Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit der US-amerikanischen Fußballnationalmannschaft der Männer. Für das Team der Frauen, siehe Frauen-Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten.
Vereinigte Staaten von Amerika
United States of America
Logo des US-amerikanischen Fußballverbandes seit 2016
Spitzname(n) Yanks, Nats, The Stars & Stripes,
The Red, White & Blue, Soccer Boys
Verband United States Soccer Federation
Konföderation CONCACAF
Technischer Sponsor Nike
Trainer Bruce Arena
Co-Trainer vakant
Kapitän Michael Bradley
Rekordtorschütze Landon Donovan (57)
Rekordspieler Cobi Jones (164)
FIFA-Code USA
FIFA-Rang 28. (822 Punkte)
(Stand: 24. November 2016)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
652 Spiele
272 Siege
138 Unentschieden
242 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
SchwedenSchweden Schweden 2:3 USA Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten
(Stockholm, Schweden; 20. August 1916)[2]
Höchster Sieg
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:0 Barbados BarbadosBarbados
(Carson, USA; 15. Juni 2008)
Höchste Niederlage
NorwegenNorwegen Norwegen 11:0 USA Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten
(Oslo, Norwegen; 11. August 1948)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 10 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Halbfinale, 3. Platz 1930, Viertelfinale 2002
Nord- und Zentralamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 13 (Erste: 1985)
Beste Ergebnisse Sieger 1991, 2002, 2005, 2007, 2013
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 4 (Erste: 1992)
Beste Ergebnisse 2. Platz 2009
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 4
Beste Ergebnisse Vierter 1995

Vierter 2016

(Stand: 22. November 2016)

Die US-amerikanische Fußballnationalmannschaft ist die Männer-Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in den Jahren 1885 und 1886 bestritten die Vereinigten Staaten erste inoffizielle Länderspiele gegen Kanada. Zu einer ersten offiziellen Partie kam es jedoch erst 30 Jahre später, am 20. August 1916 gegen Schweden.[2] Dies war gleichzeitig das erste Spiel zwischen zwei Mannschaften von unterschiedlichen Kontinenten überhaupt.

Das beste Ergebnis bei einer Fußball-Weltmeisterschaft erreichten die USA 1930, als sie bis ins Halbfinale vorstießen. Einige britische Historiker behaupten, dass das US-amerikanische Team gespickt war von Spielern aus Englands Profiliga, die nicht gebürtig aus den Vereinigten Staaten stammen. Die Fakten sprechen jedoch gegen diese Theorie.

Trotz eines 1:0-Sieges gegen England kam das Team bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1950 nicht über die Vorrunde hinaus und qualifizierte sich erst 1990 wieder für eine Weltmeisterschaft. Sie errangen bei dieser Fußballweltmeisterschaft zwar keine Punkte, jedoch gelang es ihnen ein Jahr später, den ersten CONCACAF Gold Cup, das nordamerikanische Äquivalent zur Fußball-Europameisterschaft, zu gewinnen.

1993 beim sogenannten U.S. Cup schafften die USA eine Sensation als sie England, das Mutterland des Fußballs, mit 2:0 besiegten. Im gleichen Cup verloren sie 3:4 gegen Deutschland.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 im eigenen Land wurde das Achtelfinale erreicht, das am Ende lediglich knapp mit 0:1 gegen den späteren Weltmeister Brasilien verloren ging. In der Vorrunde erzielte Eric Wynalda ein sehenswertes Freistoßtor gegen die Schweiz (1:1), und Pelés Geheimfavorit Kolumbien wurde mit 2:1 besiegt.

Bei der WM 1998 in Frankreich spielten die USA zusammen mit Deutschland in einer Gruppe und wurden ohne Punkt Gruppenletzter. Viele gaben der defensiven Taktik von Trainer Steve Sampson die Schuld an dem schlechten Abschneiden, vor allem aber weil er den eingebürgerten Franzosen David Régis anstelle der Kultfigur Alexi Lalas in der Abwehr einsetzte. Alexi Lalas kritisierte vor und während der WM 1998 seinen Trainer und behielt damit Recht.

