Dr. Klein (Fernsehserie)

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Seriendaten
Originaltitel Dr. Klein
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 2014
Produktions-
unternehmen
Bavaria Fernsehproduktion GmbH
Länge ca. 44 Minuten
Episoden 37 in 3+ Staffeln (Liste)
Ausstrahlungs-
turnus
wöchentlich
Genre Familien-/Krankenhausserie
Titelmusik Pivo Deinert und Volkan BaydarBeautiful Life[1]
Regie Gero Weinreuter, Käthe Niemeyer, Rainer Matsutani
Drehbuch Torsten Lenkeit (Headautor), Axel Hildebrand, Stephan Wuschansky, Thomas Frydetzki, Mira Roth
Produktion Oliver Vogel
Musik Siggi Mueller, Jörg M. Pfeil
Kamera Thomas Ch. Weber
Erstausstrahlung 10. Oktober 2014 auf ZDF
Besetzung

Dr. Klein ist eine deutsche Fernsehserie des ZDF, die erste Staffel wurde seit 10. Oktober 2014 am Freitagabend um 19:25 Uhr ausgestrahlt und die zweite ab 2. Oktober 2015 um dieselbe Zeit. Die Krankenhausserie beschäftigt sich mit den privaten und beruflichen Geschehnissen rund um die kleinwüchsige Kinderärztin Dr. Valerie Klein.[2]

Im Dezember 2015 gab das ZDF den Auftrag zur Produktion einer dritten Staffel bekannt.[3]

Die 13 Folgen der 3. Staffel wurden ab dem 7. Oktober immer freitags um 19:25 Uhr im ZDF ausgestrahlt.[4] Eine Woche vor der Ausstrahlung werden die Folgen in der ZDF-Mediathek zur Verfügung gestellt.

Die 4. Staffel wird seit April 2017 produziert und soll voraussichtlich wieder im Herbst im ZDF ausgestrahlt werden.[5]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dr. Valerie Klein und ihre Familie ziehen von Frankfurt am Main nach Stuttgart, um sich um ihren Vater, den ehemaligen Klinikchef der Kinderklinik Rosenstein, zu kümmern. Prof. Dr. Peter Wagner, der an beginnender Demenz leidet, benötigt eine Betreuung, da er allein völlig hilflos wäre. Doch da Valerie Kleins Schwester Carolin Wagner mit der Situation vollkommen überfordert ist, entschließen sich Valerie und ihr Mann Holger Klein, sie zu unterstützen.

Währenddessen tritt die kleinwüchsige Kinderärztin Dr. Klein ihren Posten als leitende Oberärztin in der Rosenstein-Kinderklinik an. Dabei gerät sie mit ihrem Kollegen Dr. Bernd Lang aneinander, da dieser es nicht verstehen kann, wie man ihm eine kleinwüchsige Frau als Vorgesetzte zumuten kann. Während sie sich in der Klinik gut einlebt und mit den Kollegen harmoniert, gibt es in der Familie und der Klinik immer wieder Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Dabei hat nicht nur Valerie Kleins Vater Probleme mit einem Geheimnis aus seiner Vergangenheit, sondern auch die Tochter der Kleins, Pamela, gerät in ihrer neuen Umgebung auf die schiefe Bahn.

Auch das Privatleben der anderen Mitarbeiter der Klinik wird beleuchtet. So spielt Dr. Bernd Lang seiner Mutter eine glückliche Beziehung mit der Krankenpflegerin Nanny Abel vor, Dr. Luna Haller und Dr. Jonas Müller kommen sich im Verlaufe der ersten Folgen näher, doch die Anästhesistin trägt ein dunkles Geheimnis mit sich und die Beziehung von Chefarzt Prof. Dr. Magnus Eisner und seinem Lebensgefährten Patrick Keller wird von Patricks Kinderwunsch auf eine harte Probe gestellt.

Am Ende von Staffel 1 ereignet sich ein Autounfall, in welchen Nanny Abel und Prof. Dr. Magnus Eisner verwickelt sind. Während die schwangere Krankenschwester überlebt, verstirbt der Chefarzt.

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staffel 2 endet mit Beziehungsbrüchen: Der Ehemann von Dr. Klein beichtet einen Seitensprung. Das vermeintliche Kind von Dr. Lang hat eine dunkle Hautfarbe. Dr. Haller vermutet ihren Freund als Vater dieses Kindes. Der Freund von Pam Klein outet sich vor Patrick und gesteht ihm, sich in ihn verliebt zu haben.

Staffel 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dr. Valerie Kleins Ehemann Holger ist fast durchgehend abwesend auf Lesereise. Valerie freundet sich mit einem Lehrer von Max an. Valerie und Holger entschließen sich nach einer Aussprache in Berlin zur Scheidung. Dr.Luna Haller wird (trotz ihres Alters) von Dr. Jonas Müller schwanger, verliert aber das Kind im zweiten Schwangerschaftsmonat.

Grit Lang, die Mutter von Oberarzt Dr. Bernd Lang, spielt mit Hilfe eines alten Freundes einen Hirntumor vor. Der Freund stirbt, weil er aus Versehen Grits Pflanzendünger anstelle seiner Herztabletten zu sich nimmt. Grit hat dann aber tatsächlich einen Hirntumor und soll operiert werden. Sie küsst in der letzten Folge Peter Wagner, den Vater von Dr. Valerie Klein; mit ihm hatte sie vor Jahrzehnten schon einmal eine Affäre.

Dr. Bernd Lang will Chefarzt werden. Das kann er aber nur in einer anderen Klinik. Er versucht alles, um den Posten zu bekommen. Da er aber zeugungsunfähig ist, scheint sein Plan nicht aufzugehen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Produktion der Serie ist in Gebäude 10 des zum Klinikum Stuttgart gehörenden Bürgerhospitals auf einer ehemaligen Bettenstation untergebracht, wo auch die zur Rosenstein-Kinderklinik gehörenden Innenszenen gedreht werden. Als Außenfassade für die Kinderklinik dient das Gebäude 6, hier sind im Erdgeschoss weitere Sets, wie Notaufnahme, OP und Intensivstation, eingerichtet.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rollenname Rolle Episoden Staffel Zeitraum
Christine Urspruch Dr. Valerie Klein leitende Oberärztin
Tochter von Gisela und Prof. Dr. Peter Wagner; Schwester von Carolin Wagner; Ehefrau von Holger Klein; Mutter von Pamela und Max Klein; Patientin von Dr. Sybille Vetter
1– 1– 2014–
Simon Licht Dr. Bernd Lang Oberarzt
Sohn von Grit Lang; Ex-Freund von Nanny Abel, Enkel von Berta Völker
1– 1– 2014–
Clelia Sarto Dr. Luna Haller Anästhesistin
Freundin von Dr. Jonas Müller
1– 1– 2014–
Michael Klammer Dr. Jonas Müller Assistenzarzt
Adoptivsohn von Gertrud Müller und Ferdi Müller; Freund von Dr. Luna Haller
1– 1– 2014–
Martina Eitner-Acheampong Gundula Pieper Oberschwester
Verlobte von Prof. Wagner
1– 1– 2014–
Nora Huetz Nanny Abel Krankenpflegerin
Ex-Freundin von Dr. Bernd Lang
1– 1– 2014–
Karl Kranzkowski Prof. Dr. Peter Wagner ehemaliger Klinikchef; an Alzheimer erkrankt
Witwer von Gisela Wagner; Vater von Dr. Valerie Klein und Carolin Wagner; Großvater von Pamela und Max Klein; Schwiegervater von Holger Klein; Verlobter von Gundula Pieper
1– 1– 2014–
Arnd Klawitter Holger Klein Buchautor und Kellner
Ehemann von Dr. Valerie Klein; Vater von Pamela und Max Klein; Schwiegersohn von Prof. Dr. Peter Wagner; Schwager von Carolin Wagner; Affäre von Maren Donner; Patient von Dr. Sybille Vetter
1– 1– 2014–
Elisabeth von Koch Carolin „Caro“ Wagner Tochter von Gisela und Prof. Dr. Peter Wagner; Schwester von Dr. Valerie Klein; Tante von Pamela und Max Klein; Schwägerin von Holger Klein 1– 1– 2014–
Carl Baur Max Klein Sohn von Holger und Dr. Valerie Klein; Enkel von Gisela und Prof. Dr. Peter Wagner; Bruder von Pamela Klein; Neffe von Carolin Wagner 1– 1– 2014–
Sarah Mahita Pamela „Pam“ Klein Tochter von Holger und Dr. Valerie Klein; Enkelin von Gisela und Prof. Dr. Peter Wagner; Schwester von Max Klein; Nichte von Carolin Wagner; Patenkind von Prof. Dr. Magnus Eisner, Ex-Freundin von Kaan Gül 1– 1– 2014–
Leander Lichti Patrick Keller Restaurantbesitzer
Ex-Lebensgefährte von Prof. Dr. Magnus Eisner (durch seinen Tod); Freund von Kaan Gül
1– 1– 2014–
Maresa Hörbiger Grit Lang Galeristin
Mutter von Dr. Bernd Lang; ehemalige Affäre von Prof. Dr. Peter Wagner
3–7, 9– 1– 2014–
Renan Demirkan Prof. Dr. Nevin Gül Chefärztin
Mutter von Kaan Gül
13– 2– 2015–
Karim Günes Kaan Gül Assistenzarzt, ehemaliger Barkeeper und Krankenpflegepraktikant
Sohn von Prof. Dr. Nevin Gül; Ex-Freund von Pam Klein; Freund von Patrick Keller
13– 2– 2015–
Alexandra Kamp Maren Donner Verlegerin
Affäre von Holger Klein
19– 2– 2015–
Marion Kracht Dr. Sybille Vetter Psychologin 24– 2– 2015–
Angelika Bender Gertrud Müller Adoptivmutter von Dr. Jonas Müller 28– 3– 2016–
Jürgen Haug Ferdi Müller Adoptivvater von Dr. Jonas Müller 29– 3– 2016–

Ehemalige Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rollenname Rolle Episoden Staffel Zeitraum
Peter Brownbill Mark Schneider Brezelfabrikant
Verehrer von Dr. Valerie Klein
5–7 1 2014
Miroslav Nemec Prof. Dr. Magnus Eisner † Chefarzt; stirbt bei einem Autounfall mit Nanny Abel
Lebensgefährte von Patrick Keller; Patenonkel von Pamela Klein
1–12 1 2014–2015
Ingrid van Bergen Berta Völker † Großmutter von Dr. Bernd Lang
stirbt, als sie stolpert und eine Treppe hinunter fällt, nachdem Grit ihr eine Ohrfeige verpasste
18–24 2 2015
Mirco Reseg Peter Schneider Gemüsehändler
unehelicher Sohn von Prof. Dr. Peter Wagner
15– 2 2015
Arzu Bazman Yasemin Yilmaz Pharmareferentin 18–20 2 2015
Jochen Busse Prof. Dr. Hugo Schäfer † Neurochirurg
vertauscht aus Versehen sein Herzmedikament mit Grits Pflanzengift und stirbt nach der Einnahme, wird von Grit unter ihrem Blumenbett von Hugo-Rosen vergraben
27–33 3 2016

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges)
Nr.
(St.)
Original­titel Erstaus­strahlung D Regie Drehbuch
1 1 Nach Hause 10. Oktober 2014 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit
2 2 Inseln 17. Oktober 2014 Gero Weinreuter Stephan Wuschansky
3 3 Ein neues Leben 24. Oktober 2014 Gero Weinreuter Andreas Knaup
4 4 Hoffnungen 31. Oktober 2014 Gero Weinreuter Axel Hildebrand
5 5 Eifersucht 7. November 2014 Gero Weinreuter Axel Hildebrand
6 6 Dicke Luft 14. November 2014 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit
7 7 Sackgassen 21. November 2014 Gero Weinreuter Thomas Frydetzki, Mira Roth
8 8 Rückschläge 28. November 2014 Gero Weinreuter Andreas Knaup
9 9 Rausch 5. Dezember 2014 Rainer Matsutani Stephan Wuschansky
10 10 Perfekte Welt 12. Dezember 2014 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit
11 11 Schatten 19. Dezember 2014 Rainer Matsutani Thomas Frydetzki, Mira Roth
12 12 Schluss mit lustig 2. Januar 2015 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges)
Nr.
(St.)
Original­titel Erstaus­strahlung D Regie Drehbuch
13 1 Schicksal 2. Oktober 2015 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit
14 2 Lichtblicke 9. Oktober 2015 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit
15 3 Entscheidungen 16. Oktober 2015 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit, Mira Roth, Thomas Frydetzki
16 4 Fehler 23. Oktober 2015 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit, Axel Hildebrand
17 5 Schein und Sein 30. Oktober 2015 Käthe Niemeyer Torsten Lenkeit, Axel Hildebrand
18 6 Familienbande 6. November 2015 Käthe Niemeyer Torsten Lenkeit, Stephan Wuschansky
19 7 Liebe 13. November 2015 Käthe Niemeyer Torsten Lenkeit, Mira Roth, Thomas Frydetzki
20 8 Schuld 20. November 2015 Käthe Niemeyer Torsten Lenkeit
21 9 Träume 27. November 2015 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit
22 10 Bedürfnisse 4. Dezember 2015 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit
23 11 Albträume 11. Dezember 2015 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit
24 12 Schmerzen 18. Dezember 2015 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit

Staffel 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges)
Nr.
(St.)
Original­titel Erstaus­strahlung D Regie Drehbuch
25 1 Davor und Danach 7. Oktober 2016 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit
26 2 Sehnsucht 14. Oktober 2016 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit
27 3 Herzschmerzen 21. Oktober 2016 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit, Mira Roth, Thomas Frydetzki
28 4 Getrennte Wege 28. Oktober 2016 Gero Weinreuter Torsten Lenkeit, Stephan Wuschansky
29 5 Familienprobleme 4. November 2016 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit
30 6 Mütter 11. November 2016 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit
31 7 Rollenspiel 18. November 2016 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit, Anke Winschewski, Niels Holle
32 8 Zukunft – Teil 1 25. November 2016 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit
33 9 Zukunft – Teil 2 2. Dezember 2016 Rainer Matsutani Torsten Lenkeit
34 10 Mut 9. Dezember 2016 Käthe Niemeyer Torsten Lenkeit
35 11 Auf den zweiten Blick 16. Dezember 2016 Käthe Niemeyer Torsten Lenkeit
36 12 Zeichen 23. Dezember 2016 Käthe Niemeyer Torsten Lenkeit
37 13 Überraschungen 30. Dezember 2016 Käthe Niemeyer Torsten Lenkeit

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Print- und Onlinemedien fielen die Kritiken von Experten zur Fernsehserie häufig sehr kritisch und oft negativ aus. So kritisierte Stefan Niggemeier im FAZ Feuilleton den Umgang mit Klischees, der seiner Meinung nach vollkommen inflationär wirke und komplett überzeichnet sei.

„Die ZDF-Serie ‚Dr. Klein‘ ist ein einziges Missverständnis, das betroffen macht. So etwas kommt dabei heraus, wenn Klischees für mutig, subversiv und witzig gehalten werden. […] Laut ZDF will ‚Dr. Klein‘ eine Serie sein, die ‚das Anderssein zeitgemäß erzählt – humorvoll, politisch unkorrekt und eben nur am Rande‘, und das ist in jeder Hinsicht misslungen, was auch immer ‚politisch unkorrekt‘ heißen soll. Penetrant steht das Anderssein im Mittelpunkt und konterkariert die womöglich gut gemeinte Botschaft, dass Anderssein auch nur eine Form von Normalität ist. Echte Konflikte, die etwa zwischen einer pubertierenden Tochter und der kleinwüchsigen Mutter entstehen können, lösen sich brachial: Dass sie den neuen Klassenkameraden ihre Mutter eigentlich gar nicht vorstellen möchte, ändert sich in dem Moment, wo es versehentlich zu einem Treffen kommt und einer ihrer Freunde mit dem Finger auf sie zeigt und brüllt: ‚Ein sprechender Zwerg!‘ Wenn die anderen solche Idioten sind, ist es natürlich leicht, kein Idiot zu sein.“

Kritisiert wurde von Arno Frank bei Spiegel online zudem, dass die Serie sich kaum von den anderen ehemaligen Serien auf diesem Sendeplatz, wie Der Landarzt und Forsthaus Falkenau, unterscheide und somit nur das Übliche darstelle.

„[…] ‚Dr. Klein‘ unterscheidet sich […] kaum von all den Förstern und Landärzten, die zuvor an gleicher Stelle wirkten. Es ist dasselbe salbungsvolle Wohlfühlvollbad wie immer. Nur das Shampoo ist ein wenig aufregender.“

Arno Frank in Spiegel online[7]

Alexander Josefowicz vom Hamburger Abendblatt merkte an, dass die Serie zwar eine allzu heile Welt erzeugen will, aber durch eine Erzeugung von Tiefe der Charaktere eine sehenswerte Sendung werden könnte. Allerdings kritisierte Josefowicz auch die Voice-over-Texte am Anfang und Ende der Episoden.

„[…] das Anliegen von Produktionsfirma und Sender, Andersartigkeit als normalen, positiven Teil des Alltags darzustellen, ist ehrenwert. Doch gefällt sich die Serie zumindest in den ersten Folgen zu sehr in ihrer Neuinterpretation der heilen Welt, in der anders automatisch gut und altbekannt stets schlecht ist. Grautöne sucht man vergeblich. Potenzial darf man ‚Dr. Klein‘ dennoch zugestehen: Bekommen die Charaktere mehr Tiefe, definieren sie sich im weiteren Verlauf der Handlung weniger über ihre mehr oder minder augenscheinlichen Unterschiedlichkeiten; darf Dr. Klein auch einmal biestig sein und erhält Dr. Lang zwischendurch die Chance, eine gute Tat zu tun, wer weiß: Dann könnte ‚Dr. Klein‘ glatt sehenswert werden. Aber nur, wenn das ZDF neben des allzu plakativen Gutmenschentums auch gleich die salbungsvollen Voice-over-Texte abschafft, in denen Klein in Poesiealbum-Manier über die „Rollen, die man im Leben spielt“ schwadroniert und über das Dasein als Wechselbad zwischen Drama und Komödie.“

Alexander Josefowicz im Hamburger Abendblatt[8]

Tilmann P. Gangloff von tittelbach.tv lobt die Darstellung der medizinischen Ebene der Serie, kritisiert aber auch die Verknüpfung der Erzählstränge, welche in Episode 1 seiner Meinung nach nicht korrekt abgelaufen ist.

„Diese Rolle ist ChrisTine Urspruch auf den Leib geschrieben: In der ZDF-Serie „Dr. Klein“ verkörpert die Schauspielerin eine kleinwüchsige Kinderärztin, die sich am neuen Arbeitsplatz gegen die Vorurteile der Kollegen durchsetzen muss. Die Geschichten verknüpfen die typischen Elemente einer Arztserie mit familiären Konflikten. Zum Plädoyer für Toleranz tragen auch die weiteren Figuren bei: Ein Arzt ist schwul, ein anderer dunkelhäutig. Bei einigen Verbalduellen muss man unwillkürlich an den Münsteraner „Tatort“ denken.“

Einschaltquoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(Staffel)
Erstausstrahlung Einschaltquoten
Gesamtpublikum
(ab 3 Jahre)
Marktanteil junges Publikum
(14 – 49 Jahre)
Marktanteil
1 1 10. Oktober 2014 4,67 Mio.[10] 18,7 % 0,67 Mio.[10] 8,4 %
2 2 17. Oktober 2014 4,52 Mio.[11] 17,4 % 0,67 Mio.[11] 8,1 %
3 3 24. Oktober 2014 4,48 Mio.
4 4 31. Oktober 2014 4,07 Mio.[12] 16,1 % 0,63 Mio.[12] 7,7 %
5 5 07. November 2014 3,93 Mio.
6 6 14. November 2014 4,06 Mio.
7 7 21. November 2014 3,77 Mio. 14,2 % 5,7 %
8 8 28. November 2014 3,53 Mio.[13] 14,1 % 0,44 Mio.[13] 5,4 %
9 9 05. Dezember 2014 4,16 Mio.[14] 15,4 %
10 10 12. Dezember 2014 3,87 Mio.
11 11 19. Dezember 2014 3,49 Mio.
12 12 02. Januar 2015 3,61 Mio.[15] 12,6 % 0,38 Mio.[15] 4,2 %

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(Staffel)
Erstausstrahlung Einschaltquoten
Gesamtpublikum
(ab 3 Jahre)
Marktanteil junges Publikum
(14 – 49 Jahre)
Marktanteil
13 1 02. Oktober 2015 2,88 Mio. 12,4 %
14 2 09. Oktober 2015 2,98 Mio. 12,2 %
15 3 16. Oktober 2015 3,18 Mio. 12,2 %
16 4 23. Oktober 2015 4,00 Mio. 14,1 % 0,47 Mio. 5,2 %
17 5 30. Oktober 2015 3,21 Mio. 12,0 % 0,37 Mio. 4,6 %
18 6 06. November 2015 3,28 Mio. 12,0 %
19 7 13. November 2015 3,89 Mio. 13,1 %
20 8 20. November 2015 3,39 Mio. 12,5 %
21 9 27. November 2015 3,42 Mio. 12,7 %
22 10 04. Dezember 2015 3,27 Mio. 12,6 %
23 11 11. Dezember 2015 3,29 Mio. 12,5 %
24 12 18. Dezember 2015 3,58 Mio. 13,5 %

Staffel 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(Staffel)
Erstausstrahlung Einschaltquoten
Gesamtpublikum
(ab 3 Jahre)
Marktanteil junges Publikum
(14 – 49 Jahre)
Marktanteil
25 1 07. Oktober 2016 3,69 Mio. 14,1 % 0,57 Mio 7,6 %
26 2 14. Oktober 2016 3,10 Mio. 11,7 % 0,46 Mio 5,5 %
27 3 21. Oktober 2016 3,09 Mio. 11,6 % 0,42 Mio 5,2 %
28 4 28. Oktober 2016 3,36 Mio. 12,5 % 0,44 Mio. 5,4 %
29 5 04. November 2016 3,37 Mio. 12,3 % 0,51 Mio. 6,1 %
30 6 11. November 2016 3,35 Mio. 12,2 % 0,53 Mio. 7,0 %
31 7 18. November 2016 3,37 Mio. 12,3 % 0,53 Mio. 6,3 %
32 8 25. November 2016 3,18 Mio. 12,0 % 0,45 Mio. 5,6 %
33 9 02. Dezember 2016 3,27 Mio. 12,5 % 0,46 Mio. 6,2 %
34 10 09. Dezember 2016 3,27 Mio. 12,4 % 0,44 Mio. 5,9 %
35 11 16. Dezember 2016 3,34 Mio. 12,8 % 0,51 Mio. 6,7 %
36 12 23. Dezember 2016 3,99 Mio. 13,4 % 0,75 Mio. 8,2 %
37 13 30. Dezember 2016 3,17 Mio. 11,4 % 0,38 Mio. 4,6 %

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mathias Bothor (ZDF): Volkan Baydar singt den Titelsong der ZDF-Serie "Dr. Klein". presseanzeiger.de, 18. November 2014, abgerufen am 12. Dezember 2014.
  2. 12 neue Folgen ab 2. Oktober 2015. zdf.de, 28. August 2015, abgerufen am 10. September 2015.
  3. Alexander Krei: "Dr. Klein": ZDF gibt grünes Licht für dritte Staffel. dwdl.de, 16. Dezember 2015, abgerufen am 20. Dezember 2015.
  4. DWDL.de GmbH: ZDF: "Dr. Klein" meldet sich im Oktober zurück - DWDL.de. Abgerufen am 30. August 2016.
  5. In Stuttgart entsteht die vierte Staffel der ZDF-Serie "Dr. Klein" : ZDF Presseportal. Abgerufen am 4. Mai 2017 (deutsch).
  6. Stefan Niggemeier: Fernsehkritik: „Dr. Klein“: Groß wär anders. FAZ, 10. Oktober 2014, abgerufen am 11. Oktober 2014.
  7. Arno Frank: Das Zweite in der oralen Phase. Spiegel online, 9. Oktober 2014, abgerufen am 11. Oktober 2014.
  8. Alexander Josefowicz: „Dr. Klein“ steht vor klischeehaften Dauer-Übertreibungen. Hamburger Abendblatt, 10. Oktober 2014, abgerufen am 11. Oktober 2014.
  9. Tilmann P. Gangloff: Serie „Dr. Klein“. tittelbach.tv, abgerufen am 21. Januar 2015.
  10. a b Kevin Kyburz: ZDF: Perfekter Start für «Dr. Klein». Quotenmeter.de, 11. Oktober 2014, abgerufen am 11. Oktober 2014.
  11. a b Manuel Nunez Sanchez: Vorabend: „Dr. Klein“ pulverisiert „Dating Daisy“. Quotenmeter.de, 18. Oktober 2014, abgerufen am 18. Oktober 2014.
  12. a b Manuel Nunez Sanchez: ZDF am Freitag: Viele Erfolge - und «aspekte». Quotenmeter.de, 1. November 2014, abgerufen am 7. November 2014.
  13. a b Manuel Nunez Sanchez: «Dr. Klein»: Abwärtstrend setzt sich fort. Quotenmeter.de, 29. November 2014, abgerufen am 5. Dezember 2014.
  14. Daniel Sallhoff: ZDF-Jahresrückblick verliert Zuschauer. Quotenmeter.de, 6. Dezember 2014, abgerufen am 6. Dezember 2014.
  15. a b Manuel Nunez Sanchez: «Dr. Klein» verabschiedet sich mit Tiefst-, «Der Alte» mit Höchstwert. Quotenmeter.de, 3. Januar 2015, abgerufen am 5. Januar 2015.