Bergedorfer Zeitung

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Bergedorfer Zeitung
Bergedorfer-Zeitung-Logo.svg
Beschreibung Abonnement-Tageszeitung
Verlag Bergedorfer Buchdruckerei
Erstausgabe 1. November 1874
Erscheinungsweise montags bis samstags
Verkaufte Auflage 15.595 Exemplare
(IVW 2/2014)
Weblink bergedorfer-zeitung.de

Die Bergedorfer Zeitung ist eine seit 1874 in Hamburg erscheinende regionale Tageszeitung. Sie berichtet schwerpunktmäßig über den Bezirk Bergedorf sowie die Vier- und Marschlande, Glinde, Geesthacht, Schwarzenbek und Reinbek. Die Zeitung stimmt in Layout und überregionalem Inhalt mit der Lauenburgischen Landeszeitung überein. Unterschiede bestehen in der regionalen Berichterstattung und Schwerpunktsetzung der Themen. Den überregionalen Teil, den sogenannten Mantel, bezieht die Zeitung von der Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Zeitungen.

Die verkaufte Auflage betrug 15.595 Exemplare im Jahr 2014, ein Minus von 31 Prozent gegenüber 1998.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bergedorfer Zeitung wurde 1874 von dem aus Leipzig stammenden Druckermeister Eduard Wagner gegründet. Sie ist damit neben den Harburger Anzeigen und Nachrichten die Tageszeitung mit der längsten Tradition in Hamburg. Der spätere Verleger Axel Springer leistete dort Anfang der 1930er Jahre ein Volontariat ab.[2] 1943 wurde das Erscheinen kriegsbedingt eingestellt und 1949 wieder aufgenommen.

Besondere Aufmerksamkeit erzielte das Blatt später dadurch, dass der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt das politische Geschehen unter dem Titel „Unser Mann in Bonn“ kommentierte. Am 1. Januar 1971 erwarb der Axel Springer Verlag zunächst einen Anteil von 20 Prozent an dem Blatt, drei Jahre später wurde es komplett übernommen.

Die Axel Springer AG verkaufte die Bergedorfer Zeitung / Lauenburgische Landeszeitung zum 31. Dezember 2013 an die Essener Funke Mediengruppe (ehemals WAZ-Gruppe).[3]

Zum 30. Juni 2016 wurde der Bereich Druckvorstufe an die FUNKE PrePress in Erfurt ausgegliedert. Der Stellenabbau in der Bergedorfer Buchdruckerei erfolgte nach eigener Aussage sozialverträglich.[4][5]

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verkaufte Auflage der Bergedorfer Zeitung betrug 2014, dem Zeitpunkt der letzten gesonderten Meldung an die IVW, 15.595 Exemplare.[1] Das entspricht einem Rückgang von 7112 Stück oder 31 Prozent gegenüber 1998. Seitdem wird die Auflage nur noch gemeinsam mit dem weitaus größeren Hamburger Abendblatt ausgewiesen. Entwicklung der verkauften Auflage[6]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b IVW: Bergedorfer Zeitung (Mo-Sa), Abruf am 4. Februar 2015
  2. Herbert Schütte: „Bergedorfer Zeitung: 125 Jahre lokale Kompetenz“, in: Die Welt, 16. September 1999
  3. In eigener Sache: Bergedorfer Zeitung wird verkauft. (bergedorfer-zeitung.de [abgerufen am 6. März 2018]).
  4. Funke PrePress übernimmt Satztätigkeiten. (bergedorfer-zeitung.de [abgerufen am 6. März 2018]).
  5. Funke plant Amputation bei der Bergedorfer Zeitung. In: M - Menschen Machen Medien (ver.di). (verdi.de [abgerufen am 6. März 2018]).
  6. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)