Barbara Rittner

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Barbara Rittner Tennisspieler
Barbara Rittner
Barbara Rittner 2014 beim Nürnberger Versicherungscup
Nation: Deutschland Deutschland
Geburtstag: 25. April 1973
Größe: 173 cm
1. Profisaison: 1989
Rücktritt: 2005
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 1.829.648 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 314:275
Karrieretitel: 2 WTA, 2 ITF
Höchste Platzierung: 24 (1. Februar 1993)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 184:209
Karrieretitel: 3 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 23 (18. März 2002)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Barbara Rittner (* 25. April 1973 in Krefeld) ist eine ehemalige deutsche Tennisspielerin. Von 2005 bis 2017 war sie Kapitän des Fed-Cup-Teams und von 2009 bis Februar 2024 war sie die erste Bundestrainerin des Deutschen Tennis Bundes.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 15 Jahren ihrer Karriere von 1989 bis 2004 zählte sie zu den besten deutschen Spielerinnen. Sie trat 29 Mal für das deutsche Fed-Cup-Team an, auch beim Federation-Cup-Sieg 1992 mit Steffi Graf und Anke Huber. Am 1. Februar 1993 erreichte sie mit Position 24 ihre beste Platzierung in der WTA-Weltrangliste.

Rittner gewann im Einzel zwei WTA-Turniere: 1992 das Vorbereitungsturnier für die US Open in Schenectady und 2001 das Sandplatzturnier in Antwerpen. Sie stand weitere dreimal im Finale eines WTA-Turniers und gewann zudem drei Doppeltitel. In ihrer Karriere erreichte sie zweimal das Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers: 1996 bei den French Open, als sie u. a. Lokalmatadorin Mary Pierce schlagen konnte, sowie 2001 bei den Australian Open.

Zu ihren Erfolgen zählen auch ein Wimbledon-Titel im Juniorinnen-Einzel sowie im Juniorinnen-Doppel bei den Australian Open im Jahr 1991. Barbara Rittner war regelmäßig für den Tennis-Bundesligisten TC Benrath in Düsseldorf aktiv.

Ihr letztes Einzel auf der Tour spielte Rittner 2004 in der zweiten Qualifikationsrunde der US Open, wo sie als 176. der Weltrangliste gegen Séverine Brémond in zwei Sätzen unterlag. 2005 trat sie noch bei zwei Doppel-Turnieren an, bevor sie ihre Karriere endgültig beendete.

Barbara Rittner lebt in Köln. Sie ist bei den Tennisübertragungen des Senders Eurosport regelmäßig als Kommentatorin tätig. Dort hat sie vor den Partien ihr eigenes Segment, welches "First Serve Rittner" genannt wird.[1]

Im Februar 2024 verließ sie den DTB in gegenseitigem Einvernehmen. In ihren fast 15 Jahren als Bundestrainerin förderte und trainierte sie deutsche Tennisspielerinnen wie Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Sabine Lisicki, die zahlreiche internationale Erfolge erlangen konnten.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: „Felix“ – Trainerin des Jahres von Nordrhein-Westfalen

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 30. August 1992 Vereinigte Staaten Schenectady WTA Tier V Hartplatz Niederlande Brenda Schultz 7:63, 6:3
2. 19. Mai 2001 Belgien Antwerpen WTA Tier V Sand Tschechien Klára Koukalová 6:3, 6:2

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 9. Februar 1992 Deutschland Essen WTA Tier II Teppich (Halle) Bulgarien Katerina Maleewa Belgien Sabine Appelmans
Deutschland Claudia Porwik
7:5, 6:3
2. 15. April 2001 Portugal Oeiras WTA Tier IV Sand Tschechien Květa Hrdličková Slowenien Tina Križan
Slowenien Katarina Srebotnik
3:6, 7:5, 6:1
3. 23. Februar 2002 Vereinigte Arabische Emirate Dubai WTA Tier II Hartplatz Venezuela 1954 María Vento-Kabchi Frankreich Sandrine Testud
Italien Roberta Vinci
6:3, 6:2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Barbara Rittner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grand-Slam-Showdown in Paris: Roland-Garros live bei Eurosport. tennismagazin.de, 25. September 2020, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  2. Barbara Klimke: Barbara Rittner verlässt den Deutschen Tennisbund: Abschied mit Abruptheit. 19. Februar 2024, abgerufen am 19. Februar 2024.