Affeltrangen

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Affeltrangen
Wappen von Affeltrangen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau TG
Bezirk: Weinfelden
BFS-Nr.: 4711i1f3f4
Postleitzahl: 9556
UN/LOCODE: CH MAE (Märwil)
Koordinaten: 718857 / 264075Koordinaten: 47° 31′ 0″ N, 9° 1′ 0″ O; CH1903: 718857 / 264075
Höhe: 489 m ü. M.
Fläche: 14,4 km²
Einwohner: 2467 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 171 Einw. pro km²
Website: www.affeltrangen.ch
Affeltrangen

Affeltrangen

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Affeltrangen (in einheimischer Mundart: Afeltrange [(fo) ˈafl̩traŋˑə])[2] ist eine politische Gemeinde im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Sie wurde per 1. Januar 1995 aus den früheren Ortsgemeinden Affeltrangen, Märwil, Buch bei Märwil und Zezikon gebildet. Neben den vier Dörfern gehören eine ganze Reihe Weiler (wie z. B. Kaltenbrunnen) und Einzelhöfe zur Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Märwil liegt im oberen Lauchetal und ist verkehrsmässig über die Thurbo-Bahnlinie (Stationen Tobel-Affeltrangen und Märwil) mit den Schnellzugsstationen Wil und Weinfelden sowie über den Publicar mit dem Kantonshauptort Frauenfeld gut verbunden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

779 wurde Affeltrangen erstmals erwähnt: Ein gewisser Immo schenkte dem Kloster St. Gallen Ländereien in villa que dicitur Affaltrawangas. Der Ortsname ist aus ahd. apholtra/affaltra ‹Apfelbaum› und wang ‹Feld, Au, Wiese, Hang› zusammengesetzt.

Mit einer weiteren Schenkung durch Graf Isenbart im Jahre 798 erwarb das Kloster auch die Gerichtsherrschaft über Affeltrangen. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts trat Abt Rumold diese an die Komturei Tobel ab, welche sie bis 1798 innehatte.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert ist die reformierte Kirche. Das Schiff und der Turm stammen zum Teil aus dem 13.–14., der Chor aus dem 15. Jahrhundert. 1882 und 1934 erfolgten umfassende Umbauten.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Holzwerk Schneider Schweiz (Niederlassung)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Affeltrangen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Philipp Obrist: Affeltrangen TG (Münchwilen) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 76. Angegebne Lautschrift: [ˈafl̬traŋːə].
  3. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: Aa – Emmengruppe. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1902, S. 24, Stichwort Affeltrangen  (Scan der Lexikon-Seite).
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