Kradolf-Schönenberg

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Kradolf-Schönenberg
Wappen von Kradolf-Schönenberg
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
BFS-Nr.: 4501i1f3f4
Postleitzahl: 9214 Kradolf
9215 Buhwil
9215 Schönenberg an der Thur
9217 Neukirch an der Thur
Koordinaten: 731408 / 264341Koordinaten: 47° 31′ 0″ N, 9° 11′ 0″ O; CH1903: 731408 / 264341
Höhe: 455 m ü. M.
Fläche: 10,9 km²
Einwohner: 3529 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 324 Einw. pro km²
Website: www.kradolf-schoenenberg.ch
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Kradolf-Schönenberg, im schweizerdeutschen Ortsdialekt Chraaleff-Schönebèrg [χrɑːləfː-ʃønəbɛrg],[2] ist seit dem 1. Januar 1996 eine politische Gemeinde im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau, Schweiz. Sie besteht aus den Dörfern und ehemaligen Gemeinden Buhwil, Kradolf, Neukirch und Schönenberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaften auf dem heutigen Gemeindegebiet wurden erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt, Kradolf als in Chreinthorf (883) und Schönenberg als Thuruftisthorf (838). Die Deutung des ersteren ist unsicher; Kradolf könnte «Krähendorf» oder aber «Dorf des Grawo» bedeuten. Schönenberg war eigentlich der Name der heutigen Burg Last; das ursprüngliche Thuruftisthorf bedeutet «Dorf des Thuruft».[2]

Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zählen unter anderem die in zwei der Dörfer erhalten gebliebenen Ruinen. Namentlich die Ruinen Last und Heuberg in Schönenberg sowie die Ruine Anwil in Buhwil. Von geschichtlicher Bedeutung sind auch die diversen, restaurierten (Wasser-)mühlen, welche vor Beginn der Industrialisierung (Seidenweberei in Schönenberg ab 1863) den Schwerpunkt auf den Getreideanbau setzten. Von der Seidenweberei ist heute noch die Kraftzentrale zu besichtigen, welche als Industriedenkmal gilt und zugleich die bedeutendste und vollständigste Anlage dieser Art in der Schweiz ist.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Gemeindefusion erhielt die neue Gesamtgemeinde ein neues Wappen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Reutimann: Von Puabinwilare zu Buhwil, 838–1988, ein Dorf im Wandel der Zeit. Erni-Druck, Bischofszell 1988.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kradolf-Schönenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wohnbevölkerung der Gemeinden (ausgewählte Jahre) und Vorjahresveränderung 2015-2016, Kantonale Bevölkerungserhebung und Bundesamt für Statistik, Eidg. Volkszählung
  2. a b Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 487 f.