Kradolf-Schönenberg

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Kradolf-Schönenberg
Wappen von Kradolf-Schönenberg
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfeldenw
BFS-Nr.: 4501i1f3f4
Postleitzahl: 9214, 9215
Koordinaten: 731408 / 26434147.5166669.183332455Koordinaten: 47° 31′ 0″ N, 9° 11′ 0″ O; CH1903: 731408 / 264341
Höhe: 455 m ü. M.
Fläche: 10.9 km²
Einwohner: 3401 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 312 Einw. pro km²
Website: www.kradolf-schoenenberg.ch
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Kradolf-Schönenberg, im schweizerdeutschen Ortsdialekt Chraaleff-Schönebèrg [χrɑːləfː-ʃønəbɛrg],[2] ist seit dem 1. Januar 1996 eine politische Gemeinde im Bezirk Weinfelden des Schweizer Kantons Thurgau. Sie besteht aus den Dörfern und ehemaligen Gemeinden Buhwil, Kradolf, Neukirch und Schönenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortschaften auf dem heutigen Gemeindegebiet wurden erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt, Kradolf als in Chreinthorf (883) und Schönenberg als Thuruftisthorf (838). Die Deutung des ersteren ist unsicher; Kradolf könnte «Krähendorf» oder aber «Dorf des Grawo» bedeuten. Schönenberg war eigentlich der Name der heutigen Burg Last; das ursprüngliche Thuruftisthorf bedeutet «Dorf des Thuruft».[2]

Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zählen unter anderem die in zwei der Dörfer erhalten gebliebenen Ruinen. Namentlich die Ruinen Last und Heuberg in Schönenberg sowie die Ruine Anwil in Buhwil. Von geschichtlicher Bedeutung sind auch die diversen, restaurierten (Wasser-)mühlen, welche vor Beginn der Industrialisierung (Seidenweberei in Schönenberg ab 1863) den Schwerpunkt auf den Getreideanbau setzten. Von der Seidenweberei ist heute noch die Kraftzentrale zu besichtigen, welche als Industriedenkmal gilt und zugleich die bedeutendste und vollständigste Anlage dieser Art in der Schweiz ist.

Wappen[Bearbeiten]

Mit der Gemeindefusion erhielt die neue Gesamtgemeinde ein neues Wappen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kradolf-Schönenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. a b Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 487 f.