Bedeutung für den Wochenendtourismus von Kaliningrad aus. Hier befinden sich viele Ferienlager für russische Jugendorganisationen. Deutsche und andere Ausländer sind sehr selten. In den letzten Jahren hat sich eine rege Bautätigkeit entwickelt. Es entstehen viele Privathäuser für reiche Moskauer und Tourismuseinrichtungen. Die lange Seepromenade lädt zum Spazieren ein. Die Restaurants sind modern und auf Weststandard. Eine Seebrücke ergänzt die Promenade. Wifi ist kostenlos und direkt zugänglich. Die Stadt mit ihren Straßen ist ausgesprochen sauber. Die Badesandstrände liegen östlich und westlich der gemauerten Promenade der Innenstadt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhofsgebäude (Aufnahme 2017)

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist durch die Fernstraße A 191 (ehemalige deutsche Reichsstraße 128) mit Kaliningrad (Königsberg) und dem südlichen Samland verbunden. Aus Gründen der Überbelastung dieser wichtigen Verbindung zum Ostseebad wurde im Jahre 2009 eine zeitgemäße und schnellerer Verbindung dem Verkehr übergeben: der Primorskoje Kolzo (Küstenring), der einmal alle Bäder- und Hafenstädte an der Ostsee verbinden soll. Über diese Autobahn besteht von Selenogradsk auch schnellerer Anschluss an den Flughafen Kaliningrad bei Chrabrowo (Powunden). Solange der Küstenring noch nicht fertiggestellt ist, ist die Fernstraße A 192 noch das Bindeglied zwischen Selenogradsk und dem westlichen und südlichen Samland.

Von Selenogradsk aus führt außerdem die Fernstraße R 515 in nördliche Richtung und durchzieht die Kurische Nehrung im russischen Teil zur Weiterfahrt auf der KK 167 im litauischen Teil bis nach Klaipėda (Memel).

Es besteht eine tägliche Busverbindung (von Kaliningrad) über die Kurische Nehrung und Nidden/Nida nach Memel und zurück.

Schienen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Bahnstrecke Kaliningrad–Pionerski (Königsberg–Neukuhren) ist Selenogradsk auf dem Schienenwege mit der Oblasthauptstadt als Bahnknotenpunkt verbunden. Eine ausreichende Anzahl von Vorortzüge verkehrt vom Süd- über den Nordbahnhof direkt nach Selenogradsk.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchengebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Cranz[18] wurde im Jahre 1897 eine Kirche aus Rohziegel in gotischem Stil erbaut. Der Chor war gerade geschlossen. Der Vorgängerbau aus dem Jahre 1855 wurde in Zimmerbude (heute russisch: Swetly) wieder errichtet.

Im Zweiten Weltkrieg blieb die Kirche unversehrt, wurde dann allerdings als Lagerhalle zweckentfremdet. Heute ist sie Gotteshaus der Russisch-orthodoxen Kirche und in gutem Zustand.

Kirchengemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Cranzer Kirchengemeinde wurde 1877 gegründet. Zuvor gehörte der Ort zu Rudau (heute russisch: Melnikowo), wo bereits 1863 ein Hilfsprediger eingesetzt wurde, der in Cranz seinen Amtssitz hatte. Cranz - seit 1885 verbunden mit der Kirche in Sarkau (Lesnoi) - gehörte bis 1945 zum Kirchenkreis Königsberg-Land II innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.

Während der Zeit der Sowjetunion wurde kirchliches Leben nicht geduldet. Erst in den 1990er Jahren entstand in Selenogradsk eine neue evangelisch-lutherische Gemeinde. Sie ist Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) und gehört zur Propstei Kaliningrad[19] der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland.

Kirchspielorte (bis 1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige evangelische Kirche (heute von der russisch-orthodoxen Gemeinde genutzt, Aufnahme 2009)

In das Kirchspiel Cranz-Sarkau waren bis 1945 eingegliedert:

Name Russischer Name Name Russischer Name
Bledau Sosnowka Rodahn
Cranz Selenogradsk Rosehnen Priboi
Cranzbeek Sarkau Lesnoi
Darienen Werbnoje Schwendlund
Garbeck Wargenau Malinowka
Grenz Wosegau Wischnjowoje

Pfarrer (bis 1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevor ab 1877 reguläre Pfarrer in Cranz amtierten, wurden vorher Hilfsprediger eingesetzt, die ihren Amtssitz aber schon in Cranz hatten:

  • Hilfsprediger:
    • Gustav L. Rehbein, 1863–1866
    • Hilfg. Heinrich Th. Fischer, 1866–1873
    • Heinrich David Herm. Jamrowski, 1873–1877
  • Pfarrer:
    • Adalbert Gottl. Im. Ebel, 1877–1885
    • Heinrich Otto Walter Voßius, 1886–1888
    • Friedrich Wilhelm Theodor Hahn, 1889–1909
    • Arthur Kallinowsky, 1909–1910
    • Leopold Emil Schroeder, 1910–1914
    • Johann Friedrich E. Grützbach, 1915–1928
    • Waldemar Leege, 1928–1945

Russisch-orthodox[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Apostels Andreas des Erstgerufenen

Die frühere evangelische Kirche ist heute Gotteshaus der Russisch-orthodoxen Kirche. Die Gemeinde gehört zur Diözese Kaliningrad und Baltijsk, die 2009 aus der Diözese Smolensk und Kaliningrad gebildet wurde.

