Sami Zayn

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Rami Sebei KanadaKanada
Sami Zayn WrestleMania 32 Axxess.jpg
Daten
Ringname(n) El Generico
Rami Sebei
Sami Zayn
Stevie McFly
Namenszusätze Generic Luchador
Pride Of Tijuana
The Underdog from Underground
Organisation WWE
Körpergröße 185 cm
Kampfgewicht 90 kg
Geburt 12. Juli 1984 (32 Jahre alt)
Hill Valley, Québec, Kanada
Wohnsitz Montreal, Québec, Kanada
Trainiert von Patrick Smart
Savio Vega
Malice
Debüt 2002

Rami Sebei (* 12. Juli 1984 in Hill Valley, Québec), besser bekannt unter seinen Ringnamen Sami Zayn und El Generico, ist ein kanadischer Wrestler. Er steht derzeit bei der WWE unter Vertrag und tritt in deren Show Raw auf. Sein bislang größter Erfolg war der Erhalt der NXT Championship.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge/Independent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Anfänge machte Sebei in Kanada bei verschiedenen Independent Promotions (unter anderem bei International Wrestling Syndicate oder Elite Wrestling Revolution). Seinen ersten Titel, den IWS-Heavyweight-Titel, gewann Sebei am 15. Juni 2004.[1]

Ende 2004 trat er das erste Mal in den Vereinigten Staaten auf. Es folgten Verpflichtungen bei verschiedenen Independent Promotions (u. a. bei Combat Zone Wrestling, Ring of Honor, CHIKARA oder Pro Wrestling Guerrilla). 2005 bildete Sebei mit Human Tornado das Tag Team Two Skinny Black Guys.[2] Gemeinsam gewannen sie bei Pro Wrestling Guerrilla die PWG Tag Team Championship. Den Titel gaben sie an Davey Richards und Super Dragon ab.[3] Am 2. Dezember 2006 gewann Sebei den Titel ein weiteres Mal, diesmal gemeinsam mit Quicksilver (als Team Cape Fear), und hielt ihn bis zum 10. März 2007.[4][5] Am 24. Februar 2007 durfte Sebei die PWG World Championship von Human Tornado gewinnen. Diesen verlor er am 29. Juli 2007 an Bryan Danielson.[6]

Sebei bei CHIKARA

Im Jahr 2007 bildete er mit Kevin Steen ein Tag Team. Mit diesem gewann er am 29. Juli 2007 den PWG World Tag Team Titel von Roderick Strong und PAC.[7] Bei Ring of Honor (kurz ROH) fehdete Sebei mit Steen gegen die Briscoes (Jay Briscoe und Mark Briscoe).[8] Im März 2008 gewann Sebei die PWG World Tag Team Championship zum zweiten Mal mit Steen und zum vierten Mal insgesamt.[9]

Am 19. September 2008 gewann Sebei mit Kevin Steen die ROH World Tag Team Championship. Den Titel gaben sie im April 2009 an American Wolves (Davey Richards und Eddie Edwards) ab.[10] Im Dezember 2009 löste sich das Tag Team auf und Sebei fehdete mit Colt Cabana gegen Kevin Steen und Steve Corino. Die Fehde endete in einem Match, bei ROH Final Battle 2010, welches Sebei gewann.[11] 2010 bildete Sebei mit Paul London das Tag Team Peligro Abejas. Die Beiden gewannen am 9. Mai 2010 die PWG World Tag Team Championships vom Team The Young Bucks (Matt Jackson und Nick Jackson), die sie bis zum 9. April 2011 hielten.[12] Bei CHIKARA gewann er 2011 das Turnier Rey de Voladores.[13]

Am 26. Juni 2011 gewann Sebei die ROH World Television Championship von Christopher Daniels. Den Titel gab er am 13. August 2011 an Jay Lethal ab.[14]

Sebei trat mitunter auch in der europäischen und mexikanischen Wrestlingszene an. So wurde er auch mehrmals von Westside Xtreme Wrestling, International Pro Wrestling United Kingdom und Independent Wrestling League verpflichtet. Er nahm auch Verpflichtungen innerhalb der NWA an. Am 4. März 2012 gewann er bei der wXw das 16 Carat Gold-Turnier 2012 in Oberhausen, wo er im Finale den Niederländer Tommy End besiegen durfte.[15] Dies berechtigte ihn zu einem Titelmatch um den wXw Unified World Wrestling Championship gegen den bis dato amtierenden Champion Big van Walter. Am 19. Mai 2012 besiegte er den Österreicher bei der Show Dead End. Den Titel gab er am 12. August an Axel Tischer ab.[16]

WWE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

NXT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2013 unterschrieb Sebei einen Vertrag bei WWE. Dort musste er seine typische Maske ablegen und tritt fortan bei NXT Wrestling unter dem Namen Sami Zayn auf.[17] Am 8. September 2014 gab Sebei bei RAW sein Hauptroster-Debüt, als er an einem Tag-Team-Match teilnahm, um den NXT-Event TakeOver: Fatal 4-Way zu promoten. Bei diesem einmaligen Auftritt blieb es jedoch vorerst. Am 11. Dezember 2014 gewann Sebei die NXT Championship bei der Veranstaltung NXT Takeover: (R)Evolution in einem Titel vs. Karriere-Match gegen Adrian Neville. Den Titel verlor er am 11. Februar 2015 bei NXT TakeOver IV: Rival an Kevin Owens.[18]

Hauptroster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der RAW-Ausgabe vom 4. Mai 2015 gab Sebei sein Debüt als Singles-Wrestler in den WWE-Hauptshows, als er in seiner Heimatstadt Montreal erfolglos gegen John Cena um die WWE United States Championship antreten durfte.[19] Dabei zog er sich eine Schulterverletzung zu und fiel für mehrere Monate aus.[20] Ende Dezember feierte er bei einer NXT-Houseshow sein Comeback.

