Champdeniers

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Champdeniers
Wappen von Champdeniers
Champdeniers (Frankreich)
Champdeniers
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Deux-Sèvres
Arrondissement Niort
Kanton Autize-Égray
Gemeindeverband Val de Gâtine
Koordinaten 46° 29′ N, 0° 24′ WKoordinaten: 46° 29′ N, 0° 24′ W
Höhe 67–171 m
Fläche 21,81 km2
Einwohner 1.632 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 75 Einw./km2
Postleitzahl 79220
INSEE-Code

Champdeniers – Ortsbild mit ehemaliger Prioratskirche Notre-Dame

Champdeniers ist eine französische Gemeinde mit 1.632 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Deux-Sèvres in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Niort und zum Kanton Autize-Égray.

Die zuletzt offiziell mit dem Namen Champdeniers-Saint-Denis bezeichnete Gemeinde änderte ihre Bezeichnung mit Erlass N° 2018-956 vom 5. November 2018 auf den aktuellen Namen Champdeniers.[1]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Champdeniers liegt am Flüsschen Egray, etwa 70 Kilometer (Fahrtstrecke) westlich von Poitiers und ca. 23 Kilometer nordöstlich von Niort. Die Kleinstadt Parthenay liegt ebenfalls etwa 23 Kilometer in nordöstlicher Richtung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1469 weilte der französische König Ludwig XI. kurzzeitig in Champdeniers um in der Kirche Notre-Dame zu beten. Er war auf dem Weg nach Puyravault und Coulonges-sur-l’Autize, um dort eine Aussöhnung mit seinem jüngeren Bruder Karl von Valois zu erreichen, der sich − in einem Nachspiel des Hundertjährigen Krieges − auf die Seite des burgundischen Herzogs Karls des Kühnen gestellt hatte.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 1973 sind die ehemals eigenständigen Gemeinden Champdeniers, Saint-Denis und Champeaux zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Champeaux nahm dabei den Status einer Commune associée an. Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 legte Champeaux diesen Status wieder zurück, der somit durch eine einfache Fusion ersetzt wurde.[2]

Jahr 1975 1982 1990 1999 2004 2006 2009
Einwohner 1.580 1.518 1.456 1.491 1.532 1.569 1.664

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Notre Dame[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wasserreiche Ort hatte im 18. Jahrhundert acht Gerbereien, von denen jedoch nur eine erhalten ist und besichtigt werden kann. Einige hübsche Waschhäuser finden sich im Umfeld der Stadt. Unterhalb des Ortes erstreckt sich ein etwa zwei Kilometer langes unterirdisches Fluss- und Höhlensystem, welches während der trockenen Sommermonate besichtigt werden kann.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thorsten Droste: Das Poitou. Westfrankreich zwischen Poitiers und Angoulême – die Atlantikküste von der Loire bis zur Gironde. DuMont, Köln 1999, ISBN 3-7701-4456-2, S. 145ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Champdeniers – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erlass N° 2018-956 vom 5. November 2018 über die Umbenennung der Gemeinde.
  2. Erlass der Präfektur Nr. 79-2016-12-29-001 vom 29.12.2016 über die Auflösung der Commune associée.