Bei der WM 2002 spielte sich ein 20 Jahre junger Sonnyboy namens Landon Donovan in die Herzen der amerikanischen Fans. Portugal, einer der WM-Favoriten, wurde 3:2 besiegt, gegen Gastgeber und WM-Halbfinalist Südkorea schaffte das US-Team ein 1:1, mit der zweiten Mannschaft gegen Polen spielend verlor das Team 1:3. Im Achtelfinale rief US-Präsident George W. Bush an und motivierte das Team gegen Nachbarland Mexiko. Die USA siegten 2:0 und Landon Donovan erzielte seinen zweiten WM-Treffer. Im Viertelfinale traf die Mannschaft wieder auf die deutsche Mannschaft. Das Spiel wurde knapp mit 0:1 gegen den späteren Vizeweltmeister verloren, womit die USA zu den zahlreichen Überraschungen dieses Turniers zählte.

In den folgenden Jahren konnte die Nationalmannschaft der USA den CONCACAF Gold Cup dreimal gewinnen (2002, 2005 und 2007). 2003 erreichte das Team den dritten Platz.

Die Nationalmannschaft der USA nach dem WM-Vorrundenspiel 2006 gegen Italien

Bei der WM 2006 schieden die Amerikaner nach der Vorrunde mit nur einem Punkt aus. Gegen den späteren Weltmeister Italien konnte ein Unentschieden erreicht werden. Das Tor für die USA erzielte der Italiener Cristian Zaccardo mit einem Eigentor. Clint Dempsey erzielte als einziger Amerikaner bei dem Turnier ein Tor. Dieses fiel bei der 1:2-Niederlage gegen Ghana.

Beim Konföderationen-Pokal 2009 erreichte die US-amerikanische Fußballnationalmannschaft zum ersten Mal in ihrer Geschichte das Finale eines interkontinentalen Turniers. Im Halbfinale hatte sie den bis dahin ungeschlagenen Europameister Spanien mit 2:0 besiegt. Das Finalspiel gegen Brasilien wurde mit 2:3 verloren, obwohl die US-Amerikaner zwischenzeitlich sogar mit 2:0 führten. Das Preisgeld für den 2. Platz betrug umgerechnet zirka 2,3 Millionen Euro.

Bis ins Finale des CONCACAF Gold Cups 2009 kam die Mannschaft kurz nach dem Konföderationen-Pokal. Im Endspiel am 26. Juli 2009 vor 71.196 Besuchern im Giants Stadium unterlag sie der mexikanischen Nationalelf mit 0:5.

Im Rahmen der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika hatte sich die USA als bestes CONCACAF-Team qualifiziert und wurde bei der WM Gruppensieger durch Unentschieden gegen England und Slowenien, bei denen jeweils Rückstände aufgeholt wurden, und einem Sieg gegen Algerien, den Rekordtorschütze Landon Donovan in der Nachspielzeit sicherte. Im Achtelfinale traf das Team auf Ghana. Vorher gab es erst ein Länderspiel zwischen beiden Mannschaften, das am 22. Juni 2006 in der WM-Vorrunde mit 1:2 verloren worden war. Mit dem gleichen Ergebnis (nach Verlängerung) endete das Achtelfinale 2010.

Beim CONCACAF Gold Cups 2011 wurde wieder das Endspiel erreicht, aber vor 93.420 Zuschauern in der Rose Bowl von Pasadena trotz 2:0-Führung am Ende erneut gegen die Mexikaner verloren, die das Spiel noch drehen und 4:2 gewinnen konnten.[3]

Besser machten es die US-Amerikaner zwei Jahre später. Beim CONCACAF Gold Cups 2013 erreichten sie erneut das Finale. Vor 57.920 Zuschauern im Soldier Field von Chicago setzte man sich mit 1:0 gegen Panama durch und gewann zum fünften Mal den Titel.[4]

Am 10. September 2013 qualifizierte sich die US-amerikanische Mannschaft vorzeitig für die WM 2014.[5] Am 6. Dezember 2013 wurden der US-amerikanischen Nationalmannschaft als Gruppengegner Ghana, Portugal und Deutschland zugelost. Am 16. Juni 2014 gewann die Mannschaft von Jürgen Klinsmann zum Auftakt gegen Ghana mit 2:1, nachdem Clint Dempsey die Mannschaft wenige Sekunden nach Anpfiff mit 1:0 in Führung brachte und John Anthony Brooks nach dem Ausgleich der Ghanaer mit einem Kopfball in der 86. Minute zum 2:1-Siegtreffer traf. Im zweiten Gruppenspiel lag die Mannschaft gegen Portugal bereits nach fünf Minuten durch ein Tor von Nani mit 0:1 zurück, ehe Jermaine Jones und Dempsey die Partie zugunsten der US-Amerikaner drehten um dann in den letzten Sekunden der Nachspielzeit den Ausgleich der Portugiesen durch Silvestre Varela hinzunehmen. Im Vorfeld des entscheidenden Gruppenspiels gegen Deutschland hätte beiden Mannschaften, die punktgleich die Tabelle anführten, ein Unentschieden ausgereicht, was Erinnerungen an den Nichtangriffspakt von Gijón weckte. Die Vereinigten Staaten verloren gegen Deutschland mit 0:1, dennoch feierte die Mannschaft das Weiterkommen, da Portugal zwar zeitgleich mit 2:1 gegen Ghana gewann, die US-Amerikaner jedoch die bessere Tordifferenz aufwiesen. Im Achtelfinale schieden die Vereinigten Staaten gegen Belgien (1:2 n.V.) aus.

Logo des US-amerikanischen Fußballverbandes bis 2015

Bilanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Platzierung[6] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay Halbfinale Argentinien 3 Robert Millar Das Spiel um den dritten Platz gegen Jugoslawien, den Verlierer des anderen Halbfinalspiels wurde nicht ausgetragen. Die FIFA wertet die USA als Dritten und Jugoslawien als Vierten.[7]
1934 Italien Achtelfinale Italien 16 Gould, David David Gould Die USA hatten sich erst unmittelbar vor der WM in Rom im Qualifikationsspiel gegen Mexiko qualifiziert und verloren drei Tage später das Eröffnungsspiel gegen den Gastgeber und späteren Weltmeister mit 1:7. Das ist bis heute die höchste WM-Niederlage der USA und torreichste erste Spiel einer WM.
1938 Frankreich
1950 Brasilien Vorrunde England, Spanien, Chile 10 Jeffrey, William William Jeffrey Nach Niederlagen gegen Spanien und Chile und einem überraschenden Sieg gegen das erstmals bei einer WM angetretene „Mutterland des Fußballs“ als Gruppenletzter ausgeschieden.
1954 Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation an Mexiko gescheitert.
1958 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Gruppenphase an Mexiko gescheitert.
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Vorrunde an Mexiko gescheitert.
1966 England nicht qualifiziert In der Qualifikation erneut in der Vorrunde an Mexiko gescheitert.
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation im Halbfinale an Haiti gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde an Mexiko gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation erneut in der 1. Runde und wieder an Mexiko gescheitert.
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation erneut in der 1. Runde an Mexiko gescheitert.
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde an Costa Rica gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1990 Italien Vorrunde CSSR, Italien, Österreich 23 Gansler, Bob Bob Gansler Nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden.
1994 USA Achtelfinale Brasilien 14 Milutinović, Bora Bora Milutinović Die Vorrunde konnten die USA als einer der vier besten Gruppendritten überstehen.
Gegen den späteren Weltmeister hielten die USA 75 Minuten lang ein 0:0 und mussten dann das entscheidende Tor durch Bebeto hinnehmen.
1998 Frankreich Vorrunde Deutschland, Iran, Jugoslawien 32 Sampson, Steve Steve Sampson Nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden.
2002 Südkorea/Japan Viertelfinale Deutschland 8 Arena, Bruce Bruce Arena Nach einem 3:2-Sieg gegen die hoch eingeschätzten Portugiesen sowie einem 1:1 gegen den späteren Halbfinalisten Südkorea in der Vorrunde besiegten die USA Mexiko mit 2:0 und verloren erst im Viertelfinale trotz Platzüberlegenheit und mehrerer Torchancen gegen Deutschland 0:1. Überragend dabei Oliver Kahn und Donovan.
2006 Deutschland Vorrunde Tschechien, Italien, Ghana 25 Arena, Bruce Bruce Arena Nach Niederlagen gegen Tschechien und Ghana sowie einem Remis gegen den späteren Weltmeister Italien als Gruppenletzter ausgeschieden.
2010 Südafrika Achtelfinale Ghana 12 Bradley, Bob Bob Bradley Erstmals nach 1930 überstanden die USA die Vorrunde wieder als Gruppensieger. Im Achtelfinale fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung.
2014 Brasilien Achtelfinale Belgien 15 {{{2}}}, Jürgen Klinsmann Jürgen Klinsmann In der Qualifikation trafen die USA in der 4. Runde auf Costa Rica, Honduras, Jamaika, Mexiko und Panama und qualifizierten sich am 10. September 2013 vorzeitig. In der Gruppenphase der Endrunde gewann die Mannschaft zunächst 2:1 gegen Ghana, trennte sich 2:2 von Portugal, und schließlich reichte ihr eine 0:1-Niederlage gegen Deutschland zum Einzug ins Achtelfinale. Hier unterlag Sie gegen Belgien 1:2 n.V. und schied somit aus.
2018 Russland
2022 Katar

CONCACAF Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CONCACAF-Nations-Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1973 diente das Turnier auch als WM-Qualifikation.

  • 1963 bis 1967nicht teilgenommen
  • 1969nicht qualifiziert
  • 1971nicht teilgenommen
  • 1973 bis 1985nicht qualifiziert
  • 1989 – 2. Platz

CONCACAF Gold Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1991 wird das Turnier in den USA ausgetragen, sodass die USA immer automatisch qualifiziert waren. 1993 und 2003 war Mexiko Co-Gastgeber und die Endspiele fanden im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt statt.

FIFA Konföderationen-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die USA nahmen bisher viermal teil und konnten dabei einmal das Finale erreichen.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis[K 1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1992 Saudi-Arabien Spiel um Platz 3 Elfenbeinküste Dritter Milutinović, Bora Bora Milutinović
1995 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1997 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1999 Mexiko Spiel um Platz 3 Saudi-Arabien Dritter Arena, Bruce Bruce Arena Teilnahme als Zweiter des CONCACAF Gold Cup 1998, da Mexiko als Sieger des Gold Cups bereits als Gastgeber qualifiziert war
2001 Südkorea/Japan nicht qualifiziert
2003 Frankreich Vorrunde Brasilien, Kamerun, Türkei 7. Arena, Bruce Bruce Arena
2005 Deutschland nicht qualifiziert
2009 Südafrika Finale Brasilien Zweiter Bradley, Bob Bob Bradley Im Halbfinale erstmals gegen Spanien gewonnen
2013 Brasilien nicht qualifiziert
  1. Laut All-time Ranking 1992–2009 de.fifa.com (PDF; 1,8 MB)

Copa América[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1993 lädt der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL Mannschaften anderer Konföderationen ein, um bei deren Turnier, der Copa América, zu spielen.

Olympische Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1908 in London nicht teilgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen
1924 in Paris Achtelfinale
1928 in Amsterdam Achtelfinale
1936 in Berlin Achtelfinale
1948 in London Achtelfinale
1952 in Helsinki Qualifikation
1956 in Melbourne Viertelfinale

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Länderspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Spieler standen im Kader für das WM-Qualifikationenspiel gegen Costa Rica (15. November 2016).[8]

Nr. Spieler Verein[K 1] Geburtsdatum Länder-
spiele[K 1]
Länderspiel-
tore[K 1]
Debüt Letzter Einsatz
Tor
1 Brad Guzan EnglandEngland FC Middlesbrough 09. Sep. 1984 053 00 19. Feb. 2006 15. Nov. 2016
12 Ethan Horvath NorwegenNorwegen Molde FK 09. Juni 1995 001 00 07. Okt. 2016 07. Okt. 2016
22 William Yarbrough MexikoMexiko Club León 20. Mär. 1989 003 00 31. Mär. 2015 11. Okt. 2016
Abwehr
2 DeAndre Yedlin EnglandEngland Newcastle United 09. Juli 1993 043 00 01. Feb. 2014 12. Nov. 2016
3 Omar Gonzalez MexikoMexiko CF Pachuca 11. Okt. 1988 035 01 10. Aug. 2010 15. Nov. 2016
5 Matt Besler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sporting Kansas City 11. Feb. 1987 039 01 29. Jan. 2013 15. Nov. 2016
6 John Brooks DeutschlandDeutschland Hertha BSC 28. Jan. 1993 029 03 14. Aug. 2013 15. Nov. 2016
14 Michael Orozco MexikoMexiko Club Tijuana 02. Feb. 1986 029 04 16. Okt. 2008 15. Nov. 2016
15 Steve Birnbaum Vereinigte StaatenVereinigte Staaten D.C. United 23. Jan. 1991 009 01 29. Jan. 2015 07. Okt. 2016
20 Cameron Carter-Vickers EnglandEngland Tottenham Hotspur 31. Dez. 1997 000 00 - -
21 Timothy Chandler DeutschlandDeutschland Eintracht Frankfurt 29. Mär. 1990 029 01 27. Mär. 2011 15. Nov. 2016
23 Fabian Johnson DeutschlandDeutschland Borussia Mönchengladbach 11. Dez. 1987 054 02 11. Nov. 2011 15. Nov. 2016
Mittelfeld
4 Michael Bradley (C)Kapitän der Mannschaft KanadaKanada Toronto FC 31. Juli 1987 126 15 27. Mai  2006 15. Nov. 2016
10 Christian Pulisic DeutschlandDeutschland Borussia Dortmund 18. Sep. 1998 011 03 30. Mär. 2016 15. Nov. 2016
11 Lynden Gooch EnglandEngland FC Sunderland 24. Dez. 1995 002 00 11. Okt. 2016 15. Nov. 2016
13 Jermaine Jones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Colorado Rapids 03. Nov. 1983 067 04 10. Okt. 2010 15. Nov. 2016
16 Sacha Klještan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New York Red Bulls 09. Sep. 1985 051 06 02. Juni 2007 15. Nov. 2016
18 Julian Green DeutschlandDeutschland FC Bayern München 06. Juni 1995 008 03 03. Apr. 2014 11. Okt. 2016
19 Graham Zusi Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sporting Kansas City 18. Aug. 1986 042 05 21. Jan. 2012 15. Nov. 2016
Angriff
7 Bobby Wood DeutschlandDeutschland Hamburger SV 15. Nov. 1992 029 08 14. Aug. 2013 15. Nov. 2016
8 Alan Gordon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LA Galaxy 16. Okt. 1981 002 00 13. Okt. 2012 23. Juli 2015
9 Aron Jóhannsson DeutschlandDeutschland Werder Bremen 26. Okt. 1990 029 08 14. Aug. 2013 09. Sep. 2015
17 Jozy Altidore KanadaKanada Toronto FC 06. Nov. 1989 099 037 17. Nov. 2007 15. Nov. 2016
  1. a b c Stand: 15. 2016

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Position Name
Trainer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bruce Arena
Co-Trainer vakant
Torwarttrainer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Russell Payne
Fitnesstrainer JapanJapan Masa Sakihana
Technischer Berater DeutschlandDeutschland Berti Vogts

Rekordtrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Name Nationalität Spiele Siege Remis Niederlagen Zeitraum Titel
1. Bruce Arena Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 130 71 29 30 1998–2006, seit 2016 CONCACAF Gold Cup 2002, 2005
2. Jürgen Klinsmann DeutschlandDeutschland Deutschland 98 55 16 27 2011–2016 CONCACAF Gold Cup 2013
3. Bora Milutinović SerbienSerbien Serbien/MexikoMexiko Mexiko 96 30 31 35 1991–1995 CONCACAF Gold Cup 1991
4. Bob Bradley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 80 43 25 12 2007–2011 CONCACAF Gold Cup 2007
5. Steve Sampson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 62 26 14 22 1995–1998
6. Bob Gansler UngarnUngarn Ungarn/Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 37 15 6 16 1982, 1989–1991
7. Walter Chyzowych UkraineUkraine Ukraine/Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 32 8 10 14 1976–1980
8. Alketas Panagoulias GriechenlandGriechenland Griechenland 18 6 7 5 1983–1985
Lothar Osiander DeutschlandDeutschland Deutschland/Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 18 4 5 9 1986–1988
10. Phil Woosnam WalesWales Wales 9 4 1 4 1968
11. Walter Giesler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 8 1 1 6 1948–1949
George Meyer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 8 1 2 5 1957, 1965

Weitere Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 

All-Time-Best XI[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2013 wurden aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des US-Fußballverbandes die besten Nationalspieler gewählt.[9] An der Wahl nahmen neben Medienvertretern auch aktuelle und ehemalige Spieler, Trainer und Schiedsrichter teil.

Spieler Geburtsdatum Länderspiele Länderspieltore Zeitraum
Tor
Brad Friedel 18. Mai 1971 082 00 1992–2004
Abwehr
Marcelo Balboa 08.08.1967 127 13 1988–2000
Carlos Bocanegra 25.05.1979 110 14 2001–2012
Steven Cherundolo 19. Februar 1979 087 02 1999–2012
Eddie Pope 24.12.1973 082 08 1996–2006
Mittelfeld
Clint Dempsey 9. März 1983 125 49 2004-
Landon Donovan 4. März 1982 157 57 2000–2014
Tab Ramos 21.09.1966 081 08 1988–2000
Claudio Reyna 20. Juli 1973 112 08 1994–2006
Angriff
Brian McBride 19.06.1972 095 30 1993–2006
Eric Wynalda 09.06.1969 106 34 1990–2000

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Geschichte des US-Fußballs haben bereits 16 Spieler mindestens 100 Einsätze im Trikot der Nationalmannschaft absolviert.[10] Bis zum 9. August 2013 wurden für keine andere Nationalmannschaft mehr „Hunderter“ gelistet, dann wurde die RSSSF-Liste um vier Spieler aus Saudi-Arabien erweitert, so dass für Saudi-Arabien dann 15 „Hunderter“ geführt werden, am 17. November 2014 erhöhte sich die Zahl der saudischen 100er auf 16 und am 30. März 2015 auf 17, so dass die USA nun nur noch die zweitmeisten 100er stellen.[11] Letzter Neuzugang für die USA ist Michael Bradley, der am 7. Juli 2015 sein 100. Länderspiel machte und mittlerweile auf Platz 10 der US-Rangliste vorgerückt ist.

Platz Name Einsätze Tore Position Zeitraum WM-Spiele Gold Cup Spiele Bemerkungen
1 Cobi Jones 164 15 Mittelfeld 1992–2004 11 20 Rekordnationalspieler seit dem 11. Juni 2000
2 Landon Donovan 157 57 Angriff 2000–2014 12 34 Rekordtorschütze
3 Jeff Agoos 134 4 Abwehr 1988–2003 03 15
4 Clint Dempsey 130 52 Angriff seit 2004 10 21
5 Marcelo Balboa 127 13 Abwehr 1988–2000 08 09 Erster US-Spieler mit 100 Länderspielen
Rekordnationalspieler vom 28. Mai 1994 bis 11. Juni 2000
6 Michael Bradley 124 15 Mittelfeld seit 2006 08 18
7 DaMarcus Beasley 123 17 Mittelfeld 2001–2015 11 23
8 Claudio Reyna 112 8 Mittelfeld 1994–2006 10 12
9 Carlos Bocanegra 110 14 Abwehr 2001–2012 06 19
Paul Caligiuri 110 5 Mittelfeld 1984–1997 07 08
Tim Howard 110 0 Tor seit 2002 07 10
12 Eric Wynalda 106 34 Angriff 1990–2000 08 21
13 Kasey Keller 102 0 Tor 1990–2007 05 23
14 Earnie Stewart 101 17 Mittelfeld 1990–2004 11 05
15 Tony Meola 100 0 Tor 1988–2006 07 10 Erster US-Torhüter mit 100 Länderspielen
Joe-Max Moore 100 24 Angriff 1992–2002 04 10
Rekordmarke

Stand: 11. Oktober 2016

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Geschichte des US-Fußballs haben bereits sieben Spieler mindestens 20 Tore im Trikot der Nationalmannschaft erzielt.[12] Landon Donovan ist der erste US-Amerikaner, der 50 Länderspieltore erzielen konnte.

Platz Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM-Tore Gold Cup Tore Rekordtorschütze
1 Landon Donovan 57 157 0,36 2000–2014 5 18 seit 19. Januar 2008
2 Clint Dempsey 52 130 0,4 seit 2004 3 05
3 Jozy Altidore 37 97 0,38 seit 2007 0 02
4 Eric Wynalda 34 106 0,32 1990–2000 1 07 21. Januar 1996 bis 19. Januar 2008
5 Brian McBride 30 95 0,32 1993–2006 3 08
6 Joe-Max Moore 24 100 0,24 1992–2002 0 02
7 Bruce Murray 21 86 0,24 1985–1993 1 02 bis 21. Januar 1996