Nachdem er zuvor bereits wieder einige Matches bei NXT bestritten hatte, kehrte Sebei beim Royal Rumble im Januar 2016 endgültig zurück und bestritt das Royal-Rumble-Match, in dem er unter anderem seinen alten Rivalen Kevin Owens eliminierte, bevor er selbst durch Braun Strowman aus dem Match ausschied.[21]

Bei WrestleMania 32 bestritt Rami Sebei ein 7-Man-Ladder-Match um die WWE Intercontinental Championship, konnte den Titel allerdings nicht gewinnen.[22] Es folgte erneut eine längere Fehde gegen Kevin Owens. Dabei bestritten die beiden mehrere Einzelmatches gegeneinander, nahmen aber auch an einem Fatal-Four-Way Match um die WWE Intercontinental Championship bei Extreme Rules sowie am Money-in-the-Bank-Ladder-Match bei der gleichnamigen Großveranstaltung teil, die sie jedoch jeweils nicht gewinnen konnten.[23][24] Mit einem Sieg bei Battleground im Juli 2016 konnte Sebei die Fehde endgültig für sich entscheiden.[25]

Durch den WWE Draft am 19. Juli 2016 wurde Sebei Teil von Raw.[26] Am 20. November 2016 bestritt er bei der Survivor Series ein Match um die WWE Intercontinental Championship gegen The Miz. Mit einem Sieg hätte er den Titel von SmackDown zu Raw bringen können, dies gelang ihm jedoch nicht.[27]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dramatic Dream Team
  • 1x DDT Extreme Champion
  • International Wrestling Syndicate
  • 2x IWS World Heavyweight Champion
  • North Shore Pro Wrestling
  • 1x NSPW Champion
  • 1x wXw Unified World Wrestling Champion
  • Sieger des 16 Carat Gold-Turniers 2012

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wrestling Observer

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IWS Heavyweight Champion 15.06.2004 - 15.06.2004: El Generico cagematch.de
  2. Two Skinny Black Guys cagematch.de
  3. PWG Tag Team Champions 06.08.2005 - 01.10.2005: Two Skinny Black Guys (El Generico & Human Tornado) cagematch.de
  4. Cape Fear cagematch.de
  5. PWG World Tag Team Champions 02.12.2006 - 10.03.2007: Cape Fear (El Generico & Quicksilver) cagematch.de
  6. PWG World Champion 24.02.2007 - 29.07.2007: El Generico cagematch.de
  7. PWG World Tag Team Champions 29.07.2007 - 27.10.2007: El Generico & Kevin Steen cagematch.de
  8. Man Up, Boys: Briscoes vs. Steen-erico cagematch.de
  9. PWG World Tag Team Champions 21.03.2008 - 18.05.2008: El Generico & Kevin Steen (2) cagematch.de
  10. ROH World Tag Team Champions 19.09.2008 - 10.04.2009: El Generico & Kevin Steen cagematch.de
  11. I hate your f***ing guts: Generico vs. Steen cagematch.de
  12. PWG World Tag Team Champions 09.05.2010 - 09.04.2011: Peligro Abejas (El Generico & Paul London) cagematch.de
  13. Rey de Voladores 2011 prowrestlinghistory.com
  14. ROH World Television Champion 26.06.2011 - 13.08.2011: El Generico cagematch.de
  15. wXw 16 Carat Gold wxw-wrestling.com
  16. wXw Unified World Wrestling Champion 19.05.2012 - 12.08.2012: El Generico cagematch.de
  17. WWE's Strange Choice to Unmask and Rename El Generico bleacherreport.com, 10. April 2013
  18. WWE NXT Champion 11.12.2014 - 11.02.2015: Sami Zayn cagematch.de
  19. WWE Monday Night Raw #1145 cagematch.de
  20. Sami Zayn: Update zur Verletzung! War es überhaupt der Start seines Runs im Main Roster? (...) wrestling-infos.de, 5. Mai 2015
  21. WWE „Royal Rumble 2016“ Ergebnisse + Bericht aus Orlando, Florida vom 24.01.2016 (inkl. Videos + kompletter Kickoff-Show) wrestling-infos.de, 25. Januar 2016
  22. WWE WrestleMania 32 cagematch.de
  23. WWE Extreme Rules 2016 Ergebnisse + Bericht aus Newark, New Jersey vom 22.05.2016 (inkl. Videos + komplette Kickoff-Show) wrestling-infos.de, 23. Mai 2016
  24. WWE Money in the Bank 2016 Ergebnisse & Bericht aus Las Vegas, Nevada vom 19.06.2016 (inkl. Videos + kompletter Kickoff-Show) wrestling-infos.de, 20. Juni 2016
  25. WWE „Battleground 2016“ Ergebnisse + Bericht aus Washington, D.C (24.07.2016) (inkl. Videos + kompletter Kickoff-Show) wrestling-infos.de, 25. Juli 2016
  26. WWE SmackDown Live #882 (WWE Draft 2016) Ergebnisse & Bericht aus Worcester, Massachusetts vom 19.07.2016 (inkl. Videos) wrestling-infos.de, 20. Juli 2016
  27. WWE „Survivor Series 2016“ Ergebnisse + Bericht aus Toronto, Kanada vom 20.11.2016 (inkl. Videos + kompletter Pre-Show) wrestling-infos.de, 21. November 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sami Zayn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien