Der CONCACAF Gold Cup 1996 war die 13. Ausspielung der Kontinentalmeisterschaft im Fußball für Nord-, Mittelamerika und der Karibik und 3. unter der Bezeichnung Gold Cup. Er fand vom 10. bis zum 21. Januar in den Vereinigten Staaten statt. Wie schon 1991 nahmen acht Mannschaften an der Endrunde teil. Es wurde zunächst in einer Gruppenphase in zwei Gruppen zu je vier Mannschaften und danach im K.-o.-System gespielt.
Sieger wurde zum fünften Mal Mexiko, das im Finale Brasilien mit 2:0 besiegte. Torschützenkönig wurde der US-Amerikaner Eric Wynalda mit vier Toren. Zum besten Spieler des Turniers wurde der Mexikaner Raúl Lara bestimmt.[1] Mexiko qualifizierte sich mit dem Turniersieg als Vertreter Nordamerikas für den FIFA-Konföderationen-Pokal 1997 in Saudi-Arabien.
Die Qualifikation für den Gold Cup wurde von den drei Regionalverbänden der CONCACAF organisiert. Zusätzlich wurde mit Brasilien erstmals eine Mannschaft als Gast eingeladen.
Es nahmen alle sieben Verbände der Unión Centroamericana de Fútbol (UNCAF) an der Qualifikation bzw. der Endrunde des UNCAF Nations Cups 1995 teil, der im November/Dezember 1995 in El Salvador stattfand. Die ersten drei Mannschaften qualifizierten sich für den Gold Cup.
Es nahmen 24 Verbände der Caribbean Football Union (CFU) an der Qualifikation bzw. der Endrunde der Karibikmeisterschaft 1995 teil, die im Juli 1995 auf den Cayman Islands und in Jamaika stattfand. Die beiden Finalisten qualifizierten sich für den Gold Cup.