Claus Wolfschlag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Claus-Martin Wolfschlag (* 1966) ist ein deutscher Politologe und Publizist. Er gehört zu den Stammautoren der Jungen Freiheit und wird politisch in der Neuen Rechten verortet. Seine Veröffentlichungen werden von Politikwissenschaftlern und Fachautoren als akademische Anti-Antifa-Publizistik bezeichnet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfschlag studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1993 schrieb er seine Magisterarbeit (M.A.) über den nationalkonservativen Widerstand gegen Adolf Hitler; seit Ende der 1990er Jahre veröffentlicht er über die Außerparlamentarische Opposition (APO) und linken Antifaschismus. 2001 wurde er bei den Politikwissenschaftlern Hans-Helmuth Knütter (bereits emeritiert[1]) und Manfred Funke an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn mit der Dissertation Das antifaschistische Milieu. Vom „schwarzen Block“ zur „Lichterkette“ – Die politische Repression gegen „Rechtsextremismus“ in der Bundesrepublik Deutschland zum Dr. phil. promoviert. Die Arbeit wurde im ultrarechten Leopold Stocker Verlag in Graz verlegt.[1]

Publizistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleine Schauspielrollen hatte er in dem Spielfilm Über Nacht (2002) von Horst Krassa[2] und Kurzfilmen. Wolfschlag gab einen Bildband mit Fotografien von Sandra Mann (2003) heraus, verfasste eine Einführung in das Werk des völkischen Malers Ludwig Fahrenkrog und veröffentlichte Kurzgeschichten in Sammelbänden.

Bereits Ende der 1980er Jahre veröffentlichte Wolfschlag seine ersten Aufsätze in der Zeitschrift Europa, dem Organ des NPD-nahen Nationaleuropäischen Jugendwerkes. In der Folge verfasste er als freier Publizist Beiträge in Wochen-, Tageszeitungen und anderen Periodika des politisch rechten Spektrums. So schreibt er regelmäßig in der Jungen Freiheit,[3] ansonsten erschienen Artikel in deutschsprachigen Blättern wie Burschenschaftliche Blätter,[4] Eckartbote,[5] Etappe,[6] Gegengift, Neue Ordnung,[7] Ostpreußenblatt, Sezession, Sigill,[8] Volkslust, wir selbst,[5] Zeitenwende[9] (Hagal), Zinnober[10] und Zur Zeit. Als freier Mitarbeiter schreibt und fotografiert Claus Wolfschlag häufig für die Tageszeitung Offenbach-Post insbesondere über kulturelle Ereignisse in Offenbach wie beispielsweise den Tag der Architektur[11].

Vereinzelte Beiträge publizierte er in den 2000er Jahren in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).[12]

Als Referent war er u. a. bei der Bibliothek des Konservatismus (2014) geladen.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Politikwissenschaftler und Soziologe Armin Pfahl-Traughber (1998), seinerzeit Referatsleiter in der Abteilung für Rechtsextremismus im Bundesamt für Verfassungsschutz, kritisierte Wolfschlags Buch Hitlers rechte Gegner. Wolfschlag, so Pfahl-Traughber, schöpfe sein Wissen „in der Regel aus zweiter Hand“ und übernehme „Informationen aus ein paar Werken der Sekundärliteratur, ohne häufig die Primärliteratur der Porträtierten im Original zur Kenntnis genommen zu haben“. Das Buch beabsichtige „mit relativ offen erkennbarer politisch motivierter Absicht, mit der Betonung auf die Distanz der vorgestellten Gruppen und Strömungen zur Hitlerschen NSDAP, diese moralisch von der Schuld intellektueller Wegbereitung und ideologischer Gemeinsamkeiten zu entlasten.“[13]

Thomas Pfeiffer (2000), Sozialwissenschaftler, kritisierte in seiner Dissertation, dass Wolfschlag die „NS-Beteiligung“ des der Konservativen Revolution nahestehenden Malers Fidus in einem Jahrbuchsbeitrag nur „entschuldigend“ andeute.[14]

In einem in der Jungen Freiheit erschienenen Beitrag (Der Feind im eigenen Land) schüre Wolfschlag „das Bild von den Linken als ‚Vaterlandsverräter‘“. Es werden darüber hinaus „xenophobe Ressentiments für legitim erklärt“, so der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler (2002) von der Universität zu Köln, heute am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus tätig.[15]

Nach dem Politikwissenschaftler Stefan Kubon (2006), der Artikel in der Jungen Freiheit untersuchte, begegne Wolfschlag anscheinend „neuheidnischen Strömungen [...] sehr wohlwollend“.[16] Außerdem entwickle Wolfschlag an anderer Stelle ein „regelrechtes Schreckensszenario, wenn er die Zuwanderung von Ausländern nach Deutschland thematisiert“, so Kubon (2012).[17]

Dissertation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Rezension von Wolfschlags Studie Das antifaschistische Milieu. Vom schwarzen Block zur Lichterkette in der Zeitschrift für Politikwissenschaft (Walter Rösch, 2003) stellte fest: „Überall wittert er linke Repression, wo Wissenschaftler oder Publizisten rechte Agitation beim Namen nennen. Der Nachweis besteht jedoch oft nur aus kurzen Satzfragmenten in Form einer Auflistung. Die Zielrichtung des Autors scheint von vornherein der Versuch zu sein, Vertreter des rechten Spektrums zu Opfern zu stilisieren und diejenigen, die sich mit Rechtsextremismus beschäftigen, als Vertreter eines aus seiner Sicht illiberalen Meinungskartells zu brandmarken.“[18]

Der Extremismusforscher Eckhard Jesse, Ordinarius an der TU Chemnitz, konstatierte bereits 2002 in einem Sammelband für die Konrad-Adenauer-Stiftung: vor einem „Verständnis, das den Antifaschismus verklärt, muss ebenso gewarnt werden wie vor dem entgegengesetzten Anliegen, das diesen dämonisiert. Wer wie Claus-M. Wolfschlag den Begriff des ‚antifaschistischen Milieus‘ weit ausdehnt und den Eindruck erweckt, als würden staatlicherseits Repressionen gegen Gegner des ‚Antifaschismus‘ unternommen, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass er selbst keine klare Abgrenzung von rechtsextremistischen Strömungen vornimmt.“[19]

Der Chemnitzer Politikwissenschaftler Tim Peters kritisierte 2006 Wolfschlags Buch: „Der beeindruckende Materialreichtum wird relativiert durch eine unübersichtliche Gliederung, ein fehlendes intersubjektiv nachvollziehbares Analyseraster sowie die starke Parteilichkeit des Autors, der sich relativ vorbehaltlos mit denen solidarisiert, die er als Opfer der ‚antifaschistischen Repression‘ sieht und die er als ‚Rechtsgerichtete‘ oder ‚Differenzialisten‘ bezeichnet. Die Distanzierung vom allgemein anerkannten Begriff des Rechtsextremismus und dessen durchgehende Verwendung nur in Anführungszeichen, weil es für diesen Begriff keine klare Definition gebe und er ‚willkürlich als Mittel der Denunziation eingesetzt‘ werde, verstärken Zweifel an der wissenschaftlichen Seriosität der Arbeit.“[20]

Die Osnabrücker Soziologin Bärbel Meurer (2006) notierte zu Das antifaschistische Milieu: „rechtsextremistische Popagandaschrift“.[21]

Bettina Blank (2014), die politikwissenschaftlich zur Antifa arbeitet und Mitarbeiterin beim Verfassungsschutz Baden-Württemberg ist, hält Wolfschlag vor, dass dessen Dissertation „in ihrer politischen Einseitigkeit dem Thema nicht gerecht“ werde. Die Arbeit operiere „auf der Basis von Ausgangsthesen, mit denen der Autor selbst ein fragwürdiges Verhältnis zu Politik und Gesellschaft der Bundesrepublik offenbart.“ Unter eher linken Publizisten werde das Werk der „Akademische[n] Anti-Antifa“ zugeordnet.[22]

Einordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sozialwissenschaftler wie Rainer Benthin (2004)[23] und Clemens Heni (2007)[24] sowie andere Beobachter aus Wissenschaft und Publizistik[25][26][27] verorten Wolfschlag politisch bei der Neuen Rechten. Er trat bei diversen rechten Veranstaltungen auf, u. a. den Dresdner Freiheitsgesprächen.[28] Am 23. Februar 2002 referierte Wolfschlag bei einer Veranstaltung der Burschenschaft Danubia München, die zu diesem Zeitpunkt vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz als rechtsextreme Organisation beobachtet wurde, in Vertretung des rechtskonservativen Politikwissenschaftlers Konrad Löw. Wolfschlags Vortrag zum Thema Antifaschismus – Terror von links wurde vom bayerischen Verfassungsschutz mit der Feststellung kommentiert: „Die Burschenschaft Danubia zeigt damit weiterhin keine Berührungsängste gegenüber Referenten, die zur Verharmlosung des Rechtsextremismus tendieren.“[29]

Verschiedene Autoren ordnen Wolfschlag der intellektuellen Anti-Antifa zu, so etwa Heni (2007), der ihn als „Anti-Antifa Akademiker“ bezeichnete.[30] Wolfschlag produzierte „Steckbriefe verschiedener Rechtsextremismusforscher“, u. a. zum Politikwissenschaftler Hajo Funke.[31] Auch der Fachjournalist Anton Maegerle, der Wolfschlag im Handbuch Rechtsradikalismus von 2002 erwähnte, erkennt einen „Anti-Antifa-Stil“. Wolfschlag stelle in seinen Publikationen mitunter „missliebige Journalisten, Publizisten und Wissenschaftler“ an den Pranger.[1] Der Fachjournalist Andreas Speit (2005) bemerkte, dass Wolfschlag in „extrem-rechten Publikationen“ schreibe und „Personen aus der Antifa“ oute.[32]

Auch im Handbuch Rechtsextremismus (2013) von Thomas Grumke und Bernd Wagner,[33] und im Buch Die Wochenzeitung "Junge Freiheit" (2008) von Stephan Braun und Ute Vogt,[34] wird seine Publizistik als Anti-Antifa bezeichnet.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buchbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Argus beschaut den Kampf um Multikultopia. In: Stefan Ulbrich (Hrsg.) Multikultopia. Gedanken zur multikulturellen Gesellschaft. Vilsbiburg, Arun-Verlag 1991, ISBN 3-927940-03-8, S. 17–68.
  • Der Maler Fidus und die Bewertung seiner Arbeit im Lichte der Nachkriegsforschung. In: Heinz-Theo Homann, Gerhard Quast (Red.): Jahrbuch zur Konservativen Revolution. Thomas, Köln 1994.
  • Heimat bauen. Für eine menschliche Architektur. In: Andreas Molau (Hrsg.): Opposition für Deutschland. Widerspruch und Erneuerung. Verlagsgesellschaft Berg, Berg am Starnberger See 1995, ISBN 3-86118-046-4, S. 113–152.
  • Frust, Wut, Kontrolle. Von der „freiheitlich-demokratischen“ zur „antifaschistisch-volksdemokratischen“ Grundordnung seit 1989/90 und Antifa ist Pop. Zur populärkulturellen Konstituierung einer radikalen Linken. In: Hans-Helmuth Knütter, Stefan Winckler (Hrsg.): Handbuch des Linksextremismus. Die unterschätzte Gefahr. Leopold Stocker Verlag, Graz 2002, ISBN 3-7020-0968-X. S. 83–97 und S. 98–118.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Anton Maegerle: Rechtsextremistische Gewalt und Terror. In: Thomas Grumke, Bernd Wagner (Hrsg.): Handbuch Rechtsradikalismus. Personen – Organisationen – Netzwerke. Vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft. Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3399-5, S. 162.
  2. Über Nacht (2002).
  3. Margret Chatwin: Griff nach der Meinungshoheit.Internetkampagnen der „Jungen Freiheit“ am Beispiel von Wikipedia. In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3, S. 244.
  4. Volker Weiß: Lieber straff als schlaff. In: Jungle World, Nr. 51, 20. Dezember 2012.
  5. a b Martin Dietzsch, Siegfried Jäger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie. Sein und Design der „Jungen Freiheit“ (= Edition DISS. Band 2). 2. unveränderte Auflage, Unrast, Münster 2004, ISBN 3-89771-733-6, S. 216.
  6. Armin Pfahl-Traughber: Konservative Revolution und Neue Rechte. Rechtsextremistische Intellektuelle gegen den demokratischen Verfassungsstaat. Leske + Budrich, Opladen 1998, ISBN 3-8100-1888-0, S. 214.
  7. Anton Maegerle: Blätter gegen den Zeitgeist. In: Wolfgang Gessenharter, Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Die neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie?. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8100-4162-9, S. 202.
  8. Thomas Naumann, Patrick Schwarz: Von der CD zur „Lichtscheibe“. Das Kulturmagazin Sigill. In: Andreas Speit (Hrsg.): Ästhetische Mobilmachung. Dark-Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien (= Rat). Unrast, Hamburg u. a. 2002, ISBN 3-89771-804-9, S. 188.
  9. Armin Pfahl-Traughber: Rechte Intelligenzblätter und Theorieorgane. In: Vorgänge 31 (1992) 116, S. 37 (46).
  10. Andreas Speit: Synergie-Effekte - Bewegungen zwischen Schwarzer Szene und braunem Spektrum. In: Andreas Speit (Hrsg.): Ästhetische Mobilmachung. Dark-Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien (= Rat). Unrast, Hamburg u. a. 2002, ISBN 3-89771-804-9, S. 216.
  11. Bericht von Claus Wolfschlag in der Offenbach-Post vom 26. Juni 2017 über den Tag der Architektur 2017, Website der Offenbach-Post. Abgerufen am 13. September 2017.
  12. Beiträge von Wolfschlag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung waren z. B.: Das Leben der Studenten im Neubau vom 8. Juni 2003, Liebesfälle vom 19. Dezember 2003, Mandy, Peggy und Cindy vom 18. Februar 2004.
  13. Armin Pfahl-Traughber: Konservative Revolution und Neue Rechte. Rechtsextremistische Intellektuelle gegen den demokratischen Verfassungsstaat. Leske + Budrich, Opladen 1998, ISBN 3-8100-1888-0, S. 191 f.
  14. Thomas Pfeiffer: Medien einer neuen sozialen Bewegung von rechts. Dissertation, Universität Bochum, 2000, S. 198.
  15. Alexander Häusler: Multikulturalismus als Bedrohung deutscher Identität. Migrationund Integration in Medien der extremen Rechten. In: Christoph Butterwegge, Janine Cremer, Alexander Häusler, Gudrun Hentges, Thomas Pfeiffer, Carolin Reißlandt, Samuel Salzborn: Themen der Rechten - Themen der Mitte : Zuwanderung, demografischer Wandel und Nationalbewusstsein. Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3419-3, S. 81 f.
  16. Stefan Kubon: Die bundesdeutsche Zeitung "Junge Freiheit" und das Erbe der "konservativen Revolution" der Weimarer Republik. Eine Untersuchung zur Erfassung der Kontinuität "konservativ-revolutionärer" politischer Ideen (= Spektrum Politikwissenschaft. Bd. 35). Ergon Verlag, Würzburg 2006, ISBN 978-3-89913-527-5, S. 175.
  17. Stefan Kubon: JF: Der Kampf gegen Flüchtlinge als Konstante. publikative.org, 4. Dezember 2012.
  18. Walter Rösch: Rezension: Wolfschlag, Das antifaschistische Milieu. In: Zeitschrift für Politikwissenschaft, Nr. 13/2003, S. 996 f.
  19. Eckhard Jesse: Plädoyer für einen antiextremistischen Konsens. In: Manfred Agethen u.a.: Der missbrauchte Antifaschismus. DDR-Staatsdoktrin und Lebenslüge der deutschen Linken. Mit einem Geleitwort von Wolfgang Schäuble, hrsg. im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung, Herder, Freiburg im Breisgau u.a. 2002, ISBN 3-451-28017-5, S. 27.
  20. Tim Peters: Der Antifaschismus der PDS aus antiextremistischer Sicht (= Forschung Politik). Mit einem Geleitwort von Eckhard Jesse. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-14775-7, S. 17.
  21. Bärbel Meurer: Reicht der „alte“ Faschismusbegriff oder brauchen wir einen „neuen“?. In: Roger Griffin, Werner Loh, Andreas Umland (Hrsg.): Fascism past and present, west and east. An international debate on concepts and cases in the comparative study of the extreme right (= Soviet and post-Soviet politics and society. 35). Mit einem Nachwort von Walter Laqueur, Ibidem, Stuttgart 2006, ISBN 3-89821-674-8, S. 341.
  22. Bettina Blank: "Deutschland, einig Antifa"?. "Antifaschismus" als Agitationsfeld von Linksextremisten (= Extremismus und Demokratie. Bd. 28). Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0699-0.
  23. Rainer Benthin: Auf dem Weg in die Mitte: Öffentlichkeitsstrategien der neuen Rechten (= Campus Forschung. Bd. 875). Campus Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-593-37620-2, S. 224.
  24. Clemens Heni: Salonfähigkeit der neuen Rechten: „Nationale Identität“, Antisemitismus und Antiamerikanismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland 1970–2005: Henning Eichberg als Exempel. Mit einem Vorwort von Anton Pelinka, Tectum Verlag, Marburg 2007, ISBN 978-3-8288-9216-3, S. 51.
  25. Wolfgang Buschfort: Geheime Hüter der Verfassung. Von der Düsseldorfer Informationsstelle zum ersten Verfassungsschutz der Bundesrepublik (1947–1961) (= Sammlung Schöningh zur Geschichte und Gegenwart). Schöningh, Paderborn u. a. 2004, ISBN 3-506-71728-6, S. 27.
  26. Christoph Schütte: Die Rettung der Demokratie durch ihre Gegner?. In: Thomas Jäger, Dieter Hoffmann (Hrsg.): Demokratie in der Krise? Zukunft der Demokratie. Leske + Budrich, Opladen 1995, ISBN 3-8100-1246-7, S. 247.
  27. Marina Schuster: Fidus - ein Gesinnungskünstler der völkischen Kulturbewegung. In: Uwe Puschner, Walter Schmitz, Justus H. Ulbricht (Hrsg.): Handbuch zur "völkischen Bewegung" 1871–1918. K.G. Saur, München u.a. 1996, S. 645.
  28. Alice Brauner-Orthen: Die neue Rechte in Deutschland. antidemokratische und rassistische Tendenzen. Leske + Budrich, Opladen 2001, ISBN 3-8100-3078-3, S. 151.
  29. Verfassungsschutzinformationen Bayern, Bayerisches Staatsministerium des Innern, München, 1. Halbjahr 2001; Verfassungsschutzinformationen Bayern, Bayerisches Staatsministerium des Innern, München, 1. Halbjahr 2002 (PDF-Datei)
  30. Clemens Heni: Salonfähigkeit der neuen Rechten: „Nationale Identität“, Antisemitismus und Antiamerikanismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland 1970–2005: Henning Eichberg als Exempel. Mit einem Vorwort von Anton Pelinka, Tectum Verlag, Marburg 2007, ISBN 978-3-8288-9216-3, S. 409.
  31. Clemens Heni: Salonfähigkeit der neuen Rechten: „Nationale Identität“, Antisemitismus und Antiamerikanismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland 1970–2005: Henning Eichberg als Exempel. Mit einem Vorwort von Anton Pelinka, Tectum Verlag, Marburg 2007, ISBN 978-3-8288-9216-3, S. 70.
  32. Andreas Speit: Wenn Germanen zu viel singen. In: taz, 29. August 2005, S. 24.
  33. Handbuch Rechtsextremismus (2013) von Thomas Grumke und Bernd Wagner
  34. Die Wochenzeitung "Junge Freiheit" (2008) von Stephan Braun und Ute Vogt