Götighofen

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Götighofen
Wappen von Götighofen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
Politische Gemeinde: Sulgeni2w1
Postleitzahl: 8583
Koordinaten: 733909 / 266581Koordinaten: 47° 32′ 11″ N, 9° 13′ 2″ O; CH1903: 733909 / 266581
Höhe: 508 m ü. M.
Karte
Götighofen (Schweiz)
Götighofen
www

Götighofen ist eine Ortschaft der Gemeinde Sulgen im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Götighofen bildete von 1803 bis 1995 eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Sulgen. Am 1. Januar 1996 fusionierte die Ortsgemeinde Götighofen im Rahmen der Thurgauer Gemeindereform zur politischen Gemeinde Sulgen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Strassendorf liegt abseits der Verkehrswege auf einer Anhöhe zwischen dem Thur- und Aachtal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1996

Götighofen wurde 829 als Cotinchova erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1798 gehörte ein Teil von Götighofen zum Niedergericht Heldswil in der Herrschaft Bürglen und ein Teil zum Niedergericht Hüttenswil in der Herrschaft der Fürstabtei St. Gallen und Herrschaft Bürglen. Ein weiterer Teil gehörte zum Niedergericht Hessenreuti und gelangte 1664 zur Herrschaft Bürglen.

Kirchlich war Götighofen stets der Pfarrei Sulgen zugehörig. Das Dorf zählte 1649 56 reformierte und 21 katholische Einwohner.

Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Getreide- und Rebbau sowie Viehwirtschaft betrieben. Die um 1900 verbreitete Stickerei hatte in Götighofen mit der Stickerei Hörler bis 1985 Bestand. Im 20. Jahrhundert waren Milchwirtschaft, Obst- und Rebbau dominierend. Trotz eines in jüngster Zeit entstandenen Einfamilienhausquartiers ist Götighofen ein Bauerndorf geblieben.

Bevölkerungsentwicklung der Ortsgemeinde
Jahr 1850 1888 1900 1950 1970 1990
Einwohner 189 200 185 167 126 161

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft «Traube»

Die ehemalige Wirtschaft «Traube» ist in der Liste der Kulturgüter in Sulgen aufgeführt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Götighofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]