Amlikon-Bissegg

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Amlikon-Bissegg
Wappen von Amlikon-Bissegg
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
BFS-Nr.: 4881i1f3f4
Postleitzahl: 8514
UN/LOCODE: CH BEG (Bissegg)
Koordinaten: 721253 / 269684Koordinaten: 47° 34′ 0″ N, 9° 3′ 0″ O; CH1903: 721253 / 269684
Höhe: 422 m ü. M.
Fläche: 14,4 km²
Einwohner: 1301 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 90 Einw. pro km²
Website: www.amlikon-bissegg.ch
Karte
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Amlikon-Bissegg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz. Die Gemeinde entstand 1995 im Zuge der Thurgauer Gemeindereorganisation durch den Zusammenschluss der Munizipalgemeinde Amlikon mit den Ortsgemeinden Amlikon, Bissegg, Griesenberg und Strohwilen.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amlikon und hinten der Ottenberg auf einer Luftaufnahme von 1954

Die Gemeinde Amlikon-Bissegg besteht aus dem Pfarrdorf Leutmerken, elf weiteren Ortschaften (Amlikon, Bänikon, Bissegg-Junkholz, Fimmelsberg, Griesenberg, Holzhäusern, Hueb-Vogelsang, Hünikon, Maltbach, Strohwilen und Wolfikon), Weilern (z. B. Tümpfel, Eutenberg, Kreuz, Hofen) und Einzelgehöften (z. B. Holzhof, Neuhof, Ziegelhütte, Altenburg).

Die ländlich geprägte Gemeinde liegt am östlichen Ausläufer des Wellenbergs und südlich der Thur, nur etwa 5 % liegen auf der gegenüberliegenden Flussseite. Die Landschaft ist im Norden geprägt von der alluvialen Thurebene, die teilweise für den Kies­abbau genutzt wird. Der südlichere Teil liegt in einer hügeligen Moränen­landschaft mit typischen Drumlins, z. B. im Umfeld der Bissegg, in der ebenfalls Kies und auch Lehm abgebaut wird. Einige tief in die Grundmoräne, insbesondere östlich der Kantonsstrasse MärstettenWil, und das Molassegestein ungefähr westlich der Kantonsstrasse eingeschnittene Bachläufe entwässern das Gemeindegebiet nach Norden zur Thur hin. Das Griesenbergtobel ist das tiefste Tal des Kantons. Über ein Dutzend Weiher und Teiche finden sich an verschiedenen Bächen. In der Gemeinde Amlikon-Bissegg liegt der Mittelpunkt des Kantons Thurgau auf der Rossweid zwischen Bissegg und Hünikon.

Der tiefste Punkt der Gemeinde liegt an der Thur beim Zollhaus mit 414 m ü. M., während der Dreigemeindestein Amlikon-Bissegg/Hüttlingen/Thundorf in der Nähe von Märwilen der höchste Punkt auf 642 m ü. M. ist.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ siehe Abschnitte Geschichte in den Artikeln Amlikon, Bissegg, Griesenberg, Leutmerken und Strohwilen

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung im Gebiet der heutigen Gemeinde Amlikon-Bissegg[4]
Bevölkerungsentwicklung der Munizipal- und Einheitsgemeinde[4]
1850 1900 1960 1970 1990 2000 2010 2018
Gemeinde Amlikon-Bissegg 1199 1259 1341
Munizipalgemeinde Amlikon 1181 1097 1033 990 963

Von den insgesamt 1341 Einwohnern im Jahr 2018 waren 137 bzw. 10,2 % ausländische Staatsbürger.[5]

Von den insgesamt 1341 Einwohnern im Jahr 2018 waren 137 bzw. 10,2 % ausländische Staatsbürger.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeverwaltung Amlikon-Bissegg

Das Wappen entstand nach der Bildung der Politischen Gemeinde durch eine Kombination von Elementen aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden und wurde von der Gemeindeversammlung im Jahr 2003 genehmigt.[7]

→ siehe Abschnitte Wappen in den Artikeln über die einzelnen Ortsgemeinden
Link jeweils unter den einzelnen Wappen

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amlikon ist 3 Kilometer von Märstetten entfernt, das über eine Ausfahrt des Autobahnzubringers T14 und einen Bahnhof an der Bahnstrecke Winterthur–Romanshorn verfügt. Die Gemeinde stelbst wird von der Postauto­linie FrauenfeldThundorf TGWeinfelden erschlossen.[3] Zudem wird seit 1963 im Thurvorland der Flugplatz Amlikon betrieben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amlikon verfügt über einen Dorfplatz mit malerischen Fachwerkbauten.

→ Siehe auch Abschnitte Sehenswürdigkeiten in den Artikeln Amlikon, Bissegg, Griesenberg und Leutmerken
→ siehe auch Liste der Kulturgüter in Amlikon-Bissegg

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ siehe Abschnitte Persönlichkeiten in den Artikeln Bissegg und Griesenberg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Amlikon-Bissegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. HLS: Amlikon-Bissegg. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
    Dieser Abschnitt basiert weitgehend auf dem Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), der gemäss den Nutzungshinweisen des HLS unter der Lizenz Creative Commons – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) steht.
  3. a b Zahlen/Fakten. Auf der Webseite der Gemeinde Amlikon-Bissegg, abgerufen am 29. November 2019
  4. a b 2000 T4 Wohnbevoelkerung ab 1850.xlsx und 2018_2017_1990_BevGmd.xlsx (Bevölkerung in ausgewählten Jahren, 1990, 2000, 2010, 2017-2018, Vorjahresveränderung). Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau, abgerufen am 1. November 2019.
  5. 2018_2015_BevGmd_Geschl_Nat.xlsx (Bevölkerung nach Geschlecht und Nationalität, 2015-2018) Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau, abgerufen am 1. November 2019.
  6. 2018_2015_BevGmd_Geschl_Nat.xlsx (Bevölkerung nach Geschlecht und Nationalität, 2015-2018) Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau, abgerufen am 1. November 2019.
  7. Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 29. November 2019