Brigitte McMahon

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Brigitte McMahon beim Zürich-Marathon 2015

Brigitte McMahon-Huber (* 25. März 1967 in Baar, Kanton Zug) ist eine Schweizer Triathletin, Olympiasiegerin und Sportlerin des Jahres 2000.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brigitte McMahon studierte bis 1991 Biochemie an der ETH Zürich und war in den Folgejahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Zürich sowie auf Hawaii tätig.

1990 wurde sie Schweizer Meisterin im Schwimmen über 100 und 200 Meter Rücken. Ab 1999 startete McMahon als Profi-Triathletin. Am 16. September 2000 gewann sie bei den Olympischen Sommerspielen von Sydney die Goldmedaille beim ersten olympischen Triathlon der Frauen und wurde als Schweizer Sportlerin des Jahres geehrt. Bei den Olympischen Sommerspielen vier Jahre später in Athen kam sie als 10. ins Ziel.

McMahon wurde im Juni 2005 positiv auf EPO getestet und aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen. Sie gab den Konsum von Doping zu. Gegen sie wurde eine zweijährige Sperre verhängt, sie trat darauf mit sofortiger Wirkung zurück.[1]

Im September 2011 wurde sie mit ihrem Fahrrad in einen Verkehrsunfall verwickelt und wurde dabei mittelschwer verletzt.[2]

In Kitzbühel wurde sie im Juni 2014 in der Altersklasse 45-49 Triathlon-Europameisterin sowohl auf der Sprintdistanz als auch der Olympischen Kurzdistanz.Im Juli 2015 wurde sie in Genf Vize-Europameisterin auf der Triathlon-Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen).

Heute ist sie als Lehrerin tätig, unter anderem an der Kantonsschule Kollegium Schwyz. Ausserdem bietet sie Coaching im Bereich Trainingsplanung und Trainingsbegleitung für Firmen und private Kunden an.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum/Jahr Rang Wettbewerb Austragungsort Zeit Bemerkung
10. Juli 2015 2 ETU Sprint Distance Triathlon European Championships SchweizSchweiz Genf 01:12:52,1 Vize-Europameisterin auf der Sprintdistanz
20. Juni 2014 1 ETU Short Distance Triathlon European Championships 45-49 OsterreichÖsterreich Kitzbühel 02:22:02 Europameisterin auf der Olympischen Kurzdistanz in der Altersklasse 45-49
20. Juni 2014 1 ETU Sprint DistanceTriathlon European Championships 45-49 OsterreichÖsterreich Kitzbühel 01:14:29 Europameisterin auf der Sprintdistanz in der Altersklasse 45-49
25. Aug. 2004 10 Olympische Sommerspiele 2004 GriechenlandGriechenland Athen 02:07:07 hinter der Siegerin Kate Allen aus Österreich
07. Dez. 2003 23 ITU Triathlon Short Distance World Championship NeuseelandNeuseeland Queenstown 02:11:46 hinter der Siegerin Emma Snowsill
  2001 6 Goodwill Games AustralienAustralien Brisbane 02:04:03 [3]
16. Sep. 2000 1 Olympische Sommerspiele 2000 AustralienAustralien Sydney 02:00:40 Olympia-Siegerin [4]
12. Aug. 2000 2 ITU-Worldcup SchweizSchweiz Lausanne 02:05:58
11. Sep. 1999 41 ITU Triathlon Short Distance World Championships KanadaKanada Montreal 02:01:16 Weltmeisterschaft auf der Olympischen Distanz (1.500 m Schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km Laufen)
26. Juli 1998 9 ITU-Worldcup DeutschlandDeutschland Frankfurt 02:01:57

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Eberli, Marcel Süess, Yves Zellweger: Dopingfall Brigitte McMahon
  2. Pia Wertheimer: «Es zog mir die Haut ab wie eine Socke» Interview in: Tages-Anzeiger.ch/Newsnet vom 30. November 2011.
  3. DTU-Pressedienst Triathlon bei den Goodwill Games in Brisbane
  4. Brigitte McMahon in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)