Stand: 11. Oktober 2016

Bilanzen gegen Mannschaften aus dem deutschsprachigen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länderspiele gegen Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Art des Spiels Torschützen
13. Juni 1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Soldier Field 3:4 (1:3) U.S. Cup 1:1 Dooley (26.), 2:4 Stewart (72.), 3:4 Dooley (81.)
18. Dez. 1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Francisco 0:3 (0:1) Freundschaftsspiel
21. Juni 1998 FrankreichFrankreich Prinzenparkstadion 0:2 (0:1) WM-Gruppenphase
06. Feb. 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jacksonville 3:0 (3:0) Freundschaftsspiel 1:0 Kirovski (15.), 2:0 Sanneh (24.), 3:0 Reyna (26.)
30. Juli 1999 MexikoMexiko Estadio Jalisco 2:0 (1:0) Konföderationen-Pokal-Gruppenphase 1:0 Olsen (23.), 2:0 Moore (50.)
27. Mär. 2002 DeutschlandDeutschland Ostseestadion 2:4 (1:1) Freundschaftsspiel 1:0 Mathis (17.), 2:4 Mathis (71.)
21. Juni 2002 Korea SudSüdkorea Ulsan-Munsu-Fußballstadion 0:1 (0:0) WM-Viertelfinale
22. Mär. 2006 DeutschlandDeutschland Signal-Iduna-Park 1:4 (0:0) Freundschaftsspiel 1:4 Cherundolo (85.)
02. Juni 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robert F. Kennedy Memorial Stadium 4:3 (2:0) Freundschaftsspiel 1:0 Altidore (13.), 2:0 ter Stegen (16./ET), 3:1 Dempsey (60.), 4:1 Dempsey (64.)
26. Juni 2014 BrasilienBrasilien Arena Pernambuco 0:1 (0:0) WM-Gruppenphase
10. Juni 2015 DeutschlandDeutschland Rheinenergiestadion 2:1 (1:1) Freundschaftsspiel Diskerud (41.), Wood (87.)

Länderspiele gegen die DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der US-Verband listet zwei Spiele gegen „East Germany“, das zweite Spiel ist aber in den Statistiken zu den Spielen der DDR nicht verzeichnet.

Datum Spielort Gegner Ergebnis Art des Spiels Torschützen
28. Mär. 1990 Berlin Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 2:3 (1:2) Freundschaftsspiel 1:2 Vermes (41.), 2:3 Murray (85.)
28. Juli 1990 Milwaukee Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 1:2 Freundschaftsspiel Eck (89.)

Länderspiele gegen die Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus US-amerikanischer Sicht)

  1. 6. September 1978 in Luzern 0:2
  2. 8. Februar 1985 in Tampa 1:1
  3. 2. Juni 1990 in St. Gallen 1:2
  4. 1. Februar 1991 in Miami 0:1Torschütze: Knup (90.).
  5. 22. Januar 1994 in Fullerton 1:1
  6. 18. Juni 1994 in Detroit 1:1 (WM-Vorrunde) – Torfolge: 0:1 Bregy (39.); 1:1 Wynalda (44.).
  7. 17. Oktober 2007 in Basel 1:0Torschütze: Bradley (85.).
  8. 25. März 2015 in Zürich 1:1Torschütze: Shea (45.).

Länderspiel gegen Liechtenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnis aus US-amerikanischer Sicht)

  1. 24. Mai 1990 in Eschen 4:1 (1:1)

Länderspiele gegen Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnis aus US-amerikanischer Sicht)

  1. 19. Juni 1990 in Florenz 1:2 (WM-Vorrunde) – Torfolge: 0:1 Ogris (52.); 0:2 Rodax (65.); 1:2 Murray (85.)
  2. 22. April 1998 in Wien 3:0
  3. 19. November 2013 in Wien 0:1 Torfolge: 0:1 Marc Janko (33.)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 24. November 2016. Abgerufen am 24. November 2016
  2. a b Für das Spieldatum gibt es unterschiedliche Angaben. Die FIFA, rsssf.com, der schwedische und der US-Verband nennen den 20. August de.fifa.com rsssf.com rsssf.comsvenskfotboll.se ussoccer.com, die IFFHS den 17. iffhs.de
  3. goldcup.org: United States – Mexiko 2:4
  4. CONCACAF Gold Cup 2013. In: fußball-wm-total.de. FUSSBALL-WM-total, 29. Juli 2013, abgerufen am 11. September 2013.
  5. USA und Costa Rica lösen WM-Tickets. In: fussball-wm-total.de. FUSSBALL-WM-total, 11. September 2013, abgerufen am 11. September 2013.
  6. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 195 kB).
  7. FIFA.com: Frühere Turniere
  8. Klinsmann Calls 26 Players for Start of 2016 Hex vs. Mexico in Columbus. Abgerufen am 16. November 2016.
  9. U.S. Soccer Names All-Time Men’s National Team Best XI
  10. ussoccer.com: All-Time Leaders
  11. rsssf.com: Players with 100+ Caps and 30+ International Goals
  12. ussoccer.com: All-Time Leaders