Brahmenau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
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Brahmenau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Brahmenau hervorgehoben
Koordinaten: 50° 55′ N, 12° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Greiz
Verwaltungs­gemeinschaft: Am Brahmetal
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 6,88 km²
Einwohner: 972 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07554
Vorwahl: 036695
Kfz-Kennzeichen: GRZ, ZR
Gemeindeschlüssel: 16 0 76 008
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Brahmenau Nr. 41
07554 Brahmenau
Webpräsenz: www.vg-brahmetal.de
Bürgermeister: Bernd Blume (FWG)
Lage der Gemeinde Brahmenau im Landkreis Greiz
Auma-Weidatal Bad Köstritz Berga/Elster Bethenhausen Bocka Brahmenau Braunichswalde Caaschwitz Crimla Endschütz Gauern Greiz Großenstein Langenwetzendorf Harth-Pöllnitz Hartmannsdorf Hilbersdorf Hirschfeld Hohenleuben Weida Hundhaupten Kauern Korbußen Kraftsdorf Kühdorf Langenwetzendorf Langenwolschendorf Lederhose Linda Lindenkreuz Langenwetzendorf Mohlsdorf-Teichwolframsdorf Münchenbernsdorf Langenwetzendorf Neumühle Paitzdorf Pölzig Reichstädt Ronneburg Rückersdorf Saara Weida Schwaara Schwarzbach Seelingstädt Weida Teichwitz Weida Weißendorf Langenwetzendorf Wünschendorf Zedlitz Zeulenroda-Triebes ThüringenKarte
Über dieses Bild

Brahmenau ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Greiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Bethenhausen, Großenstein, Hirschfeld und Schwaara im Landkreis Greiz sowie die 1994 nach Gera eingemeindeten Gemeinden Cretzschwitz, Dorna und Söllmnitz.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Groitschen

Die Gemeinde gliedert sich in Brahmenau, Wüstenhain und Zschippach auf. Brahmenau wiederum wird durch den im 20. Jahrhundert erfolgten Zusammenschluss der damals eigenständigen Gemeinden Culm, Waaswitz und Groitschen gebildet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Oktober 1922 wurde Waaswitz nach Culm eingegliedert, am 1. Oktober 1937 folgte Groitschen. Die Gemeinde Culm wurde schließlich am 13. November 1937 in Brahmenau umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Ortsteile Wüstenhain und Zschippach eingemeindet. Die ersten urkundlichen Erwähnungen der heute zu Brahmenau gehörenden Gemeinden stammen aus dem 12. Jahrhundert und gehen auf noch ältere sorbische Siedlungen zurück. Nach der politischen Wende 1990 setzte eine rege Bautätigkeit ein, was sich an der Einwohnerzahl erkennen lässt, so verdoppelte sich die Einwohnerzahl von 1994 bis 1999 nahezu.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Brahmenau

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 0599
  • 1995: 0778
  • 1996: 0938
  • 1997: 1057
  • 1998: 1086
  • 1999: 1121
  • 2000: 1101
  • 2001: 1114
  • 2002: 1129
  • 2003: 1099
  • 2004: 1102
  • 2005: 1088
  • 2006: 1050
  • 2007: 1044
  • 2008: 1018
  • 2009: 1004
  • 2010: 1008
  • 2011: 0983
  • 2012: 0980
  • 2013: 0966
  • 2014: 972
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[2][3]
Wahlbeteiligung: 67,2 % (2009: 66,3 %)
 %
40
30
20
10
0
39,3 %
33,4 %
14,0 %
13,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 35
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
-14,7 %p
+33,4 %p
-0,5 %p
-18,3 %p
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Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2004 Bernd Blume (FWG). Er wurde am 6. Juni 2010 bei einer Wahlbeteiligung von 69,5 % mit einer Mehrheit von 70,7 % im Amt bestätigt. Vorherige Bürgermeisterin war von 1999 bis 2004 Heidrun Reinhardt (FWG/SPD). Deren Vorgänger war Roland Meinecke (SPD).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • Freie Wählergemeinschaft Brahmenau: 3 Sitze (39,3 %)
  • Wählergemeinschaft Brahmenau: 1 Sitz (13,2 %)
  • Unabhängige Wählerinitiative: 1 Sitz (14,0 %)
  • Bürgervereinigung Ja zu Brahmenau: 3 Sitze (33,4 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 67,2 % (+0,9 &p).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Wellenförmig geteilt von Gold über Rot; oben fünf schwarze Stäbe und unten ein schwebendes halbes goldenes Mühlrad.“

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der Gemeinde ist gelb-rot gespalten und trägt das Gemeindewappen.

Panorama von Brahmenau, links im Bild sind die ehemaligen Orte Culm und Waaswitz erkennbar, rechts um die Kirche gruppiert sich der ehemalige Ort Groitschen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zschippach und Culm besaßen von 1901 bis 1969 einen Anschluss an die Gera-Meuselwitz-Wuitzer Eisenbahn. Ferner führt durch Brahmenau die Landesstraße 1079 von Bethenhausen nach Gera.

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Benkwitz (* 1889 in Groitschen; † 1974 in Zeitz), deutscher Politiker (SPD; USPD; KPD; SED)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Kommunalwahl 2014
  3. Kommunalwahl 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brahmenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien