Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main

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Dieser Artikel gibt die Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main tabellarisch und graphisch wieder.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main.svgEinwohnerentwicklung von Frankfurt am Main - ab 1871.svg
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Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main nach nebenstehender Tabelle. Oben von 1387 bis 2018. Unten ein Ausschnitt ab 1871

Einwohnerstruktur im Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Einwohnerentwicklung Frankfurts während des Hochmittelalters ist wenig bekannt, bis ins 13. Jahrhundert hinein wird Frankfurt fast nur in der Reichsgeschichtsschreibung oder in Königsurkunden genannt. 1219 taucht die Bürgergemeinde (honesti homines, cives de Frankenvort) zum ersten Mal als Vertragspartner in einer mit dem Stadtsiegel besiegelten Urkunde auf.[1] Das Siegel trägt bereits die Umschrift Francenvort specialis domus imperii – Frankfurt, besonderer Sitz des Reiches.

Das 1267 angelegte Zinsbuch des Bartholomäusstift verzeichnet mehr als 60 Berufe, darunter Bader, Aderlasser, Barbiere, Fuhrleute, Schiffer, Sackträger, Gold-, Eisen-, Messer- und Pfannenschmiede, Baumeister, Steinmetzen, Schreiner, Schilderer (Maler), Woll- und Leineweber, Färber, Lohgerber, Kürschner, Schneider, Neu- und Flickschuster, Bäcker, Metzger, Fischer, Müller, Weingärter, Weinschröter, Faßbender und Bierbrauer sowie jeweils einen Physicus (Arzt) und Organisten.[2]

In seinen Untersuchungen zur Bevölkerung Frankfurts im 14. und 15. Jahrhundert hat Karl Bücher einen Höchststand von ca. 10.000 Einwohnern im Jahr 1387 errechnet.[3] Davon waren 3.405 Bedepflichtige. Bis 1440 sank die Einwohnerzahl auf unter 9.000, 1499 erreichte sie mit etwa 7.600, darunter 2.583 Steuerpflichtige, ihren Tiefstand. Während des 15. Jahrhunderts wanderten über 5.000 Neubürger, meist aus dem heutigen Rhein-Main-Gebiet, in die Stadt ein. Dies weist darauf hin, dass die Stadtbevölkerung eine äußerst ungünstige demographische Struktur hatte: Das Durchschnittsalter war vergleichsweise hoch, es gab wesentlich mehr Frauen als Männer, und die in unhygienischen Verhältnissen lebenden Menschen wurden immer wieder von Epidemien heimgesucht. Die Wirtschafts- und Sozialstruktur der Bürgerschaft war von Handwerk und Agrarwirtschaft bestimmt, wobei die meisten Bürger im Nebenberuf einen Acker oder Garten bestellten und Vieh hielten, zum Teil mitten in der Stadt. Etwa 18 % der Einwohner waren nicht fest in der Stadt ansässig, sondern gehörten zum Gesinde oder waren Wandergesellen. Etwa ein Zehntel der Einwohner waren Beamte der Stadt oder des Geistlichen Standes, etwa 5 bis 6 % trieben Handel oder Gastwirtschaft, nur wenige Bürger waren Freiberufler oder Rentiers. Die handwerklichen Berufe differenzierten sich während des Spätmittelalters immer weiter, so dass es nach Bücher schließlich 338 Berufe in der Stadt gab, darunter allein 45 Schmiedeberufe. Etwa 240 bis 300 Einwohner gehörten dem geistlichen Stand an, der wegen seiner Steuerprivilegien nicht zum städtischen Vermögen beitrug. Etwa die Hälfte der Steuerpflichtigen besaß kein Vermögen über den damaligen Steuerfreibetrag hinaus – Ein Drittel der Wohnung, ein Pferd, eine Kuh, Hausrat, Kleider, zwei Silberbecher pro Familie sowie einen Jahresvorrat an Brotgetreide, Wein, Brennholz, Viehfutter und Stroh. Nur 13 % besaßen ein Vermögen von mehr als 400 Gulden, darunter 1,7 % mehr als 10.000 Gulden.

Frankfurt zählte im Spätmittelalter zu den mittelgroßen deutschen Städten, etwa vergleichbar mit Basel, Goslar, Mainz, Soest oder Ulm, aber deutlich kleiner als Großstädte wie Augsburg, Braunschweig, Köln, Metz, Nürnberg, Straßburg oder die großen Hansestädte Bremen, Hamburg, Lübeck, Lüneburg oder Rostock.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1520 hatte Frankfurt am Main wieder rund 10.000 Einwohner.[4] Insbesondere durch den Handel im Umfeld der Messen kommt es zu einem Zuzug aus Mitteleuropa und dem europäischen Ausland. Bis 1605 verdoppelte sich die Zahl auf 20.000 und bis 1810 noch einmal auf 40.000.

Mit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten in der Stadt 1837 etwa 54.000 Menschen, so überschritt bereits 1875 die Einwohnerzahl der Stadt Frankfurt am Main die Grenze von 100.000. 1895 hatte die Stadt 230.000 Einwohner, bis 1925 verdoppelte sich diese Zahl auf 467.000. Die Eingemeindung der Stadt Höchst am Main (31.439 Einwohner 1925) und weiterer Gemeinden am 1. April 1928 brachte einen Einwohnerzuwachs von 75.866. Die Bevölkerung der Stadt stieg von 475.000 auf 551.200.

Von den über 30.000 Juden in Frankfurt vor 1933 (der zweitgrößten jüdischen Gemeinde Deutschlands) wurden bis 1945 etwa 12.000 ermordet, so gut wie alle anderen waren deportiert worden, vertrieben oder geflohen. Das jüdische Leben in der Stadt war völlig zerstört. Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Alliierten gab es noch ca. 100 in Frankfurt verbliebene Juden. Deutlich sichtbar sind die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges. Durch zahlreiche Luftangriffe wurden große Teile der Innenstadt zerstört. Am 22. März 1944 vernichtete ein britischer Angriff die gesamte gotische Altstadt Frankfurts, 1.001 Menschen verloren ihr Leben. Insgesamt starben während des Krieges durch Kampfhandlungen mehr als 4.800 Zivilisten und 12.700 Frankfurter Soldaten, die Hälfte der Wohngebäude (90.000) wurden zerstört. Durch Evakuierung, Flucht, Deportationen und Luftangriffe verlor die Stadt 35 % ihrer Bewohner (195.727 Personen). Die Bevölkerungszahl sank von 554.000 im Jahre 1939 auf 358.000 im Dezember 1945. Im Jahre 1951 wurde der Vorkriegsstand wieder erreicht.

1963 erreichte die Bevölkerungszahl mit 691.257 einen Höchststand und sank dann bis 1986 auf 592.411 Personen, vor allem durch Wanderungsbewegungen ins Umland. Danach stieg sie wieder an und lag nach der Deutschen Wiedervereinigung bis etwa 2005 zwischen 640.000 und 650.000 Einwohnern. Der starke Anstieg seitdem auf aktuell 764.104 zum Stichtag 31. Dezember 2020 ist eine Folge der wirtschaftlichen Dynamik der Stadt, der Ausweisung neuer Siedlungs- und Wohngebiete – unter anderem auf ehemaligem Militärgelände der amerikanischen Streitkräfte – sowie der Veränderung der Altersstruktur durch den Zuzug junger Familien.[5]

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Frankfurt am Main nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1810 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der Stadtverwaltung (bis 1970) und des Statistischen Landesamtes (ab 1971). Die Angaben beziehen sich ab 1837 auf die „Zollabrechnungsbevölkerung“, ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1837 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Von 1387 bis 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(jeweiliger Gebietsstand)

Jahr/Datum Einwohner
1387 9.600
1520 10.000
1605 20.000
1700 23.000
1750 32.000
1810 40.485
3. Dezember 1837 ¹ 54.037
3. Dezember 1840 ¹ 56.217
Datum Einwohner
3. Dezember 1843 ¹ 56.348
3. Dezember 1846 ¹ 58.519
3. Dezember 1849 ¹ 59.366
3. Dezember 1852 ¹ 62.561
3. Dezember 1855 ¹ 64.316
3. Dezember 1858 ¹ 68.049
3. Dezember 1861 ¹ 71.564
3. Dezember 1864 ¹ 78.221
Datum Einwohner
3. Dezember 1867 ¹ 78.277
1. Dezember 1871 ¹ 91.040
1. Dezember 1875 ¹ 103.136
1. Dezember 1880 ¹ 136.831
1. Dezember 1885 ¹ 154.441
1. Dezember 1890 ¹ 180.020
2. Dezember 1895 ¹ 229.279
1. Dezember 1900 ¹ 288.989

¹ Volkszählungsergebnis

Von 1905 bis 1944[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(jeweiliger Gebietsstand)

Datum Einwohner
1. Dezember 1905 ¹ 334.978
1. Dezember 1910 ¹ 414.576
1. Dezember 1916 ¹ 395.663
5. Dezember 1917 ¹ 389.692
8. Oktober 1919 ¹ 433.002
31. Dezember 1919 458.400
31. Dezember 1920 466.900
31. Dezember 1921 475.700
31. Dezember 1922 477.700
31. Dezember 1923 471.600
Datum Einwohner
31. Dezember 1924 472.300
16. Juni 1925 ¹ 467.520
31. Dezember 1925 473.500
31. Dezember 1926 472.900
31. Dezember 1927 475.000
31. Dezember 1928 551.200
31. Dezember 1929 547.000
31. Dezember 1930 540.900
31. Dezember 1931 535.900
31. Dezember 1932 534.000
Datum Einwohner
16. Juni 1933 ¹ 555.857
31. Dezember 1933 554.900
31. Dezember 1934 555.367
31. Dezember 1935 555.279
31. Dezember 1936 551.051
31. Dezember 1937 551.420
31. Dezember 1938 557.100
17. Mai 1939 ¹ 553.464
31. Dezember 1940 557.900

¹ Volkszählungsergebnis

Eine realitätsnähere Einschätzung der Bevölkerungsentwicklung im Zweiten Weltkrieg ergeben die Ergebnisse der Verbrauchergruppenstatistiken, die aus den Daten der Lebensmittelzuteilungen gewonnen wurden und 1953 vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wurden. Nach der Kleinen Verbrauchergruppenstatistik umfasste die versorgte Zivilbevölkerung in Frankfurt[6] Anfang Februar 1943 487.698 Personen (darunter 13.978 Gemeinschaftsverpflegte), Anfang Februar 1944 449.055 (darunter 30.772 Gemeinschaftsverpflegte), Mitte August 1944 nur noch 294.504 (davon 26.215 Gemeinschaftsverpflegte) und im Oktober/November 1944 297.289 Personen (darunter 32.734 Gemeinschaftsverpflegte).

Von 1945 bis 1970[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(jeweiliger Gebietsstand)

Datum Einwohner
31. Dezember 1945 357.737
29. Oktober 1946 ¹ 424.065
13. September 1950 ¹ 532.037
31. Dezember 1951 562.743
31. Dezember 1952 580.463
31. Dezember 1953 600.579
25. September 1956 ¹ 623.172
Datum Einwohner
31. Dezember 1960 670.048
6. Juni 1961 ¹ 683.081
31. Dezember 1961 685.682
31. Dezember 1962 688.896
31. Dezember 1963 691.257
31. Dezember 1964 689.724
31. Dezember 1965 689.288
Datum Einwohner
31. Dezember 1966 683.707
31. Dezember 1967 667.457
31. Dezember 1968 665.405
31. Dezember 1969 665.791
27. Mai 1970 ¹ 669.635
31. Dezember 1970 669.751

¹ Volkszählungsergebnis

Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt am Main

Ab 1971[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(jeweiliger Gebietsstand)

Datum Einwohner
31. Dezember 1971 657.776
31. Dezember 1972 666.990
31. Dezember 1973 663.422
31. Dezember 1974 652.037
31. Dezember 1975 636.157
31. Dezember 1976 626.251
31. Dezember 1977 632.565
31. Dezember 1978 631.007
31. Dezember 1979 628.203
31. Dezember 1980 629.375
31. Dezember 1981 625.352
31. Dezember 1982 620.186
31. Dezember 1983 610.244
31. Dezember 1984 599.634
31. Dezember 1985 595.348
31. Dezember 1986 592.411
25. Mai 1987 ¹ 618.266
31. Dezember 1987 621.379
Datum Einwohner
31. Dezember 1988 625.258
31. Dezember 1989 635.151
31. Dezember 1990 644.865
31. Dezember 1991 654.079
31. Dezember 1992 663.952
31. Dezember 1993 659.803
31. Dezember 1994 652.412
31. Dezember 1995 650.055
31. Dezember 1996 647.304
31. Dezember 1997 643.469
31. Dezember 1998 643.857
31. Dezember 1999 643.821
31. Dezember 2000 646.550
31. Dezember 2001 641.076
31. Dezember 2002 643.726
31. Dezember 2003 643.432
31. Dezember 2004 646.889
31. Dezember 2005 651.899
Datum Einwohner
31. Dezember 2006 652.610
31. Dezember 2007 659.021
31. Dezember 2008 664.838
31. Dezember 2009 671.927
31. Dezember 2010 679.664
9. Mai 2011¹ 667.925
31. Dezember 2011 676.533
31. Dezember 2012 687.775
31. Dezember 2013 701.350
31. Dezember 2014 717.624
31. Dezember 2015 732.688
31. Dezember 2016 736.414
31. Dezember 2017 746.878
31. Dezember 2018 753.056
31. Dezember 2019 761.561
31. Dezember 2020 764.104

¹ Volkszählungsergebnis.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt[7]

Anmerkung: Am 9. Mai 2011, dem Stichtag des Zensus 2011, lag die amtliche Einwohnerzahl um etwa 19.000 (2,7 %) unter der von der Stadt aufgrund der bisherigen Fortschreibung der Melderegister ermittelten Einwohnerzahl zum 30. April 2011. Nach dieser Fortschreibung, die auch Personen mit Nebenwohnsitz berücksichtigte und mit den Zensusergebnissen nicht mehr vergleichbar ist,[8] lag die Einwohnerzahl am 31. Dezember 2011 bei 698.035.[9] Der bisherige Höchststand von 1963 war damit übertroffen. Zum 30. Juni 2012 hatte Frankfurt nach der Fortschreibung erstmals in der Geschichte über 700.000 Einwohner,[10] am 18. Februar 2019 erstmals über 750.000.[11]

Bevölkerungsprognose[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung von Frankfurt von 1990 bis 2018 im Vergleich zu den vier unten dargestellten Prognosen.
grün: zwei Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnungen
magenta: Prognosen der Stadtverwaltung
rot: Prognose der Postbank
orange: Prognose der Bertelsmann-Stiftung

In der nebenstehenden Grafik sind die folgenden Prognosen als Übersicht zusammengefasst.

Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Datenbasis von 2010
2010 2015 2020 2030
666.920 679.185 689.767 695.738
Auf Datenbasis von 2014
2014 2020 2025 2030
717.624 787.615 815.485 841.228

Im Rahmen der 12. Koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes hatte das statistische Landesamt im August 2010 regionalisierte Prognosedaten für alle hessischen Kreise und kreisfreien Städte veröffentlicht. Die Prognose wurde 2016 auf Grundlage des Bevölkerungsstandes vom 31. Dezember 2014 aktualisiert.[12] Darin wird folgende Bevölkerungsentwicklung für Frankfurt prognostiziert, jeweils zum 31. Dezember des Jahres:

Frankfurt am Main hat mit 17,2 % im betrachteten Zeitraum das größte erwartete Wachstum unter allen hessischen Gemeinden, davon entfallen 5,5 Prozentpunkte auf den Geburtenüberschuss und 11,7 auf den Wanderungssaldo. Das Durchschnittsalter der Frankfurter Bevölkerung soll bis 2030 auf 42,1 Jahre steigen, das ist nach Darmstadt und Offenbach der niedrigste Wert.

Prognosen der Stadtverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2020 2030 2040
764.091 810.084 829.773

Die im Dezember 2010 veröffentlichte Frankfurter Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 des Bürgeramtes Statistik und Wahlen basierte auf den Daten vom 31. Dezember 2009.[13] Danach sollte die Frankfurter Bevölkerung bis 2020 auf etwa 725.000 Einwohner ansteigen und danach bis 2030 leicht auf etwa 723.000 sinken.

Nach der im Juni 2015 veröffentlichten Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung bis 2040[14] wird die Einwohnerzahl in den nächsten Jahrzehnten weitaus stärker steigen als nach früheren Prognosen. Ursache ist das starke Bevölkerungswachstum seit etwa 2005, das sich in den nächsten Jahren unvermindert fortsetzen wird, in Verbindung mit der Entwicklung des Wohnungsbaus. Es wird erwartet, dass bis 2030 neue Wohnungen für etwa 70.000 Einwohner entstehen. Wegen des starken Zuzugs verhältnismäßig junger Menschen wird das Durchschnittsalter bis 2040 nur leicht von 41,09 auf 41,86 Jahre steigen.

Die Bevölkerungsprognose bis 2040 enthält erstmals auch Daten für die einzelnen Stadtteile. Das stärkste absolute Bevölkerungswachstum wird in Bornheim (+ 7.800) und Bockenheim (+6.900) erwartet, die höchsten Wachstumsraten in Sindlingen (50 %), Preungesheim (31 %), Frankfurter Berg, Bonames und Bornheim (jeweils 26 bis 28 %). In keinem Stadtteil wird ein Bevölkerungsrückgang erwartet, die geringste Wachstumsrate von 7 % ergibt sich für Sachsenhausen-Nord.

Prognose der Postbank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 2020 2025 2030 2035
708.600 713.800 705.100 686.400 664.500

Im März 2016 veröffentlichte die Deutsche Postbank AG eine unter Leitung von Michael Bräuninger, Professor an der Helmut-Schmidt-Universität, durchgeführte Studie unter dem Titel Wohnatlas 2016 – Leben in der Stadt, in der für 36 deutsche Großstädte auch eine Bevölkerungsprognose für das Jahr 2030 durchgeführt wird. Sie berücksichtigt auch explizit den Zuzug im Rahmen der Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015. Für Frankfurt am Main wurde darin von 2015 bis 2030 trotz Flüchtlingszuzug ein Bevölkerungsrückgang von 2,05 % vorhergesagt.[15] Die Studie basierte nicht auf der aktuellen Einwohnerentwicklung und den Prognosen der Stadt oder des hessischen statistischen Landesamtes, sondern auf der 2015 erschienenen Raumordnungsprognose 2035 des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung.[16][17] Sie diente hauptsächlich dem Zweck, die Entwicklung der Immobilienpreise in den deutschen Großstädten vorherzusagen und berücksichtigte den Prognosezeitraum 2012 bis 2035. Für Frankfurt am Main wurde darin eine von der tatsächlichen Entwicklung völlig abweichende Bevölkerungsentwicklung für den Zeitraum von 2015 bis 2035 unterstellt.[18]

Prognose der Bertelsmann-Stiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 2020 2025 2030
687.560 752.550 773.630 784.920

In ihrem 2015 publizierten „Wegweiser Demographischer Wandel 2030“, in dem die Bertelsmann-Stiftung Daten zur Entwicklung der Einwohnerzahl von 2.959 Kommunen in Deutschland liefert, wird für Frankfurt ein Anstieg der Bevölkerung zwischen 2012 und 2030 um 14,2 % (97.360 Personen) vorausgesagt.[19]

Bevölkerungsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Mikrozensus 2005 gibt es statistische Auswertungen über die Geburtsorte der Frankfurter Bevölkerung. Damals waren 35 % der Frankfurter Bürger auch in Frankfurt geboren, der Rest zugezogen. Unter den 221.000 gebürtigen Frankfurtern waren 88,2 % Deutsche, davon 11 % mit Hinweis auf einen Migrationshintergrund; 11,8 % hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft.[20] Insgesamt hatten am 31. Dezember 2008 242.650 von 641.153 mit Hauptwohnsitz in Frankfurt gemeldeten Einwohnern einen Migrationshintergrund, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 37,9 %.[21] Gemäß Zensus 2011 haben 44,2 % der Bewohner Frankfurts einen Migrationshintergrund, was der höchste Wert unter den deutschen Städten mit mehr als 300.000 Einwohnern ist; unter den übrigen Großstädten ist dieser Wert lediglich in Pforzheim und Offenbach höher.[22] 2016 erreichte der Anteil der Bewohner mit Migrationshintergrund 50 %, bei Kindern unter sechs Jahren betrug er bereits 2015 68 %.[23]

Bevölkerung in den 46 Stadtteilen am 31. Dezember 2021[24]
Nr.
Stadtteil
Fläche[25]
in km²
Einwohner
Weiblich
Männlich
Deutsche Ausländer
Ausländer
in Prozent
Einwohner
je km²
1

Altstadt

000000000000000.50600000000,506 000000000004196.00000000004.196 000000000002049.00000000002.049 000000000002147.00000000002.147 000000000002700.00000000002.700 000000000001496.00000000001.496 35,7 8292
2

Innenstadt

000000000000001.49100000001,491 000000000006425.00000000006.425 000000000003088.00000000003.088 000000000003337.00000000003.337 000000000003536.00000000003.536 000000000002889.00000000002.889 45 4309
3

Bahnhofsviertel

000000000000000.54200000000,542 000000000003631.00000000003.631 000000000001375.00000000001.375 000000000002256.00000000002.256 000000000001847.00000000001.847 000000000001784.00000000001.784 49,1 6699
4

Westend-Süd

000000000000002.49700000002,497 000000000018939.000000000018.939 000000000009664.00000000009.664 000000000009275.00000000009.275 000000000013927.000000000013.927 000000000005012.00000000005.012 26,5 7585
5

Westend-Nord

000000000000001.63200000001,632 000000000010083.000000000010.083 000000000005196.00000000005.196 000000000004887.00000000004.887 000000000007200.00000000007.200 000000000002883.00000000002.883 28,6 6178
6

Nordend-West

000000000000003.10000000003,100 000000000030769.000000000030.769 000000000015831.000000000015.831 000000000014938.000000000014.938 000000000024449.000000000024.449 000000000006320.00000000006.320 20,5 9925
7

Nordend-Ost

000000000000001.53200000001,532 000000000022691.000000000022.691 000000000011717.000000000011.717 000000000010974.000000000010.974 000000000017744.000000000017.744 000000000004947.00000000004.947 21,8 14811
8

Ostend

000000000000005.56400000005,564 000000000029532.000000000029.532 000000000015152.000000000015.152 000000000014380.000000000014.380 000000000021180.000000000021.180 000000000008352.00000000008.352 28,3 5308
9

Bornheim

000000000000002.78600000002,786 000000000030437.000000000030.437 000000000016038.000000000016.038 000000000014399.000000000014.399 000000000023145.000000000023.145 000000000007292.00000000007.292 24 10925
10

Gutleutviertel

000000000000001.79200000001,792 000000000006788.00000000006.788 000000000002960.00000000002.960 000000000003828.00000000003.828 000000000003906.00000000003.906 000000000002882.00000000002.882 42,5 3788
11

Gallus

000000000000004.51700000004,517 000000000042236.000000000042.236 000000000020053.000000000020.053 000000000022183.000000000022.183 000000000024975.000000000024.975 000000000017261.000000000017.261 40,9 9350
12

Bockenheim

000000000000008.03100000008,031 000000000042004.000000000042.004 000000000021129.000000000021.129 000000000020875.000000000020.875 000000000028266.000000000028.266 000000000013738.000000000013.738 32,7 5230
13

Sachsenhausen-Nord

000000000000004.23500000004,235 000000000032416.000000000032.416 000000000016633.000000000016.633 000000000015783.000000000015.783 000000000024615.000000000024.615 000000000007801.00000000007.801 24,1 7654
14

Sachsenhausen-Süd

000000000000030.535000000030,535 000000000029054.000000000029.054 000000000014949.000000000014.949 000000000014105.000000000014.105 000000000022037.000000000022.037 000000000007017.00000000007.017 24,2 951
15

Flughafen

000000000000024.176000000024,176 Daten in Sachsenhausen-Süd enthalten
17

Niederrad

000000000000006.12400000006,124 000000000027994.000000000027.994 000000000014040.000000000014.040 000000000013954.000000000013.954 000000000017859.000000000017.859 000000000010135.000000000010.135 36,2 4571
18

Schwanheim

000000000000014.773000000014,773 000000000020369.000000000020.369 000000000010451.000000000010.451 000000000009918.00000000009.918 000000000015295.000000000015.295 000000000005074.00000000005.074 24,9 1379
19

Griesheim

000000000000005.10000000005,100 000000000023009.000000000023.009 000000000010908.000000000010.908 000000000012101.000000000012.101 000000000013329.000000000013.329 000000000009680.00000000009.680 42,1 4512
20

Rödelheim

000000000000004.66000000004,660 000000000019258.000000000019.258 000000000009641.00000000009.641 000000000009617.00000000009.617 000000000012681.000000000012.681 000000000006577.00000000006.577 34,2 4133
21

Hausen

000000000000001.24600000001,246 000000000007278.00000000007.278 000000000003703.00000000003.703 000000000003575.00000000003.575 000000000004746.00000000004.746 000000000002532.00000000002.532 34,8 5841
22

Praunheim

000000000000005.15300000005,153 000000000016611.000000000016.611 000000000008528.00000000008.528 000000000008083.00000000008.083 000000000011966.000000000011.966 000000000004645.00000000004.645 28 3224
24

Heddernheim

000000000000002.51400000002,514 000000000017076.000000000017.076 000000000008948.00000000008.948 000000000008128.00000000008.128 000000000012675.000000000012.675 000000000004401.00000000004.401 25,8 6792
25

Niederursel

000000000000007.42200000007,422 000000000016704.000000000016.704 000000000008625.00000000008.625 000000000008079.00000000008.079 000000000011598.000000000011.598 000000000005106.00000000005.106 30,6 2251
26

Ginnheim

000000000000002.69500000002,695 000000000016789.000000000016.789 000000000008794.00000000008.794 000000000007995.00000000007.995 000000000012288.000000000012.288 000000000004501.00000000004.501 26,8 6230
27

Dornbusch

000000000000002.38400000002,384 000000000018492.000000000018.492 000000000009820.00000000009.820 000000000008672.00000000008.672 000000000014390.000000000014.390 000000000004102.00000000004.102 22,2 7757
28

Eschersheim

000000000000003.23200000003,232 000000000015239.000000000015.239 000000000007882.00000000007.882 000000000007357.00000000007.357 000000000011866.000000000011.866 000000000003373.00000000003.373 22,1 4715
29

Eckenheim

000000000000002.25400000002,254 000000000014128.000000000014.128 000000000007311.00000000007.311 000000000006817.00000000006.817 000000000009864.00000000009.864 000000000004264.00000000004.264 30,2 6268
30

Preungesheim

000000000000003.68000000003,680 000000000015650.000000000015.650 000000000007978.00000000007.978 000000000007672.00000000007.672 000000000011281.000000000011.281 000000000004369.00000000004.369 27,9 4253
31

Bonames

000000000000001.37200000001,372 000000000006352.00000000006.352 000000000003228.00000000003.228 000000000003124.00000000003.124 000000000004544.00000000004.544 000000000001808.00000000001.808 28,5 4630
32

Berkersheim

000000000000003.18500000003,185 000000000003846.00000000003.846 000000000001927.00000000001.927 000000000001919.00000000001.919 000000000003014.00000000003.014 000000000000832.0000000000832 21,6 1208
33

Riederwald

000000000000001.07400000001,074 000000000004927.00000000004.927 000000000002493.00000000002.493 000000000002434.00000000002.434 000000000003495.00000000003.495 000000000001432.00000000001.432 29,1 4588
34

Seckbach

000000000000007.99900000007,999 000000000010455.000000000010.455 000000000005266.00000000005.266 000000000005189.00000000005.189 000000000007379.00000000007.379 000000000003076.00000000003.076 29,4 1307
35

Fechenheim

000000000000006.98400000006,984 000000000017310.000000000017.310 000000000008195.00000000008.195 000000000009115.00000000009.115 000000000009793.00000000009.793 000000000007517.00000000007.517 43,4 2479
36

Höchst

000000000000004.59700000004,597 000000000015873.000000000015.873 000000000007709.00000000007.709 000000000008164.00000000008.164 000000000009346.00000000009.346 000000000006527.00000000006.527 41,1 3453
37

Nied

000000000000003.70800000003,708 000000000019608.000000000019.608 000000000009649.00000000009.649 000000000009959.00000000009.959 000000000012243.000000000012.243 000000000007365.00000000007.365 37,6 5288
38

Sindlingen

000000000000003.96800000003,968 000000000008906.00000000008.906 000000000004386.00000000004.386 000000000004520.00000000004.520 000000000005945.00000000005.945 000000000002961.00000000002.961 33,2 2244
39

Zeilsheim

000000000000005.46700000005,467 000000000012524.000000000012.524 000000000006157.00000000006.157 000000000006367.00000000006.367 000000000008465.00000000008.465 000000000004059.00000000004.059 32,4 2291
40

Unterliederbach

000000000000006.02100000006,021 000000000016927.000000000016.927 000000000008399.00000000008.399 000000000008528.00000000008.528 000000000011310.000000000011.310 000000000005617.00000000005.617 33,2 2811
41

Sossenheim

000000000000005.91900000005,919 000000000016052.000000000016.052 000000000008070.00000000008.070 000000000007982.00000000007.982 000000000010001.000000000010.001 000000000006051.00000000006.051 37,7 2712
42

Nieder-Erlenbach

000000000000008.36700000008,367 000000000004649.00000000004.649 000000000002359.00000000002.359 000000000002290.00000000002.290 000000000004024.00000000004.024 000000000000625.0000000000625 13,4 556
43

Kalbach-Riedberg

000000000000006.58000000006,580 000000000022218.000000000022.218 000000000011315.000000000011.315 000000000010903.000000000010.903 000000000017114.000000000017.114 000000000005104.00000000005.104 23 3377
44

Harheim

000000000000004.83700000004,837 000000000005283.00000000005.283 000000000002646.00000000002.646 000000000002637.00000000002.637 000000000004444.00000000004.444 000000000000839.0000000000839 15,9 1092
45

Nieder-Eschbach

000000000000006.34800000006,348 000000000011498.000000000011.498 000000000005936.00000000005.936 000000000005562.00000000005.562 000000000008701.00000000008.701 000000000002797.00000000002.797 24,3 1811
46

Bergen-Enkheim

000000000000012.601000000012,601 000000000017906.000000000017.906 000000000009199.00000000009.199 000000000008707.00000000008.707 000000000014275.000000000014.275 000000000003631.00000000003.631 20,3 1421
47

Frankfurter Berg

000000000000002.40000000002,400 000000000008087.00000000008.087 000000000004058.00000000004.058 000000000004029.00000000004.029 000000000005901.00000000005.901 000000000002186.00000000002.186 27 3370
Stadt Frankfurt am Main 248,31 000000000753626.0000000000753.626 000000000380108.0000000000380.108 000000000373518.0000000000373.518 000000000528224.0000000000528.224 000000000225402.0000000000225.402 29,9 3035

Ausländische Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die größten Gruppen der melderechtlich mit Hauptwohnsitz in Frankfurt am Main registrierten Ausländer zum 31. Dezember 2018.[26]

Rang Staat Bevölkerung
(31. Dezember 2018)
1. Turkei Türkei 25.395
2. Kroatien Kroatien 16.286
3. Italien Italien 15.242
4. Polen Polen 12.496
5. Rumänien Rumänien 10.779
6. Serbien Serbien 9.214
7. Bulgarien Bulgarien 8.678
8. Spanien Spanien 7.282
9. Indien Indien 6.908
10. Griechenland Griechenland 6.510
11. Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 6.079
12. Marokko Marokko 6.074
13. Afghanistan Afghanistan 4.911
14. China Volksrepublik Volksrepublik China 4.646
15. Frankreich Frankreich 4.605
16. Portugal Portugal 4.003
17. Russland Russland 3.376
18. Japan Japan 3.353
19. Eritrea Eritrea 3.157
20. Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 3.147
andere 60.480
insgesamt 222.621

Altersstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungspyramide für Frankfurt am Main (Datenquelle: Zensus 2011[27].)

Die folgende Übersicht zeigt die Altersstruktur der Frankfurter Einwohner vom 31. Dezember 2013:[28]

Alter von/bis Einwohnerzahl Anteil in Prozent
0–5 42.800 6,1
6–14 52.622 7,5
15–64 493.887 70,4
über 65 112.041 16,0
Gesamt 701.350 100,0

Bis 2003 lag das Durchschnittsalter der Frankfurter Bevölkerung immer über dem Bundesdurchschnitt, seitdem liegt es darunter. Von 1995 bis 2005 stieg das Durchschnittsalter in Frankfurt von 41,2 auf 41,9 Jahre, seitdem sank es bis 2017 kontinuierlich auf 40,6 Jahre.[29] Frankfurt hat das niedrigste Durchschnittsalter aller hessischen Gemeinden. Durch den anhaltenden Zuzug vorwiegend junger Menschen sinkt das Durchschnittsalter Frankfurts nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) deutschlandweit am schnellsten.[29] Der Altersdurchschnitt in Hessen lag 2017 bei 43,7 Jahren, bundesweit bei 44,2 Jahren.[29]

Entsprechend der Bevölkerungsstruktur hat Frankfurt auch eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Geburten. 2017 wurden 9.003 Kinder lebend geboren, das war der höchste Stand seit 1967.[30] Seit dem Tiefstand von 1984 (4.995 Geburten) steigt die Geburtenzahl stetig an. 2017 lag die Frankfurter Fruchtbarkeitsziffer bei 55,2 lebend Geborenen pro Jahr auf 1.000 Frauen im Alter zwischen 15 und 45 Jahren.[31][30]

