Hauptwil-Gottshaus

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Hauptwil-Gottshaus
Wappen von Hauptwil-Gottshaus
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
BFS-Nr.: 4486i1f3f4
Postleitzahl: 9213
Koordinaten: 738196 / 261208Koordinaten: 47° 29′ 14″ N, 9° 16′ 21″ O; CH1903: 738196 / 261208
Höhe: 550 m ü. M.
Fläche: 12.5 km²
Einwohner: 1917 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 153 Einw. pro km²
Website: www.hauptwil.ch
Karte
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Hauptwil-Gottshaus ist eine politische Gemeinde im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz. Sie besteht aus einer Gruppe von Weilern, welche die ehemalige Gemeinde Hauptwil bildeten, sowie der Ortschaft St. Pelagiberg mit einigen umliegenden Weilern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Pelagiberg

Die Gemeinde Hauptwil-Gottshaus grenzt an die Gemeinden Bischofszell und Zihlschlacht-Sitterdorf im Kanton Thurgau sowie den St. Galler Gemeinden Waldkirch, Muolen und Häggenschwil.

Zwischen der Ortschaft Hauptwil und dem Weiler Wilen sind fünf Weiher, die im 15. Jahrhundert angelegt wurden (s. u.).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fünf Weiher von Hauptwil wurden um 1430 für die Fischzucht künstlich angelegt. Später waren diese der Textilindustrie nützlich. Der deutsche Dichter Friedrich Hölderlin war von Januar bis April 1801 in Hauptwil als Hauslehrer tätig.

Hauptwil erhielt 1992 den Thurgauer Heimatschutzpreis und 1999 den Wakkerpreis, in dem sie durch sorgfältige Bauordnungen dafür sorgten, viele Wohn- und Gewerbehäuser der letzten drei Jahrhunderte zu erhalten und sanft den heutigen Gegebenheiten zu anpassen.

Mit der 1996 vollzogenen Fusion von Gottshaus und Hauptwil – Der Ortsteil Stocken/Breite der früheren Ortsgemeinde Gottshaus (BFS-Nr. 4486) wurde der Einheitsgemeinde Bischofszell zugeteilt. (Mutation Nr. 32f des Amtlichen Gemeindeverzeichnisses der Schweiz, 1986) – wurde auch ein neues Gemeindewappen eingeführt. Neben den beiden unverändert übernommenen Symbolen aus den ehemaligen Ortsgemeindewappen, wurde auch das Wasser als Symbol für die überregional bekannten Speicherseen von Hauptwil in das neue Wappen einbezogen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1990 1590
2000 1914
2006 1808
2011 1824
2016 1912

Von den insgesamt 1912 Einwohnern (2016) haben 178 Einwohner eine ausländische Staatsbürgerschaft.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet sind 63 Industrie- und Gewerbebetriebe und 36 Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe beläuft sich auf 44.

Der Golfplatz Waldkirch von Migros befindet sich teilweise auf Gemeindegebiet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptwil ist verbunden durch die Hauptstrasse Gossau-Bischofzell. Auf der gleichen Route fährt die S5 der S-Bahn St. Gallen (früher Bischofszellerbahn) mit Halt am Bahnhof Hauptwil.

In der Gertau führt die Fähre Gertau–Degenau über die Sitter zur Degenau in der Nachbargemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hauptwil-Gottshaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Gemeindeporträt Hauptwil-Gottshaus: Zahlen und Fakten, abgerufen am 25. Oktober 2017.
  3. Ich fand spannende Gegensätze. Gespräch mit dem Autor. In: St. Galler Tagblatt vom 27. August 2011, abgerufen am 29. August 2011.