Furth bei Göttweig

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Furth bei Göttweig
Wappen Österreichkarte
Wappen von Furth bei Göttweig
Furth bei Göttweig (Österreich)
Furth bei Göttweig
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems-Land
Kfz-Kennzeichen: KR
Fläche: 12,37 km²
Koordinaten: 48° 22′ N, 15° 36′ OKoordinaten: 48° 22′ 0″ N, 15° 36′ 0″ O
Höhe: 214 m ü. A.
Einwohner: 2.956 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 239 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3511
Vorwahl: 02732
Gemeindekennziffer: 3 13 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Landstraße 65
3511 Furth bei Göttweig
Website: www.furth.at
Politik
Bürgermeisterin: Gudrun Berger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
12
8
1
12 
Insgesamt 21 Sitze
Lage der Marktgemeinde Furth bei Göttweig im Bezirk Krems-Land
AggsbachAlbrechtsberg an der Großen KremsBergern im DunkelsteinerwaldDroßDürnsteinFurth bei GöttweigGedersdorfGföhlGrafeneggHadersdorf-KammernJaidhofKrumau am KampLangenloisLengenfeldLichtenau im WaldviertelMaria Laach am JauerlingMautern an der DonauMühldorfPaudorfRastenfeldRohrendorf bei KremsRossatz-ArnsdorfSchönberg am KampSenftenbergSpitzSt. Leonhard am HornerwaldStraß im StraßertaleStratzingWeinzierl am WaldeWeißenkirchen in der WachauKrems an der DonauLage der Gemeinde Furth bei Göttweig im Bezirk Krems-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Gemeindeamt
Gemeindeamt
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Furth bei Göttweig ist eine Marktgemeinde mit 2956 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Furth bei Göttweig liegt im Mostviertel am östlichen Ausgang der Wachau, und am Ostrand des Dunkelsteinerwaldes in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 12,37 Quadratkilometer. 24,79 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortskern von Furth mit der Ortschaft Palt im Hintergrund

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Aigen, Furth, Göttweig, Oberfurcha, Palt und Steinaweg.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein durch einen silbernen Schrägrechts-Wellenbalken geteilter Schild, das obere rote Feld belegt mit einem, über drei aus der Schildesteilung emporragenden grünen Spitzen, schwebenden goldenen Tatzenkreuz, das untere grüne Feld belegt mit einer goldenen Binde, die unterhalb der Schildesteilung hindurchreicht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „Furth“ kam dadurch zustande, dass die Fladnitz hier leicht passierbar war. Das Wort „Furt“ bedeutet so viel wie Weg oder Fahrweg. Die erste Nennung des Ortes erfolgte um 1138 in der Göttweiger Gründungsurkunde. Bischof Altmann fand den Ort bereits vor. Palt wurde 1309 erstmals erwähnt. Der Name bedeutet so viel wie Feuchtraum (Mündung der Fladnitz in die Donau). Aigen ist nicht als Bauerndorf entstanden, sondern wurde als Siedlung von Handwerkern und Arbeitern etwa um 1300 gegründet. Steinaweg wird in den ältesten Göttweiger Besitzverzeichnissen noch nicht genannt (ca. 1302). Römer dürften diese Wegstrecke als steinreich empfunden haben, daher der Name. Oberfucha wurde 1251 gegründet und befand sich größtenteils im Besitz des bayrischen Stiftes Osterhofen. Später wurde der Ort eingetauscht. Kleinwien ist der älteste Ortsteil. Um 1140 gab es bereits Kirche, Nonnenkloster, Mühle und Wohnstätten. Vermutlich um 1200 wurde das Frauenkloster auf den Göttweiger Berg verlegt.

Mit dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland wurden die Gemeinden Furth und Palt in die Gauhauptstadt Krems an der Donau eingegliedert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 2726 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 2471 Einwohner, 1981 2289 und im Jahr 1971 2051 Einwohner.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 21 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 8 SPÖ, und 1 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP, 8 SPÖ, und 2 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 8 SPÖ, und 1 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP, und 8 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP, 9 SPÖ, und 1 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 8 SPÖ, und 1 FPÖ.
Bürgermeister
  • bis 2010 Martha Löffler (ÖVP)
  • 2010–2013 Alfred Bruckner (ÖVP)
  • seit 2013 Gudrun Berger (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stiftskirche Göttweig
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Furth bei Göttweig
Naturdenkmäler
  • Hohlweg Zellergraben in der KG Furth
  • Mammutbaum in der KG Göttweig

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 82, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 108. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1162. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,49 Prozent.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maria Jaksch (Red.): Heimatbuch der Marktgemeinde Furth bei Göttweig. Marktgemeinde Furth, Furth 1985.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Furth bei Göttweig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)