Ironman Germany

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt einen Wettkampf der Ironman-Rennserie. In Wiesbaden wird zudem der Ironman 70.3 Germany veranstaltet.
Sarah Crowley beim Ironman Germany 2017
Sebastian Kienle beim Ironman Germany 2017

Der Ironman Germany mit Ziel in Frankfurt am Main findet seit 2002 jährlich im Juli statt. Er fungiert zugleich als Ironman European Championship und ist Qualifikationswettbewerb für die Ironman World Championship in Kailua-Kona. Er übernahm die ausgelaufene Lizenz des Markenzeichens „Ironman“ vom Ironman Europe in Roth, der seither unter dem Namen Challenge Roth ausgerichtet wird. Betreiber des Ironman Germany ist die Ironman Germany GmbH, die als Tochtergesellschaft der World Triathlon Corporation zur Wanda Group gehört.

Geschichte des Ironman Germany[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Initiator des Ironman Germany war Kurt Denk, ein ehemaliger alpiner Skifahrer, passionierter Windsurfer und gelernter Druckingenieur aus Frankfurt, der 1999 als Teilnehmer des Honolulu-Marathons seine persönliche Ausdauersport-Erfahrung gesammelt hatte. Mit seinem 1986 gegründeten Reiseunternehmen Hawaii Holiday Service organisierte er u.a. seit 1995 alljährlich auch die Reise zahlreicher Athleten zum Ironman Hawaii (z.B. inklusive individueller Begleiter über 400 Personen im Jahr 2000).[1] Dort wurde Kurt Denk im Oktober 2000 von Lew Friedland, damaliger CEO der World Triathlon Corporation (WTC) gefragt, ob er in Deutschland jemanden wüsste, der einen Qualifier anstelle von Roth[2][3] - damals bezüglich Teilnehmer- wie auch Zuschauerzahlen und Weltrekord-Zeiten herausragend unter den Events mit dem Ironman-Logo - organisieren könne. Nach einer Nacht Bedenkzeit schlug er sich selber vor und konnte sich mit seinem Konzept gegen die Mitbewerber vom Allgäu Triathlon und IronMönch durchsetzen, wagte mit der von ihm gegründeten Xdream Sports & Events GmbH den Sprung ins kalte Wasser mit der Organisation des Events beginnend mit der Erstaustragung am 18. August 2002.[4] Da die WTC vertraglich mit Kurt Denk, der keinen Hehl aus seiner mangelnden Erfahrung als Veranstalter gemacht hatte, vereinbarte einen „Paten“ hinzuzuziehen, gehörten bis 2005 50 % von Xdream der Firma BK Sportpromotion, damaliger Veranstalter und Ironman-Lizenznehmer beim Ironman Switzerland.[1] Die erforderlichen politischen Genehmigungen für eine derartige Veranstaltung mitten in einer Großstadt mit sechs- bis achtstündigen Verkehrssperrungen wurden möglich, weil sich das Land Hessen und die Stadt Frankfurt so erhofften, die Chancen Frankfurts in der laufenden Bewerbung für eine Kandidatur als Ausrichter für die Olympischen Spiele 2012 zu steigern.[5][1]

Seit Ende 2005 wird der Ironman Germany unter der Bezeichnung „Ironman European Championship“ beworben.[6][7] Die Benennung sorgte für Irritationen unter den übrigen europäischen Lizenznehmern der WTC, die bemängelten, in die Namensänderung nicht involviert gewesen zu sein, dass die Teilnahmekriterien nichts mit den bekannten Regeln bezüglich Meisterschaften zu tun hätten und auch das der sportliche Wert unter dem Gesichtspunkt überwiegend deutscher Teilnehmer in Frankfurt fraglich sei.[8] Die Namensänderung fiel in eine hochkonflikthafte Phase zwischen der Firma WTC als Rechteinhaber der Marke „Ironman“ und den internationalen Sportverbänden: die WTC hatte im Juni die Zusammenarbeit mit den Sportverbänden aufgekündigt,[9][10] die weltweiten nationalen Triathlonverbände einigten sich daraufhin auf einem Kongress der ITU, keine Veranstaltungen der WTC mehr zu genehmigen,[11] und umgekehrt kündigte Kurt Denk an, nicht mehr mit dem deutschen Dachverband DTU zusammenzuarbeiten.[12] Im April 2006 verwarf der Internationale Sportgerichtshof (CAS) die ITU-Sanktionen: Bereits 1982, bevor es Sportverbände im Triathlon gab, war „Ironman World Championship“ als Markenzeichen geschützt worden,[13] und 1998 hatten ITU und WTC sich geeinigt, dass die WTC es als Rechteinhaber nutzen kann, ohne damit allerdings den Anspruch zu erheben, eine Weltmeisterschaft im Sinne eines von einem sportlichen Dachverband geregelten Wettbewerbs zu veranstalten.[14] Das CAS urteilte, dass selbiges dann auch für eine Bezeichnung „Ironman European Championship“ gelte.[15] DTU und Xdream einigten sich später wieder,[16][17] bis zu einer endgültigen Harmonisierung der WTC mit dem internationalen Dachverband vergingen aber noch einige Jahre.[18]

2008 wurde Kurt Denks Lizenzgeber WTC durch eine Investmentgesellschaft übernommen[19] und änderte daraufhin ihre Strategie, Qualifikationsrennen nicht mehr zu lizenzieren, sondern selbst zu organisieren.[20] Im April 2009 verkaufte Kurt Denk daraufhin seine Firma an die WTC, blieb aber zunächst weiter als deren Geschäftsführer aktiv.[21][22] An seinem sechzigsten Geburtstag im Dezember 2009 kündigte Kurt Denk an, die Verantwortung an Kai Walter, einen ehemaligen Bundeswehr-Offizier, der von Beginn an mit in der Organisation aktiv und seit 2004 neben Denk Geschäftsführer von Xdream war, zu übertragen.[23] Kurt Denk gehört heute noch dem Kuratorium Deutsche Sporthilfe an[24] und veröffentlichte 2013 ein Buch über die Entstehung des Ironman Germany sowie seine überstandene zwischenzeitliche Krebserkrankung.[25] Kai Walter, im Unterschied zu Denk selbst auch mehrfacher Ironman-Finisher, blieb bis März 2014 Geschäftsführer des zwischenzeitlich in Ironman Germany GmbH umbenannten Tochterunternehmens der WTC, [26] sein Nachfolger wurde der vorherige Veranstalter der Challenge Kraichgau, Björn Steinmetz. [27]

Im August 2015 wurde bekannt, dass der Veranstalter an die chinesische Wanda Group verkauft wurde.[28][29][30]

Am 9. Juli 2017 werden mit dem Ironman Germany und dem Challenge Roth die beiden größten Langdistanz-Rennen in Deutschland am selben Tag stattfinden. Für das Jahr 2019 haben sich die Veranstalter auf eine gemeinsame Terminlösung verständigt: Das Rennen in Frankfurt findet am letzten Juni-Wochenende statt und der Challenge Roth wird eine Woche nach dem Ironman European Championship ausgetragen.[31]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Acht Festangestellte, in der unmittelbaren Vorbereitung um dreißig freie Mitarbeiter ergänzt, planen und organisieren die Veranstaltung über zehn Monate hinweg.[32] Am Veranstaltungstag selbst sind 30 Ärzte und mehr als 200 Sanitäter vom Deutschen Roten Kreuz im Einsatz. Am See sind zwei Tauchertrupps, zehn Motorboote und 25 Rettungsbretter dabei. 200 Frankfurter Polizisten sind für den Ironman abgestellt, unterstützt durch die FES-Tochter FFR, die für die Verkehrssicherungsmaßnahmen circa 3.200 Verkehrszeichen aufstellt und mit rund 144 Tonnen Absperrmaterial die Radstrecke sichert. 18 Einsatzwagen mit je zwei Mann Besatzung befinden sich an neuralgischen Punkten der Laufstrecke. Für die Teilnehmer werden von 4300 freiwilligen Helfern, die für ihren Einsatz einen Volunteer-Bag mit Verpflegung und einem T-Shirt sowie 10  Rabatt auf Merchandising-Produkte der WTC erhalten,[33] unterwegs und im Ziel 20.000 gefüllte Getränkeflaschen, 15.000 Energieriegel, 15.000 Energie-Gels und 10.000 Bananen sowie 35.000 Schwämme zur Kühlung gereicht.[32]

Seit 2003 wird der Ironman Germany vom hr-fernsehen live übertragen.[34] 2015 berichtete der Sender, mit einer Zuschauerzahl innerhalb Hessens von 120.000 im Durchschnitt und 190.000 in der Spitze sowie 210.000 Zuschauern bundesweit mit der Sendung einen Marktanteil von 13,8 % erreicht zu haben. Zusätzlich hätten 55.000 Interessierte den Online-Stream im Internet angeschaut.[35] Insgesamt wurden 6 Stunden Live-TV im HR übertragen, vier weitere Fernsehteams von Sport1, RTL, rheinmaintv waren akkreditiert.[36]

Profi-Triathleten, die um die 150.000 US$ Preisgeld im Rahmen des Ironman Germany kämpfen,[37] können sich seit 2012 für den mit insgesamt 650.000 US$ ausgeschriebenen Ironman Hawaii über das Kona Pro Ranking System (KPR) qualifizieren. In Frankfurt erhalten Sieger und Siegerin – wie auch beim Ironman Melbourne (Asia-Pacific Championship), beim Ironman South Africa (African Championship), beim Ironman Texas (North American Championship) sowie beim Ironman Brasil (South American Championship) – je 4.000 Punkte, weitere Platzierte eine entsprechend reduzierte Punktzahl. Zum Vergleich: Der Sieger auf Hawaii erhält 6.000 Punkte, die Sieger bei den übrigen Ironman-Rennen entweder 1.000 oder 2.000 Punkte.[38] Bis 2011 waren noch die Top-4 der männlichen und die Top-3 der weiblichen Profis in Frankfurt direkt berechtigt, einen Startplatz für den Ironman Hawaii zu erwerben,[39] seit 2015 sind zumindest die Siegerin und der Sieger in Frankfurt wieder direkt qualifiziert.[40]

2005 betrug das Gesamtpreisgeld beim Ironman Germany noch 50.000 US$.[6] Bei einem Veranstaltungs-Budget von 2,4 Millionen Euro lag es 2009 bei 100.000 US$, wobei eine Steigerung des Preisgeldes für die Zukunft auf bis zu 400.000 US$ in Aussicht gestellt wurde.[22] Nachdem 2011 die Presse einen zunehmenden Bedeutungsverlust des Ironman Germany im Vergleich zu anderen Triathlon-Wettkämpfen wahrnahm,[41][42][43] erfolgte 2012 eine Erhöhung des Preisgeld-Topfes auf 125.000 US$[44] sowie 2015 auf 150.000 US$. Ergänzend zu den Preisgeldern können individuelle Vereinbarungen mit Athleten bestehen, so erhielt z.B. Chris McCormack für seinen Start 2008 als amtierender Hawaii-Sieger 100.000 € Antrittsgeld.[45] Für die bestplatzierten Amateure in den einzelnen Altersklassen werden bei diesem Rennen seit 2014 alljährlich insgesamt 75 Hawaii-Startplätze vergeben. 2013 hatte es hier noch 100 Qualifikationsplätze gegeben,[46] Bis 2009 waren es sogar noch 120 Qualifikationsplätze.[22]

Bei der Erstaustragung 2002 hatten Teilnehmer am Ironman Germany eine Startgebühr von 500 DM (255 €) zu entrichten.[47] Nachdem die Teilnahmegebühr innerhalb von sieben Jahren bis 2009 um 56 % auf 400 € gestiegen war und Xdream an die zuvor von einem Finanzinvestor übernommene WTC verkauft worden war, nannte der Veranstalter noch 425 € als Obergrenze für die nächsten fünf bis zehn Jahre.[22] De facto lag 2015 das Startgeld bei 515 € zuzüglich 6 % Gebühren.[48] Lagen die Vorstellungen der WTC 2001 für die Teilnehmerzahl noch bei einer Obergrenze von 1800 Triathleten,[49] wurden 2015 über 3.000 Anmeldungen akzeptiert.[50]

Der Veranstalter schätzt die durch den Ironman Frankfurt bewirkte Wertschöpfung in der Region auf 18,7 Millionen Euro,[36] Kai Walter nahm für die finanziellen Verhältnisse der Wettkampfteilnehmer ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 160.000 $ an.[51]

Streckenverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Streckenrekorde beim Ironman Germany werden seit 2015 von der Schweizerin Daniela Ryf mit 8:51:00 Stunden sowie dem Deutschen Jan Frodeno mit 7:49:48 Stunden gehalten.

Schwimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auftaktdisziplin mit 3,8 km Schwimmen findet im Langener Waldsee ca. 15 km südlich von Frankfurt statt. In dem – neben dem unveränderten Kiesabbau auch als Badesee genutzten – Baggersee sind zwei unterschiedliche Runden mit kurzem Landgang zurückzulegen. Ursprünglich war darüber nachgedacht worden, das Schwimmen im Main in Frankfurt zu organisieren. Auch wenn dies organisatorisch eine Erleichterung durch eine Reduzierung auf eine Wechselzone bedeutet hätte, erwies sich dies aber neben dem gesundheitlichen Risiko durch die Wasserqualität als kritisch, weil zur Reduzierung der Strömungsgeschwindigkeit über die Staustufen der Schifffahrtsverkehr für 48 Stunden zum Erliegen gekommen wäre.[1]

Den Streckenrekord auf der Schwimmstrecke stellte Jan Sibbersen am 11. Juli 2004 mit 42:17 min auf und anschließend führte er das Feld bis km 90 auf der Radstrecke an, bis der spätere Sieger Stefan Holzner die Führung übernahm. Um den Streckenrekord zu ermöglichen, war ein Boot auf Idealkurs mit einer Taschenlampe zur Orientierung für die führenden Schwimmer vorweg gefahren.

Radfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ironman Germany – Zieleinlauf auf dem Römerberg (2007)

Die anschließende 180 km lange – während des Wettkampfes durchgehend für sonstigen Verkehr gesperrte – Radstrecke erstreckt sich in zwei Runden durch das Frankfurter Umland und die Wetterau. Nördlichster Punkt der Route ist in Friedberg. Zu den Höhepunkten auf der Radstrecke mit tausenden begeisterten Zuschauern zählt Maintal-Hochstadt, insbesondere an der 500 m langen „The Hell“ genannten Steigungsstrecke auf Kopfsteinpflaster durch den historischen Stadtkern. Ebenfalls viele Zuschauer sind traditionell – auch weil dieser Hotspot von der Endhaltestelle der U-Bahn erreichbar ist – am Anstieg „The Beast“ an der Vilbeler Landstraße nach Bergen-Enkheim. Für Gänsehaut-Atmosphäre bei den Teilnehmern sorgt auch der Streckenabschnitt um die mittelalterliche Burg und entlang der Kaiserstrasse in Friedberg.

Ein Spalier mit vielen Zuschauern erwartet die Teilnehmer am „Heart-Brake-Hill“ genannten Streckenabschnitt und eine per S-Bahn (Bad Vilbel-Süd) erreichbare Steigung liegt auf der Frankfurter Straße in Bad Vilbel. Zuschauertribünen gibt es auch am Mainkai sowie am Eisernen Steg in Frankfurt.[52][53]

Den Streckenrekord auf der Radstrecke hält bei den Frauen die Schweizerin Daniela Ryf – sie fuhr 2015 eine Zeit von 4:47:50 Stunden. Der Sieger von 2015, Jan Frodeno, stellte mit 4:08:43 Stunden einen neuen Streckenrekord auf und erzielte die drittschnellste je bei einem Ironman-Rennen erzielte Radzeit.[54]

Laufen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der abschließende Marathonlauf führt über einen viermal zu durchlaufenden Rundkurs am Mainufer in Frankfurt, der stimmungsvolle Zieleinlauf ist auf dem historischen Römerberg vor mehreren großen mit Zuschauern gefüllten Tribünen. Die Moderation im Zielbereich übernimmt hr3 mit den Moderatoren Marcus Rudolph und Jürgen Rasper.[55]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ironman Germany startete keineswegs als Selbstläufer: während der Ironman Europe in Roth Ende der Neunzigerjahre - Meldeformulare wurden noch im kuvertierten Briefumschlag per Post abgegeben - über viertausend Anmeldungen für 2.700 Startplätze verzeichnete,[56] konnten bei der Erstauflage 2002 in Frankfurt nur rund 90 %[57] der 2.000[5] Startplätze verkauft werden. Im Laufe der Jahre entwickelte sich aber ein regelrechter Hype: 2005 war der Event fünf Monate nach Freigabe der Online-Anmeldung ausgebucht, 2006 sogar bereits nach fünf Wochen und 2007 waren alle 2.500 Startplätze nach fünf Tagen vergeben.[58] Für 2008 wurde bereits 24 Stunden nach Öffnung der Online-Anmeldung „ausgebucht“ gemeldet.[59] 2009 musste die Möglichkeit zur Online-Anmeldung nach 60 Minuten wieder abgeschaltet werden.[60] Nicht zuletzt die gestiegene Anzahl der Hawaii-Qualifier in Europa - zu den ursprünglichen Rennen in Lanzarote, Zürch und Klagenfurt kamen seit der Premiere des Ironman Germany 2002 noch Rennen in Frankreich (2002), England (2005), Regensburg (2010) und Schweden (2012) - sorgte dafür, dass sich der Ansturm im Laufe der Zeit wieder beruhigte: für 2012 blieb die Anmeldung wieder acht Wochen lang offen.[61] 2016 werden dreizehn Langdistanz-Triathlons unter der Marke Ironman in Europa organisiert, ergänzt um vierundzwanzig Wettkämpfe in Europa unter dem Namen Ironman 70.3 über die halbe Distanz(Stand September 2015).

18.8.2002 10.7.2005 6.7.2008 8.7.2012 6.7.2014 5.7.2015
Anmeldungen 1802 1907 2885 3015 3064
davon gestartet 1688 1849 2243
davon im Ziel 1502 1730 2138 2318 2396 2063
davon Männer 1395 92,9 % 1539 89,0 % 1908 89,2 % 2075 89,5 % 2167 90,4 % 1816 88,0 %
   < 9 h 5 0,4 % 9 0,6 % 24 1,3 % 21 1,0 % 31 1,4 % 10 0,6 %
9 h - 10 h 191 13,7 % 178 11,6 % 296 15,5 % 267 12,9 % 295 13,6 % 112 6,2 %
10 h - 11 h 346 24,8 % 366 23,8 % 575 30,1 % 597 28,8 % 506 23,4 % 289 15,9 %
11 h - 12 h 316 22,7 % 444 28,8 % 478 25,1 % 505 24,3 % 577 26,6 % 414 22,8 %
12 h - 14 h 426 30,5 % 419 27,2 % 446 23,4 % 358 17,3 % 606 28,0 % 739 40,7 %
> 14 h 111 8,0 % 123 8,0 % 89 4,7 % 327 15,8 % 152 7,0 % 252 13,9 %
davon Frauen 107 7,1 % 191 11,0 % 230 10,8 % 243 10,5 % 229 9,6 % 247 12,0 %
< 10 h 6 5,6 % 3 1,6 % 13 5,7 % 12 4,9 % 20 8,7 % 10 4,0 %
10 h - 11 h 23 21,5 % 24 12,6 % 36 15,7 % 28 11,5 % 33 14,4 % 19 7,7 %
11 h - 12 h 25 23,4 % 44 23,0 % 74 32,2 % 51 21,0 % 40 17,5 % 43 17,4 %
12 h - 14 h 44 41,1 % 76 39,8 % 79 34,3 % 72 29,6 % 100 43,7 % 107 43,3 %
> 14 h 9 8,4 % 44 23,0 % 28 12,2 % 80 32,9 % 36 15,7 % 68 27,5 %

Üblicherweise ist bei einem Ironman der Zieleinlauf bis 16 Stunden nach dem Start möglich. In Frankfurt muss aufgrund von Beschwerden wegen Lärmbelästigung ab 2010 der Zielbereich auf dem Römerberg um 22:00 Uhr geschlossen werden. Damit verkürzt sich dann die Rennzeit bei gleichbleibender Startzeit auf 15 Stunden.[62]

Rekordtemperaturen von mehr als 35 Grad führten bei der 14. Austragung im Juli 2015 dazu, dass nur 2.063 der gemeldeten 3.064 Teilnehmer ins Ziel kamen. Der Rest trat entweder erst gar nicht an oder beendete das Rennen vorzeitig.[63][50]

Medaillenplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer Frauen
Datum/Jahr Erster Platz Zweiter Platz Dritter Platz
30. Juni 2019
08. Juli 2018
09. Juli 2017 DeutschlandDeutschland Sebastian Kienle -3- DeutschlandDeutschland Andreas Böcherer SchwedenSchweden Patrik Nilsson
03. Juli 2016 DeutschlandDeutschland Sebastian Kienle -2- DeutschlandDeutschland Andreas Böcherer SpanienSpanien Eneko Llanos
05. Juli 2015 DeutschlandDeutschland Jan Frodeno DeutschlandDeutschland Sebastian Kienle DeutschlandDeutschland Andreas Böcherer
06. Juli 2014 DeutschlandDeutschland Sebastian Kienle -1- BelgienBelgien Frederik Van Lierde DeutschlandDeutschland Jan Frodeno
07. Juli 2013 SpanienSpanien Eneko Llanos DeutschlandDeutschland Jan Raphael NiederlandeNiederlande Bas Diederen
08. Juli 2012 BelgienBelgien Marino Vanhoenacker DeutschlandDeutschland Sebastian Kienle SpanienSpanien Clemente Alonso McKernan
24. Juli 2011 DeutschlandDeutschland Faris Al-Sultan DeutschlandDeutschland Jan Raphael DeutschlandDeutschland Michael Göhner
04. Juli 2010 DeutschlandDeutschland Andreas Raelert DeutschlandDeutschland Timo Bracht AustralienAustralien Chris McCormack
05. Juli 2009 DeutschlandDeutschland Timo Bracht -2- SpanienSpanien Eneko Llanos AustralienAustralien Chris McCormack
06. Juli 2008 AustralienAustralien Chris McCormack SpanienSpanien Eneko Llanos DeutschlandDeutschland Timo Bracht
01. Juli 2007 DeutschlandDeutschland Timo Bracht -1- DeutschlandDeutschland Michael Göhner DeutschlandDeutschland Frank Vytrisal
23. Juli 2006 NeuseelandNeuseeland Cameron Brown DeutschlandDeutschland Timo Bracht DeutschlandDeutschland Frank Vytrisal
10. Juli 2005 DeutschlandDeutschland Normann Stadler NeuseelandNeuseeland Cameron Brown DeutschlandDeutschland Markus Forster
11. Juli 2004 DeutschlandDeutschland Stefan Holzner -2- NeuseelandNeuseeland Cameron Brown Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom
13. Juli 2003 DeutschlandDeutschland Stefan Holzner -1- NeuseelandNeuseeland Cameron Brown DeutschlandDeutschland Jürgen Zäck
18. Aug. 2002 DeutschlandDeutschland Lothar Leder DeutschlandDeutschland Jürgen Zäck DeutschlandDeutschland Uwe Widmann
Jahr Erster Platz Zweiter Platz Dritter Platz
2019
2018
2017 AustralienAustralien Sarah Crowley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lucy Charles BelgienBelgien Alexandra Tondeur
2016 AustralienAustralien Melissa Hauschildt DeutschlandDeutschland Katja Konschak DeutschlandDeutschland Daniela Sämmler
2015 SchweizSchweiz Daniela Ryf DeutschlandDeutschland Julia Gajer SchweizSchweiz Caroline Steffen
2014 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Corinne Abraham Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Elizabeth Lyles NeuseelandNeuseeland Gina Crawford
2013 DanemarkDänemark Camilla Pedersen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jodie Swallow DeutschlandDeutschland Kristin Möller
2012 SchweizSchweiz Caroline Steffen -2- DeutschlandDeutschland Anja Beranek Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Corinne Abraham
2011 SchweizSchweiz Caroline Steffen -1- TschechienTschechien Lucie Reed DeutschlandDeutschland Sonja Tajsich
2010 DeutschlandDeutschland Sandra Wallenhorst -2- SchweizSchweiz Caroline Steffen NiederlandeNiederlande Yvonne van Vlerken
2009 DeutschlandDeutschland Sandra Wallenhorst -1- NiederlandeNiederlande Yvonne van Vlerken DeutschlandDeutschland Nicole Leder
2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chrissie Wellington DeutschlandDeutschland Nicole Leder DeutschlandDeutschland Wenke Kujala
2007 DeutschlandDeutschland Nicole Leder DeutschlandDeutschland Andrea Brede DeutschlandDeutschland Nina Eggert
2006 DeutschlandDeutschland Andrea Brede DeutschlandDeutschland Nina Eggert DanemarkDänemark Lisbeth Kristensen
2005 KanadaKanada Lisa Bentley DeutschlandDeutschland Nina Eggert DeutschlandDeutschland Imke Schiersch
2004 DeutschlandDeutschland Nina Kraft -2- DeutschlandDeutschland Nina Fischer DeutschlandDeutschland Imke Schiersch
2003 DeutschlandDeutschland Nina Kraft -1- KanadaKanada Lori Bowden DeutschlandDeutschland Tina Walter
2002 DeutschlandDeutschland Katja Schumacher DeutschlandDeutschland Nina Fischer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Liz Vitai

Veröffentlichungen zum Ironman Germany[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ironman Germany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Kurt Denk: Zupacken, Anpacken, Loslassen. 2014, ISBN 978-3-7357-1599-9, S. 13–16.
  2. Ernst Kindhauser: Die verkauften Helden. In: Weltwoche. 2001, ISSN 0043-2660 (weltwoche.ch).
  3. Steffen Gerth: Die Hessen kommen - alles zu spät für Roth?. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 9. Juli 2001.
  4. Frank Hellmann: Funkstille bei den ehemaligen Partnern. In: Frankfurter Rundschau. 22. Juli 2011.
  5. a b Steffen Gerth: Ein Ironman als olympische Vorhut. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. August 2001.
  6. a b Uwe Marx: Ironman Germany weiter aufgewertet. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 17. November 2005.
  7. Kai Baumgartner: Pressekonferenz Ironman Germany. In: 3athlon.de. 17. November 2005. Archiviert vom Original am 3. Mai 2008.
  8. Koller Martin, Stefan Petschnig: Keine EM-Bewerbung von Zürich und Klagenfurt. Xdream Sports & Events AG (Schweiz) und Triangle show & sports promotion GmbH (Österreich). 24. November 2005.
  9. WTC bolts from USAT, will self-sanction from now on (englisch) In: slowtwitch.com. 12. Juni 2005.
  10. Kai Baumgartner: World Triathlon Corporation kündigt Rennserie über Mitteldistanz an, unmittelbare Konkurrenz für ITU Serie. In: 3athlon.de. 22. Juni 2005. Archiviert vom Original am 1. Juni 2008.
  11. Congress votes to no longer sanction Ironman (englisch) In: triathlon.org. International Triathlon Union. 14. September 2005.
  12. Machtkampf zwischen Verbänden und Ironman-Veranstaltern. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 14. Dezember 2005.
  13. „Iron Man World Triathlon Championship“ Trademark Details (Memento vom 19. September 2015 im Internet Archive)
  14. Agreement between the Non-Profit-Organisations International Triathlon Union (ITU) and USA Triathlon (USAT) and the For-Profit-Organisation World Triathlon Corporation (WTC) (Memento vom 23. September 2014 im Internet Archive) 15. Mai 1998
  15. ITU Resolution Rescinded (englisch) In: ironman.com. WTC. Archiviert vom Original am 8. Mai 2006.
  16. René Penno: DTU will Konflikt mit Kurt Denk beilegen. In: tri2b.com. 2. Januar 2006.
  17. Deutsche Triathlon Stiftung gegründet. In: tri2b.com. 6. Juni 2006.
  18. Jamie Beach: Ironman aligns global rules with ITU for 2015 (englisch) In: 220triathlon.com. 13. Februar 2015.
  19. Dan Empfield: WTC sold to private equity firm. In: slowtwitch.com. 8. September 2008.
  20. Steffen Guthardt: Die Verzinsung des Eisenmannes. In: sponsors.de. September 2009.
  21. Jan Sägert: Kurt Denk zieht sich zurück. In: tri-mag.de. 3. Dezember 2009.
  22. a b c d Michael Eder und Ralf Weitbrecht: Im Gespräch: Kurt Denk. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 4. Juli 2009.
  23. Ralf Weitbrecht und Steffen Gerth: Ich kenne alle Schmerzen und Leiden eines Triathlons. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. Juli 2011.
  24. Profil von Kurt Denk im Kuratorium der Deutschen Sporthilfe.
  25. Enrico Sauda: Ich habe mich freigeschrieben. In: Frankfurter Neue Presse. 30. Dezember 2013.
  26. Nis Sienknecht: Kai Walter verlässt Ironman Germany. In: tri-mag.de. 11. Dezember 2013.
  27. Frank Hellmann: Pikanter Personalwechsel. In: Frankfurter Rundschau. 1. November 2013.
  28. Ralf Weitbrecht: Chinesen kaufen Ironman-Serie. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. August 2015.
  29. Chinesischer Investor kauft Marke Ironman. In: Die Zeit. 27. August 2015.
  30. Helene Endres: Dieser China-Milliardär bastelt sich gerade ein Sportimperium. In: Manager Magazin. 29. August 2015.
  31. Challenge und IRONMAN einigen sich auf Renntermine (14. Juni 2017)
  32. a b Zahlen, Daten, Fakten. In: frankfurt.de.
  33. Informationen für Volunteers. In: ironman.de.
  34. Michael Eder: Kommentar: mehr Bescheidenheit. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 13. Juli 2003.
  35. hr-fernsehen feiert Quotenerfolg beim Ironman Frankfurt. In: Hessischer Rundfunk. 6. Juli 2015.
  36. a b Aktuelle Zahlen und Fakten zum Ironman in Frankfurt. In: ironman.com. 29. April 2015.
  37. Preisgeldverteilung nach Endplatzierung beim Ironman in Frankfurt im Jahr 2015 (in US-Dollar). In: statista.com.
  38. Punkte- und Preisgeldverteilung für Profi-Triathleten (Memento vom 19. Oktober 2014 im Internet Archive)
  39. Hawaii-Slot-Verteilung beim Ironman Germany (Memento vom 24. Juli 2007 im Internet Archive)
  40. Nis Sienknecht: Ironman ändert das Regelwerk. In: tri-mag.de. 4. August 2014.
  41. Ironman Frankfurt muss um Bedeutung fürchten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 25. Juli 2011.
  42. Detlef Rehling: Ironman Frankfurt muss um Spitzen-Stellung fürchten. In: Die Welt. 26. Juli 2011.
  43. Keine Topstars beim Ironman-Jubiläum. In: Offenbach-Post. 25. Juli 2011.
  44. Top-Favoriten weiterhin an der Spitze. In: journal-frankfurt.de. 9. Juli 2012.
  45. Karin Bühler: Wie bei 40 Grad Fieber. In: Berliner Zeitung. 10. Juli 2008.
  46. IRONMAN World Championship Slots in Germany. In: ironman.com. 21. November 2012.
  47. Anmeldeformular Ironman Germany 2002 (Memento vom 28. August 2001 im Internet Archive)
  48. Registrierung Ironman Frankfurt 2015 (Memento vom 7. Juli 2014 im Internet Archive)
  49. Steffen Gerth: Ironman in Deutschland: Wechselt Frankfurt nun Roth ab?. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Juli 2001.
  50. a b Trauer in Frankfurt: Ironman-Teilnehmer stirbt an Hirnschwellung. In: tri2b.com. 8. Juli 2015.
  51. Gutes Geschäft mit dem Leiden. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Juli 2010.
  52. Zuschauer-Hotspots. In: ironman.com.
  53. Die besten Plätze für Zuschauer. In: Frankfurter Neue Presse. 3. Juli 2014.
  54. Michael Eder: Frodenos Superzaubertag. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 5. Juli 2015.
  55. Showdown am Main - Ironman 2015 live im hr. In: Hessischer Rundfunk. 30. Juni 2015. Archiviert vom Original am 14. August 2015.
  56. Ergebnisheft Ironman Europe 1998. In: Freizeit & Sport Promotions GmbH.
  57. Ergebnisliste Ironman Frankfurt 2002. In: datasport.com. 18. August 2002.
  58. IRONMAN Europameisterschaft 2007 bereits ausgebucht. 31. Juli 2006.
  59. IM Germany meldet neuen Buchungsrekord. In: tri2b.com. 3. Juli 2007.
  60. Ironman Germany in 60 Minuten ausgebucht. In: triathlon.de. 17. Juli 2008.
  61. Frank Hellmann: Der Ironman ist Abzocke. In: Frankfurter Rundschau. 6. Juli 2012.
  62. Ironman Germany: Zielschluss ab 2010 nach 15 Stunden (Memento vom 8. Juli 2009 im Internet Archive) (23. Juni 2009)
  63. Michael Eder: Kühler Kopf und heißes Rennen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Juli 2015.