Christina Ager

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Christina Ager Ski Alpin
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 11. November 1995
Größe 181 cm
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein WSV Söll
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Jugendspiele 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Jugend-Winterspiele
Gold Innsbruck 2012 Teamwettbewerb
Bronze Innsbruck 2012 Super-G
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 16. November 2013
 Gesamtweltcup 69. (2013/14)
 Slalomweltcup 25. (2013/14)
letzte Änderung: 13. März 2015

Christina Ager (* 11. November 1995) ist eine österreichische Skirennläuferin. Sie fährt in allen Disziplinen, wobei ihre Stärken im Slalom und Riesenslalom liegen, und gehört dem B-Kader des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) an.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ager stammt aus Söll in Tirol. Ihre ersten FIS-Rennen bestritt sie als 15-Jährige im Dezember 2010. Im August 2011 fuhr sie auf dieser Stufe erstmals unter die besten zehn, während des Sommertrainings in Ushuaia. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 in Innsbruck legte sie den Olympischen Eid ab und sorgte mit einem Missgeschick für internationale Schlagzeilen: Sie verhaspelte sich nach dem ersten Satz, worauf ihr spontan der Fluch „Scheiße…“ entfuhr.[1][2][3] In den darauf folgenden Rennen gewann sie die Goldmedaille im Teamwettbewerb und die Bronzemedaille im Super-G.

Am 26. November 2012 fuhr Ager in Vemdalen erstmals in einem Europacup-Rennen, die ersten Europacup-Punkte gab es für sie eine Woche später beim Super-G von Kvitfjell. Nachdem sie im Jänner 2013 erstmals ein FIS-Rennen gewonnen hatte, gelang ihr am 4. Februar 2013 ihre bisher beste Europacup-Platzierung (Rang 5 in der Super-Kombination von Sella Nevea). Beim Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2013 in Brașov wurde sie Zweite im Slalom und Dritte im Riesenslalom. Am 16. November 2013 hatte sie beim Slalom von Levi ihr Debüt im Weltcup; völlig überraschend belegte sie mit der hohen Startnummer 53 den vierten Platz, nur fünf Hundertstelsekunden hinter der Drittplatzierten Tina Maze.[4] Am 13. Jänner 2014 gewann Ager mit der Super-Kombination in Innerkrems ihr erstes Europacuprennen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1 Platzierung unter den besten zehn

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saison 2013/14: 3. Super-Kombinations-Wertung
  • 3 Podestplätze, davon 2 Siege
Datum Ort Land Disziplin
13. Jänner 2014 Innerkrems Österreich Super-Kombination
11. März 2016 Saalbach Österreich Abfahrt

Olympische Jugend-Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hafjell 2015: 5. Kombination, 8. Abfahrt, 11. Super-G, 11. Slalom

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Süßes vom Sport. faz.net, 15. Januar 2012, abgerufen am 16. November 2013.
  2. Athletin verpatzt Eid: "Scheiße…" Rheinische Post, 14. Januar 2012, abgerufen am 16. November 2013.
  3. Athletin flucht während olympischem Eid. 20 Minuten, 19. Januar 2012, abgerufen am 16. November 2013.
  4. Neben der Skipiste aufgewachsen. In: ORF.at, 17. November 2013.