Deutsche Nationalstiftung

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Die Deutsche Nationalstiftung ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Weimar.

Die überparteiliche, unabhängige und gemeinnützige Stiftung wurde 1993 vor dem Hintergrund der Deutschen Wiedervereinigung von Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt und einigen seiner Freunde wie Michael Otto, Hermann Josef Abs, Gerd Bucerius und anderen in Weimar gegründet. Die Geschäftsstelle befindet sich in Hamburg. Die Stiftung will das Zusammenwachsen Deutschlands fördern. Sie will die nationale Identität der Deutschen bewusst machen und die Idee der deutschen Nation als Teil eines vereinten Europas stärken. Sie befasst sich mit aktuellen Grundsatzfragen der Nation.

Gremien[Bearbeiten]

Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft des jeweils amtierenden Bundespräsidenten. Vorsitzender des Vorstands ist Richard Schröder, Vorsitzender des Senats und Nachfolger von Kurt Biedenkopf ist seit 17. November 2014 Bundespräsident a.D. Horst Köhler. Vorsitzender des Kuratoriums ist Manfred Bischoff. Geschäftsführender Vorstand ist Dirk Reimers.

Förderungen[Bearbeiten]

Seit 1997 vergibt die Stiftung jährlich den Deutschen Nationalpreis und den Richard-von-Weizsäcker-Preis. Neben der Jahrestagung werden Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu Grundsatzthemen veranstaltet. Bei den internationalen Jugendprojekten (SchulBrücke Weimar und SchulBrücke Europa) begegnen sich Schülerinnen und Schüler aus europäischen Ländern.

Publikationen[Bearbeiten]

Die Stiftung gibt zu verschiedenen Themen Publikationen heraus, darunter „Berlin – was ist uns die Hauptstadt wert?“, erschienen im Jahr 2003 bei Leske & Budrich, oder die Dokumentation der Jahrestagung 2008 zum Thema „Wie national soll die Wirtschaft in Deutschland sein?“.

Weblinks[Bearbeiten]