Frankfurt am Main gehört zu den wenigen hessischen Kommunen, die seit Jahren sowohl einen Geburtenüberschuss als auch einen positiven Wanderungssaldo aufweisen.[28]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Statistische Abtheilung des Frankfurter Vereins für Geographie und Statistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik der Freien Stadt Frankfurt. J. D. Sauerländer, Frankfurt 1866.
  • Kaiserliches Statistisches Amt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich. 1880–1918.
  • Statistisches Reichsamt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich. 1919–1941/42.
  • Deutscher Städtetag (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch Deutscher Gemeinden. 1890 ff.
  • Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland. 1952 ff.
  • Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Wegweiser Demographischer Wandel 2020. Analysen und Handlungskonzepte für Städte und Gemeinden. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2006, ISBN 3-89204-875-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johann Friedrich Böhmer/Friedrich Lau (Hrsg.): Urkundenbuch der Reichsstadt Frankfurt. Codex diplomaticus Moeno-Francofurtanus. Band 1 (794–1313), Frankfurt am Main 2. Aufl. 1901, Nr. 50.
  2. Konrad Bund: Untersuchungen zu Chronologie, Quellenproblematik und Quellenwert der ältesten Memorialüberlieferungen des Frankfurter St. Bartholomäusstifts. In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. 32 (1982), S. 19 ff.
  3. Karl Bücher: Die Bevölkerung von Frankfurt am Main im XIV. und XV. Jahrhundert, social-statistische Studien, Tübingen 1886 (Digitalisat – Internet Archive).
  4. Alexander Dietz: Frankfurter Bürgerbuch: Geschichtliche Mittheilungen über 600 bekannte Frankfurter Familien aus der Zeit vor 1806. A. Osterrieth, Frankfurt am Main 1897, S. 186 ff.
  5. Modellrechnung zur Entwicklung der Privathaushalte in Frankfurt am Main bis 2030. (PDF, 197 kB) In: Statistik aktuell Nr. 2/2011. Archiviert vom Original am 2. Juni 2019; abgerufen am 24. Februar 2020.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Statistische Berichte, Arb.-Nr. VIII/19/1, Die Zivilbevölkerung des Deutschen Reiches 1940–1945. Ergebnisse der Verbrauchergruppen-Statistik. Wiesbaden 1953, S. 30.
  7. Einwohnerzahlen hessischer Gemeinden beim Hessischen Statistischen Landesamt
  8. Zensus 2011 auf Frankfurt.de (PDF; 1,5 MB) abgerufen am 26. Feb. 2020
  9. Website der Stadt Frankfurt am Main, Bevölkerungsentwicklung, Statistik aktuell 11/2012
  10. Statistik aktuell 16/2012 (PDF; 84 kB)
  11. 18. Februar 2019: Frankfurt hat jetzt über 750.000 Einwohner. (PDF, 114 kB) In: Statistik aktuell Nr. 3/2019. Abgerufen am 24. Februar 2020.
  12. Bevölkerung in Hessen 2060. (pdf) Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für Hessen bis 2030. Mai 2016, S. 15, abgerufen am 11. Februar 2018.
  13. Bevölkerungsprognose 2030, Statistik aktuell 26/2010 (PDF; 203 kB)
  14. Bevölkerungsvorausberechnung bis 2040, Frankfurter Statistische Berichte 2015 (pdf, 507 kB)
  15. Presseinformation Deutsche Post AG: Postbank Studie „Wohnatlas 2016 – Leben in der Stadt“: Wo Bevölkerungswachstum die Preise steigen lässt, veröffentlicht am 3. März 2016, abgerufen am 3. März 2016
  16. Raumordnungsprognose 2035. (PDF) In: BBSR-Analysen KOMPAKT05/2015. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, April 2015, abgerufen am 7. März 2016.
  17. Reiner Schulze: Frankfurt schrumpft. Die Postbank hat in die Zukunft geschaut. In: FAZ. 5. März 2016, ISSN 0174-4909, S. 37.
  18. Bevölkerungsentwicklung 2012 bis 2035 nach Kreisen (Memento des Originals vom 9. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bbsr.bund.de (XLSX, 73 kV)
  19. Bevölkerungsvorausberechnung–Bevölkerungsstruktur. Kreisfreie Stadt Frankfurt am Main. Abgerufen am 11. Februar 2018 (Stand jeweils zum 31. Dezember).
  20. Frankfurter Statistik aktuell 35/2007 (PDF; 114 kB)
  21. Frankfurter Statistisches Jahrbuch 2009, S. 17. (PDF; 471 kB)
  22. Personen nach Migrationshintergrund für Frankfurt am Main, Stadt (Kreisfreie Stadt) –in %–, Zensusdatenbank
  23. Integrationsbericht – Jeder Zweite hat Migrationshintergrund (Frankfurter Rundschau, 1. Juni 2015)
  24. Statistik aktuell 03/2022. Einwohner mit Hauptwohnung in Frankfurt am Main. Abgerufen am 9. März 2022.
  25. Materialien zur Stadtbeobachtung – Heft 28. Stadtgebiet und Flächennutzung 2018. Bürgeramt, Statistik und Wahlen der Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 19. Februar 2020. Stand: 31. Dezember 2018
  26. Quelle: Statistik.aktuell Frankfurt am Main (02/2019): Ausländische Einwohner in Frankfurt, Stand: 31. Dezember 2018. (PDF; 143 kB)
  27. Datenbank Zensus 2011, Frankfurt am Main, Alter + Geschlecht
  28. a b Hessische Gemeindestatistik. Ausgewählte Ausgewählte Strukturdaten aus Bevölkerung und Wirtschaft. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen am 3. Dezember 2015.
  29. a b c Florian Diekmann: Bevölkerungsentwicklung: Wo Deutschland am schnellsten altert. In: Spiegel Online. 4. März 2019 (spiegel.de [abgerufen am 4. März 2019]).
  30. a b Quelle: Frankfurt Statistik Aktuell, Geburtenentwicklung in Frankfurt am Main 2008 (PDF; 59 kB)
  31. Statistisches Jahrbuch 2018: Bevölkerung (PDF; 3,2 MB), S. 54, abgerufen am 24. Februar 2020

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]