Ende der 1990er Jahre wurde eine neue russisch-orthodoxe Kirche erbaut. Sie trägt den Namen Kirche des Heiligen Apostels Andreas des Erstgerufenen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Ort verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Patrick White, Nobelpreisträger für Literatur 1973, besuchte Cranz Anfang der 1930er Jahre.[20]

„Ich erinnere mich an das kleine Ostseebad Cranz, am Rande der Stadt bis zu den Knöcheln in den schweren weißen Sand einsinkend, genauso wie in den Straßen mit den weißgekalkten Holzhäusern, auf denen das Licht dicht und golden wie der Bernstein lag, der entlang der Küste gefunden wurde. (..) es war aus der Zeit gefallen und hatte keine Verbindung zu irgendeinem Land, das ich besucht hatte.“

Patrick White, Flaws in the Glass[20]

Fotos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fotos wurden alle im Juni 2012 aufgenommen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

in der Reihenfolge des Erscheinens
  • Leopold Krug: Die Preussische Monarchie; topographisch, statistisch und wirthschaftlich dargestellt. Nach amtlichen Quellen. Teil I: Provinz Preussen. Berlin 1833, S. 154, Ziffer 178.
  • August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835 (S. 489–490.)
  • Thomas: Das königliche Ostseebad Kranz. 2. Auflage, Königsberg 1884.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom Ost-Preußischen Cammer-Departement, S. 31.
  3. a b Leopold Krug: Die Preussische Monarchie; topographisch, statistisch und wirthschaftlich dargestellt. Nach amtlichen Quellen. Teil I: Provinz Preussen. Berlin 1833, S. 154, Ziffer 178.
  4. Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Würzburg 2002, ISBN 3-88189-441-1
  5. a b Adolf Schlott: Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Königsberg, nach amtlichen Quellen. Hartung, Königsberg 1861, S 63-76.
  6. Meyers Reisebücher: Ostseebäder und Städte der Ostseeküste. 4. Auflage, Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien 1910, S. 202-205.
  7. a b Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 11, Leipzig und Wien 1907, S. 594.
  8. a b Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon. 5. Auflage, Band 1, Leipzig 1911, S. 572
  9. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г. «Об образовании сельских Советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)
  10. Zunächst gab es Vorstellungen, den Ort nach dem russischen Admiral Pawel Stepanowitsch Nachimow in Nachimowsk umzubenennen. Einige Dokumente aus dieser Zeit sind mit dieser Ortsbezeichnung versehen. Bei dem schließlich gewählten Selenogradsk soll es sich um eine Verwechselung mit der für den Ort Rauschen gewählten Ortsbezeichnung Swetlogorsk handeln.
  11. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 25 июля 1947 г. «Об административно-территориальном устройстве Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 25. Juli 1947: Über den administrativ-territorialen Aufbau der Oblast Kaliningrad)
  12. Durch die Решение Зеленоградского районного Совета депутатов от 17 июня 2002 г. № 177 «Об утверждении административных границ сельских и поселковых округов, входящих в состав муниципального образования "Зеленоградский район" Калининградской области» (Entscheidung des Abgeordnetenrats des Rajons Selenogradsk vom 17. Juni 2002, Nr. 177: Über die Festlegung der administrativen Grenzen der Dorf- und Siedlungsbezirke im Bestand der der munizipalen Bildung "Rajon Selenogradsk" der Oblast Kaliningrad)
  13. Wikingerzeitlicher Fundplatz Wiskiauten
  14. Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 3: Kr–O, Halle 1822, S. 5, Ziffer 4853,
  15. Karl Emil Gebauer: Kunde des Samlandes oder Geschichte und topographisch-statistisches Bild der ostpreußischen Landschaft Samland. Königsberg 1844, S. 121, Ziffer 10.
  16. Preußisches Finanzministerium: Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Königsberg: Berlin 1966, Kreis Fischhausen, S. 2, Ziffer 43.
  17. a b http://www.verwaltungsgeschichte.de/samland.html#ew33fschcranz
  18. Patrick Plew, Kirche in Cranz
  19. Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad
  20. a b Patrick White, Flaws in the Glass, A self-portrait, London, 1981, S. 41. ISBN 0-14-006293-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Selenogradsk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien